Buchvorstellung: 12 Mini Torten

Buchvorstellung: 12 Mini Torten

Daniela Pongritz
12 Minitorten: ungebacken & rein pflanzlich
ISBN: 3741224537
Preis in D: € 8,99
Preis in A: € 9,30

Kurzbeschreibung:

Mit“12 Minitorten ungebacken & rein pflanzlich“ köstliche, rohvegane Kreationen zaubern! Ganz ohne Backrohr, dafür mit viel Geschmack. Lassen Sie sich von Torten wie Matcha Birne“, „Schwarzer Sesam“, „Heidelbeer Flieder“, „Schoko Karamell“ und weiteren inspirieren.

Mein Senf dazu:

Ich hatte während das Buch entstand das Vergnügen 3 der Torten vorab in Graz zu Probieren und alle 3 waren einfach genial (absoluter Favorit war die Orangen Kokos Torte). Also habe ich Sehnsüchtig darauf gewartet dass das Buch fertig wird.
Bestellt habe ich es dann direkt bei Daniela, es in in Österreich zwar etwas teurer aber ich wollte es unbedingt signiert haben :-).

Nach einer kurzen Einleitung zum Thema Rohkost, verwendete Zutaten und verschiedene Süßungsmittel geht es auch schon an die Rezepte.
Die Rezepte sind für Tortenformen mit einem Durchmesser von 12 cm ausgelegt. So bekommt man schöne kleine Torten, ideal wenn man gerade nicht das Haus voller Besuch hat 😀

Die Rezepte sind gut erklärt und gut nach zu machen. Man braucht nicht 100 verschiedene Zutaten.
Besonders gefällt mir an den Rezepten dass viel mit dem eigenen Aromen der Zutaten gearbeitet wird. Man braucht nicht 100 verschiedene Gewürze sondern lässt die einzelnen Zutaten sich voll entfalten.

Zu jedem Rezept gibt es ein Foto. Die Foto animieren sofort zum Nachmachen und man kann sich fast nicht entscheiden welche Torte man zuerst nachmachen will.
Die Fotos und das dazugehörige Rezept sind allerdings nicht auf derselben Seite. Das Rezept zu einem Foto findet sich immer auf der nächste Seite, man muss also einmal umblättern. Aber da gewöhnt man sich relativ schnell daran.

Als erstes habe ich die Schoko Karamell Torte nachgemacht, das ist auch die auf den Fotos.
Nachdem ich keine 12 cm Form habe, habe ich das Rezept einfach auf 2 Dessertringe aufgeteilt. Ich habe aus der Mini Torte also eine Mini-Mini-Torte gemacht :-D.

Das Ganze war in nicht ganz 10 Minuten zubereitet und durfte dann erst mal eine Weile in den Kühlschrank.
Nach dem fest werden gab es erst mal einen WOW Effekt, der totale Schokoladenhimmel

Für mich ist das Buch auch Lehrreich weil ich bei Torten und CO. Oft dazu neige endlos viel Gewürze miteinander zu kombinieren. Hier zeigt sich dann dass man auch wenn man vor allem mit den Eigengeschmack der Zutaten arbeitet unglaublich Geniale Kreationen machen kann.

Fazit: Ein tolles Buch für Anfänger und Fortgeschrittene. Ich würde es mir jederzeit wieder kaufen.
Das Buch bekommt ihr bei Amazon, jedem Buchhändler oder direkt bei der Autorin.

Erdbeer-Holundertörtchen

Jetzt gibt es ja schon ein paar Wochen endlich wieder deutsche Erdbeeren <3.
Am liebsten sind sie mir einfach Pur oder nur mit einer Prise frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer.

Heute wurden sie aber spontan in Törtchen verarbeitet. Zu den Erdbeeren haben sich noch wundervolle Holunderblüten gesellt <3.
Die Menge reicht für 4 Stück.

Erdbeer-Holundertörtchen

Für den Boden:

3 EL Leinsamen (ich hatte goldenen)
6 EL Buchweizen
3 gehäufte EL Kokosflocken
½ TL Vanille
Saft von 1 Orange
4 Datteln

Leinsamen und Buchweizen fein mahlen und dann zusammen mit den Kokosraspel und der Vanille in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren.

Die Dattelpaste mit in die Schüssel geben und gut vermischen/durchkneten.

4 Dessertringe entweder direkt auf Tellern platzieren. Oder auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech oder Einschub vom Dörrgerät platzieren.

Den Teig auf die 4 Desserringe verteilen und gut festdrücken.
Die Ringe entfernen/abziehen.

Für die Creme:

Saft von 1 kleine Orange (das waren 7 EL)
1 ½ EL Mandelmus
4 Datteln
Blüten von 1 großen oder 2 kleinen Holunderdolden

Alle Zutaten zusammen pürieren.
Bei der geringen Menge geht das wieder am besten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.)

Die Creme auf den Törtchen verteilen.

Belag:

Auf der Creme dann Erdbeeren verteilen und mit Holunderblüten verzieren.

PS:

Die Törtchen am besten noch am selben Tag essen.
Ich habe von den vieren eins am selben Tag als ich sie gemacht habe gegessen und das war einfach GENIAL!
Am nächsten Tag waren sie zwar auch lecker aber nicht mehr annähernd so wie am Vortag. Der Boden scheint über Nacht eniges vom Holundergeschmack zu schlucken.

Blogparade: Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Es ist Herbst und pünktlich dazu startet eine tolle Aktion auf dem Blog Kraftort Rohkostküche. Eine tolle Aktion an der viele Blogger teilnehmen. Es geht um Herbst, Erntedank und Rezepte rund um diese Jahreszeit.
Wenn ihr auf Facebook seid schaut auch unbedingt mal in der Rezeptgruppe dazu vorbei: Rohe Rezepte – Kraftort Rohkostküche

Herbstliche Blogparade “Erntedank”

Jetzt ist der Herbst auch hier voll angekommen. Zu dieser Jahreszeit habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag die Farben, die Gerüche, Kürbisse und Pilze. Bei dem vielen Regen, der Kälte und den immer länger werdenden Nächsten würde ich mich aber am liebsten sofort verkriechen und bis zum Frühjahr Winterschlaf halten.

Trotzdem ist es für mich eine magische Zeit. Es ist Zeit die letzten Früchte und andere Geschenke von Mutter Natur zu ernten. Aber auch Zeit einfach mal Danke zu sagen für alles was uns Mutter Natur gibt.

Ich genieße es im Herbst einfach mal durch den Wald zu Spazieren, das Rascheln der Blätter unter meinen Füßen, der leicht modrige Geruch der in dieser Jahreszeit typisch ist für die Wälder. Und wenn dann morgens noch die ersten Sonnenstrahlen den Nebel durchdringen fühlt sich wohl jeder in eine andere Welt versetzt.

Für mich ist es aber auch ganz Konkret eine magische Zeit. Nicht nur Erntedank fällt in diese Jahreszeit sondern auch einige Feiertage/Feste die uns an unsere Ahnen erinnern sollen, so wie Allerheiligen oder Samhain.
Es ist Zeit zurückzublicken, sich zu Erinnern und einfach mal DANKE zu sagen.
DANKE zu sagen für die Geschenke von Mutter Natur, die Früchte, Wildkräuter und alles andere was wir hier in Hülle und Fülle genießen dürfen.
DANKE zu sagen an all diejenigen die uns vorangegangen sind, für uns da waren und die wir vermissen.

Ich Begleite diese Zeit immer sehr gerne mit Ritualen. Entweder ein Dankesritual für Mutter Natur und die Naturgeister im Wald…

… oder auch für die Ahnen die schon mal vorausgegangen sind.

Es ist aber auch eine Zeit in der das Bedürfnis nach eher Kompakter/schwerer Nahrung zunimmt. Bei mir geht der Verbrauch an Smoothies und Säften im Herbst immer zurück und verlagert sich mehr in Richtung mehr Cracker, gedörrte Nahrungsmittel und vor allem viel Wurzelgemüse.

Die gibt es auch im Rezept. Ich habe eine Weile überlegt welchen Beitrag ich zur Blogparade beitragen will. Erst wollte ich eine herbstliche Kürbistorte machen. Aber Torten und süßes habe ich in letzter Zeit eh schon so viel hochgeladen. Sieht schon fast so aus als gäbe es bei mir nur Kuchen und Eis :-P.
Es wurden dann aber doch Rote Beete Ravioli, solche wollte ich schon lange mal ausprobieren, also Perfekt :-).

Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Für die Ravioli:

Eine große Rote Beete in Dünne Scheiben schneiden, etwas Salzen und für 2-3 Stunden ziehen lassen. Dadurch werden sie weicher.
Am besten direkt in einem Sieb in die Spüle stellen damit die Flüssigkeit gleich abfließen kann.

Mir waren die Scheiben fast zu dick, beim nächsten Mal nehme ich nicht das Messer sondern den V-Hobel

Für die Füllung – Sonnenblumen-Paprika-Käse

1 Cup Sonnenblumenkerne
Saft von einer Zitrone
1 TL Schabzigerklee
½ rote Paprika
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne über Nacht einweichen. Am nächsten morgen abspülen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren.

Auf eine Scheibe Rote Beete etwas vom Käse geben, eine zweite Scheibe darüber Legen und am Rand etwas andrücken.

Vom Käse bleibt einiges übrig, den Rest einfach im Kühlschrank lagern und als Aufstrich verwenden.

Für den Salat

¼ Kürbis (Hokkaido)
1 Lauchzwiebel
1 kleiner schwarzer Rettich
Ein paar Brokkoliröschen

80 ml Wasser
2 TL Tahin/Sesammus
Saft von 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Den Kürbis und den Rettich mit dem V-Hobel oder Messer in feine Streifen schneiden.
Lauchzwiebel in Scheiben schneiden. Die Brokkoliröschen wenn nötig klein schneiden.

Die restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer gut durchmixen und das Dressing dann mit dem Gemüse vermischen.

Bei mir gab es als Topping noch Kürbiskerne und gehackte Pistazien drüber.

Ziehung der Gewinner :-)

Jetzt war es so weit. Das Gewinnspiel ist beendet und gerade wurden die Gewinner gezogen :-).

Ich habe heute Morgen schon alle Namen auf Zettel geschrieben und in meinen Hexenkessel geworfen ^_^. Dort warteten sie dann auf die Ziehung.

Mein Freund wurde gerade nach der Arbeit als Glücksfee Zwangsverpflichtet. Mit verbundenen Augen damit er nicht Bewusst jemanden Ziehen kann den wir kennen. Er musste noch mal alle Zettel durchmischen und dann ging es auch schon los :-).

Und das kam dabei raus.

…..

……

Trommelwirbel

……

……

Platz 1:

Platz 2:

Und Platz 3:

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Ich werde die Gewinner Morgen/später anschreiben wegen den Adressen und wegen eventueller Unverträglichkeiten oder wenn jemand etwas bestimmtes nicht mag. Es gibt ja nicht nur die von Prohviant gestifteten Preise sondern auch noch Fruchtleder und Cracker :-).

Die Rezepte für die Cracker und Fruchtleder kommen dann auch hier am Blog. Mal schauen was es wird.

