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Champignonburger mit Kohlrabipommes

Gestern Abend dachte ich mir das Pommes und irgendetwas Burgerartiges Burger wieder mal toll wären.
Der Gedanke lies mich nicht mehr los also bin ich gestern um kurz vor Mitternacht noch in die Küche gewandert und habe geschaut was ich noch so finde im Küchenschrank und was ich daraus zaubern kann.

Heraus kamen Champignonsburger und Kohlrabipommes.
Zum Frühstück gab es heute wieder wie meistens einen grünen Saft aus Brennnessel, Löwenzahn, Giersch und etwas Apfel. Dann bis zum Abend nichts mehr und jetzt….

Champignonburger mit Kohlrabipommes

Für die Pommes:

1 großer Kohlrabi
Sesamöl
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack

Den Kohlrabi falls nötig schälen.
Dann in Scheiben und diese dann in Streifen schneiden. Wie dick man die Streifen schneidet ist Geschmackssache :-).

Ca. 2 EL Sesamöl über den Kohlrabi geben. Ich habe es nicht abgemessen sondern einfach einen Schluck aus der Flasche raus gegossen.

Nach Geschmack mit Salz, Pfeffer und Chili würden und gut durchmischen.

Die Pommes 6-8 Stunden bei 40 Grad im Dörrgerät dörren.

 

Für die Burger:

1 Cup Sonnenblumenkerne
¼ Cup Leinsamen (ich hatte den goldenen)
¼ Cup Wasser
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
2 große Champignons
Je 1 TL Oregano und Thymian
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne und die Leinsamen mahlen und in eine Schüssel geben.

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und dann zusammen mit den Champignons würfeln.
Zusammen mit dem Wasser mit in die Schüssel mit den Leinsamen und Sonnenblumenkernen geben.

Oragano und Thymian dazu geben.
Nach Geschmack Salz, Pfeffer und Chili dazu geben und alles gut durchkneten.

Aus der Masse Burger Formen (bei mir wurden es 6 kleine) und bei 40 Grad für 8 Stunden Dörren.

Ich habe das ganze gestern Spontan gemacht und deshalb die Sonnenblumenkerne so verwendet wie sie waren.
Wer sie einweichen möchte wegen besserer Verträglichkeit muss die Wassermenge anpassen.

 

Für das Ketchup:

1 Tomate
1 Knoblauchzehe
2 TL Apfelessig oder Zitronensaft
Salz & Pfeffer nach Geschmack
Frischer Chili nach Geschmack
3 Datteln

Den Knoblauch schälen und zusammen mit den anderen Zutaten pürieren.

 

Lasagne

Man kann ja nicht immer nur Pizza essen hahaha.
Ich hatte wieder mal Lust auf etwas das optisch ein wenig her macht als immer nur Salat und Co. Darum gab es gestern Spontan eine kleine Lasagne 🙂
Die Menge reicht für 4 Portionen/Stück.


Für die Lasagneblätter:

1 Großer Kohlrabi

Den Kohlrabi mit einem V-Hobel oder einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.

Mit einem Dessertring Scheiben aus den Kohklrabi ausstechen.
Insgesamt 16 Scheiben ausstechen.

 

Für die Füllung:

Die erste Füllung ist einfach nur Pesto. Ich mache immer gleich eine größere Menge.
Dieses Mal war es ganz klassisch aus Basilikum, Sonnenblumenkerne, Salz und Olivenöl.

Der Zweite Teil der Füllung besteht aus:

2 Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
Frischer Chili nach Geschmack
Salz & Pfeffer nach Geschmack
Frischer Thymian und Oregano nach Geschmack

Knoblauch und die Zwiebel schälten und zusammen mit den Tomaten und Chili fein würfeln.

Alles zusammen in einer Schüssel mit den Gewürzen vermischen und etwas durchziehen lassen.

 

Zusammenbauen:

4 Dessertinge auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren. Man kann das Ganze aber auch direkt auf Tellern anrichten.

In jeden Dessertring eine Kohlrabischeibe geben und dann mit etwas Pesto bestreichen.
Dann ca. 1/3 der Füllung auf die 4 Dessertringe verteilen.

