Mini Pizzas

Vor ein paar Tagen hatte ich wieder mal Lust auf eine Rohkost Pizza.
Ich wollte erst die übliche machen die ich sonst immer habe. Aber der Dinkel den ich zum Keimen angesetzt habe hat dieses Mal statt zu keimen geschimmelt :-(.

Also musste schnell ein anderes Rezept her.

Mini Pizzas

Für den Boden:

1 ½ Cup goldener Leinsamen
1 EL Chiasamen
2 TL Oregano
1 TL Salz
3 Cup Wasser

Leinsamen und Chiasamen fein mahlen.
Zusammen mit den restlichen Zutaten gut verrühren und 1 Stunde Quellen lassen.

Aus dem Teig auf Dörrfolie verteilen. Ich habe zum Portionieren einen Viereckigen Dessertring (Pro Ring 1 – 1 ½ EL Teig).
Man kann ihn aber auch einfach so auf die Dörrfolie geben und glatt streichen.

Das ganze dann bei 40 Grad Dörren.
Nach etwa 6-7 Stunden auf einen Einschub ohne Dörrfolie stürzen und fertig trocknen bis sie komplett durch getrocknet sind.

Tomatensoße:

2 Tomaten
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Ein paar frischen Blätter Basilikum und Thymian
1 TL Apfelessig
2 Datteln

Alle Zutaten zusammen pürieren.
Die Soße auf den getrockneten Pizzaböden verteilen.

Belag:

Was immer ihr wollt :-)
Ich hatte:

6 Champignons
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
Ein paar Oliven

Champignons und Paprika fein würfeln.
Die Oliven in Scheiben schneiden.
Alles mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili Marinieren.

Das Gemüse etwa 1 Stunde marinieren lassen.
Dann das Ganze auf den Pizzas verteilen.

Für den „Käse“:

1 Handvoll Sonnenblumenkerne, vorab über Nacht eingeweicht
¼ TL Schabzigerklee
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Etwas Zitronensaft
Ein wenig Wasser

Alle Zutaten Pürieren.
Über dem Pizza Belag verteilen.

Dann das ganze nochmal für 4-5 Stunden bei 40 Grad in den Sedona schieben.

Vor dem Servieren noch mit frischem Basilikum, Thymian und Kresse verzieren.

Dazu hatte ich dann noch eine Tomate mit Pesto gefüllt :-).

Spargel mit Mandelsoße

Bisher habe ich, wenn ich ihn Roh gegessen habe, immer grünen Spargel verwendet. Den Liebe ich Roh und knabbere ihn oft pur <3.
Weißen Spargel hatte ich bisher nur einmal Roh im letzten oder vorletzten Jahr.
Heuer will ich mehr mit dem weißen experimentieren. Heute gibt es ihn deshalb gleich mal mit einer Mandelsoße.
Die Soße wurde etwas zu viel, die reicht für 2 Portionen. Ich verwende den Rest morgen einfach als Salatdressing. Wer das nicht will kann die Zutatenmenge einfach halbieren :-).

Spargel mit Mandelsoße

Den Spargel schälen und falls nötig (wenn es holzig sein sollte) das untere Stück abschneiden.
Ich hatte heute 8 Stangen. Das war aber fast zu viel, 6 hätten auch gereicht.

Für die Soße:

1 Knoblauchzehe
3 Datteln
2 EL Apfelessig oder Zitronensaft
3 EL Mandelmus
Salz und Pfeffer nach Geschmack
80 ml Wasser

Alles Zutaten in einem kleinen Mixer (Personal Blender, Mr. Magic etc.) pürieren.

Den Spargel auf einen Teller geben und die Hälfte der Soße darüber verteilen.

Als Deko habe ich noch frisch gemahlenen Pfeffer, Kresse und Blätter von Zitronenmelisse darauf verteilt.
Dazu gab es bei mir noch einen Tomatensalat.


