Apfelkuchen

Phu! Da nimmt man sich vor auf dem Blog mal weniger Kuchen und Eis zu Posten weil es sonst so aussieht als würde man sich nur von Süßkram ernähren.
Einen Smoothie (der dann eh immer grün ist), Saft oder einen schnell zusammen gewürfelten Salat fotografiert man halt eher selten.

Heute war es mit dem guten Vorsatz schon wieder vorbei. Ich habe gestern Walnüsse geschenkt bekommen. Ich mag es wenn andere für mich Eichhörnchen spielen :-D. Das heißt ich musste heute natürlich Kuchen machen.
Das Universum wollte es so 😉

Apfelkuchen

Für den Boden:

100 g Kokosraspel
100 g Buchweizen (ich ihn gekeimt und dann wieder getrocknet)
50 g goldener Leinsamen
1 ½ TL Zimt
½ TL Muskatnuss
Saft von 2 kleinen Orangen
Schale von 1 Orange
8 Datteln

Den Buchweizen und die Leinsamen fein mahlen. Zusammen mit den Kokosraspeln, Zimt und Muskatnuss in eine Schüssel geben und alles miteinander vermischen.

Orangensaft, Orangenschale und die Datteln in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) zusammen pürieren.
Die Paste mit in die Schüssel geben und alles gut miteinander verkneten.
Den Teig in eine kleine Backform (18 cm) geben und gut andrücken.

Für die Cremeschicht:

4 EL Kokosmus
Saft von 1 Orange
¾ TL Vanille
3 TL Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft

Das Kokosmus wenn es zu fest ist im Wasserbad schmelzen.
Den Orangensaft, Honig/Agavendicksaft und die Vanille dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

Die Creme auf dem Kuchenboden verteilen und Glattstreichen. Das ganze ergibt nur eine dünne Schicht, die vor allem dazu dient die Äpfel davon zu Überzeugen da zu bleiben wo man sie auf dem Kuchen platziert.

Für den Belag:

1-2 Äpfel (je nach größe)
etwas Zitronensaft
5-6 Walnüsse
Orangenzesten
3 TL Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft

Den Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und in dünne Scheiben schneiden.
Die Apfelscheiben mit etwas Zitronensaft beträufeln damit sie nicht braun werden.

Die Apfelscheiben auf dem Kuchen verteilen.
Den Honig (oder Agavendicksaft etc.) über den Äpfeln verteilen.
Die Walnüsse knacken. Die Nüsse etwas zerkleinern (im Mörser grob zerstoßen etc.) und dann auch zusammen mit den Orangenzesten auf dem Kuchen verteilen.

1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen damit die Creme und der Boden fest werden können.

Mousse au Chocolat Torte

Mousse au Chocolat Torte
oder
Die Ultimative Schokotorte 😀

OMG! Ich bin im siebten Schokohimmel <3 Gestern habe ich noch eine Torte zusammen gebastelt. Super Schokoladig, leicht, locker, fluffig, wie Mousse au Chocolat….. nur als Torte! 😀 Perfekt für alle Schokoladenliebhaber, Schokosüchtigen und alle anderen 😀

Boden:

100 g Kokosraspel
100 g Buchweizen, gemahlen
Saft von 1 Zitrone & 1 Orange
Schalenabrieb von einer Zitrone.
4-5 Datteln

Den Buchweizen fein mahlen und zusammen mit den Kokosraspel in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer pürieren und dann auch in die Schüssel geben.
Alles zu einem Teig verkneten und in eine Backform drücken (ich hatte eine mit 18 cm).

Für die Creme:

500 ml Wasser (oder nur 450 ml Wasser und noch 50 ml frisch gepressten Orangensaft, auch Lecker)
4-5 EL weißes Mandelmus (oder ein anderes Nussmus, hab es einfach aus dem Glas reingegossen)
Fleisch von 1 große Avocado
1 reife Banane
5 getrocknete Feigen
60 g Honig, Agavendicksaft oder ein anderes Süßungsmittel nach Wahl
130 g Kokosöl
65 g Kakao
1 1/2 TL Vanille
Schalenabrieb von 2 Orangen
1 Priese Salz
3 EL Flohsamenschalen

Alle Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe zu einer Creme verarbeiten.