Gewürzschokolade & ein Gewinnspiel – Beendet

Heute gibt es nicht nur ein Rezept sondern auch ein kleines Gewinnspiel. Auf meine Facebookseite habe ich es schon eingestellt. Dort ist es momentan als oberster Beitrag fixiert.
So richtig Angefangen hat alles aber mit dem Blog, also wird das Gewinnspiel auf der Facebookseite UND dem Blog laufen.

Aber erst mal zum Rezept.

Beim Rezept werden ihr sicher schon erraten was man Gewinnen kann.

Gewürzschokolade

100 g Kakaoliqour
30 g Kokosöl
2 TL (waren 16 g) Paranussmus
1 TL Vanille
½ TL Kardamom
¼ TL Zimt
knapp ½ TL Orangenschale
1 Prise frisch gemahlener Pfeffer
je nach gewünschter Süße 4-6 Datteln (sollten eher weiche sein, Medjool oder frische Datteln, die bekommt man in den meisten türkischen und arabischen Läden)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl im Wasserbad oder Dörrgerät schmelzen.
Sobald alles geschmolzen ist zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) geben und gut Durchmixen bis die Datteln zerkleinert sind und sich alles vermischt hat.
Wenn die Datteln noch richtig weich sind klappt das auch mit einem Pürierstab.

Die Fertige Schokomasse dann in Pralinenformen aus Silikon gießen.
Je nachdem wie hoch ihr die Formen füllt reicht es für 2-3 Paletten/Formen.
Die Schoki im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen und dann aus den Formen drücken. Im Kühlschrank aufbewahren.

Falls ihr gar keinen Mixer oder Pürierstab habt könnt ihr statt den Datteln auch ein anderes flüssiges oder Festes Süßungsmittel nach Wahl verwenden, z.B. Honig, Apfeldicksaft, Agavendicksaft, Kokosblütenzucker oder Xylit (die letzten zwei sind nicht Roh), und dann alles mit einem Schneebesen in einer Schüssel verrühren.

****** Und jetzt zum Gewinnspiel ******

Ich wollte eigentlich bei 250 Likes auf der Facebookseite ein kleines Gewinnspiel starten. Die habe ich dann total übersehen und inzwischen sind es schon über 270

Prohviant hat für das Gewinnspiel etwas Beigesteuert :-).
Und zwar 250 g Kakaoliqour, 1 Nussmus (Paranuss), eine Silikonform und 2 Nussmilchbeutel.
Von mir gibt es noch Fruchtleder und ein paar Cracker dazu. Welche Sorten es genau werden geht dann spontan ;-).

1. Preis – Kakaoliqour, Nussmus, Silikonform, Fruchtleder und Cracker.
2. & 3. Preis – 1 Nussmilchbeutel, Fruchtleder und Cracker.

*** Teilnehmen könnt ihr ganz einfach ***

Punkt 1 & 2 für alle Leser die auch auf Facebook unterwegs sind. Für alle Leser ohne Facebook gilt dann Punkt 3.

1. Meine Seite auf Facebook liken.
2. Diesen Beitrag teilen.
3. Diesen Beitrag kommentieren. Natürlich nicht irgendwas sondern: Was ist euer Liebstes Rohkostgericht? Was esst ihr am Liebsten in Sachen Rohkost?

Das ganze läuft bis zum 14. Dezember. Am 15. werden die Namen der Teilnehmer auf kleine Zettel geschrieben und kommen in einen Topf. Und dann werden die 3 Gewinner gezogen.

Das Fruchtleder und die Cracker mache ich dann frisch. Also falls jemand gegen etwas Allergisch ist oder einfach nicht mag kann er dass dann einfach kurz sagen :-).
Weil die Portokosten sonst so extrem hoch sind ist das ganze beschränkt auf Deutschland, Österreich und Schweiz :).

Viel Glück 🙂

Fruchtleder: Birne-Thymian

Am Donnerstag waren wir bei unserer „(Rohmilch)Käsedealerin“ :-D. Ich habe ihr da ein paar Sorten Fruchtleder zum Probieren mitgebracht. Ich habe noch nie gesehen das jemand SO Begeistert von Fruchtleder war 🙂 *freu*

Irgendwie kamen wir dann darauf dass da manche Sorten Bestimmt auch zu Käse passen. Von da war es nicht mehr weit bis zu dieser Kombination – Birne-Thymian. Davon bin so richtig Begeistert, das schmeckt so Genial!

Fruchtleder Birne-Thymian

4 große Birnen
1 Banane
Saft von 1 Orange
4 TL Thymian (beim nächsten Mal nehme ich 3)

Banane schälen und in Stücke schneiden. Die Birnen ebenfalls in Stücke schneiden, die Kerne dürfen drin bleiben, und dann alles zusammen im Mixer Pürieren.

Auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen (wurden bei mir knapp 2 ½) und möglichst gleichmäßig Glatt streichen.

Bei 40 Grad trocknen bis man das ganze gut abziehen kann. Sollte aber noch Biegsam sein. Bei mir brauchte es knapp 14 Stunden. Falls man mal zu lange trocknet und das Fruchtleder komplett durchgetrocknet ist hat man so was wie Esspapier :-).


Im Gewürzhimmel & Vanillemilch

Heute brachte die Postbotin meine Bestellung von Madavanilla. Neben Vanille gab es noch ein paar andere Gewürze.
Das absolut tollste an einem Paket von Madavanilla ist der Geruch der den Raum erfüllt wenn man es öffnet. Ich muss dann immer erst mal eine runde schnüffeln bevor es direkt ans Auspacken geht 🙂

Es gab Vanille. Damit ich jetzt mal eine weile auskomme damit je 250 g ganze Vanillestangen und gemahlene Vanille. Die Vanille ist auch eine Kaufempfehlung von mir, ich habe noch nirgendwo so intensive und Leckere Vanille bekommen wie hier. Bei den ganzen Schoten kaufe ich gerne die Bruchvanille. Da sind die Schoten leicht geöffnet und sie haben manchmal ein paar Schönheitsfehler, sind dafür aber billiger. Nach dem Verarbeiten sieht das eh keiner mehr :D.


Dann gab es noch Voatsiperifery, wilden Urwaldpfeffer. Den hatte ich schon mal, mein absoluter Lieblingspfeffer. Hält nur leider nie besonders lange bei mir 😀

Dann Tonkabohnen. Ich finde sie als Gewürz i Schokolade, Kuchen etc. super Lecker, man muss nur aufpassen wegen dem sehr hohen Cumaringehalt da sind höheren Dosierungen Leberschädigend wirkt. Also mit bedacht verwenden.
Dann Curry „Extrem“. Auf den bin ich schon gespannt. Den verarbeite ich morgen in einer rohen Kürbissuppe.
Und eine Packung vom Curry Madagaskar durfte auch noch mir. Den hatte ich auch schon mal. Auch total Lecker.

Dann durften noch Zimt und Schokoladenpfeffer mit. Auf den Pfeffer bin ich schon total gespannt. Riecht auf jeden Fall schon mal sehr Schokoladig. Den Probiere ich dann nach der Arbeit gleich mal.

Und wenn ich schon mal frische Vanille im Haus habe muss daraus gleich gemacht werden. Also gab es heute zum Frühstück eine Portion Vanillemilch.

Vanillemilch

1 Liter Wasser
5 EL Hanfsamen, geschält
Saft & Schale von 2 Orangen
1 Stange Vanille
2 Bananen
Wer es richtig süß mag kann noch 3-4 Datteln dazu geben

Die Hälfte vom Wasser zusammen mit den anderen Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren. Dann den Rest vom Wasser dazu geben und noch mal durchmixen.

Wer es richtig kalt will kann noch ein paar Eiswürfel vor dem Mixen dazugeben oder statt frischen gefrorene Bananen verwenden.

Pilzsalz

Letzte Woche war ich 2 mal beim Schwammerl sammeln. Den Großteil habe ich eingefroren. Gefrierschrank ist jetzt richtig voll :D. Einen Teil davon habe ich aber auch getrocknet und zu einem Gewürzsalz verarbeitet.

Pilzsalz

80 g getrocknete Pilze (hatte vor allem Trompetenpifferling aber auch ein paar Steinpilze, Maroni und violette Lacktrichterling mit drin)
500 g Meersalz

Die getrockneten Pilze mahlen. Ich hab sie im Mr. Magic gemahlen. Ich mag es etwas körniger, hab sie also daher nicht zu ganz feinem Pulver gemixt.

Das Salz zu den Pilzen geben und alles gut miteinander vermischen.

Und  zum Schluss gibt es noch einen Liebesgruß aus dem Wald 🙂

Törtchen Dekorieren

Gestern war ich in Graz im Tilia´s. Dieses mal aber nicht zum essen sondern für einen Kurs. Mir fehlen manchmal die ideen. Leckere Sachen kriege ich hin aber an der Dekoration hapert es oft.  Darum gab s gestern einen Torten Dekorationskurs :-D. Hat Wahnsinnig viel spaß gemacht und ich hab wieder etliche neue Anregungen bekommen. Die nächste Zeit mal etwas mehr damit experimentieren.

Eigentlich wäre geplant gewesen auf veganen Torten, also gebackenen, zu arbeiten. Dann wurden es aber doch Rohkost Törtchen. 🙂

Und das kam dabei raus. 3 davon sind von mir.

Aus einem Schoko-Bananen-Rote Beete Törtchen wurde das hier. Ummantelt mit Cashewmarzipan und mit Bananen-Kokos-Sahne & Trauben verziert.

Aus einem Grapefruit-Kokos-Törtchen wurde das hier. Ummantelt mit Cashew-Kokossahne und mit rosa Kokossahne, Schokoherz, Schokoknöpfen und Orangenzesten verziert. Das hat mein Freund bekommen, der mag kitschige Sachen *g*.

Aus dem Orangen-Zitronenverbene-Törtchen wurde ein Cthullu-Törtchen. Ummantelt mit Fruchtleder, obenauf gabs einen Cthullu aus Kakao und dazu grüne Tentakeln und Marzipan :-D. Davon habe ich heute schon ein stückchen Probiert, unglaublich Lecker.  Ich glaube so eine mach ich zu Halloween.

Typisch ich :-/

Kurzmitteilung

Typisch ich :-/

Ich habe vergessen bei meinen Webspace den Plus-Account zu verlängern. Das wird etwas dauern bis ich dafür was abzweigen kann. Darum zeigt es in den älteren Beiträgen zur Zeit keine Bilder an. Wenn ihr aber auf das Feld wo das Bild sein sollte klickt kommt ihr direkt auf Photobucket und könnt es euch dort anschauen.

Zu Besuch im Tilia’s

Letzten Freitag waren wie seit langem wieder mal beim essen. Es ging dieses mal nach Graz in Tilia’s Little Uncooked Restaurant. 🙂

Zum Geburtstag hatte ich ja eine Rohkosttorte von Daniela bekommen, eine mehr als geniale Torte. Danach hatte ich mich gleich zum Tortendekorationskurs bei ihr angemeldet der im August stattfindet.