Für den Salat:

2 große Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 TL Honig (oder Agavendicksaft, Apfeldicksaft etc.)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
2 TL Hanföl

Die Tomaten würfeln.
Die Knoblauchzehen fein würfeln.
Zusammen mit den restlichen Zutaten vermischen und etwas durchziehen lassen.

Heidelbeermilch

Mein heutiges Abendessen.
Ich habe alles in den Mixer geworfen was ich noch so gefunden habe in der Küche :-D. Heraus kam eine Heidelbeermilch mit einer absolut genialen Farbe.

Heidelbeermilch

1 Cup geschälte Hanfsamen
1 Cup Heidelbeeren (frisch oder gefroren)
Saft und Schalenabrieb von 1 Orange
1 TL Vanille
Datteln nach Geschmack (ich hatte 4)
750 ml Wasser

Alle Zutaten in den Mixer werfen und auf höchster Stufe ca. 1 Minute lang Mixen.
Ich habe gefrorene Heidelbeeren verwendet. Wenn man frische verwendet würde ich noch ein paar Eiswürfel mit dazu geben.

Gelber Abendtrunk

Die letzten Monate waren etwas stressig. Trennung, Renovieren etc. damit das neue Jahr auf keinen Fall entspannt beginnt.

Darum bin ich diese Woche in einer Saftwoche. Einfach um wieder mal runter zu kommen. Quasi als einen Reset für Körper, Geist und Seele

Die letzten Monate sah auch die Ernährung nicht so optimal aus und ich bin stellenweise in alte Ernährungsmuster zurück gefallen. Das passiert mir immer wieder in Situationen in denen ich Stress habe.
Man weiß genau es geht einem mit Rohkost besser und trotzdem fällt man bei emotionalen Stress in alte Muster zurück. Wie geht es euch dabei? Kennt ihr so was auch?

Jetzt aber zu meinem derzeitigen Lieblingssaft. Normal bin ich ja regelrecht süchtig nach grünen Säften, zur Zeit hat es mir aber ein gelber Saft angetan. Den gibt es im Moment täglich am Abend.

Gelber Abendtrunk

2 Orangen, geschält
1 Zitrone, geschält
1 Stück Ingwer
1 Stückchen Kurkuma
Etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Orangen, Zitrone, Ingwer und Kurkuma entsaften.
Den Saft habe ich dann noch 1:1 mit Wasser verdünnt. Zum Schluss kommt noch etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer auf den Saft um die Wirkung vom Kurkuma zu verstärken.

Ich habe den Saft die letzte Zeit auch in leicht veränderten Varianten gemacht. Mal mit 3 Zitronen und dafür ohne Orange, dann wieder mal nur mit Orange. Oder die Zitrone auch mal mit Schale entsaftet.

Zum Kurkuma findet ihr hier ein informatives Video auf Youtube.

All you need is chocolate…

Kakao und ich – eine Große Liebe

Aber erst seit dem ich das erste Mal Kakao im Rohkostqualität probiert habe. Seitdem gehört Kakao für mich einfach zum Gut Leben dazu. Sei es als munter machendes Getränk, in Torten, Kuchen oder Energiekugeln. Vor allem aber in der wohl sinnlichsten und verführerischten Form in der Kakao daherkommen kann – Als Schokolade!

Ich habe schon seit Wochen wieder mal Lust auf selbst gemachte Schokolade. Ich war aber zu faul Es kam aber ständig etwas dazwischen.
Für mich gibt es bei Schoki nichts Besseres als selbst gemachte, auch die beste gekaufte Rohkostschokolade kommt nicht an selbst gemachtes heran. Schon die Zubereitung lässt mich immer in andere Welten abtauchen. Der betörende Geruch vom Kakao und den Gewürzen die man verwendet, die Geschmacksexplosion bei jeder Kostprobe (und man muss oft Probieren *g*) und dann das in Formen füllen und warten bis sie endlich fertig ist.

Also ich zumindest kann voll und ganz verstehen dass Kakao einst heilig war und den Göttern als Opfergabe gereicht wurde.