Die fertige Creme auf dem Tortenboden verteilen und etwas Glatt streichen.

Noch nach Lust und Laune verzieren.
Ich habe zur Dekoration Kokosflakes, Orangenzesten, Paranüsse und ein Stück Rohe Schokolade (damit es noch Schokoladiger wird, haha) verwendet.

Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Erdbeerkuchen

Heute Vormittag habe ich spontan beschlossen dass es nach einer gefühlten Ewigkeit (und nachdem die Juniorchefin vom Bioladen letztens ganz traurig meinte dass es schon sooooo lange keinen Kuchen mehr von mir gab *g*) mal wieder Kuchen gibt.

Erdbeerkuchen

Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
120 g Kokosflocken
1 TL gemahlene Tonkabohne (alternativ Vanille)
Schale von 1 Orange
Saft von 4 kleinen Orangen
8 Datteln

Buchweizen und Leinsamen im Mixer fein mahlen.
Zusammen mit den Kokosflocken und Tonkabohne in eine Schüssel geben und vermischen.

Orangensaft, Orangenschale und die Dattel zusammen pürieren und dann auch mit in die Schüssel geben.
Alles miteinander verkneten und in eine Backform (24 cm) geben und festdrücken.

Creme:

150 g Erdbeeren
1 Stange Vanille
5 Datteln (oder auch mehr wenn man es süßer mag)
Saft und Schale von 1 Zitrone
80 g Kokosmus
2 EL Kokosöl

Wenn das Kokosöl/Kokosmus zu fest ist kurz ins Wasserbad stellen.

Alle Zutaten zusammen im Mixer pürieren und die Creme dann auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Obenauf:

Erdbeeren halbieren und auf der Creme verteilen.
Mit Zitronenzesten, Kokosflocken & Kakaonibs bestreuen.

Im Kühlschrank fest werden lassen.

Jackfrucht-Kokos-Energieriegel

Gestern gab es noch Spontane Energieriegel.
Super fruchtig und Lecker. Das ganze würde mit einem fruchtigen Belag oder einer Beerencreme auch einen tollen Tortenboden abgeben. 🙂

Jackfrucht-Kokos-Energieriegel

100 g Jackfrucht, getrocknet
7 Datteln
etwas Wasser zum einweichen

200 g Erdmandeln
200 g Kokosflocken
50 g goldener Leinsamen
5 EL geschälte Hanfsamen
1 TL Vanille
1 TL Lucuma

Jackfrucht und die Datteln in eine kleine Schüssel oder Tasse geben und mit so viel Wasser übergießen dass das ganze gerade so mit Wasser bedeckt ist.
Für 1-2 Stunden einweichen und dann zusammen mit dem Wasser pürieren.

Die Leinsamen und die Erdmandeln mahlen (oder direkt Erdmandelmehl verwenden) und zusammen mit den anderen trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Die Pürierten Trockenfrüchte dazu geben und alles gut miteinander verkneten.

Falls der Teig etwas zu feucht ist noch etwas mehr Erdmandeln oder Leinsamen zugeben.

Den Teig in eine mit Frischhaltefolie oder Backpapier ausgelegte Auflaufform/Backform drücken.
Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
Am nächsten Tag das ganze aus der Form befreien und mit einem Messer in Stücke schneiden.

Die fertigen Riegel im Kühlschrank Aufbewahren.

Braunhirseriegel

Wird mal wieder Zeit auf dem Blog auch mal wieder was Hochzuladen. Zur Zeit bin ich einfach extrem Faul wenn es um Schreiben und Fotos machen geht 😀

Vorgestern hatte ich nach dem Fitnessstudio noch Lust auf Energieriegel. Also hab ich noch was zusammen gebastelt auf die schnelle 🙂

Frisch hat man Leckere Energierigel, getrocknet schmecken sie wie Schokoladenkekse <3 Braunhirseriegel

500 g Braunhirse
5 EL Blütenpollen
5 EL Hanfsamen
5 EL Sesam
5 EL Leinsamen
5 EL Sonnenblumenkerne
6 EL Kokosraspel
7 EL Kakao & 3 EL Carob (oder 10 EL nur Kakao bzw. Carob)
3 gehäufte TL Zimt

