Champignonburger mit Kohlrabipommes

Gestern Abend dachte ich mir das Pommes und irgendetwas Burgerartiges Burger wieder mal toll wären.
Der Gedanke lies mich nicht mehr los also bin ich gestern um kurz vor Mitternacht noch in die Küche gewandert und habe geschaut was ich noch so finde im Küchenschrank und was ich daraus zaubern kann.

Heraus kamen Champignonsburger und Kohlrabipommes.
Zum Frühstück gab es heute wieder wie meistens einen grünen Saft aus Brennnessel, Löwenzahn, Giersch und etwas Apfel. Dann bis zum Abend nichts mehr und jetzt….

Champignonburger mit Kohlrabipommes

Für die Pommes:

1 großer Kohlrabi
Sesamöl
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack

Den Kohlrabi falls nötig schälen.
Dann in Scheiben und diese dann in Streifen schneiden. Wie dick man die Streifen schneidet ist Geschmackssache :-).

Ca. 2 EL Sesamöl über den Kohlrabi geben. Ich habe es nicht abgemessen sondern einfach einen Schluck aus der Flasche raus gegossen.

Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Chili würden und gut durchmischen.

Die Pommes 6-8 Stunden bei 40 Grad im Dörrgerät dörren.

Für die Burger:

1 Cup Sonnenblumenkerne
¼ Cup Leinsamen (ich hatte den goldenen)
¼ Cup Wasser
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 große Champignons
Je 1 TL Oregano und Thymian
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne und die Leinsamen mahlen und in eine Schüssel geben.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und dann zusammen mit den Champignons würfeln.
Zusammen mit dem Wasser mit in die Schüssel mit den Leinsamen und Sonnenblumenkernen geben.

Oragano und Thymian dazu geben.
Nach Geschmack Salz, Pfeffer und Chili dazu geben und alles gut durchkneten.

Aus der Masse Burger Formen (bei mir wurden es 6 kleine) und bei 40 Grad für 8 Stunden Dörren.

Ich habe das ganze gestern Spontan gemacht und deshalb die Sonnenblumenkerne so verwendet wie sie waren.
Wer sie einweichen möchte wegen besserer Verträglichkeit muss die Wassermenge anpassen.

Für das Ketchup:

1 Tomate
1 Knoblauchzehe
2 TL Apfelessig oder Zitronensaft
Salz & Pfeffer nach Geschmack
Frischer Chili nach Geschmack
3 Datteln

Den Knoblauch schälen und zusammen mit den anderen Zutaten pürieren.

Lasagne

Man kann ja nicht immer nur Pizza essen hahaha.
Ich hatte wieder mal Lust auf etwas das optisch ein wenig her macht als immer nur Salat und Co. Darum gab es gestern Spontan eine kleine Lasagne 🙂
Die Menge reicht für 4 Portionen/Stück.


Für die Lasagneblätter:

1 Großer Kohlrabi

Den Kohlrabi mit einem V-Hobel oder einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.

Mit einem Dessertring Scheiben aus den Kohklrabi ausstechen.
Insgesamt 16 Scheiben ausstechen.

Für die Füllung:

Die erste Füllung ist einfach nur Pesto. Ich mache immer gleich eine größere Menge.
Dieses Mal war es ganz klassisch aus Basilikum, Sonnenblumenkerne, Salz und Olivenöl.

Der Zweite Teil der Füllung besteht aus:

2 Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
Frischer Chili nach Geschmack
Salz & Pfeffer nach Geschmack
Frischer Thymian und Oregano nach Geschmack

Knoblauch und die Zwiebel schälten und zusammen mit den Tomaten und Chili fein würfeln.

Alles zusammen in einer Schüssel mit den Gewürzen vermischen und etwas durchziehen lassen.

Zusammenbauen:

4 Dessertinge auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren. Man kann das Ganze aber auch direkt auf Tellern anrichten.