Heute war es dann wieder mal so weit. Ich habe meine Vorräte an Schokolade aufgefüllt. Das sollte jetzt für mindestens 2 Monate reichen. Und weil heute ein guter Tag war habe ich im Gewürzregal noch eine Packung Tonkabohnen gefunden die dann auch gleich direkt frisch gemahlen wurden und mit in die Schokolade durften. Tonkabohnen sollten durch das darin enthaltene Cumarin (2-3 %) nicht zu oft und wenn dann eher sparsam verwendet werden.

Es gab 4 Sorten. Die Zubereitung ist im Grunde bei allen Gleich, darum beschreibe ich sie nur beim ersten Rezept.

Knusperschokolade

100 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
40 Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)

Die Kakaobutter und das Kokosöl im Wasserbad oder Dörrgerät schmelzen.

Sobald alles geschmolzen ist das Fett zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer geben (Mr. Magic, Personal Blender etc.) und das ganze ordentlich durchmixen.
Alternativ kann man das ganze auch mit einem Schneebesen durchrühren, dann aber ruhig 2-3 Minuten rühren damit sich alles gut mischt. Im Mixer geht das ganze halt besser und schneller.

Die Fertige Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon gießen.
Bei diesem Rezept habe ich das ganze noch mit Sesam, grob gemahlenen Haselnüssen, Kokosflakes und geschälten Hanfsamen bestreut.

Die Schokolade im Kühlschrank oder Gefrierschrank fest werden lassen. Dann aus der Form drücken und in einer verschließbaren Dose im Kühlschrank aufbewahren.

Wer keine Pralinenformen hat kann die Schokolade auch einfach auf ein Stück Backpapier oder Dörrfolie gießen, glatt streichen und nach dem Fest werden in Stücke brechen.

Kardamomschokolade

100 g Kakaobutter
40 g Kokosöl
50 g Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
1 TL Kardamom

Ich habe dazu Kardamomkapseln geknackt und die Samen im Mörser nur grob zerstoßen. Das gibt neben dem Geschmack noch einen schönen Knuspereffekt. Man kann aber auch fertig gemahlenen verwenden.

Paranuss-Schokolade

100 g Kakaobutter
40 g Paranussmus
40 g Kakao
50 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
¼ TL gemahlene Muskatnuss

Chilischokolade

150 g Kakaoliqour
30 g Kokosöl
50 g Honig
1 TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
gemahlener Chili nach Geschmack (ich hatte ¼ TL Habanero)

Und so sieht sie aus, meine Eiskalte Schatztruhe (ich lagere Schoki immer im Gefrierfach) :-D.

Und zu Guter Letzt noch eine wichtige Frage…. WER macht jetzt die ganzen Formen sauber??? :-O

Kürbiskakao

Happy Halloween und für alle die es Feiern ein schönes Samhain :-)

Im Jahreskreis ist Halloween mein liebstes Fest auch wenn ich es eher im Sinne von Samhain feiere. Ich mag die Stimmung zu dieser Zeit des Jahres wenn die Natur langsam ruhiger wird und nach und nach in tiefem schlaf fällt.
Es ist eine der Zeiten im Jahrskreis an denen die Durchgänge in die andere, geistige, Welt besonders dünn und durchlässig sind.
Für unsere Ahnen war es nicht nur eine Zeit die sie mit der Dunkelheit sondern auch vor allem mit dem Tod konfrontiert hat. Zugleich aber auch ein Fest des Neuanfangs. Nur durch den Tod bzw. das weichen von altem kann neues Entstehen.

So steht dieser Tag auch bei mir ganz in diesem Zeichen. Ein Tag um die Ahnen zu ehren, zurückzublicken und auch mal in Erinnerungen zu schwelgen. Für mich ist es aber trotz dem Thema Tod und Vergangenes kein Tag der Trauer. Es ist eher wie ein Familientreffen mit Familienmitgliedern die leider nicht mehr körperlich dabei sein können :-).
So steht auch der Hausaltar jetzt voll und ganz im Zeichen der Ahnen.