Letzten Freitag ging es aber dann schon mal zum Jahreszeitenfest. Zur Auswahl standen 2 Versionen vom Menü. Das kleine Menü mit 2 Gängen, und das große Menü mit 4 Gängen. Ich nahm das kleine Menü (hatte es vor allem auf den Hauptgang abgesehen) und mein Freund hat sich für das große Entschieden).
Graz ist von uns schon ein Stückchen weg, 3 Stunden zum fahren. Aber ich muss sagen, es war die Anreise wert.

Im Tilia´s fühlt man sich sofort wohl. Es ist ja kein gewöhnliches Restaurant sondern ein Restaurant im Restaurant. Sehr spannend. Ein kleiner Bereich ist abgegrenzt durch einen kleinen weißen Gartenzaun. Alles mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Genau so stellt man sich eine Elfen- oder Feenbehausung vor :-).

Zur Begrüßung gab es dann erst mal einen Saft. In dem war Grapefruit mit drin, mit der habe ich ja so meine Probleme seit meiner ersten Leberreinigung. Ich hatte mich schon darauf vorbereitet meinen Freund zu zwingen meinen auch zu Trinken. Fand ihn dann aber dann überraschenderweise doch recht Lecker :-D. Nue Leider nicht das Foto, die Kamera lag noch im Auto, also musste das Handy herhalten.
Neben dem Saft war auch noch bei jeder Tasse eine kleine Rolle dabei mit guten Eigenschaften/Wünschen. Ich bekam Kreativität. Mein Freund Wachstum.

TiliasSaft

Als ersten Gang gab es dann für meinen Freund ein Spinatcremesüppchen mit Croutons. Sah gut aus und laut meinem Freund war es auch extremst Lecker. Ich war brav und hab ihm nichts davon geklaut.

TiliaSpinat11TiliaSpinat2

Als zweiten Gang gab es wildes Sushi. Davon musste ich ihm dann doch was klauen. Das letzte Stückchen war auch noch eingepackt, aber er wollte schon zum essen Anfangen bevor ich Fotografieren konnte. Bei dem muss man echt schnell sein mit der Kamera :-D.
Davon habe ich ihm dann aber was geklaut. Wahnsinnig Lecker und die Zutaten waren super Aufeinander abgestimmt. Das ganze ergab eine richtige Geschmacksexplosion. Sehr Genial!

TiliaMaki

Dann kam der Hauptgang (Juhu, jetzt kriege ich auch was). Vor dem essen musste ich dass ganze erst mal eine ganze Weile bestaunen. Das war so toll angerichtet <3.
Gemüsecurry, „Reis“ und Spargel. Vor allem das Frühlingsgemüseragout war so dermaßen genial, einfach der Hammer. Davon hätte ich gerne mal eine Salatschüssel voll. Ich habe auch schon mit Rohkostcurry, Gemüseragout etc. Experimentiert aber meine waren irgendwie „anders“. :-/
Daniela macht also nicht nur die besten Torten die mir bisher untergekommen sind sondern hat auch in den anderen Bereichen der Rohkostküche einiges drauf.

TiliaHauptgang1TiliaHauptgang3TiliaHauptgang2

Und auch wenn ich es vor alle auf den Hauptgang abgesehen hatte…. Auf das Dessert habe ich mich auch sehr gefreut. Ich habe ja zum Geburtstag eine Torte vom Tilia´s bekommen und konnte mir Vorstellen was mich jetzt gleich erwartet.
Und dann kam es auch schon. Eine Kokos-Fruchtschnitte mit dem genialsten Sorbet das ich jemals gegessen habe. Mein Freund meinte auch nur dass das Sorbet einfach nur geil ist und die das alleine die Reise wert war. Das ist doch mal ein tolles Kompliment von einem Koch.
Aber nicht nur das Sorbet war genial, auch der Kuchen war einfach der Hammer. Hatte extrem war von Bounty, auf jeden Fall eine Leckerei mit enormen Suchtpotenzial.
Und da gibt es Leute die Jahrzehnte mit Meditation und Co. versuchen, dabei findet man Gott viel einfacher… auf einem Kuchenteller in Graz 😉

TiliaDessert1TiliaDessert2

Am Ende gab es dann noch eine Schatzkiste gefüllt mit 2 Stückchen Fruchtleder. Irgendwie habe ich dann aber das Fotografieren vergessen. Also stellt euch die blaue Schleife drum herum einfach vor :D. Und da ist sie auch schon wieder, die Liebe zum Detail. Die 2 kleinen Bildchen im inneren der Schatzkiste sind von Hand gemalt!

TiliasBox1TiliasBox2

Etwas später gegen 17:30 gab es dann noch einen kurzen Workshop zum Thema Rohvegane Frühstücksideen. Auf den war ich sehr gespannt. Es war nämlich auch eine Premiere für mich. Ich durfte Daniela dabei assistieren.

Ein ungewohntes Gefühl auf der Seite zu stehen wo man die Knöpfe vom Mixer sieht *lol*.

Vor dem Workshop ging es noch in den Garten zum Kräuter sammeln für den grünen Smoothie der im Workshop gezeigt wurde. Dabei konnte ich dann auch gleich beweisen dass man Brennnessel auch sammeln kann ohne sich zu brennen. So ganz überzeugt hat das die anderen aber nicht :-D.

Ich hätte es zwar vor Ort nie zugegeben aber ich war doch etwas nervös. Es hat aber dann doch so halbwegs alles geklappt. Vor lauter nervös habe ich dann aber auch direkt ein paar Sachen vergessen die ich sonst weiß. Das Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6 in Hanfsamen zum Beispiel.

War eine nette Truppe die sich dort versammelt hatte. Auf jeden Fall spannend mal bei so einem Workshop dabei zu sein. Es war ja nicht nur mein erster Workshop wo ich nicht „nur“ als Teilnehmer dabei sein durfte, es war auch der allererste zum Thema Ernährung.

Am meisten hatte mich aber dann die Antwort auf eine Frage von Daniela gewundert. „was wollt ihr noch Probieren, Banane mit Mandelmus und Löwenzahn oder Rohkostkakao?“. Die Antwort kam einstimmig…… Banane mit Löwenzahn O.o. Das habe noch nie erlebt. Die Reaktion auf die Frage ob man Kakao will ist sonst immer „Waaahhhhhh!!!! Jaaaaaa!!!! Kakaooooo, her damit!“ :-D.

Den Kakao gab es dann aber zum Schluss trotzdem auch noch.

Das war einfach ein toller Tag in Graz und die Anreise mehr als wert.
Vor allem fällt hier wie oben schon gesagt die Liebe zum Detail auf, man fühlt sich einfach sofort wohl. Das Tilia´s ist schon fast so was wie eine eigene kleine Welt, eine kleine Oase in unserer hektischen Welt. Aber nicht nur das Restaurant ist toll sondern auch die Chefin. Daniela hat einfach sehr inspirierend und hat eine ganz tolle, ehrliche und authentische Art ihr Wissen zu vermitteln.
Also wenn ihr mal in der nähe seid, schaut rein. 🙂

Ich hänge euch hier noch mal die Links an zum Restaurant und dem Blog von Daniela.

Tilia’s  Little Uncooked Restaurant

Tilia’s  Little Uncooked Restaurant – Facebookseite

Tilia’s Rohkostleben ~ Eine Karotte kommt selten allein

Saftfasten – Abschlussbericht & wie es weiter geht

So, jetzt aber endlich mal los mit dem Abschlussbericht zum Saftfasten. Wurde jetzt doch etwas später. Die Arbeit hat mir nicht viel Zeit gelassen und ich habe den Text so oft umgeschrieben weil es so viel zu Sagen gibt, es hat sich einfach so viel Getan.

Aber erst mal eine kurze Zusammenfassung vom Essen der ersten 2 Woche nach dem Fasten. Ich habe es ruhiger angehen lassen. Es gab weniger Smoothies als geplant dafür vor allem Rohe Suppen aus dem Vitamix. Ich habe diese Woche alles aus dem Handgelenk gemacht, also nichts abgewogen. Darum nur mal ein paar Fotos :-). Einen Teil der Rezepte findet ihr auf meine Facebookseite. Hier wird der Beitrag sonst viel zu lange.

Grüne Frühstückscreme, Smoothie zum Löffeln 🙂

Karottencremesuppe aus Karotten, Hanfmilch, Kelp, Pfeffer, Ingwer und Kurkuma mit Linsensprossen.

Der erste Teller mit Fermentierten Gemüse.

Gemischter Salat mit Fermentiertem Gemüse.

Frühstückscreme aus Hanfmilch, gekeimten Buchweizen, Datteln und Vanille. Inspiriert von Dr. Switzer.

Frühstückscreme aus Hanfmilch, Datteln, Vanille, Kokos und Flohsamenschalen.

Neben den Suppen gab es auch einiges an Salaten und Leinsamencracker um den Darm wieder aus Trab zu bringen, der hatte ja nicht viel zu Tun die letzte Zeit. Die wurden wie immer wieder mal eher würzig.
Auch Fermente gab es einige. Beim Fasten gab es ja vor allem Rejuvelac und Wasserkefir. Jetzt kamen auch Sauerkraut und verschiedenes Milchsauer vergorenes Gemüse dazu. Zum Fermentieren kommt die nächsten tag mal ein etwas ausführlicher Beitrag. Hoffe dass ich den schneller fertig stellen kann als diesen hier.

Für die Leinsamencracker habe ich sogar ein Rezept 🙂

Leinsamencracker Pikanto

90 g goldener Leinsamen
500 g brauner Leinsamen
45 g Flohsamen oder Chiasamen
4 TL Chiliflocken
1 TL Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 TL Senf
4 EL Sojasoße
1 TL Curry
1400 g Wasser

Die Hälfte der braunen Leinsamen fein mahlen.
Knoblauch, Senf und die restlichen Gewürze mit ein wenig vom Wasser im Mixer Pürieren und dann alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben. Gut durchrühren und 2-3 Stunden quellen lassen.

Danach auf 4 Einschübe vom Sedona (mit Paraflexxbögen ausgelegt) verteilen und glatt streichen. Mit einem Messer, Spatel oder Teigroller Linien in de Teig ziehen. An denen entlang lassen sich die Cracker nach dem trocknen gut in Stücke brechen.
Nach Lust und Laune noch mit Chili, Sesam, Kräutern etc. bestreuen.

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocken. Dann die Cracker auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und fertig trocknen. Das hat noch mal 7 Stunden gedauert (hängt aber vor allem davon ab wie dick man den Teig ausgestrichen hat, mal dauert es etwas länger, mal etwas kürzer)

In einer gut verschließbaren Box/Dose aufbewahren.

Die Cracker haben mir sehr gut getan in der ersten Woche. Hatte auch ständig welche in der Arbeit dabei und als Beilage zu Salat und Suppen.

Gefühlt habe ich mich in der ersten Woche gut. Es tat so gut wieder zu kauen und richtig was zum beißen zu haben. Vor allem im Wald bei den Wildkräutern. Nicht nur Sammeln sondern gleich 1 Handvoll Löwenzahn, Vogelmiere oder andere Wildkräuter zu essen. Es gibt nichts Schöneres als bei angenehmen Frühlingstemperaturen im Wald Wildkräuter zu Essen und dabei die Sonne zu genießen.