In jeden Dessertring eine Kohlrabischeibe geben und dann mit etwas Pesto bestreichen.
Dann ca. 1/3 der Füllung auf die 4 Dessertringe verteilen.

Wieder eine Kohlrabischeibe darauf geben und etwas andrücken.
Weiter so fortfahren bis 3 Lagen Füllung verteilt sind.
Mit einer Kohlrabischeibe abschließen.

Wer will kann anschließend noch einen Nusskäse etc. darüber verteilen.
Ich hab nur frischen Basilikum und Kresse darüber gegeben.

Mini Pizzas

Vor ein paar Tagen hatte ich wieder mal Lust auf eine Rohkost Pizza.
Ich wollte erst die übliche machen die ich sonst immer habe. Aber der Dinkel den ich zum Keimen angesetzt habe hat dieses Mal statt zu keimen geschimmelt :-(.

Also musste schnell ein anderes Rezept her.

Mini Pizzas

Für den Boden:

1 ½ Cup goldener Leinsamen
1 EL Chiasamen
2 TL Oregano
1 TL Salz
3 Cup Wasser

Leinsamen und Chiasamen fein mahlen.
Zusammen mit den restlichen Zutaten gut verrühren und 1 Stunde Quellen lassen.

Aus dem Teig auf Dörrfolie verteilen. Ich habe zum Portionieren einen Viereckigen Dessertring (Pro Ring 1 – 1 ½ EL Teig).
Man kann ihn aber auch einfach so auf die Dörrfolie geben und glatt streichen.

Das ganze dann bei 40 Grad Dörren.
Nach etwa 6-7 Stunden auf einen Einschub ohne Dörrfolie stürzen und fertig trocknen bis sie komplett durch getrocknet sind.

Tomatensoße:

2 Tomaten
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Ein paar frischen Blätter Basilikum und Thymian
1 TL Apfelessig
2 Datteln

Alle Zutaten zusammen pürieren.
Die Soße auf den getrockneten Pizzaböden verteilen.

Belag:

Was immer ihr wollt 🙂
Ich hatte:

6 Champignons
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
Ein paar Oliven

Champignons und Paprika fein würfeln.
Die Oliven in Scheiben schneiden.
Alles mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili Marinieren.

Das Gemüse etwa 1 Stunde marinieren lassen.
Dann das Ganze auf den Pizzas verteilen.

Für den „Käse“:

1 Handvoll Sonnenblumenkerne, vorab über Nacht eingeweicht
¼ TL Schabzigerklee
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Etwas Zitronensaft
Ein wenig Wasser

Alle Zutaten Pürieren.
Über dem Pizza Belag verteilen.

Dann das ganze nochmal für 4-5 Stunden bei 40 Grad in den Sedona schieben.

Vor dem Servieren noch mit frischem Basilikum, Thymian und Kresse verzieren.

Dazu hatte ich dann noch eine Tomate mit Pesto gefüllt :-).

Spargel mit Mandelsoße

Bisher habe ich, wenn ich ihn Roh gegessen habe, immer grünen Spargel verwendet. Den Liebe ich Roh und knabbere ihn oft pur <3.
Weißen Spargel hatte ich bisher nur einmal Roh im letzten oder vorletzten Jahr.
Heuer will ich mehr mit dem weißen experimentieren. Heute gibt es ihn deshalb gleich mal mit einer Mandelsoße.
Die Soße wurde etwas zu viel, die reicht für 2 Portionen. Ich verwende den Rest morgen einfach als Salatdressing. Wer das nicht will kann die Zutatenmenge einfach halbieren :-).

Spargel mit Mandelsoße

Den Spargel schälen und falls nötig (wenn es holzig sein sollte) das untere Stück abschneiden.
Ich hatte heute 8 Stangen. Das war aber fast zu viel, 6 hätten auch gereicht.