Für mich ist es auch der Tag an dem ich auf unser Familiengrab schaue und mich mit den Ahnen verbinde. Im Gegensatz zu Allerheiligen kann man heute noch die Stille und Ruhe des Friedhofs genießen und hat nicht das Gefühl mitten in einer Modenschau zu sein.

Und bevor es jetzt dann zum Friedhof geht gibt es erst mal einen Kakao zum Munter werden nach der Nachtschicht. Nachdem ich heute morgen noch 2 Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt habe gibt es den Kakao heute mit Kürbis, damit er auch zum Herbst gut zum Herbst passt <3. Von der Konsistenz her ist es eher ein Smoothie, wer es dünnflüssiger mag nimmt einfach mehr Wasser.

Kürbiskakao

500 ml Wasser
4 EL geschälte Hanfsamen
3 Handvoll Kürbisfleisch
Datteln je nach gewünschter Süße (ich hatte 7)
3 gehäufte EL Kakao
Saft und Schalenabrieb von einer Orange
1 EL Zimt
½ TL Muskatnuss

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren.

Wenn man den Kakao lieber Eiskalt will einfach noch eine Handvoll Eiswürfel oder eine gefrorene Banane mitmixen.

Die Hälfte vom Kakao gab es gerade als Frühstück. Die andere Hälfte wurde gerade zu Chiapudding, den gibt es dann morgen :).

Apfelkuchen

Phu! Da nimmt man sich vor auf dem Blog mal weniger Kuchen und Eis zu Posten weil es sonst so aussieht als würde man sich nur von Süßkram ernähren.
Einen Smoothie (der dann eh immer grün ist), Saft oder einen schnell zusammen gewürfelten Salat fotografiert man halt eher selten.

Heute war es mit dem guten Vorsatz schon wieder vorbei. Ich habe gestern Walnüsse geschenkt bekommen. Ich mag es wenn andere für mich Eichhörnchen spielen :-D. Das heißt ich musste heute natürlich Kuchen machen.
Das Universum wollte es so 😉

Apfelkuchen

Für den Boden:

100 g Kokosraspel
100 g Buchweizen (ich ihn gekeimt und dann wieder getrocknet)
50 g goldener Leinsamen
1 ½ TL Zimt
½ TL Muskatnuss
Saft von 2 kleinen Orangen
Schale von 1 Orange
8 Datteln

Den Buchweizen und die Leinsamen fein mahlen. Zusammen mit den Kokosraspeln, Zimt und Muskatnuss in eine Schüssel geben und alles miteinander vermischen.

Orangensaft, Orangenschale und die Datteln in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) zusammen pürieren.
Die Paste mit in die Schüssel geben und alles gut miteinander verkneten.
Den Teig in eine kleine Backform (18 cm) geben und gut andrücken.

Für die Cremeschicht:

4 EL Kokosmus
Saft von 1 Orange
¾ TL Vanille
3 TL Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft

Das Kokosmus wenn es zu fest ist im Wasserbad schmelzen.
Den Orangensaft, Honig/Agavendicksaft und die Vanille dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen und Glattstreichen. Das ganze ergibt nur eine dünne Schicht, die vor allem dazu dient die Äpfel davon zu Überzeugen da zu bleiben wo man sie auf dem Kuchen platziert.

Für den Belag:

1-2 Äpfel (je nach größe)
etwas Zitronensaft
5-6 Walnüsse
Orangenzesten
3 TL Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft

Den Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Apfelscheiben mit etwas Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden.

Die Apfelscheiben auf dem Kuchen verteilen.
Den Honig (oder Agavendicksaft etc.) über den Äpfeln verteilen.
Die Walnüsse knacken. Die Nüsse etwas zerkleinern (im Mörser grob zerstoßen etc.) und dann auch zusammen mit den Orangenzesten auf dem Kuchen verteilen.

1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen damit die Creme und der Boden fest werden können.

Heiß & fettig – Süßkartoffelpommes & Burger

Gestern wurde es mal heiß warm und fettig. Es gab Pommes, Burger und Ketchup.
Für die Burger habe ich mich von dem Buch „Vegan in Topform von Brendan Brazier inspirieren lassen und nach seinem Konzept was zusammen gebastelt aus allem was ich noch in der Küche gefunden habe.