Einläufe gab es auch noch in der 1. Woche Regelmäßig. Nach dem sehr langem Fasten wo ja auch die Saftmenge immer weniger wurde hatte der Darm kaum was zu tun außer den Müll zu Entsorgen. Aber mit ein paar Einläufen und den Leinsamencrackern hat er schnell wieder so gearbeitet wie er das soll.

Dann mal dazu was sich alles getan hat beim Fasten. Und das war viel.

Der erste punkt ist natürlich das sich ein paar Kilos verabschiedet haben. Ich habe ja keine Waage Zuhause und habe mich daor nicht gewogen. Gestern stand ich mal bei meiner Schwester auf der Waage. 87 kilo…OK, weniger auf jeden Fall. Die Kleidung hängt auch viel Lockerer und bei meinem Gürtel brauchte ich während des Fastens und in der ersten Woche danach 3 neue Löcher. Davon gibt es auch ein Foto. Ja, ich weiß, der Gürtel sieht schon ganz schön fertig aus, aber solange er nicht Selbstmord begeht kaufe ich keinen neuen *g*.

Dann hat sich die Haut massiv gebessert. Die Schuppenflechte ist noch nicht ganz weg, da geht die „Therapie“ jetzt erst mal mit Rohkost weiter und im Sommer mache ich eventuell noch mal ein Saftfasten wenn die Wildkräuter stärker wachsen als jetzt. Im Moment ist ja noch alles recht klein, auch wenn das Grünzeug die letzten Tage echt Gas gegeben hat. Bin gespannt wie es mit der Haut weiter geht. Mit dem Fasten habe ich schon mal gut was vorgelegt jetzt. Der gelegentliche Juckreiz ist weg, auch heute noch. Und speziell von der Kopfhaut rieselt auch nichts mehr. Das ist momentan auch noch so (darf auch gerne so bleiben!).

Dann hat sich die Sehleistung verbessert. Ich hatte auch vor dem Fasten keine wirklichen Probleme mit meinen Augen. Aber während des Fastens hat sich die Sehleistung gesteigert. Ich sehe schärfer als davor. Den Punkt finde ich mehr als interessant. Wenn ich noch mal länger Faste gehe ich davor auf jeden Fall davor und danach mal zum Augenarzt und lasse die genaue Sehstärke messen.

Was sich auch massiv verbessert hat sind meine Zähne. Ich habe mich ja früher von reinem Müll Ernährt. Viele Fertigprodukte, Süßigkeiten, Kiloweise Fleisch (natürlich das billigste und minderwertigste das man beim Discounter finden kann…), an Getreideprodukten fast nur den Dreck aus Weißmehl. Abgerundet hat diese Mischung jede Menge Cola, Limo und ähnliche Sachen. Das hat auch meine Zähne ganz massiv in Mitleidenschaft gezogen und ich habe immer wieder mal Probleme damit. Auf den Zahnarzt kann ich bislang noch nicht wirklich verzichten.
Während des Fastens ist mir aber irgendwann aufgefallen das meine Zähne nicht mehr so Kälteempfindlich sind. Das sind sie normal ganz extrem. Ich habe ab und zu Eiswürfel in meinen Saft getan, irgendwann ist mir dann aufgefallen das ich angefangen habe diese zu zerkauen, total Unterbewusst. Bis es dann in meinem Kopf doch gerattert hat und der Gedanke „Was machst du da???? Kaust du da etwa gerade EISWÜRFEL???“ kam. Ja, machte ich. Die Kälteempfindlichkeit war weg. Ich müsste jetzt alle Berichte durchlesen wann das genau war, aber so zwischen Tag 30 und 35 glaube ich.
Das hält auch immer noch an. Fand ich sehr interessant dass sich das Fasten auch so Positiv auf die Zähne ausgewirkt hat.

Was sich auch bei den Zähnen bzw. im Mundraum getan hat waren Entzündungen die in Intervallen kamen. Bzw. immer eine Entzündung an immer derselben Stelle. Genau dort wo ich beim Letzten Zahnarztbesuch die Betäubungsspritzen bekommen habe. Das erste Mal war es richtig massiv und Schmerzhaft. Dann mit jedem Interwall wurde es leichter. Die Entzündung hielt immer nur 3 bis maximal 4 Tage und verschwand dann wieder über Nacht. Da musste wohl dringend irgendwas raus.

Auch an einem bestimmten Zahn hat es stark gearbeitet. Vor einigen Monaten bekam ich eine Wurzelbehandlung an einem Zahn der total kaputt war. Ich wollte ihn erst einfach ziehen lassen. Der hat aber eine leichte Schieflage und er hätte die beiden Zähne daneben auch Ziehen müssen (die aber in Ordnung sind soweit). Also dir wurde es die Wurzelbehandlung. Ich weiß, nicht die beste Lösung weil da jetzt ein „toter“ Zahn drinsteckt aber ging leider nicht anders. Wollte nicht 2 gesunde Zähne ziehen lassen und die 2. Option, eine OP, klang jetzt auch nicht unbedingt verlockend für mich.
Während des Fastens, zwischen Tag 30 und 40 fing der Zahn an in Intervallen immer wieder mal weh zu tun. Er wurde auch Lockerer und wackelte etwas. Dachte erst der fällt raus, gegen Ende des Fastens tat er dann aber nicht mehr weh und war wieder fest. Ich habe keine Ahnung was das war und kann mir nicht Erklären was für eine Aktion vom Körper war.

Ansonsten hat sich einiges am Denken getan, das geht ja schon bei der Rohkost in völlig andere Richtungen. Beim Fasten wird der Effekt aber noch stärker. Man sieht die Welt anders, klarer. Vor allem in der Natur, man nimmt sie  viel bewusster wahr als im Alltag.

Auch das allgemeine Körpergefühl hat sich verbessert. Ich fühle mich um Welten besser als vor dem Fasten.

Und wie geht es jetzt weiter?

Die Ernährung ist ja für mich immer ein Experimentelles Feld. Ich Teste immer wieder neue, Probiere neue Konzepte aus etc.

Ich will bei Überwiegend Rohkost bleiben aber nicht ganz so wie bisher sondern mit einigen Veränderungen.

Ich will meine Ernährung etwas einfacher gestalten. Zwar zwischendurch immer wieder mal Gourmetrohkost, eine Torte etc. aber Überwiegend eher einfachere Sachen wie Smoothies, Salate und Co.

Ergänzen will ich die Rohkost gelegentlich auch mal um etwas Gekochtes. Das habe ich auch vor dem Fasten so gehandhabt. Will aber mehr darauf achten das der Anteil an gekochten nicht wieder so hoch steigt. An gekochten Sachen wären das dann gelegentlich Kartoffeln, Bohnen und andere Hülsenfrüchte (machen sich echt gut im Salat), schonend gegartes oder Gedämpftes Gemüse und auch mal Glutenfreie Nudeln oder Reis.

Dann will ich vermehrt Fermentierte Nahrung einbauen. Die tut mir sehr gut und die eigene Herstellung macht einfach spaß. Aber dazu kommt wie gesagt die nächsten Tage noch ein separater Bericht.

Dann will ich mit dem Ernährungskonzept von Dr. Switzer mehr Experimentieren. Ich will also einerseits den Anteil an Wildkräutern weiter steigern.
Aber auch mit seinem Konzept mit geringen mengen an Tierischen Produkten will ich Experimentieren. Wie komm ich jetzt darauf dass ich tierische Produkte Integrieren will? Bisher war es ja nur Honig. Ich hatte vor ein paar Monaten ganz massive Lust auf Ei. Ich habe mir dann eine Avocado in Würfel geschnitten und das ganze mit Pfeffer und Kala Namak gewürzt. Das Kala Namak (Indisches Schwarzsalz) kommt ja recht nah an Ei ran geschmacklich. Aber das war es nicht. Hat mich nicht Zufrieden gestellt. Aus der einen Avocado mit Kala Namak wurden mehrere Avocados. Aber das war es einfach nicht. Ich wollte aber kein Ei essen weil bisher meine Haut immer ganz massiv darauf reagiert hat. Bisher hatte ich Eier allerdings immer erhitzt (gekocht, Spiegelei, Rührei etc.) gegessen. In seinem Buch fand ich dann ein Rezept für eine Creme aus Kokosmus, Eigelb, Honig, Zitronensaft und Vanille. Habe lange einen inneren Dialog mit mir geführt und bin dann doch in den Bioladen und habe eine kleine Packung Eier gekauft. Ich dachte mir fall es nichts für mich ist kriegt den Rest halt mein Freund. Habe mir dann diese Creme gemacht und gegessen. Schmeckte unglaublich gut und ich bekam davon einen unglaublichen Energieschub. Die Lust auf Ei (die ich fast 2 Wochen lang hatte) war weg und auch meiner Haut ging es super.

Dr. Switzer sagt in seinem Buch das eine GERINGE menge an tierischen Produkten einige Stoffwechselvorgänge Optimieren kann aber auch die Nährstoffaufnahme aus Pflanzlicher Kost verbessert. Die Vorraussetzung, die Tierischen Produkte sollten (mit Ausnahme von Gelatine oder Suppe mit ausgekochten Knochen… nein Danke, das mag ich eh ganz sicher nicht) möglichst Unerhitzt, also Roh verzehrt werden.  Zu den Produkten die er empfiehlt gehören: Gelegentlich ein Eigelb (das Eiweiß enthält Enzymhemmer), Butter und  Käse aus Rohmilch oder gelegentlich mal ein wenig Rohmilch (in Eis oder mit einem Milchkefir Fermentiert), Kaltgeräucherter Fisch (weiß nicht so recht… mal schauen ob ich mit dem auch Experimentiere) oder auch mal Gelatine oder eine Rinderbrühe/Hühnerbrühe wo die Kochen zerschnitten mit ausgekocht werden damit sich die Gelatine löst (DAS lasse ich auf jeden Fall weg.)

Durch meine Erfahrung mit dem Ei und früher öfter mal mit Käse denke ich dass an dem Konzept was dran sein könnte. Aber das zeigen ja dann Experimente damit.

OK, das war es erst mal soweit von mir. 🙂

Tag 48 – 50 und das Fastenbrechen

Tag 48

Heute Morgen wieder das übliche. 1  Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Danach waren wir dann erst mal unterwegs, den ersten Saft heute gab es dann gegen 13 Uhr. Wurde knapp ein ¾ Liter. Heute zum Geburtstag mal extra fruchtig mit Strohhalm und vielen Eiswürfeln 🙂

3 große Fenchel
2 Äpfel
1 Zitrone (½ geschält, die andere hälfte mit Schale)

Gegen Abend gab es dann noch ½ Liter Hanfblättertee mit dem Sanft von einer Zitrone und einer Orange.

Außerdem gab es heute noch 3 ½ Liter Wasser und 1 Glas Wasserkefir.

Heute ging es mir gut, wieder ein Jahr älter. Das Fasten war sozusagen mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst :-). Von meinem Freund gab es Olivenöl und Grapefruits für die Leberreinigung morgen. Interessant fand ich heute die Grapefruits, ist eine der ganz wenigen Früchte die ich nicht ausstehen kann. Aber gestern rochen die sogar richtig Lecker für mich. DAS hatte ich wirklich noch nie das ich sage eine Grapefruit richt zum anbeißen gut.
Es geht also in die letzte Runde. Morgen gibt es Vormittag oder Mittag noch mal Saft und dann beginnt auch schon die Vorbereitung für die Leberreinigung. Bin echt gespannt, ich habe die schon mal nach einem Fasten gemacht, aber nach so lange Fasten halt dann doch noch nicht.