Für die Soße:

1 Knoblauchzehe
3 Datteln
2 EL Apfelessig oder Zitronensaft
3 EL Mandelmus
Salz und Pfeffer nach Geschmack
80 ml Wasser

Alles Zutaten in einem kleinen Mixer (Personal Blender, Mr. Magic etc.) pürieren.

Den Spargel auf einen Teller geben und die Hälfte der Soße darüber verteilen.

Als Deko habe ich noch frisch gemahlenen Pfeffer, Kresse und Blätter von Zitronenmelisse darauf verteilt.
Dazu gab es bei mir noch einen Tomatensalat.


Für den Salat:

2 große Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 TL Honig (oder Agavendicksaft, Apfeldicksaft etc.)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
2 TL Hanföl

Die Tomaten würfeln.
Die Knoblauchzehen fein würfeln.
Zusammen mit den restlichen Zutaten vermischen und etwas durchziehen lassen.

Heiß & fettig – Süßkartoffelpommes & Burger

Gestern wurde es mal heiß warm und fettig. Es gab Pommes, Burger und Ketchup.
Für die Burger habe ich mich von dem Buch „Vegan in Topform von Brendan Brazier inspirieren lassen und nach seinem Konzept was zusammen gebastelt aus allem was ich noch in der Küche gefunden habe.

Für die Pommes:

2 Süßkartoffeln (hatten 550 g)
Salz, Pfeffer & Paprika nach Geschmack
2-3 EL Kokosöl, geschmolzen

Die Süßkartoffeln schälen und in und zu Pommes schneiden.
Mit den Gewürzen und dem Kokosöl vermischen.

Im Dörrautomaten 4-5 Stunden bei 42 Grad dörren lassen.

Für die Burger:

60 g Paranussmus
4 EL Sonnenblumenkerne
2 TL Apfelessig (oder Zitronensaft)
Je ½ TL Oregano und Thymian
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne mahlen.
Den Knoblauch schälen und fein hacken.
Dann alle Zutaten zusammen in einer Schüssel gut durchkneten und aus der Masse 2 kleine Burger formen.
Das Paranussmus habe ich bei Prohviant gekauft. Das von der Marke ist ideal für die Burger weil eh nicht ganz so fein ist wie andere Nussmuse sondern eher etwas kernig.

Genau wie die Pommes für 4-5 Stunden in den Sedona packen :).

Für das Ketchup:

1 Tomate
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer, Curry und Chili nach Geschmack
Je 1 TL Thymian, Oregano & Basilikum
2 Datteln
2 TL Apfelessig (oder Zitronensaft)

Alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren.
Am besten den Ketchup machen nachdem man die Pommes und die Burger in das Dörrgerät gepackt hat. Wenn er ein paar Stunden im Kühlschrank steht wird er etwas fester.

Blogparade: Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Es ist Herbst und pünktlich dazu startet eine tolle Aktion auf dem Blog Kraftort Rohkostküche. Eine tolle Aktion an der viele Blogger teilnehmen. Es geht um Herbst, Erntedank und Rezepte rund um diese Jahreszeit.
Wenn ihr auf Facebook seid schaut auch unbedingt mal in der Rezeptgruppe dazu vorbei: Rohe Rezepte – Kraftort Rohkostküche

Herbstliche Blogparade “Erntedank”

Jetzt ist der Herbst auch hier voll angekommen. Zu dieser Jahreszeit habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag die Farben, die Gerüche, Kürbisse und Pilze. Bei dem vielen Regen, der Kälte und den immer länger werdenden Nächsten würde ich mich aber am liebsten sofort verkriechen und bis zum Frühjahr Winterschlaf halten.

Trotzdem ist es für mich eine magische Zeit. Es ist Zeit die letzten Früchte und andere Geschenke von Mutter Natur zu ernten. Aber auch Zeit einfach mal Danke zu sagen für alles was uns Mutter Natur gibt.