300 g Datteln
Saft von 3 Orangen
1 Stange Vanille
3 EL Kokosmus

Braunhirse im Mixer oder der Getreidemühle fein mahlen.
Zusammen mit den restlichen Samen, Blütenpollen Kokos, Kakao, Carob und Zimt in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft, Vanille und dem Kokosmus im Mixer auf höchster Stufe zu einer Paste verarbeiten.
Das ganze mit zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles miteinander verkneten.
Falls nötig noch einen kleinen Schluck Wasser dazugeben. Hängt davon ab wie viel Saft man aus den Orangen bekommen hat.

Den Teig dann in eine Kuchenform oder in eine mit Backpapier (oder Frischhaltefolie) ausgelegte Auflaufform geben.
Wie viele Formen es werden hängt davon ab wie dick man die Riegel macht.

Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Dann aus der Form befreien und in Stücke schneiden.

Die Riegel im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich dort einige Tage.
Nachdem die Portion bei mir eine weile halten soll habe ich die Riegel noch über Nacht im Sedona getrocknet damit sie sich länger halten.

Haselnuss Brownies

Heute hatte ich schon den ganzen tag Lust auf etwas Schokokuchen. Also gab es heute mal wieder seit einer halbe Ewigkeit Brownis.

Haselnuss Brownies

250 g Haselnüsse
100 g Kokosraspel
50 g Leinsamen
1 Handvoll Walnüsse
4 EL Kakao
2 TL Zimt
Saft und Schalenabrieb von 2 Orangen
3 EL Kokosöl
5 Medjool Datteln (wer es besonders Süß mag nimmt einfach mehr)
Als Deko: Kokosmehl, 15 Haselnüsse & 10 Kakaobohnen

Die Hälfte der Haselnüsse grob mahlen. Die restlichen Haselnüsse und die Leinsamen fein mahlen.
Die Walnüsse in grobe Stücke hacken.
Die Nüsse und gemahlenen Leinsamen in eine Schüssel geben und mit Zimt & Kakao vermischen.

Die Datteln, Orangenschale und den Orangensaft zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender) pürieren. Die Masse zusammen mit dem Kokosöl ebenfalls in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten.

Den Teig in eine kleine, mit Frischhaltefolie oder Backpapier ausgelegte, Auflaufform (meine ist 28 x 23 cm) geben und gut andrücken.

Etwas Kokosmehl in ein Teesieb geben und über die Brownies sieben. Die Haselnüsse und Kakaobohnen gleichmäßig auf den Brownies verteilen und andrücken. Nach Möglichkeit etwas gleichmäßiger als ich….

Das nenne ich mal Augenmaß, und das ganz ohne Alkohol *g*.

Das ganze dann für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann das ganze aus der Form nehmen und in Stücke schneiden.
Im Kühlschrank aufbewahren.

Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Am Wochenende habe ich einen Freund von mit Besucht. Dem habe ich vor einer Weile schon eine Geburtstagstorte versprochen die geliefert wird wenn ich mal wieder in der Gegend bin. Jetzt war es so weit. Ich habe lange überlegt was ich ihm für eine machen soll. Aus der Torte wurden dann Törtchen 6 kleine Törtchen. 4 davon hat er dann bekommen.

Am Ende wurde es eine Schoko-Orangentorte mit Kokos-Orangensahne. Und weil er ein großer Fan von Waldkäuzen ist und immer sagt dass er die so mag weil er selbst ja auch ein komischer Kauz ist gab es eine besondere Deko. Einen „komischen Kauz im Nest“ :-).

Hat unglaublich viel spaß gemacht die zu machen. Und sie kamen richtig gut an.


Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Für den Boden:

170 g Erdmandeln (ich hatte gemahlene)
50 g Leinsamen (ich hatte braunen)
90 g Kokosraspel
6 Datteln
1 TL Vanille
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Leinsamen fein mahlen und mit den Erdmandeln, Kokosraspel und Vanille in eine Schüssel geben.
Datteln, Orangenschale und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten und den Tei auf 6 Dessertringe (ich hatte 2 Runde und 4 Quadratische) oder eine kleine Backform (18 cm) drücken.