Wieder eine Kohlrabischeibe darauf geben und etwas andrücken.
Weiter so fortfahren bis 3 Lagen Füllung verteilt sind.
Mit einer Kohlrabischeibe abschließen.

Wer will kann anschließend noch einen Nusskäse etc. darüber verteilen.
Ich hab nur frischen Basilikum und Kresse darüber gegeben.

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Mini Pizzas

Vor ein paar Tagen hatte ich wieder mal Lust auf eine Rohkost Pizza.
Ich wollte erst die übliche machen die ich sonst immer habe. Aber der Dinkel den ich zum Keimen angesetzt habe hat dieses Mal statt zu keimen geschimmelt :-(.

Also musste schnell ein anderes Rezept her.

Mini Pizzas

 

Für den Boden:

1 ½ Cup goldener Leinsamen
1 EL Chiasamen
2 TL Oregano
1 TL Salz
3 Cup Wasser

Leinsamen und Chiasamen fein mahlen.
Zusammen mit den restlichen Zutaten gut verrühren und 1 Stunde Quellen lassen.

Aus dem Teig auf Dörrfolie verteilen. Ich habe zum Portionieren einen Viereckigen Dessertring (Pro Ring 1 – 1 ½ EL Teig).
Man kann ihn aber auch einfach so auf die Dörrfolie geben und glatt streichen.

Das ganze dann bei 40 Grad Dörren.
Nach etwa 6-7 Stunden auf einen Einschub ohne Dörrfolie stürzen und fertig trocknen bis sie komplett durch getrocknet sind.

 

Tomatensoße:

2 Tomaten
1 Knoblauchzehe
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Ein paar frischen Blätter Basilikum und Thymian
1 TL Apfelessig
2 Datteln

Alle Zutaten zusammen pürieren.
Die Soße auf den getrockneten Pizzaböden verteilen.

 

Belag:

Was immer ihr wollt 🙂
Ich hatte:

6 Champignons
1 gelbe Paprika
1 rote Paprika
Ein paar Oliven

Champignons und Paprika fein würfeln.
Die Oliven in Scheiben schneiden.
Alles mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer und Chili Marinieren.

Das Gemüse etwa 1 Stunde marinieren lassen.
Dann das Ganze auf den Pizzas verteilen.

Für den „Käse“:

1 Handvoll Sonnenblumenkerne, vorab über Nacht eingeweicht
¼ TL Schabzigerklee
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Etwas Zitronensaft
Ein wenig Wasser

Alle Zutaten Pürieren.
Über dem Pizza Belag verteilen.

Dann das ganze nochmal für 4-5 Stunden bei 40 Grad in den Sedona schieben.

Vor dem Servieren noch mit frischem Basilikum, Thymian und Kresse verzieren.

Dazu hatte ich dann noch eine Tomate mit Pesto gefüllt :-).

Spargel mit Mandelsoße

Bisher habe ich, wenn ich ihn Roh gegessen habe, immer grünen Spargel verwendet. Den Liebe ich Roh und knabbere ihn oft pur <3.
Weißen Spargel hatte ich bisher nur einmal Roh im letzten oder vorletzten Jahr.
Heuer will ich mehr mit dem weißen experimentieren. Heute gibt es ihn deshalb gleich mal mit einer Mandelsoße.
Die Soße wurde etwas zu viel, die reicht für 2 Portionen. Ich verwende den Rest morgen einfach als Salatdressing. Wer das nicht will kann die Zutatenmenge einfach halbieren :-).

Spargel mit Mandelsoße

Den Spargel schälen und falls nötig (wenn es holzig sein sollte) das untere Stück abschneiden.
Ich hatte heute 8 Stangen. Das war aber fast zu viel, 6 hätten auch gereicht.

 

Für die Soße:

1 Knoblauchzehe
3 Datteln
2 EL Apfelessig oder Zitronensaft
3 EL Mandelmus
Salz und Pfeffer nach Geschmack
80 ml Wasser

Alles Zutaten in einem kleinen Mixer (Personal Blender, Mr. Magic etc.) pürieren.

Den Spargel auf einen Teller geben und die Hälfte der Soße darüber verteilen.

Als Deko habe ich noch frisch gemahlenen Pfeffer, Kresse und Blätter von Zitronenmelisse darauf verteilt.
Dazu gab es bei mir noch einen Tomatensalat.