Ich genieße es im Herbst einfach mal durch den Wald zu Spazieren, das Rascheln der Blätter unter meinen Füßen, der leicht modrige Geruch der in dieser Jahreszeit typisch ist für die Wälder. Und wenn dann morgens noch die ersten Sonnenstrahlen den Nebel durchdringen fühlt sich wohl jeder in eine andere Welt versetzt.

Für mich ist es aber auch ganz Konkret eine magische Zeit. Nicht nur Erntedank fällt in diese Jahreszeit sondern auch einige Feiertage/Feste die uns an unsere Ahnen erinnern sollen, so wie Allerheiligen oder Samhain.
Es ist Zeit zurückzublicken, sich zu Erinnern und einfach mal DANKE zu sagen.
DANKE zu sagen für die Geschenke von Mutter Natur, die Früchte, Wildkräuter und alles andere was wir hier in Hülle und Fülle genießen dürfen.
DANKE zu sagen an all diejenigen die uns vorangegangen sind, für uns da waren und die wir vermissen.

Ich Begleite diese Zeit immer sehr gerne mit Ritualen. Entweder ein Dankesritual für Mutter Natur und die Naturgeister im Wald…

… oder auch für die Ahnen die schon mal vorausgegangen sind.

Es ist aber auch eine Zeit in der das Bedürfnis nach eher Kompakter/schwerer Nahrung zunimmt. Bei mir geht der Verbrauch an Smoothies und Säften im Herbst immer zurück und verlagert sich mehr in Richtung mehr Cracker, gedörrte Nahrungsmittel und vor allem viel Wurzelgemüse.

Die gibt es auch im Rezept. Ich habe eine Weile überlegt welchen Beitrag ich zur Blogparade beitragen will. Erst wollte ich eine herbstliche Kürbistorte machen. Aber Torten und süßes habe ich in letzter Zeit eh schon so viel hochgeladen. Sieht schon fast so aus als gäbe es bei mir nur Kuchen und Eis :-P.
Es wurden dann aber doch Rote Beete Ravioli, solche wollte ich schon lange mal ausprobieren, also Perfekt :-).

Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Für die Ravioli:

Eine große Rote Beete in Dünne Scheiben schneiden, etwas Salzen und für 2-3 Stunden ziehen lassen. Dadurch werden sie weicher.
Am besten direkt in einem Sieb in die Spüle stellen damit die Flüssigkeit gleich abfließen kann.

Mir waren die Scheiben fast zu dick, beim nächsten Mal nehme ich nicht das Messer sondern den V-Hobel

Für die Füllung – Sonnenblumen-Paprika-Käse

1 Cup Sonnenblumenkerne
Saft von einer Zitrone
1 TL Schabzigerklee
½ rote Paprika
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne über Nacht einweichen. Am nächsten morgen abspülen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren.

Auf eine Scheibe Rote Beete etwas vom Käse geben, eine zweite Scheibe darüber Legen und am Rand etwas andrücken.

Vom Käse bleibt einiges übrig, den Rest einfach im Kühlschrank lagern und als Aufstrich verwenden.

Für den Salat

¼ Kürbis (Hokkaido)
1 Lauchzwiebel
1 kleiner schwarzer Rettich
Ein paar Brokkoliröschen

80 ml Wasser
2 TL Tahin/Sesammus
Saft von 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Den Kürbis und den Rettich mit dem V-Hobel oder Messer in feine Streifen schneiden.
Lauchzwiebel in Scheiben schneiden. Die Brokkoliröschen wenn nötig klein schneiden.

Die restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer gut durchmixen und das Dressing dann mit dem Gemüse vermischen.

Bei mir gab es als Topping noch Kürbiskerne und gehackte Pistazien drüber.