Tag 49

Heute Morgen wieder das übliche, 1 Liter Wasser und der Saft von einer Zitrone.
Danach habe ich schon mal die Bittersalzlösung für später vorbereitet damit sich das in Ruhe gut Auflösen kann.

Gegen 11 Uhr gab es dann Saft, heute aus:

2 Äpfel
2 Handvoll Alfalfasprossen
1 Handvoll Brokkolisprossen
etwas mehr als ¼ Stofftasche voll Wildkräuter (Gras, Vogelmiere, Labkraut, Löwenzahn, Mauerlattich, Blätter der wilden Möhre)

Bei der Methode die ich mache darf man ab 14 Uhr nichts mehr Essen oder Trinken. Also gab es davor noch massig Wasser :).
Dann ging es auch schon bald los mit der Leberreinigung. Ich verlinke euch hier noch Mal den link zur Kurzbeschreibung. Was noch gut ist, dort aber nicht dabei steht ist eine Wärmflasche nach dem Trinken der Mixtur auf die Leber zu legen. Das Unterstützt das ganze auch noch ganz gut.
Zusätzlich steht zur Sicherheit auch ein Eimer bereit. Es passiert manchmal das jemand sich jemand dann in der Nacht öfter mal Übergeben muss. Hatte ich bisher zwar zum Glück noch nicht, aber sicher ist sicher.
Ab 14 Uhr gab es dann nichts mehr zum Essen und Trinken. Ich wollte es mir dann eigentlich mit einem Buch auf der Couch gemütlich machen, war aber dann zu hibbelig. Also hab ich die Wohnung etwas aufgeräumt.

Um 18 Uhr dann die erste Portion Bittersalz. Wäh! Glaubersalz finde ich geht ja gerade noch so, aber das Bittersalz kann ich ja gar nicht leiden. Darum reicht so eine Dose auch immer Jahrelang bei mir :D. Für das Abführen beim Heilfasten bleibe ich lieber bei Glaubersalz. Um 20 Uhr das gleiche noch mal.

Kurz vor 22 Uhr habe ich dann die Mixtur vorbereitet. Mir stellt es die Haare jetzt schon auf *lach*. Die Grapefruits hatte ich den ganzen Tag über im Kühlschrank damit die dann auch Eiskalt sind. Das Olivenöl stand auch recht Kühl. Je kälter die Mixtur ist umso besser kommt sie an den Geschmacksnerven vorbei.
Das ganze in ein Glas oder einen Becher geben und dann gut durchschütteln bis das ganze eine Art Emulsion eingeht. Und ich kann mir nicht helfen, mich erinnert die Mixtur immer an den 2. Teil von Ghostbusters. An den Fluss des Bösen, der schmeckt vermutlich auch ähnlich…

Um 22 Uhr war es dann so weit. Einfach Augen zu und runter mit dem Zeug. Und am besten ja nicht absetzen, einfach auf Ex. Danach musste ich erst mal einem ganz massiven Brechreiz standhalten. Nach dem Fasten sind ja die Geschmacksnerven empfindlicher, aber gleich so? Das war das letzte Mal das ich das nach einem längeren Fasten mache. Wo ich heute Früh nur die Flasche wo es drin war gesehen habe hat es mir alle Haare aufgestellt!
Danach habe ich mich noch nicht gleich ins Bett gelegt sondern mir erst noch den Mund ausgespült. Mit dem Geschmack im Mund kann kein Mensch einschlafen.

Dann ab ins Bett und eine Wärmflasche auf die Leber. Gute Nacht *g*

Tag 50 – Fastenbrechen

Das war eine Ereignisreiche Nacht. Die ganze Nacht hat es im Magen-Darm-Trakt gegrummelt und gearbeitet. Gegen 4 Uhr musste ich dann das erste Mal auf die Toilette. Um 6 und 8 Uhr gab es dann noch mal jeweils 200 ml der Bittersalzlösung. Musste dann kurz nach 8 noch mal auf die Toilette, kam aber nicht viel. Hatte aber durchaus Druck im Magen. Also gab es dann eine reihe von Einläufen.

Dann ging es auch schon los. Es gibt Leute die Untersuchen das Endergebnis, wie viele Gallensteine drin waren etc.
Ich gehöre nicht zu denen, Runterspülen und fertig. Es ist raus, der Rest Interessiert mich nicht. Jetzt ist es das Problem der Kläranlage :-D.

Habe mich dann noch mal hingelegt. Bin heute etwas schlapp, geht mir aber immer so nach der Leberreinigung.

Gegen 15 Uhr gab es dann den ersten Apfel. Nachdem ich zwar für das Juice Feasting recht schnell zu wenig Saft getrunken habe, für das klassische Heilfasten aber zu viel werde ich den Körper zwar die nächste Zeit durchaus etwas schonen, aber nicht ganz so auf Schonkost setzen wie nach einem klassischen Heilfasten.

Also gab es den Apfel heute in der Luxusform einer Frühstückscreme.

1 Apfel (Boskop)
1 Handvoll Vogelmiere
ein Schluck Wasser
ein Spritzer Zitronensaft
¼ Stange Vanille
¼ TL Mesquite
1 TL Leinsamen, über Nacht eingeweicht

Alles im Vitamix zu einer Creme mixen. Den Mixer so lange laufen lassen bis das ganze leicht angewärmt ist.
In ein kleines Schälchen füllen und mit ein paar Kokosraspeln bestreuen.

Das habe ich so genossen, die Creme war so gut aber ich bin jetzt Pappsatt. Ich komme mir so vor als hätte ich 2 Wassermelonen gegessen :-D.

Während des Fastens habe ich ja einige Fermente angesetzt die jetzt fertig sind. Davon gab es heute ein paar zum Probieren :).
Von oben im Uhrzeigersinn: Knoblauch (mit Thymian, Chili, Basilikum und Oregano fermentiert), Meerrettich mit Apfel und Karottenscheiben (mit Knoblauch und Chili Fermentiert)

Etwas später gab es dann eine Karottensuppe.

65 g Hanfsamen und 200 Wasser im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Durch einen Nussmilchbeutel oder Wäschenetz gießen. Das Netz davor natürlich in eine Schüssel hängen. Den Mixer mit 100 ml Wasser ausspülen und das auch noch mit dazu gießen. Das ganze dann Gut Ausquetschen.
Die Hanfmilch wieder zurück in den Vitamix gießen und die Schüssel mit 50 ml Wasser ausspüle und auch mit in den Mixbecher.

Den Trester habe ich eingefrorenen. Der wird später dann mal für Kuchen oder Cracker verwendet.

Zu der Hanfmilch kommen jetzt noch folgende Zutaten dazu:

Ein kleines Stück Seetang, vorab eingeweicht (die Waage ha1 g angezeigt)
2 TL Kelp
ein kleines Stück Ingwer
ein kleines Stück frischer Kurkuma
1 Knoblauchzehe, geschält
2 Karotten (hatten 250 g)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
¼ TL Curry
1 EL Apfelessig

Alles im Mixer auf höchster Stufe laufen lassen. Den Mixer laufen lassen bis das ganze etwas angewärmt ist.
Wer will kann noch etwas Salz dazugeben. Ich will zumindest die ersten Tage mit Meersalt aber etwas sparsamer sein. Fand es so auch sehr Lecker.

Das ganze ergibt 2 Teller voll. Ich habe das ganze dann noch mit Linsensprossen bestreut damit auch etwas zum kauen dabei ist.
Eine Portion steht im Kühlschrank für meinen Freund. Von der 2. Portion habe ich nur etwa ¼ Teller geschafft, dann war ich satt. Der Rest steht jetzt auch im Kühlschrank.

Ansonsten gab es heute noch 1 Glas Wasserkefir und knapp 3 Liter Wasser.

Nach den Einläufen heute Morgen ging es mir dann recht gut. Zwar noch etwas schlapp und müde aber das gibt sich bis morgen. Essen ging noch nicht viel aber das ist eh normal nach dem Fasten. Wenn der Körper stopp schreit heißt es dann auch STOPP.

Die Leberreinigung habe ich also Überlebt und falls ich das noch mal machen sollte (Wahnsinn, wenn ich nur daran denke würgt es mich!) dann nicht mehr nach einer so langen Fastenzeit. War zwar ein interessantes Ende für die Fastenzeit, aber da gibt es eindeutig bessere.
Aber heute Morgen und später beim Suppe machen musste ich einfach Lächeln als ich den Vitamix eingeschaltet habe. Das Geräusch von Mixer, wenn man die Geschwindigkeitsstufen langsam Hochstellt und dann den Turbo Einschaltet, Wahnsinn, das habe ich so vermisst. Das hart mir heute die größte Freude bereitet. Ich Liebe den kleinen einfach. <3

Ich werde die erste Woche nach dem Fasten noch Mitdokumentieren wie das Fasten an sich auch. Und während dessen auch mal die geplanten Änderungen im Speiseplan und Ernährungsexperimente vorstellen.

Tag 44 – 47

Tag 44

Heute Morgen gab es ½ Liter Wasser. Danach habe ich mich nochmal hingelegt weil ich noch total Müde war. Später als ich langsam aufgewacht bin lag ich noch halb Träumend im Bett als es geklingelt hat. An der Sprechanlage gefragt wer es ist und dann höre ich auch schon ein freundliches „Hallo, Lieferung von Tilia’s Little Uncooked Restaurant“.

Dachte erst „Ne, oder?“ aber doch, Plötzlich hatte ich Daniela und ihren man von Tilia´s in der Wohnung. Mit einem einen Geburtstagsgeschenk (hab am Freitag, sie hatten aber nur heute Zeit). Ich bin immer von ihren Tortenkreationen begeistert und habe da mal ein Foto bei Facebook kommentiert das solche Fotos Posten echt gemein ist wenn ich Faste. Und jetzt habe ich eine Bekommen :D. Ein richtiges Kunstwerk und sie duftet so unglaublich verführerisch. Und ich habe jetzt entschieden nachdem ich mal eine dieser Kreationen in live gesehen habe das es auf jeden Fall mal einen Tortenkurs in Graz gibt. Ja, die beiden sind extra den langen Weg von Graz runter gefahren <3. Ihren Blog verlinke ich euch auch gleich noch.

Und hier ist sie:

Vor der Arbeit wurde wieder Saft gemacht. Heute extra grün:

Tiefgrünes Lebenselixier

Etwas mehr als ½ Tüte (so eine Stofftragetasche die man im Supermarkt bekommt, voll Wildkräuter. War zu etwa 80 % einfach nur Gras . Dann noch Brennnessel, 2 Blätter Schöllkraut (mit dem reicht es jetzt dann wieder für 1 Woche, nicht zu viel und nicht regelmäßig verwenden, in höheren mengen ist er giftig!), Löwenzahn, Vogelmiere, Waldzist und… ja, das war es dann auch schon.

Alles Entsaften. Das ergab etwas mehr als 120 ml. Das habe ich dann mit 700 ml Wasser vermischt und fertig ist der Grüne kick. Schmeckt total Lecker und man merkt direkt wie das Leben in die Adern strömt. Danach war ich wach.