 


Für den Salat:

2 große Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 TL Honig (oder Agavendicksaft, Apfeldicksaft etc.)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
2 TL Hanföl

Die Tomaten würfeln.
Die Knoblauchzehen fein würfeln.
Zusammen mit den restlichen Zutaten vermischen und etwas durchziehen lassen.

 

Heiß & fettig – Süßkartoffelpommes & Burger

Gestern wurde es mal heiß warm und fettig. Es gab Pommes, Burger und Ketchup.
Für die Burger habe ich mich von dem Buch „Vegan in Topform von Brendan Brazier inspirieren lassen und nach seinem Konzept was zusammen gebastelt aus allem was ich noch in der Küche gefunden habe.

Für die Pommes:

2 Süßkartoffeln (hatten 550 g)
Salz, Pfeffer & Paprika nach Geschmack
2-3 EL Kokosöl, geschmolzen

Die Süßkartoffeln schälen und in und zu Pommes schneiden.
Mit den Gewürzen und dem Kokosöl vermischen.

Im Dörrautomaten 4-5 Stunden bei 42 Grad dörren lassen.

 

Für die Burger:

60 g Paranussmus
4 EL Sonnenblumenkerne
2 TL Apfelessig (oder Zitronensaft)
Je ½ TL Oregano und Thymian
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne mahlen.
Den Knoblauch schälen und fein hacken.
Dann alle Zutaten zusammen in einer Schüssel gut durchkneten und aus der Masse 2 kleine Burger formen.
Das Paranussmus habe ich bei Prohviant gekauft. Das von der Marke ist ideal für die Burger weil eh nicht ganz so fein ist wie andere Nussmuse sondern eher etwas kernig.

Genau wie die Pommes für 4-5 Stunden in den Sedona packen :).

 

Für das Ketchup:

1 Tomate
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer, Curry und Chili nach Geschmack
Je 1 TL Thymian, Oregano & Basilikum
2 Datteln
2 TL Apfelessig (oder Zitronensaft)

Alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren.
Am besten den Ketchup machen nachdem man die Pommes und die Burger in das Dörrgerät gepackt hat. Wenn er ein paar Stunden im Kühlschrank steht wird er etwas fester.

Blogparade: Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Es ist Herbst und pünktlich dazu startet eine tolle Aktion auf dem Blog Kraftort Rohkostküche. Eine tolle Aktion an der viele Blogger teilnehmen. Es geht um Herbst, Erntedank und Rezepte rund um diese Jahreszeit.
Wenn ihr auf Facebook seid schaut auch unbedingt mal in der Rezeptgruppe dazu vorbei: Rohe Rezepte – Kraftort Rohkostküche

Herbstliche Blogparade “Erntedank”

 

Jetzt ist der Herbst auch hier voll angekommen. Zu dieser Jahreszeit habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag die Farben, die Gerüche, Kürbisse und Pilze. Bei dem vielen Regen, der Kälte und den immer länger werdenden Nächsten würde ich mich aber am liebsten sofort verkriechen und bis zum Frühjahr Winterschlaf halten.

 

Trotzdem ist es für mich eine magische Zeit. Es ist Zeit die letzten Früchte und andere Geschenke von Mutter Natur zu ernten. Aber auch Zeit einfach mal Danke zu sagen für alles was uns Mutter Natur gibt.

Ich genieße es im Herbst einfach mal durch den Wald zu Spazieren, das Rascheln der Blätter unter meinen Füßen, der leicht modrige Geruch der in dieser Jahreszeit typisch ist für die Wälder. Und wenn dann morgens noch die ersten Sonnenstrahlen den Nebel durchdringen fühlt sich wohl jeder in eine andere Welt versetzt.

 

Für mich ist es aber auch ganz Konkret eine magische Zeit. Nicht nur Erntedank fällt in diese Jahreszeit sondern auch einige Feiertage/Feste die uns an unsere Ahnen erinnern sollen, so wie Allerheiligen oder Samhain.
Es ist Zeit zurückzublicken, sich zu Erinnern und einfach mal DANKE zu sagen.
DANKE zu sagen für die Geschenke von Mutter Natur, die Früchte, Wildkräuter und alles andere was wir hier in Hülle und Fülle genießen dürfen.
DANKE zu sagen an all diejenigen die uns vorangegangen sind, für uns da waren und die wir vermissen.