Gurken-Algensalat

Mein Fasten habe ich jetzt gestern gebrochen. Es war eine sehr interessante Erfahrung mal über Weihnachten und Sylvester zu Fasten. Vor allem auch zu sehen wie die Umwelt darauf reagiert. Die meisten verstehen ja schon zu anderen Zeiten nicht wie man Freiwillig Fasten kann…. Die meisten haben halt nur Essen im Sinn *g*

ABER über WEIHNACHTEN und auch noch SYLVESTER zu Fasten….. Phu, das scheint für einige schon fast eine Todsünde zu sein 3:). Dann zu Fasten wenn die größten Fressgelage im ganzen Jahr stattfinden.

Im Frühsommer möchte ich dann noch mal ein längeres Saftfasten einlegen. Dann gibt es wieder viele Wildkräuter und der Wochenmarkt ist auch ergiebiger was Grünzeug angeht.
Es war zwar eine interessante Erfahrung, aber ich muss sagen dass mir das Fasten im Frühjahr oder Sommer besser bekommt als im Winter. Klar es geht auch, aber im Winter bin ich während dem Fasten Ruhebedürftiger als ich Frühling/Sommer. Ich neige dann mehr dazu mich zu verkriechen und will einfach Ruhe haben. In der wärmeren Jahreszeit bin ich da beim Fasten wesentlich Aktiver und unterwegs wie der Duracell Hase :-D.

Das war auch der Hauptgrund warum ich das Fasten jetzt gebrochen habe. Ab morgen geht die Arbeit wieder los, da sollte ich dann schon „voll da sein“.

Und nachdem ich jetzt wieder Esse gibt es gleich mal ein Rezept, mein heutiges Abendessen.

Gurken-Algensalat

Ich habe im Bioladen Gestern einiges an Gemüse geschenkt bekommen. Darunter einige Mini Gurken. Davon habe ich 3 genommen für diesen Salat. Dürfte in etwa ½ normalen Gurke entsprechen.

3 kleine Gurken
1 Handvoll in Streifen geschnittene Algen (Kombu, vorab 10-15 Minuten eingeweicht)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
1 Knoblauchzehe
einige Kardamom und Koriandersamen
(Wer will kann noch etwas Salz dazugeben)

Die Gurken in dünne Scheiben schneiden, ich habe dafür den V-Hobel genommen.
Knoblauch fein Hacken.
Kardamom und Koriandersamen im Mörser grob zerstoßen.

Alle Zutaten miteinander vermischen und etwas durchziehen lassen.

Vor dem Servieren noch mit etwas Sesam bestreuen.

Bei den Algen habe ich jetzt einfach genommen was ich noch da hatte. Für den Salat kann man aber auch ohne Probleme andere Algen verwenden.

Grünkohlchips BBQ Style

Heute (OK, inzwischen schon Gestern *g*) gab es mal wieder Arbeit für den Sedona – Grünkohlchips :-).

In der Marinade für den Grünkohl hatte ich dieses mal Karotten mit drin. Ich hatte nur noch violette Karotten da, dadurch wurde die Marinade dann richtig Lila, mal was anderes *g*.
Geschmacklich erinnern sie stark an Barbecue.

Grünkohlchips BBQ Style

Ich habe bei den Blättern den Mittelstrunk/Stiel entfernt. Hatte dann 720 g Grünkohlblätter und jede menge Stiele die später im Entsafter landen.

Die Marinade ist aus:

100 g Sonnenblumenkerne (vorab einige Stunden lang eingeweicht)
3 EL Leinsamen
frischer Chili nach Geschmack
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 Karotten
1 TL Salz
1 TL Schabzigerklee
etwas Pfeffer
4 Datteln
etwas Zitronensaft
130 g Wasser

Alles zusammen im Mixer pürieren und gut mit den Grünkohlblättern vermischen und gut durchkneten. Auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen (beim Sedona wurden es 6 Einschübe voll) und trocknen.

Nach 6 Stunden wenden und die Folie entfernen und so lange weitertrocknen bis sie richtig knusprig sind.

Rosenkohlsalat

Auf meiner Facebookseite habe ich gestern Fotos von meinem Einkauf vom Wochenmarkt gepostet.