Für die Pommes:

2 Süßkartoffeln (hatten 550 g)
Salz, Pfeffer & Paprika nach Geschmack
2-3 EL Kokosöl, geschmolzen

Die Süßkartoffeln schälen und in und zu Pommes schneiden.
Mit den Gewürzen und dem Kokosöl vermischen.

Im Dörrautomaten 4-5 Stunden bei 42 Grad dörren lassen.

Für die Burger:

60 g Paranussmus
4 EL Sonnenblumenkerne
2 TL Apfelessig (oder Zitronensaft)
Je ½ TL Oregano und Thymian
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne mahlen.
Den Knoblauch schälen und fein hacken.
Dann alle Zutaten zusammen in einer Schüssel gut durchkneten und aus der Masse 2 kleine Burger formen.
Das Paranussmus habe ich bei Prohviant gekauft. Das von der Marke ist ideal für die Burger weil eh nicht ganz so fein ist wie andere Nussmuse sondern eher etwas kernig.

Genau wie die Pommes für 4-5 Stunden in den Sedona packen :).

Für das Ketchup:

1 Tomate
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer, Curry und Chili nach Geschmack
Je 1 TL Thymian, Oregano & Basilikum
2 Datteln
2 TL Apfelessig (oder Zitronensaft)

Alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren.
Am besten den Ketchup machen nachdem man die Pommes und die Burger in das Dörrgerät gepackt hat. Wenn er ein paar Stunden im Kühlschrank steht wird er etwas fester.

Blogparade: Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Es ist Herbst und pünktlich dazu startet eine tolle Aktion auf dem Blog Kraftort Rohkostküche. Eine tolle Aktion an der viele Blogger teilnehmen. Es geht um Herbst, Erntedank und Rezepte rund um diese Jahreszeit.
Wenn ihr auf Facebook seid schaut auch unbedingt mal in der Rezeptgruppe dazu vorbei: Rohe Rezepte – Kraftort Rohkostküche

Herbstliche Blogparade “Erntedank”

Jetzt ist der Herbst auch hier voll angekommen. Zu dieser Jahreszeit habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag die Farben, die Gerüche, Kürbisse und Pilze. Bei dem vielen Regen, der Kälte und den immer länger werdenden Nächsten würde ich mich aber am liebsten sofort verkriechen und bis zum Frühjahr Winterschlaf halten.

Trotzdem ist es für mich eine magische Zeit. Es ist Zeit die letzten Früchte und andere Geschenke von Mutter Natur zu ernten. Aber auch Zeit einfach mal Danke zu sagen für alles was uns Mutter Natur gibt.

Ich genieße es im Herbst einfach mal durch den Wald zu Spazieren, das Rascheln der Blätter unter meinen Füßen, der leicht modrige Geruch der in dieser Jahreszeit typisch ist für die Wälder. Und wenn dann morgens noch die ersten Sonnenstrahlen den Nebel durchdringen fühlt sich wohl jeder in eine andere Welt versetzt.

Für mich ist es aber auch ganz Konkret eine magische Zeit. Nicht nur Erntedank fällt in diese Jahreszeit sondern auch einige Feiertage/Feste die uns an unsere Ahnen erinnern sollen, so wie Allerheiligen oder Samhain.
Es ist Zeit zurückzublicken, sich zu Erinnern und einfach mal DANKE zu sagen.
DANKE zu sagen für die Geschenke von Mutter Natur, die Früchte, Wildkräuter und alles andere was wir hier in Hülle und Fülle genießen dürfen.
DANKE zu sagen an all diejenigen die uns vorangegangen sind, für uns da waren und die wir vermissen.

Ich Begleite diese Zeit immer sehr gerne mit Ritualen. Entweder ein Dankesritual für Mutter Natur und die Naturgeister im Wald…

… oder auch für die Ahnen die schon mal vorausgegangen sind.