Ansonsten gab es heute noch 2 ½ Liter Wasser, 1 Glas Wasserkefir und 1 Glas Rejuvelac.

Tag 45

Heute Morgen ging es wieder los mit 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Etwas später gab es dann noch 1 Glas Wasser mit 1 TL Gerstengraspulver.

Vor der Arbeit ging es wieder an das Saft pressen. Es gab wieder 1 Liter

1 großer Fenchel
1 Stück Ingwer
1 Orange, geschält
Karotten

Außerdem gab es heute noch 3 ½ Liter Wasser, ½ Liter Tee (Hanfblätter), ¼ Liter Rejuvelac, ½ Liter Orangensaft und 1 Glas Rejuvelac.

Tag 46

Heute Morgen wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Vor der Arbeit ging es dann wieder an die Saftproduktion. Wieder 1 Liter

2 Äpfel
Wasser von 1 Trinkkokosnuss
1 Stück Ingwer
Karotten

Außerdem gab es heute noch 3 Liter Wasser und 1 Glas Rejuvelac.

Heute ging es mir recht gut. Interessant finde ich dass ich seit Heute wieder eine kleine Entzündung im Mundraum habe. Die hatte ich genau an der gleichen stelle schon 2 Mal während des Fastens, immer die Stelle wo der Zahnarzt meistens die Spritze Reingejagd hat. Die erste war noch recht heftig und tat echt weh. Die 2te war dann schon etwas weniger ausgeprägt und dieses Mal ist sie noch schwächer als das letzte Mal. Finde interessant das es immer die gleiche stelle ist. Da kommt schubweise irgendwas raus das wohl schon länger raus soll. Hält auch jedes Mal nur 2 bis höchstens 4 Tage an und ist dann wieder weg.

Tag 47

Heute Morgen wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft einer Zitrone.

Später bin ich dann wieder mal in den Wald gegangen zum Kräuter Sammeln. Davon gab es heute vor allem Gras im Saft.

1 großer Fenchel
2 Äpfel
¼ Stofftasche voll Wildkräuter (vor allem Gras aber auch ein wenig Brennnessel, Sauerampfer, Spitzwegerich und Vogelmiere)

Alles Entsaften und den Saft dann mit 700 ml Wasser verdünnen.

Außerdem gab es heute noch 3 Liter Wasser, 1 Glas Rejuvelac und 1 Glas Wasser mit dem Saft von einer Orange und einer Zitrone.

Heute gab es dann auch wieder ein Vollbad mit 700 g Bittersalz und 200 g Natron. Davor noch einen Einlauf.

Gefühlt habe ich mich heute gut, vor allem der Aufenthalt im Wald hat wieder gut getan :-). Und schön langsam nähere ich mich auch dem Ende des Fastens. Habe mich diese Woche dazu entschlossen das Fasten dann am Samstag zu beenden mit einer abschließenden Leberreinigung. Am Sonntag geht es dann mit einem Apfel los und dann die Aufbauzeit. Da möchte ich vorerst vermehrt Smoothies und püriertes Einbauen, also auch Shakes, Rohkostsuppen etc.

Tag 37 – 43

Tag 37

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Etwas später dann noch mal ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Zitronen, 1 TL Gerstengraspulver und ½ TL Honig (alles im Mixer gemixt).

Saft gab es dann gegen 17 Uhr, wurde ein ¾ Liter.

3 Bund Sellerie
4 Knollen Topinambur
2 Zitronen (1/2 ungeschält, der Rest geschält)
1 Apfel
5 Handvoll Petersilie
1 Keimglas voll Sprossen (Alfalfa)

Außerdem gab es heute noch 2 ½ Liter Wasser, den Saft von 2 Orangen, 1 Glas Rejuvelac und 1 Liter Tee (Entschlackungstee von Herbaria).

Heute ging es mir recht gut, endlich mal Frei :D. So schön langsam fange ich aber durchaus an was kaubares zu vermissten. Die Eiswürfel sind ja nur die Notlösung.

Tag 38

Heute morgen wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone. Hat sich inzwischen zu einem festen Morgenritual entwickelt das ich wohl auch nach dem Fasten beibehalten werde.
Etwas später gab es dann noch mal ½ Liter Wasser mit 2 TL Gerstengraspulver.

Ansonsten gab es heute nur noch am Nachmittag ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Zitronen und 2 Orangen. Auf mehr hatte ich heute einfach keine Lust. Der Entsafter blieb also heute mal wieder aus. Der freut sich auch mal über Pause. Aber dem Mixer kommt die Sache schön langsam Verdächtig vor, keiner beachtet ihn zur Zeit und davor war er der Mittelpunkt des (Küchen)Universums. 😀

Abgesehen von dem bisschen Zitronen- und Orangensaft gab es heute noch 4 ½ Liter Wasser, ¾ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und ½ Liter Tee (Entschlackungstee von Herbaria) zu trinken.

Nachdem es heute auch keinen Sellerie und nichts dergleichen gab und 4 ½ Liter Wasser doch eine Menge sind gab es heute auch noch 3 Priese Ur-Meersalz von EMIKO mit einem Glas Wasser. Das Salz habe ich letztens wieder mal ganz hinten im Schrank gefunden. Das Salz hatte ich mir vorletztes Jahr mal gekauft und nehme es immer sehr sparsam her weil es so sündhaft teuer ist. Eigentlich habe ich es eh nur gekauft weil ein Salz das klassische Musik zu hören bekommt einfach Kultstatus hat :-D. Ist aber sehr Lecker.

Tag 39

Heute Morgen wieder das Übliche. 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.
Etwas später dann wieder ½ Liter Wasser mit 1 TL Gerstengraspulver und ½ TL Spirulina.

Saft habe ich dann vor der Arbeit gemacht. Wie immer 1 Liter. Heute ohne Foto, war zu faul zum Fotografieren :-D.

1 Apfel
1 Fenchel
1 großer Bund Sellerie
Karotten

Heute gab es dann auch wieder mal einen Einlauf. Wahnsinn was sich da nach fast 40 Tagen noch löst. Und vor allem geht das Energieniveau danach jedes Mal rapide nach oben.
Interessant wäre ja auch eine Colon Hydro Therapie beim Fasten, die geht ja tiefer als jeder Einlauf. Aber dazu müsste ich erst mal im Lotto Gewinnen :-D. Viele alternative Heilmethoden sind ja leider eher etwas für den besser Verdienenden Teil der Bevölkerung :-(.

Außerdem gab es heute noch  3 Liter Wasser, ½ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und 1 Liter Tee (Leber-Galle von Salus).

Nebenbei bin ich auch gerade wieder am Ernährungsbücher Lesen ohne Ende. Ich bastle also schon an der Ernährung die es nach dem Fasten geben wird.

Tag 40

Morgens gab es wie immer, na, wer errät es, genau, 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Nachmittag gab es dann 1 Tasse (etwa 250ml) Saft aus Apfel und Orange.

3 kleine Orangen
1 Boskopapfel


Für die Arbeit gab es dann wieder 1 Liter Saft.

1 Boskopapfel
1 großer Bund Sellerie
4 Knollen Topinambur

Ansonsten gab es heute noch 3 Liter Wasser, ½ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und wieder 1 Liter Tee (Leber-Galle von Salus).

Heute ging es mir ganz gut so weit. Vor allem nach dem ersten Saft mit Apfel und Orange.
Heute wurde ich in der Arbeit gefragt ob ich zur Zeit eine Diät gemacht habe weil ich abgenommen habe :-D. Ich geh mit  Mittags eh immer raus an die frische Luft, auf die Raucherkammer hab ich keine Lust, mir liegt ja was an meiner Lunge. Also hat das soweit kaum einer mitbekommen das ich gerade am Fasten bin. Habe dann einfach nur Gesagt „Nein, trink zur Zeit nur etwas mehr Saft als sonst“. Hab zur Zeit keine Lust auf Diskussionen zum Thema Saftfasten mit überzeugten Fleischtigern.

Tag 41

Heute Morgen gab es wieder das übliche. 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone.

Gegen Mittag gab es dann ½ Liter Wasser mit dem Saft von 1 Orange und je 1 TL Gerstengraspulver und Spirulina.

Am Nachmittag hatte ich dann ständig den Geschmack von Äpfeln im Mund :-D. Ich habe das einfach als Körpersignal genommen. Also gab es dann Saft aus 1 Zitrone (½ geschält, ½ ungeschält) und 4 Äpfeln (2 Boskop, 2 Granny Smith).

Für die Arbeit gab es dann auch wieder 1 Liter Saft.

2 Äpfel
2 Fenchel
Karotten

Heute ging es mir ganz gut, war heute mal wieder eine ¾ Stunde auf dem Crosstrainer. Die letzte Zeit hatte ich zu wenig Bewegung, mal abgesehen von den rumgerene in der Arbeit. Ich hatte einfach zu wenig Zeit war zu faul.

Tag 42

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone. Etwas später noch mal ½ Liter Wasser mit 1 TL Gerstengraspulver.

Ewas später gab es dann ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Orangen und 2 Zitronen.

Gegen Abend gab es dann heute mal wieder ein Vollbad mit 700 g Bittersalz, 200 g Natron und ein paar Tropfen Ätherisches Zitronenöl für den Wellnessfaktor *lach*.  Vor dem Bad gab es noch einen Kaffeeeinlauf.

Außerdem gab es heute noch 4 Liter Wasser, 1 Liter Tee (Hanfblätter), ½ Liter Wasserkefir und 1 Glas Rejuvelac.

Nebenbei lese bzw. Arbeite ich mich gerade durch einige Bücher über Ernährung und feile schon mal etwas an einem groben Ernährungsfahrplan für nach dem Fasten. Das Buch „Das große Rohkost-Buch“ von Angelika Fischer hat es mir gerade besonders angetan. Das muss man aber fast öfter als einmal lesen. Hochinteressant aber schon etwas schwerere Kost. Das Buch stelle ich dann auch nach dem Fasten und Aufbau genauer vor.

So weit geht es mir gut, seit einigen Tagen tut sich an der Haut aber nicht mehr viel und auch der Schweiß riecht nicht mehr so nach „raus mit den ganzen Giftstoffen“ wie bisher. Die Schuppenflechte ist optisch aber noch nicht ganz weg, sind jetzt vor allem noch hellere rote Flecken am Oberkörper die aber relativ glatt sind. Nur noch wenige Stellen die ein paar Schuppen bilden. An der Kopfhaut ist es ach noch ein wenig rot aber es Schuppt auch nicht mehr. Nehme sonst immer einen Flohkamm mit dem ich nach dem Duschen so 1 Mal die Woche die Haare Kämme. Damit bekommt man die kleinen Schuppen ganz gut raus. Der Kamm findet schon seit letzter Woche keine Schuppen mehr. Also scheinbar auf dem richtigen Weg. Mal schauen was die nächsten Tage bringen.