Neben Grünkohl, Fenchel, Mangold und Petersilie hatte ich auch Rosenkohl gekauft. Ich bekam dann ein paar Nachrichten ob ich den Roh esse und wenn ja wie.

Ja, den esse ich Roh :-D. Ich finde ihn Roh sogar wesentlich leckerer als gekocht. Rosenkohl esse ich gerne einfach so wie er ist aber auch klein geschnitten im Salat. Und genau so einen zeige ich euch heute mal.

Rosenkohlsalat

3 Handvoll Rosenkohl
1 große Karotte
1 Lauchzwiebel
Saft von 1 Orange
1 TL Paranussmus (oder ein beliebiges anderes Nussmus)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
nach Wunsch noch etwas Salz oder Kräutersalz

Rosenkohl, Karotte und die Lauchzwiebel klein schneiden und in eine Schüssel geben.

Orangensaft und Paranussmus in einer kleinen Schüssel oder Tasse vermischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit dem Gemüse vermischen.

Kann man sofort essen, noch besser wird es aber wenn man den Salat vor dem essen noch 30-45 Minuten durchziehen lässt.

Und so sieht er aus 🙂

Wraps & belegte Fladen

Gestern habe ich mal wieder Versucht Wraps aus was anderem als Bananen zu machen. Bisher wurden Wraps aus Gemüse, Leinsamen etc. nie Wraps sondern immer nur Cracker.
Dieses Mal gab es einen Versuch auf der Basis von Leinsamen. Ich habe den Teig dünn ausgestrichen und im Sedona getrocknet für 8 Stunden. Der Teig war dann noch zu Feucht um ihn von der Dörrfolie abzuziehen geschweige denn zu rollen. Also bekam er noch mal 4 Stunden…. und dann…. WAREN ES WIEDER CRACKER! 🙁

Ich hab einen von den XXL-Crackern dann in ein feuchtes Tuch eingeschlagen und etwas liegen lassen. Den Tipp bekam ich letztens in der Rohkost Rezeptegruppe auf Facebook. Man konnte das Ganze dann halbwegs zusammenrollen. Aber überzeugt hat mich das nicht, die Füllung finde ich hätte ohne den Wrap besser geschmeckt.

Einen von den trockenen Fladen habe ich dann wie eine Pizza belegt (von der Dicke her eher Flammkuchen). Das war dann absolut genial. Spannend wie das so unterschiedlich schmecken kann obwohl es bei beiden dieselben Zutaten sind.

Wraps & belegte Fladen

350 g Leinsamen (ich hatte braunen)
700 ml Wasser
je 1 TL Oregano & Basilikum
¾ TL Paprika
1 Zucchini (die hatte 190 g)
1 Karotte (die hatte 87 g)

Die Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.
Dann die restlichen Zutaten zusammen im Mixer pürieren und mit den Leinsamen verrühren. 20-30 Minuten quellen lassen.

Den Teig dann dünn Rund auf Dörrfolien ausstreichen. Ich hab den Rand einer Kuchenform (28 cm) als Hilfsmittel genommen weil das bei mir sonst alles wird, nur nicht rund. Wurden 5 Stück.
Das ganze bei 42 Grad trocknen. Bei mir waren es insgesamt 12 Stunden und dann waren es wie gesagt Cracker. Vielleicht mal nach 10 Stunden danach schauen.

Das ist die Version als Wrap. Als Füllung gab es verschiedenen Wildkräuter, Karotten, Zucchini, Zwiebeln, Champignons & Paprika. Als Dip/Aufstrich gab es den gleichen wie bei den Bananenwraps.


Und das hier ist dann die Version als Fladen. Der Belag ist der gleiche wie vom Wrap. Zusätzlich gab es noch ein paar essbare Blüten (Rotklee, gefleckte Taubnessel und Löwenzahn) als Dekoration dazu.