Ich Begleite diese Zeit immer sehr gerne mit Ritualen. Entweder ein Dankesritual für Mutter Natur und die Naturgeister im Wald…… oder auch für die Ahnen die schon mal vorausgegangen sind.

 

Es ist aber auch eine Zeit in der das Bedürfnis nach eher Kompakter/schwerer Nahrung zunimmt. Bei mir geht der Verbrauch an Smoothies und Säften im Herbst immer zurück und verlagert sich mehr in Richtung mehr Cracker, gedörrte Nahrungsmittel und vor allem viel Wurzelgemüse.

Die gibt es auch im Rezept. Ich habe eine Weile überlegt welchen Beitrag ich zur Blogparade beitragen will. Erst wollte ich eine herbstliche Kürbistorte machen. Aber Torten und süßes habe ich in letzter Zeit eh schon so viel hochgeladen. Sieht schon fast so aus als gäbe es bei mir nur Kuchen und Eis :-P.
Es wurden dann aber doch Rote Beete Ravioli, solche wollte ich schon lange mal ausprobieren, also Perfekt :-).

Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Für die Ravioli:

Eine große Rote Beete in Dünne Scheiben schneiden, etwas Salzen und für 2-3 Stunden ziehen lassen. Dadurch werden sie weicher.
Am besten direkt in einem Sieb in die Spüle stellen damit die Flüssigkeit gleich abfließen kann.

Mir waren die Scheiben fast zu dick, beim nächsten Mal nehme ich nicht das Messer sondern den V-Hobel

Für die Füllung – Sonnenblumen-Paprika-Käse

1 Cup Sonnenblumenkerne
Saft von einer Zitrone
1 TL Schabzigerklee
½ rote Paprika
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne über Nacht einweichen. Am nächsten morgen abspülen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren.

Auf eine Scheibe Rote Beete etwas vom Käse geben, eine zweite Scheibe darüber Legen und am Rand etwas andrücken.

Vom Käse bleibt einiges übrig, den Rest einfach im Kühlschrank lagern und als Aufstrich verwenden.

 

Für den Salat

¼ Kürbis (Hokkaido)
1 Lauchzwiebel
1 kleiner schwarzer Rettich
Ein paar Brokkoliröschen

80 ml Wasser
2 TL Tahin/Sesammus
Saft von 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Den Kürbis und den Rettich mit dem V-Hobel oder Messer in feine Streifen schneiden.
Lauchzwiebel in Scheiben schneiden. Die Brokkoliröschen wenn nötig klein schneiden.

Die restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer gut durchmixen und das Dressing dann mit dem Gemüse vermischen.

Bei mir gab es als Topping noch Kürbiskerne und gehackte Pistazien drüber.

 

Grünkohlchips BBQ Style

Heute (OK, inzwischen schon Gestern *g*) gab es mal wieder Arbeit für den Sedona – Grünkohlchips :-).

In der Marinade für den Grünkohl hatte ich dieses mal Karotten mit drin. Ich hatte nur noch violette Karotten da, dadurch wurde die Marinade dann richtig Lila, mal was anderes *g*.
Geschmacklich erinnern sie stark an Barbecue.

Grünkohlchips BBQ Style

Ich habe bei den Blättern den Mittelstrunk/Stiel entfernt. Hatte dann 720 g Grünkohlblätter und jede menge Stiele die später im Entsafter landen.

Die Marinade ist aus:

100 g Sonnenblumenkerne (vorab einige Stunden lang eingeweicht)
3 EL Leinsamen
frischer Chili nach Geschmack
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 Karotten
1 TL Salz
1 TL Schabzigerklee
etwas Pfeffer
4 Datteln
etwas Zitronensaft
130 g Wasser

Alles zusammen im Mixer pürieren und gut mit den Grünkohlblättern vermischen und gut durchkneten. Auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen (beim Sedona wurden es 6 Einschübe voll) und trocknen.

 

 

Nach 6 Stunden wenden und die Folie entfernen und so lange weitertrocknen bis sie richtig knusprig sind.