Nur was zum beißen vermisse ich immer noch *g*. Ab jetzt mache ich keine Küchenexperimente mehr mit Sachen die ich dann einfach nicht esse sondern weitergebe oder die eh länger dauern wie die Fermente. Ab jetzt ist das wohl zu gefährlich. 😀

Heute war ich auch 2 Stunden im Wald Unterwegs, einfach die Natur genossen und Kraft getankt. Nebenbei habe ich einige Wildkräuter gesammelt, jetzt geht es langsam so richtig los. Vor allem die Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere und Labkraut sind gerade auf dem Vormarsch. Vereinzelt lässt sich auch der Giersch (Neben der Vogelmiere mein liebstes Wildkraut) und die Wilde Möhre schon sehen.  Hatte aber heute keine Lust auf was anderes als etwas Zitronen und Orangensaft. Die gibt es dann morgen.

Tag 43

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone.

Etwas später dann Saft mit den Wildkräutern von gestern. Wurden 256 ml Saft die ich dann mit 250 ml Wasser vermischt habe. War Superlecker und gibt richtig viel Energie.

2 Äpfel
8 Handvoll gemischte Wildkräuter (hatte vor allem Gras drin aber auch Brennnessel, Löwenzahn, Waldziest, wilde Möhre, Sauerklee, Sauerampfer, Mauerlattich, Vogelmiere, Ruprechtskraut/Storchenschnabel und 2 Blätter Schöllkraut). Das Schöllkraut an sich ist giftig und laut den Lehrbüchern soll man davon nicht mehr als 1 g (von der getrockneten Pflanze) pro Tag verwenden. Taucht in sehr geringer menge aber auch immer wieder mal in Teemischungen und Rezepten auf die Entgiften sollen. Mir tut es in geringen mengen (2-3 Blätter) immer recht gut.

Nachmittags gab es dann noch ½ Liter Karottensaft mit etwas Ingwer.

Heute gab es dann auch wieder einen Kaffeeeinlauf. :-).

Außerdem gab es noch 3 Liter Wasser, ¾ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und ½ Liter Tee (Hanfblätter).

Heute ging es mir mehr als Gut. Der Saft heute Morgen hat gewaltig aufgeputscht. War heute 3 Stunden draußen Unterwegs und hab wieder Kräuter für morgen Früh gesammelt. Jetzt geht es langsam richtig los mit den Wildkräutern.

Tag 31 bis 36

Tag 31

Zum „Frühstück“ gab es heute 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Danach habe ich mir wieder den Saft für die Arbeit gemacht, wieder 1 Liter.  Zum Fotografieren war ich heute morgen zu faul :-D.

1 Großer Kohlrabi mit Blättern
Karotten

Zum „Abendessen“ gab es dann noch einen Grünen Saft. Wurde knapp ½ Liter.

2 große Bund Sellerie
4 Äpfel
3 Handvoll Wildkräuter (hatte Vogelmiere, Löwenzahn, Waldziest, Sauerklee und Brennnessel)

Tag 32

Als erstes gab es heute wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Dannach habe ich Saft gemacht für die Arbeit. Wieder 1 Liter.

2 Bund Sellerie
1 großer Kohlrabi mit Blättern (unser Bioladen hat gerade so richtig gigantische Mutanten-Kohlrabi *g*)
der obere, grüne Teil von einer Lauchstange

*uff* Der Saft hatte es aber in sich. Ich hab ihn dann mit 1 Liter Wasser verdünnt. Der Lauch war schon heftig im Geschmack, sehr intensiv.

Außerdem gab es heute noch 2 ½ Liter Wasser, ½ Liter Wasserkefir und 1 Tasse Tee (Hanfblätter).

Gefühlt habe ich mich heute ganz OK, etwas müde und schlapp. Aber so geht es mir immer in der Frühschicht, die ist jedes Mal Stress pur.

Tag 33

Mir sind die Zitronen ausgegangen. Also gab es heute als Start in den Tag 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Orange und je 1 TL Gerstengraspulver und Spirulina. Sehr leckere Mischung.
Danach ging es wieder ans Saft machen. Wieder 1 Liter.

2 große Bund Sellerie
1 großer Fenchel
3 Handvoll Petersilie

Außerdem gab es noch 3 Liter Wasser, 1/4 Liter Wasserkefir und 1 Glas Rejuvelac.

Gefühlt aber ich mich heute eher schlapp. Bin kaum aus dem Bett gekommen und hab mich durch den Tag geschleppt. Der Saft hat zwar durchaus gepusht aber diese Woche ist es einfach zu viel stress. Diese Woche ist mal sicher nicht die Heilsamste von diesem Fasten :-/. Aber zum Glück ist sie ja bald vorbei.

Tag 34

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone. Danach habe ich dann den Saft für die Arbeit gemacht. Wieder 1 Liter.

1 großer Fenchel
1 Apfel
Karotten

Gegen Abend gab es dann noch einen Grünen Saft. Wurde knapp ½ Liter.

2 Äpfel
1 großer Bund Sellerie
4 Handvoll gemischte Wildkräuter (Brennnessel, Löwenzahn, Ruprechtskraut, Sauerklee, Sauerampfer, Gras, Blätter vom Mauerlattich, Waldziest)

Außerdem gab es heute noch 3 Liter Wasser, 1 Glas Wasserkefir und am Abend noch 1 Glas Rejuvelac.

Tag 35

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Danach wurde wieder 1 Liter Saft für die Arbeit gemacht.

1 großer Fenchel
1 Bund Sellerie
3 Handvoll Petersilie
Karotten

Man sieht schon, zurzeit hat es mir Petersilie angetan. 😀

Außerdem gab es heute noch 2 ½ Liter Wassser und 2 mal ½ Liter Wasser mit je dem Saft von 2 Zitronen und 1 Orange. Vor dem Schlafen gehen gab es auch wieder ein Glas Rejuvelac.

Einen Einlauf gab es heute dann auch wieder.
Ansonsten ging es mir heute ganz gut so weit, bin aber froh wenn jetzt dann die Frühschicht endlich vorbei ist. Die schlaucht einfach nur. Morgen noch und dann Wochenende.
Heute Mittag auch die ganze Zeit in der Sonne gesessen. So schön wenn die sich mal wieder Blicken lässt.

Tag 36

Heute Morgen gab es 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Orange und 1 Zitrone.

In der Arbeit gab es dann ein Liter Wasser, wider mit dem Saft von 1 Orange und 1 Zitrone. Heute um 4 Uhr in die Arbeit, da hatte ich keine Lust auf Saft machen. Zu früh!

Heute gab es neben den ausgepressten Orangen und Zitronen keinen Saft. Hatte ich heute keine Lust darauf. Also gab es nur noch Wasser (3 Liter), ½ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und 1 Liter Tee (Entschlackungstee von Herbaria).

Heute gab es dann auch wieder einen Einlauf und danach ein Vollbad mit 600 g Bittersalz, 200 g Natron und ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl (für den Wohlfühlfaktor *g*).

Ansonsten ging es mir heute wieder gut, war halt heute ein fauler Tag. Nach der Arbeit noch mal ein paar Stunden geschlafen. Leider war es heute wieder kalt, nass und grau. Die Sonne hat sich wieder hinter den Wolken versteckt :-(.

Valentinstag Schokoherzen & Blumen

Boah, das war echt gemein! Ich habe gestern noch schnell Schoki gemacht. Ich bin zwar nicht so der Valentinstagsfan, aber er kriegt trotzdem Schokolade :-D. Das war heute das erste mal das ich beim Fasten gesagt habe das ist jetzt echt fies. Schoki machen und man darf nichts davon naschen! Da bekommt man echt lange Zähne. Aber ich hab es dann trotzdem bei 1 Messerspitze belassen zum Probieren ob sie so passt.

Valentinstag Schokoherzen & Blumen

80 g Kakaobutter
30 g Kokosöl
70 g Honig (oder Agave für eine Vegane Version)
60 g Kakao
50 g Mandelmus
1 TL Vanille
½ TL Lucuma
½ TL Mesquite

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Sobald das ganze Flüssig ist zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer füllen (Mr. Magic, Personal Blender etc.) und 1 Minute lang Mixen.

Die Schokomasse in Herzförmige Pralinenformen oder Muffinformen aus Silikon füllen. Pralinenformen für Pralinen (logisch eigentlich *g*) oder die Muffinformen für größere Plättchen. Ich habe letzteres verwendet.

Das ganze habe ich dann noch bestreut. Die eine hälfte mit einer Mischung aus Sesam und grob geschroteten Hanfsamen. Die andere Hälfte mit „Alles Liebe“ von Sonnentor. Einer Gewürz-Blütenmischung, die ist vermutlich eher nicht Roh, auf die verwendete menge aber für mich vernachlässigbar.

Je nachdem wie dick man die Schokoplättchen macht werden es zwischen 10 und 12 Stück. Nicht zu dünn machen weil man es sonst nur schwer heil aus der Form bekommt.
Bei Pralinenformen dürften es ca. 2 Paletten voll werden.

Die Juniorchefin vom Bioladen hat Heute Geburtstag und bekam auch 2 Herzen, eins von jeder Sorte. Kam sehr gut an. Dass das von denen die sie bisher von mir probiert haben die mit Abstand besten ist macht das ganze beim Fasten noch ein klein wenig gemeiner 3:)

Tag 26-30

Tag 26   

Heute Morgen gab es 1 Liter Wasser mit dem Saft von 2 Zitronen.

Kurz vor der Arbeit habe ich dann Saft Produziert. 1 Liter für Arbeit.

2 große Landgurken
1 Stück Ingwer
1 Stück Kurkuma
Karotten

Außerdem gab es heute noch 3 Liter Wasser, 1 Liter Wasserkefir und zwischendurch noch den Saft von 3 Orangen.

Tag 27

Heute Morgen gab es ½ Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Etwas später dann noch mal ½ Liter Wasser mit 1 TL Gerstengraspulver und ½ TL Spirulina.

Vor der Arbeit gibt es wieder ans Saft pressen. Wurde 1 Liter.

1 großer Bund Sellerie
2 Handvoll Petersilie
1 Zitrone, geschält
3 Äpfel

Außerdem gab es heute noch 3 Liter Wasser, 1/2 Liter Wasserkefir und ab Abend nochmal 1 Glas Wasser mit dem Saft einer Zitrone.

Tag 28

Der Tag fing heute wieder an mit 1 Liter Wasser und dem Saft von einer Zitrone. Etwas später gab es dann noch mal ½ Liter Wasser mit 1 TL Gerstengraspulver.

Vor der Arbeit ging es dann wieder an die Saftproduktion. Es gab wieder 1 Liter.
Die Kombination Papaya-Karotte ist einfach super Lecker. Süß und gleichzeitig pikant. Und wenn der Saft länger (habe ihn nach etwa 4 Stunden getrunken) steht dickt er etwas an und hat dann fast die Konsistenz von einem Smoothie. Eigentlich eine tolle Sache für zwischendurch falls man doch mal was Festeres möchte. Den Papaya-Karottensaft habe ich ja schon mal gemacht, hab ihn also heute nicht Fotografiert.

2 kleine Papayas, mit den Kernen (Je ca. 450 g)
Karotten

Ansonsten gab es heute noch 2 ½ Liter Wasser und ¾ Liter Wasserkefir. Nach der Arbeit gab es dann noch ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Orangen und 1 Zitrone.