Es ist aber auch eine Zeit in der das Bedürfnis nach eher Kompakter/schwerer Nahrung zunimmt. Bei mir geht der Verbrauch an Smoothies und Säften im Herbst immer zurück und verlagert sich mehr in Richtung mehr Cracker, gedörrte Nahrungsmittel und vor allem viel Wurzelgemüse.

Die gibt es auch im Rezept. Ich habe eine Weile überlegt welchen Beitrag ich zur Blogparade beitragen will. Erst wollte ich eine herbstliche Kürbistorte machen. Aber Torten und süßes habe ich in letzter Zeit eh schon so viel hochgeladen. Sieht schon fast so aus als gäbe es bei mir nur Kuchen und Eis :-P.
Es wurden dann aber doch Rote Beete Ravioli, solche wollte ich schon lange mal ausprobieren, also Perfekt :-).

Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Für die Ravioli:

Eine große Rote Beete in Dünne Scheiben schneiden, etwas Salzen und für 2-3 Stunden ziehen lassen. Dadurch werden sie weicher.
Am besten direkt in einem Sieb in die Spüle stellen damit die Flüssigkeit gleich abfließen kann.

Mir waren die Scheiben fast zu dick, beim nächsten Mal nehme ich nicht das Messer sondern den V-Hobel

Für die Füllung – Sonnenblumen-Paprika-Käse

1 Cup Sonnenblumenkerne
Saft von einer Zitrone
1 TL Schabzigerklee
½ rote Paprika
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne über Nacht einweichen. Am nächsten morgen abspülen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren.

Auf eine Scheibe Rote Beete etwas vom Käse geben, eine zweite Scheibe darüber Legen und am Rand etwas andrücken.

Vom Käse bleibt einiges übrig, den Rest einfach im Kühlschrank lagern und als Aufstrich verwenden.

Für den Salat

¼ Kürbis (Hokkaido)
1 Lauchzwiebel
1 kleiner schwarzer Rettich
Ein paar Brokkoliröschen

80 ml Wasser
2 TL Tahin/Sesammus
Saft von 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Den Kürbis und den Rettich mit dem V-Hobel oder Messer in feine Streifen schneiden.
Lauchzwiebel in Scheiben schneiden. Die Brokkoliröschen wenn nötig klein schneiden.

Die restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer gut durchmixen und das Dressing dann mit dem Gemüse vermischen.

Bei mir gab es als Topping noch Kürbiskerne und gehackte Pistazien drüber.

Sesammilch & Protein Shake

Heute morgens ging es gleich um 6 Uhr zum Trainieren damit der Tag gleich mal gut Anfängt :-).

Danach hatte ich Luft auf einen Protein Shake zum Frühstück, kommt zwar eher selten vor aber wenn es halt so ist dann ab in die Küche. Die Basis bildet dieses mal Sesammilch. Man kann ja nicht immer nur Hanfmilch trinken 😉

Sesammilch

1 Cup (240 ml) Sesam
1 Liter Wasser

Wer will kann die Sesamsamen vorab einige Stunden einweichen oder 1-2 Tage lang ankeimen lassen.

Sesamsamen und Wasser in den Mixbehälter geben und auf höchster Stufe mixen.
Die Sesammilch durch einen Nussmilchbeutel (oder Wäschenetz, Baumwolltuch…) filtern.

Den Trester der im Beutel zurückbleibt kann man noch für Energiekugeln, Kuchen etc. verwenden.

Für den Shake:

Die Hälfte der Sesammilch in den Mixbehälter gießen.
Die andere Hälfte in eine Flasche füllen und in den Kühlschrank stellen, hält sich dort 1-2 Tage.

Mit in den Mixer kommen dann noch:

1 ½ EL Hanfprotein
1 EL Süßlupinenmehl
1 EL Kakao
1 Banane
nach Geschmack Zimt oder Vanille
wer es eher süß mag kann noch ein paar Datteln dazu geben.

Alles auf höchster Stufe gut durchmixen.
Wer den Shake richtig schön kalt will kann eine gefrorene Banane verwenden :-).