Zwiebelkuchen

Gestern lag ich den ganzen Vormittag auf der lauer. Der Postbote hatte nämlich ein paar Hanfsamen für mich dabei. 4 Kilo ungeschälter Hanf, 2 Kilo geschälter Hanf, 2 ½ Kilo Buchweizen und 1 Kilo Braunhirse. Jetzt ist der Vorratsschrank wieder gut gefüllt.
Ich Liebe Hanfsamen. Hanfsamen, Buchweizen und Leinsamen haben bei mir inzwischen fast vollständig Nüsse ersetzt.

Aus einem Teil der Hanfsamen wurde heute ein Zwiebel-Gemüsekuchen. 🙂

Zwiebelkuchen

Für den Boden:

100 g Buchweizen (über Nacht eingeweicht)
100 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
80 g Hanfsamen (ungeschält)
½ TL Salz
1 TL Oregano
etwas schwarzer Pfeffer

Den Buchweizen etwas abtropfen lassen und dann in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren und in eine Schüssel geben.
Hanfsamen und Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Gewürzen zu Buchweizen geben und alles miteinander vermischen/verkneten.  Zusätzliche Flüssigkeit braucht man nicht mehr, die Feuchtigkeit vom Buchweizen reicht vollkommen aus :-).

Den Teig in eine kleine Kuchenform (18 cm) drücken und einen kleinen Rand Formen (2 ½ bis 3 cm hoch).

Für die Füllung:

2 große Zwiebeln (hatten 425 g)
½ Bund Petersilie
½ Chili
7 getrocknete Tomaten
7 Champignons

100 g Hanfsamen (geschält)
150 ml Wasser
1 TL Salz
½ TL Schabzigerklee
Pfeffer, Paprika und Oregano nach Geschmack
Saft von 1 Zitrone
2 Knoblauchzehen
5 TL Flohsamenschalen

Die Zwiebel Schälen und grob würfeln.
Petersilie klein schneiden. Chili, Tomaten und Champignons fein würfeln.

Die Hanfsamen zusammen mit den Gewürzen, Zitronensaft, Knoblauch und den Flohsamenschalen im Mixer pürieren. Die Soße mit dem Gemüse vermischen und alles auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen. Für mindestens 3-4 Stunden in den Kühlschrank stellen damit das ganze fest werden kann.

Obendrauf gab es dann noch halbierte Cocktailtomaten, gelbe Paprikastreifen und schwarzen Sesam.

Ist sehr Lecker. Aber beim nächsten Mal werde ich die Zwiebeln ganz fein würfeln. Mit den grob gewürfelten lässt sich der Kuchen nicht ganz so leicht schneiden wie ich das gerne hätte.

Kokos-Petersiliensuppe

Heute gibt es mal Resteverwertung aus allem was ich noch so im Kühlschrank gefunden habe 🙂

Mein Freund bringt aus der Arbeit öfter mal Petersilienstängel mit. In der Küche brauchen sie nur die Blätter und zum wegwerfen sind die Stängel ja auch zu schade. Meistens Entsafte ich die dann oder gebe mit in Smoothies oder den Teig für Cracker.

Heute wurde eine cremige Suppe daraus.

Kokos-Petersiliensuppe

3 Handvoll Petersilie
1 kleine Karotte
3 Knoblauchzehen
5 Datteln
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack
Abgeriebene Schale von 1 Orange
Je 2 EL Kokosmus und Kokosöl
3 EL Essig
1 Tasse (250 ml) Wasser

Knoblauch schälen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe pürieren und laufen lassen bis das ganze etwas angewärmt ist. Das ganze ergibt 2 Teller voll.

Bei mir gab es obenauf noch Zwiebelringe und etwas Buchweizen.

Bananen Wraps mit Wildkräuterfüllung

Heute melde ich mich hier auch mal wieder :-). Zurzeit besteht meine Ernährung überwiegend aus grünen Säften. Da gibt es einfach nichts Interessantes zu sagen.