Gefühlt habe ich mich heute ganz gut, fange aber langsam wirklich an was zum beißen zu vermissen. Ist nicht so dass ich jetzt auf irgendetwas bewusst Lust hätte. Ich renne jetzt lso nicht wie ein Aufgeschrecktes Hähnchen durch die Wohnung und will unbedingt in einen Cracker beißen *gg*. Irgendwie ist Trinken oder irgendwas Knackiges Kauen schon ein Unterschied.
In manchen Säften habe ich auch mal ein paar Eiswürfel drin. Als Kompromiss werden zum Teil einfach die gekaut. Viel mir vor ein paar Tagen auf das ich absolut unbewusst auf Eiswürfeln rumkaue :-D. Hat mich zeitgleich auch gewundert und zeigt mir dass die Säfte etwas bringen.  Ich habe ja sehr, sehr, sehr Lange den größten Müll gefressen den man sich nur Vorstellen kann. Literweise Cola und Limo, Kiloweise billigstes Fleisch, Wurst und Käse vom Discounter, Fertiggerichte ohne Ende und Tonnenweise Süßigkeiten. Das hat nicht nur dem Körper im Allgemeinen extrem geschadet sondern auch meine Zähne haben  da sehr darunter gelitten. Habe etliche Füllungen (kein Amalgam mehr) und 3 fehlen komplett. Vor allem aber waren sie sehr kälteempfindlich. Das wurde mit der Rohkost langsam besser aber war noch immer da.
UND JETZT? Jetzt kann ich auf Eiswürfeln rumkauen ohne das es mir gleich einen stick verpasst. Das Beeindruckt mich dann schon irgendwie.

Tag 29

Heute nach dem Aufstehen ging es wieder los mit 1 Liter Wasser und dem Saft von einer Zitrone.

Gegen 15 Uhr musste dann der Entsafter wieder ran, 1 ½ Liter Powerreiniger. Die letzten Säfte mit Weißkraut hatten ja alle eine enorme Wirkung was das Lösen von (Umschreiben wir es mal etwas *g*) alten  Ablagerungen betrifft. Gute Erfahrungen habe ich auch mit Petersilie gemacht. Also Kombiniere ich die beiden Mal in einem Saft.

½ Kopf Weißkraut
4 Handvoll Petersilie
1 Bund Sellerie
4 Äpfel
1 Blutorange

Außerdem gab es noch 2 ½ Liter Wasser, 1 Glas mit 1 TL Gerstengraspulver und ½ TL Spirulina und am Abend noch ½ Liter Wasser mit dem Saft von 3 Orangen und 1 Zitrone.

Außerdem gab es noch 2 Liter Wasser und am Abend noch ½ Liter Wasser mit den Saft von 3 Orangen und 1 Zitrone.

Heute ging es mir gut. Der Magen hat halt ordentlich rumort durch den Kohlsaft. Hat sie wieder einiges gelöst. Sogar ein Hosenknopf kam zum Vorschein! Keine Ahnung wann ich mal einen Knopf verschluckt habe aber muss auf jeden Fall eine ganze weile her sein. Knopf… ob meine Darmbakterien am Ende doch Hosen tragen?

Tag 30

Wahnsinn! Tag 30 schon wieder. Das Ursprüngliche Ziel wäre damit erreicht. Na dann, ab in die Verlängerung :-D.

Heute Morgen gab es wieder erst mal 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Danach ging es ans Saftpressen für die Arbeit. Wieder 1 Liter.

1 Bund Sellerie
2 Fenchel
4 Äpfel
ein paar Karotten

Außerdem gab es heute noch 2 Liter Wasser, 1 Glas Wasser mit je 1 /L Gerstengraspulver und Spirulina. Gegen Abend dann wieder ½ Liter Wasser mit dem Saft von 3 Orangen und 1 Zitrone.

Heute ging es mir so weit gut, war nur etwas müde heute. Aber das bin ich eigentlich immer am ersten Tag der Frühschicht. Samstag noch Spätschicht, Monat Frühschicht. So schnell stellt der Körper nicht um.

Tag 20 – 25

Die letzte Zeit hat sich die Saftmenge die ich trinke ganz gewaltig nach unten hin verändert. Mir geht es zurzeit mit eher weniger Saft und dafür mehr Wasser besser als mit den 3-4 Litern Saft am Tag. Ich höre da einfach darauf was mein Körper sagt. Meine Saftmenge liegt jetzt momentan bei einem ¾ Liter und 2 Litern Saft am Tag.
Ich bin gespannt ob das mit der Zeit auch wieder mehr wird. Also zurzeit bin ich eher ein gutes Stück vom klassischen Juice Feasting entfernt, dafür ist es einfach zu wenig Saft. Aber solange es gut geht wird es schon passen :-).

Tag 20

Heute ging es los mit 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Danach ging es wieder an die Saftproduktion. Wurden 2 Liter.

2 Äpfel
1 Bund Sellerie
etwas Ingwer
etwas Kurkuma
Karotten

Danach ging es nach Amstetten in die DaSein Zentrale :D. Ich habe mir ja vom Weihnachtsgeld eine Umkehrosmoseanlage gekauft. Die war leider nicht so dicht wie sie sein sollte, wer weiß was UPS damit wieder angestellt hat :-(. Die habe ich dann zurückgeschickt und heute wird sie wieder abgeholt. Hatte sie gleich Vormoniteren lassen weil noch ein paar Kartuschen zur Energetisierung mit drauf kamen.

Wie sind dann eh über Nacht geblieben. War ein super lustiger Abend. Zum Trinken gab es dann nur noch Wasser. 2 Liter Umkehrosmosewasser und etwas mehr als 3 Liter basisches Wasser aus dem Aquaphaser (ich brauch auch so ein Teil!).
Die Osmoseanlage haben wir dann auch eine weile laufen lassen und alles durchgetestet. Alles dicht *freu*.
Und ich bekam dann sogar noch eine Packung Kakaobohnen geschenkt. Die muss ich noch vor mir selbst verstecken. :-D. Wer mir Kakao schenkt kann nur ein guter Mensch sein.

Gefühlt habe ich mich heute echt gut. Und bei der Wassermenge auch sicher nicht zu wenig getrunken heute.

Tag 21

Heute Morgen gab es 1 ½ Liter Wasser und 1 Liter Tee (Hanfblätter).

Gegen 14 Uhr ging es dann nach Hause. Um 17 Uhr habe ich dann den Entsafter angeworfen. Hatte heute wieder einige Äpfel mit drin. Die tun mir momentan sehr gut.

1 Zitrone, geschält
2 Äpfel
1 Bund Sellerie
1 Bund Karotten mit grün
1 Stück Ingwer

Gegen 18 Uhr habe ich mich dann noch mal etwas hingelegt. Heute ist ein Fauler Tag.

Zum Trinken gab es heute noch 2 1/2 Liter Wasser, 1 Tasse Tee (7×7 Kräutertee/Dr. Jentschura) und 1 Liter Wasserkefir.

Und hier das erste Glas Wasser aus meiner Osmoseanlage :-D. Und ja, ich weiß dass die sich lösende Beschichtung am Glasrand nicht so optimal ist. Muss die mal komplett runter schrubben.

Tag 22

Als erstes gab es heute morgen ½ Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Danach noch ½ Liter pures Wasser. Etwas später gab es dann noch mal ½ Liter Wasser mit 2 TL Gerstengraspulver.

Gegen 14 Uhr gab es dann den ersten Saft heute. Wurde ein ¾ Liter.

2 Äpfel
1 Orange, geschält
1 Fenchel
1 Bund Sellerie

Ansonsten gab es heute noch 3 Liter Wasser, den Saft von 2 Orangen und ½ Liter Wasserkefir.

Gefühlt habe ich mich auch wieder gut. Irgendwie vergehen die Tage immer schneller beim Fasten.

Tag 23

Die erste Nachtschicht wieder überlebt. Die Tut einfach nicht gut und ist eigentlich auch total gegen die Natur.
Zum „Frühstück“ gab es gegen 17 Uhr dann erst mal ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Orangen und 1 Zitrone. Danach noch mal ½ Liter Wasser ohne alles :-D.

Saft gab es dann um 20 Uhr. Wurden etwas mehr als 1 ½ Liter. 1 Liter für die Arbeit, der Rest für gleich.

1 Apfel
1 Bund Mangold
1 Bund Karotten mit grün
Karotten

Heute gab es dann auch mal wieder einen Kaffeeeinlauf.

Außerdem gab es heute noch 2 ½ Liter Wasser, ¾ Liter Wasserkefir und zwischendurch noch mal ein Glas Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Heute Morgen fühlte ich mich etwas schlapp, das war aber nach dem Kaffeeeinlauf dann gleich wieder vorbei. Ich muss mir wirklich angewöhnen den regelmäßig zu machen und nicht immer erst zu warten bis das Energieniveau fällt.

Tag 24

Heute gab es wieder als erstes ½ Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Etwas später dann noch mal ½ Liter Wasser mit 2 Tl Gerstengraspulver.

Ans Saftpressen ging es dann wieder Abends vor der Arbeit. Wurden 1 ½ Liter. Heute wurde es „blutig“ 3:).

2 kleine Rote Beete
2 Fenchel
1 Orange, geschält
Karotten

Außerdem gab es heute noch 3 Liter Wasser, 1 Liter Tee (griechischer Bergtee), und ½ Liter Wasserkefir.

Heute war ich etwas müde, aber das geht mir immer so bei der Nachtschicht. Wobei ich sagen muss das ich diese Woche eh ganz gut durch die Nachtschicht komme, normal schlaucht die mehr. So ganz Spurlos geht sie aber dann doch nicht an mir vorüber.

Tag 25

Wahnsinn, Tag 25 schon wieder. Der Monat ist fast schon wieder rum. Kam mir nicht mal wie eine Woche vor. Seit ein 3 Tagen tut sich auch merklich was an der Haut. Erst hatte es ja so einiges rausgedrückt, die Schuppenflechte war relativ Friedlich in der Zeit, sah an manchen Tagen echt schlimm aus aber zum Glück ohne Juckreiz. Jetzt sind die ersten stellen recht schnell verschwunden. Bei den restlichen ist es halt rot und wo noch Schuppen dran hängen lösen die sich kaum noch. Sehr spannend. Ich denke aber auch das gerade bei Schuppenflechte 1 Monat das absolute Minimum ist um einen merklichen unterschied zu sehen. Also wird es direkt in die Verlängerung gehen nach den 30 Tagen. Ich denke dass ich noch mal 30 Tage dran hänge.

Nach dem aufstehen gab es heute 1 Liter Wasser mit dem Saft von 2 Orangen und 1 Zitrone.

War heute etwas länger draußen unterwegs, wieder mal in den Wald und die Natur genießen. Später gab es dann noch ½ Stunde Crosstrainer und ein Vollbad mit 600 g Bittersalz und 200 g Natron.

Vor dem Bad gab es wieder einen Einlauf.

Saft habe ich dann gegen 19 Uhr gemacht. Heute gab es:

2 Äpfel
1 Zitrone (½ geschält, ½ mit Schale)
1 Bund Sellerie
1 Hand voll Petersilie
1 Fenchel

außerdem gab es heute noch 3 ½ Liter Wasser, 1 Liter Wasserkefir und ½ Liter Tee (griechischer Bergtee).