 

 

Rosenkohlsalat

Auf meiner Facebookseite habe ich gestern Fotos von meinem Einkauf vom Wochenmarkt gepostet.

Neben Grünkohl, Fenchel, Mangold und Petersilie hatte ich auch Rosenkohl gekauft. Ich bekam dann ein paar Nachrichten ob ich den Roh esse und wenn ja wie.

Ja, den esse ich Roh :-D. Ich finde ihn Roh sogar wesentlich leckerer als gekocht. Rosenkohl esse ich gerne einfach so wie er ist aber auch klein geschnitten im Salat. Und genau so einen zeige ich euch heute mal.

Rosenkohlsalat

3 Handvoll Rosenkohl
1 große Karotte
1 Lauchzwiebel
Saft von 1 Orange
1 TL Paranussmus (oder ein beliebiges anderes Nussmus)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
nach Wunsch noch etwas Salz oder Kräutersalz

Rosenkohl, Karotte und die Lauchzwiebel klein schneiden und in eine Schüssel geben.

Orangensaft und Paranussmus in einer kleinen Schüssel oder Tasse vermischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit dem Gemüse vermischen.

Kann man sofort essen, noch besser wird es aber wenn man den Salat vor dem essen noch 30-45 Minuten durchziehen lässt.

Und so sieht er aus 🙂

 

Kokos-Petersiliensuppe

Heute gibt es mal Resteverwertung aus allem was ich noch so im Kühlschrank gefunden habe 🙂

Mein Freund bringt aus der Arbeit öfter mal Petersilienstängel mit. In der Küche brauchen sie nur die Blätter und zum wegwerfen sind die Stängel ja auch zu schade. Meistens Entsafte ich die dann oder gebe mit in Smoothies oder den Teig für Cracker.

Heute wurde eine cremige Suppe daraus.

Kokos-Petersiliensuppe

3 Handvoll Petersilie
1 kleine Karotte
3 Knoblauchzehen
5 Datteln
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack
Abgeriebene Schale von 1 Orange
Je 2 EL Kokosmus und Kokosöl
3 EL Essig
1 Tasse (250 ml) Wasser

Knoblauch schälen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe pürieren und laufen lassen bis das ganze etwas angewärmt ist. Das ganze ergibt 2 Teller voll.

Bei mir gab es obenauf noch Zwiebelringe und etwas Buchweizen.

Bananen Wraps mit Wildkräuterfüllung

Heute melde ich mich hier auch mal wieder :-). Zurzeit besteht meine Ernährung überwiegend aus grünen Säften. Da gibt es einfach nichts Interessantes zu sagen.

Heute gab es aber mal was anderes.

Bananen Wraps mit Wildkräuterfüllung 🙂

Für die Wraps:

8 Bananen
1 Zitrone,  geschält
2 TL Kurkuma
eventuell ein wenig Wasser

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren.

Die Masse dann rund auf mit Paraflexxbögen ausgelegten Einschüben vom Dörrgerät ausstreichen. Ich habe geschummelt und einen Tortenring (26 cm) benutzt um das ganze schön rund zu bekommen. Sonst wird das bei mir nicht mal annähernd ein Kreis :D. Wurden bei mir 5 Stück.

Banana

Das ganze dann im Dörrgerät bei 40 Gras trocknen bis es sich leicht von der Folie abziehen und noch gut Formen lässt. Das hat bei mir 10 Stunden gedauert. Kommt aber auch immer darauf an wie dick man das ganze ausstreicht.

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Für die Füllung:

Als Füllung kann man eigentlich alles verwenden was man will. Von geraspelten oder in streifen geschnittenem Gemüse über Wildkräuter bis hin zu Obst oder rohem Eis oder Schokocreme kann man alles darin „verschwinden“ lassen.

Ich hatte als Füllung mit dem V-Hobel in Streifen geschnittenes Gemüse (rote Zwiebel, Karotten, Landgurke), in Scheiben geschnittene Champignons, Wildkräuter (Giersch, Storchenschnabel/Ruprechtskraut, Schafgarbe, Blätter von Nelkenwurz, Löwenzahn, Breit- und Spitzwegerich) und eine Hanf-Sonnenblumenkerncrememayo.