Heute gab es aber mal was anderes.

Bananen Wraps mit Wildkräuterfüllung 🙂

Für die Wraps:

8 Bananen
1 Zitrone,  geschält
2 TL Kurkuma
eventuell ein wenig Wasser

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren.

Die Masse dann rund auf mit Paraflexxbögen ausgelegten Einschüben vom Dörrgerät ausstreichen. Ich habe geschummelt und einen Tortenring (26 cm) benutzt um das ganze schön rund zu bekommen. Sonst wird das bei mir nicht mal annähernd ein Kreis :D. Wurden bei mir 5 Stück.

Banana

Das ganze dann im Dörrgerät bei 40 Gras trocknen bis es sich leicht von der Folie abziehen und noch gut Formen lässt. Das hat bei mir 10 Stunden gedauert. Kommt aber auch immer darauf an wie dick man das ganze ausstreicht.

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Für die Füllung:

Als Füllung kann man eigentlich alles verwenden was man will. Von geraspelten oder in streifen geschnittenem Gemüse über Wildkräuter bis hin zu Obst oder rohem Eis oder Schokocreme kann man alles darin „verschwinden“ lassen.

Ich hatte als Füllung mit dem V-Hobel in Streifen geschnittenes Gemüse (rote Zwiebel, Karotten, Landgurke), in Scheiben geschnittene Champignons, Wildkräuter (Giersch, Storchenschnabel/Ruprechtskraut, Schafgarbe, Blätter von Nelkenwurz, Löwenzahn, Breit- und Spitzwegerich) und eine Hanf-Sonnenblumenkerncrememayo.

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Für die Mayonnaise:

25 g Hanfsamen (ich hatte ungeschälten)
25 g Sonnenblumenkerne
75 g Wasser
75 g Sonnenblumenöl
1 ½ EL Apfelessig
1 TL Senf
1 TL Salz
etwas Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 EL Hefeflocken

Hanfsamen und Sonnenblumenkerne in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) fein mahlen. Dann die restlichen Zutaten dazu geben und 1 Minute lang mixen.

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Zusammenbauen:

Etwas von der Mayo auf dem Wrap verteilen.

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Dann das Gemüse darauf verteilen.

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Wildkräuter und Champignons kommen auch mit rauf. Auf die Champignons habe ich dann noch mal ein wenig von der Mayo gegeben.

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Das hintere Ende etwas nach innen falten. Und dann einfach aufrollen, also von der unterseite (im Bild unten *gg*) her.

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Und fertig :-). Ab auf den Teller damit und genießen!

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Bunter Spargelsalat

Heute gab es das erste Mal heuer rohen Spargel bei uns :-). Roh schmeckt der mir sogar besser als gekocht.

Heute gab es das ganze gleich mal als bunten Salat.  Ergibt 2 große Portionen.

Bunter Spargelsalat

14 Stangen Spargel
3 Karotten
1 Paprika (ich hatte eine rote)
3 Tomaten
2 handvoll Bärlauch
3 EL Apfelessig
2-3 EL Honig (oder Agavendicksaft für Veganer)
etwas frischer Rosmarin
1 TL Salz
Pfeffer nach Geschmack

Spargel wenn nötig Schälen, dann in Scheiben schneiden. Karotten der Länge nach halbieren und dann auch in Scheiben schneiden. Rosmarin fein hacken.
In einer Schüssel mit Essig, Honig und Salz vermischen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

Kurz vor dem servieren das restliche Gemüse vorbereiten. Paprika würfeln, Tomaten vierteln und dann in Scheiben schneiden und den Bärlauch in Streifen schneiden.
Alles miteinander vermischen und mit Pfeffer abschmecken.

Das ganze dann noch mit Hanfsamen und schwarzem Sesam bestreuen. Dazu gab es bei uns pikante Leinsamencracker.