Für die Creme:

Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Zitrone und 1 Orange
1 TL Maca
½ TL Mesquite
1 Stange Vanille
50 g Erdmandeln
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)
2 gehäufte EL Kakao

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix pürieren und auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Dann mit einem Messer einmal am Rand entlang fahren und die Dessertringe entfernen.

Für die Schoki:

90 g Kakaoliqour
2 EL Kokosöl
1 TL Vanille
½ TL Maca
2 TL Honig (oder Agave, Apfeldicksaft für Veganer)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die fertige Schokomasse habe ich dann einmal in Silikonformen in Form von Eulen & Baumblätter gegossen und der Rest kam auf Strukturfolie.

Da ganze im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Die fertige Schokolade im Kühlschrank aufbewahren. Aus der Schoki von der Strukturfolie habe ich mit den Dessertringen Platten aufgestochen und auf die Törtchen gelegt.

Verziert wurden sie dann noch mit Kokos-Orangensahne.

Für die Sahne:

2 Bananen
Saft von 1 ½ Orangen (waren eher kleine)
Je 4 EL Kokosöl und Kokosmus
1 TL Vanille

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Creme mixen. In den Kühlschrank stellen, und zwischendurch immer wieder mal kurz durchrühren, bis sie fest genug ist um sie mit dem Spritzbeutel auf die Törtchen aufzuspritzen.

Nach Lust und Laune damit verzieren. Nachdem ich ja einen „komischen Kauz im Nest“ haben wollte habe ich mit der Sahne einen Rand gemacht und in die Mitte einen etwas größeren Sahneberg gemacht. Auf den habe ich dann eine von den Eulen gesetzt. Das ganze dann noch mit gehackten Pistazien bestreuen und Orangenzesten in die Mitte geben. in die 4 Ecken kam noch je ein Schokoblatt.

Und so sehen sie aus!

Orangencremetorte

Heute war ich bei meinem Dad zu Besuch. Meine Tante aus München kam auch vorbei. Super, wieder mal ein guter Vorwand Grund einen Torte zu machen. Wurde eine Orangencremetorte die ich heute Morgen nach der Nachtschicht noch schnell zusammengerührt habe. Das finde ich so toll an Rohkosttorten. Wenn man bei normalen Torten noch den Ofen vorheizt ist man mit der Rohkosttorte schon längst fertig :-D.

Die Torte ist eine Abwandlung von meiner Orangen-Schokotorte.

Orangencremetorte

Für den Boden

160 g Mandeln
50 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
100 g Kokosraspel
6 Datteln
3 EL Hanfsamen, geschält
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Die Mandeln und die Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosraspeln und den Hanfsamen in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft und der Orangenschale in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren. Die Dattelpaste mit in die Schüssel geben und alles gut durchkneten. Den Teig in einer Springform verteilen und glatt drücken.

Für die Creme:

Saft von 1 Zitrone
Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Limette und 1 Orange
½ TL Lucuma
1 Stange Vanille
60 g Mandeln
Je 40 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)

Alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Die Masse auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Als Deko gab es dann neben Orangen- und Zitronenzesten noch Schokolade. Das Rezept für das Schokoladenherz in der Mitte findet ihr hier.



Die Schokolade Außenrum ist die hier:

Schokolade bzw. Dattolade

120 g Kakaobutter
30 g Kokosöl
25 g Kakao
6 frische Datteln
1 TL Vanille
½ TL Mesquite
½ TL Zimt

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Sobald alles komplett geschmolzen ist alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) durchmixen bis die Datteln zerkleinert sind.

Die Schokolade dann in die Silikonformen gießen und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Ich habe in jede Vertiefung/Form 1 TL voll Schokolade gegeben, reicht dann für 3 Paletten.

Wer keine frischen Datteln hat kann stattdessen auch einfach nach Geschmack 2-3 TL anderes Süßungsmittel verwenden (Agave, Apfeldicksaft, Honig etc.).
Ich Bestelle die frischen Datteln meistens hier.

Apfelkuchen

Vor ein paar Tagen habe ich jede Menge Äpfel auf einer Streuobstwiese gesammelt. Also gibt’s zurzeit in den Smoothies vor allem Äpfel als Obst, viel Apfelsaft und auch Äpfel einfach so gegessen. Heute habe ich aus einem Teil davon Apfelkuchen gemacht. Bin sogar richtig begeistert vom Ergebnis.

Ich weiß nicht genau was das für eine Apfelsorte ist, auf jeden fall eine eher säuerliche Sorte. Kann also je nach Apfelsorte immer wieder mal etwas anders schmecken.

Apfelkuchen

Für den Boden:

100 g Haselnüsse
100 g Leinsamen (ich hatte braunen)
60 g Kokosflocken
6 Datteln
Saft von 1 Orange
1 TL Vanille

Die Haselnüsse und Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosflocken in eine Schüssel geben.
Die Datteln, Vanille und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) zusammen pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles miteinander gut verkneten und den Teig dann in eine Backform (18 cm) geben und glatt streichen.

Für die Füllung:

1 Apfel
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
5 getrocknete Feigen
Saft von 1 ½ Orangen
Schale von 1 Orange
1 TL Zimt

1 Handvoll Rosinen
5 Äpfel

Alle Zutaten (außer die Rosinen und 5 Äpfel) im Mixer zusammen pürieren.

Dann die 5 Äpfel Raffeln (ich hab den gröberen Einsatz an der Reibe von der Küchenmaschine genommen, wer will kann es auch ganz fein raffeln/reiben). Die Rosinen und die Masse aus dem Mixer dazugeben und alles gut durchmischen.
Die Füllung auf dem Kuchenboden verteilen und etwas andrücken.

Für den Guss:

70 g Kokosmus
10 g Kokosöl
2 TL Honig (oder Agave bzw. Apfeldicksaft für Veganer)

Kokosmus und Kokosöl Vorsichtig im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen und den Honig unterrühren.

Das ganze auf dem Kuchen geben und glatt streichen. Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Haselnüsse, Orangenzesten und Zitronenzesten.



Am besten vor dem Anschneiden mit einem Angewärmten Messer (kurz in heißes Wasser tauchen) den Guss Vorschneiden. Der bricht sonst sehr leicht beim schneiden.

Und hier noch ein kurzes Video von Wolf-Dieter Storl zum Thema Apfel und seine Mythologie. Da schmeckt der Kuchen dann gleich noch besser <3

Orangen-Schokotorte

Wir waren gestern bei meinem Dad zu Besuch. Dafür habe ich dann noch schnell eine Torte zusammen gebastelt. Irgendeine Ausrede finde ich ja eh immer zum Kuchen machen 😀

Orangen-Schokotorte

Für den Boden:

160 g Haselnüsse
50 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
50 g Kokosraspel
4 Datteln
3 EL Hanfsamen, geschält
Saft und Schalenabrieb von 1 Orange
½ TL Vanille

100 g Haselnüsse und die Leinsamen fein mahlen. Die restlichen Haselnüsse grob Hacken.
Orangensaft und die Datteln im Mixer zusammen pürieren.

Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Falls der Teig noch zu fest ist ein wenig Wasser oder Orangensaft zugeben. Den Teig in eine Backform (18 cm) drücken und glatt streichen.

Für die Creme:

Saft von 1 Limette
Saft von 2 Orangen
100 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Limette und 1 Orange
Je ½ TL Vanille und Lucuma
60 g Cashews
Je 40 g Kokosöl und Kokosmus
5 EL Kakao
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zusammen pürieren. Die Creme dann auf dem Tortenboden verteilen und für en paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nachdem ich ja am Samstag in Graz beim Tortendekorationskurs war wollte ich dieses mal etwas Experimentieren. Also gab es als Deko dieses Mal einen Rand aus Hanfmarzipan (geschälte Hanfsamen, Honig, Vanille, Kurkuma) und eine „Sahne“ aus Banane, Limettensaft, Limettenschale, Vanille, Kokosöl und Kokosmus. Die violette ist dann noch eingefärbt mit Roter Beete. Dafür hab ich aber keine genauen Mengenangaben. Was einfach nach Gefühl zusammengerührt.
Auf die Sahne kamen dann noch ein paar Heidelbeeren.

Törtchen Dekorieren

Gestern war ich in Graz im Tilia´s. Dieses mal aber nicht zum essen sondern für einen Kurs. Mir fehlen manchmal die ideen. Leckere Sachen kriege ich hin aber an der Dekoration hapert es oft.  Darum gab s gestern einen Torten Dekorationskurs :-D. Hat Wahnsinnig viel spaß gemacht und ich hab wieder etliche neue Anregungen bekommen. Die nächste Zeit mal etwas mehr damit experimentieren.

Eigentlich wäre geplant gewesen auf veganen Torten, also gebackenen, zu arbeiten. Dann wurden es aber doch Rohkost Törtchen. 🙂

Und das kam dabei raus. 3 davon sind von mir.

Aus einem Schoko-Bananen-Rote Beete Törtchen wurde das hier. Ummantelt mit Cashewmarzipan und mit Bananen-Kokos-Sahne & Trauben verziert.

Aus einem Grapefruit-Kokos-Törtchen wurde das hier. Ummantelt mit Cashew-Kokossahne und mit rosa Kokossahne, Schokoherz, Schokoknöpfen und Orangenzesten verziert. Das hat mein Freund bekommen, der mag kitschige Sachen *g*.

Aus dem Orangen-Zitronenverbene-Törtchen wurde ein Cthullu-Törtchen. Ummantelt mit Fruchtleder, obenauf gabs einen Cthullu aus Kakao und dazu grüne Tentakeln und Marzipan :-D. Davon habe ich heute schon ein stückchen Probiert, unglaublich Lecker.  Ich glaube so eine mach ich zu Halloween.

Kokos-Zitronen-Himbeertorte

Ich war heute wieder beim Wildkräuter sammeln. Da komme ich immer an einer Wiese vorbei wo viele alte Obstbäume stehen um die sich keiner mehr kümmert. Noch schöne alte Obstsorten, Äpfel und Birnen von denen man nicht sofort ins Diabetische Koma fällt etc. 😀 aber auch ein schöner alter Kirschbaum. Eigentlich wollte ich Kirschen mitnehmen ABER die Vögel (die hier in der Gegend echte Arschlöcher nicht freundlich sind) fressen neuerdings die Kirschen von unten nach oben.

Dafür gab es auf der Wiese dann unter anderem schöne, große Löwenzahnblätter. Die sind super für ein schnelles Frühstück dass es hier öfter gibt. Eine Banane mit etwas Kokosmus bestreichen und dann in Löwenzahnblättern oder anderen Grünzeug einwickeln. Die Idee dafür habe ich von Daniela vom Tilia´s, dort wurde das mit Mandelmus und Löwenzahn bei einem Workshop im Frühjahr gemacht.

(Rechts Löwenzahn, links Kirschblätter)

Nachdem das mit den Kirschen, konnte nur 2 Handvoll sammeln, war ich dann noch direkt im Wald. Dort gab es dann ganz viele reife Himbeeren. Wobei es die wenigsten in die Tasche geschafft haben, die sind einfach zu Lecker.
Zuhause wurde aus den Himbeeren dann gleich mal ein Kuchen.

Kokos-Zitronen-Himbeerorte

Für den Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen
2 kleine Karotten (hatten 148 g)
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
8 Datteln
1 TL Lucuma (Vanille wäre mir lieber gewesen, habe ich aber gerade keine mehr da)

Buchweizen und Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel pürieren und dann dass ganze mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten, wenn der Teig zu fest ist noch ein klein wenig Wasser zufügen, und in eine Kuchenform (28 cm) drücken.

Für die Kokosschicht:

90 g Kokosöl
90 g Kokosmus
Saft von 1 Orange
Saft und abgerieben Schale von 1 Zitrone
9 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 TL Lucuma
¼ TL Ingwer

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Die Kokosmasse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Für die Beerenschicht:

Himbeeren oben drauf verteilen. Ich habe dann noch ein paar Kirschen mit drauf verteilt. Leider ist eine Stofftasche nicht das Beste um die Himbeeren zu sammeln. Dabei hat es die unteren dann stellenweise gut zerdrückt. Wenn man die etwas schonender aus dem Wald transportiert wird das ganze schöner 😉

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit es fest werden und richtig durchziehen kann.