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Für die Mayonnaise:

25 g Hanfsamen (ich hatte ungeschälten)
25 g Sonnenblumenkerne
75 g Wasser
75 g Sonnenblumenöl
1 ½ EL Apfelessig
1 TL Senf
1 TL Salz
etwas Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 EL Hefeflocken

Hanfsamen und Sonnenblumenkerne in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) fein mahlen. Dann die restlichen Zutaten dazu geben und 1 Minute lang mixen.

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Zusammenbauen:

Etwas von der Mayo auf dem Wrap verteilen.

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Dann das Gemüse darauf verteilen.

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Wildkräuter und Champignons kommen auch mit rauf. Auf die Champignons habe ich dann noch mal ein wenig von der Mayo gegeben.

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Das hintere Ende etwas nach innen falten. Und dann einfach aufrollen, also von der unterseite (im Bild unten *gg*) her.

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Und fertig :-). Ab auf den Teller damit und genießen!

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Bunter Spargelsalat

Heute gab es das erste Mal heuer rohen Spargel bei uns :-). Roh schmeckt der mir sogar besser als gekocht.

Heute gab es das ganze gleich mal als bunten Salat.  Ergibt 2 große Portionen.

 

Bunter Spargelsalat

14 Stangen Spargel
3 Karotten
1 Paprika (ich hatte eine rote)
3 Tomaten
2 handvoll Bärlauch
3 EL Apfelessig
2-3 EL Honig (oder Agavendicksaft für Veganer)
etwas frischer Rosmarin
1 TL Salz
Pfeffer nach Geschmack

Spargel wenn nötig Schälen, dann in Scheiben schneiden. Karotten der Länge nach halbieren und dann auch in Scheiben schneiden. Rosmarin fein hacken.
In einer Schüssel mit Essig, Honig und Salz vermischen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

Kurz vor dem servieren das restliche Gemüse vorbereiten. Paprika würfeln, Tomaten vierteln und dann in Scheiben schneiden und den Bärlauch in Streifen schneiden.
Alles miteinander vermischen und mit Pfeffer abschmecken.

Das ganze dann noch mit Hanfsamen und schwarzem Sesam bestreuen. Dazu gab es bei uns pikante Leinsamencracker.

 

Raw Pizza

Als ich mir meinen Sedona zugelegt habe wollte ich damit natürlich Cracker und Co. herstellen aber vor allem auch mal die tollen Sachen die man in Rohkostbüchern so oft findet. Rohkost-Wraps, Pizza und Co.
Cracker und gedörrtes Obst (Bananenchips!! *Love it*) werden damit öfter gemacht. Das mit Pizza und Co. ging sich bisher einfach nicht aus, ich hatte keine Zeit war einfach zu faul.

Jetzt gab es endlich meine erste Raw Pizza. Ich habe mich hier von einem Rezept aus dem Buch „Going Raw“ von Judita Wignall inspirieren lassen. Das Buch werde ich die nächsten Tage hier auch mal vorstellen.
Für das Rezept wie sie es macht hatte ich nicht alles da, also selber kreativ werden.

Für den Boden:

420 g Einkorn
2 TL Salz
250 ml Wasser
ein Schuss Sonnenblumenöl
je 2 EL Oregano, Thymian und Basilikum
200 g Leinsamen (goldener und brauner gehen gleich gut, mit goldenem wird es optisch schöner)

Einkorn 3-4 Tage Ankeimen lassen.

Den Leinsamen im Vitamix fein mahlen und dann in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten zusammen im Vitamix Pürieren und mit zu den Leinsamen in die Schüssel geben. Alles miteinander verrühren und 40-50 Minuten stehen lassen damit der Leinsamen etwas quellen kann.

Dann den Teig in 3 Portionen teilen. Entweder auf Paraflexxbögen rund ausrollen (Teig ist etwas klebrig) oder den Ring einer Backform aufsetzen und den Teig einfach hineindrücken (das habe ich gemacht) und dann den Ring wieder entfernen. Dabei einen kleinen Rand stehen lassen. Wenn man sie größer als Kuchenbackformgrößemacht werden es 2 Pizzas.

Im Sedona 4 Stunden bei 40 grad trocknen. Dan auf einen anderen Einschub ohne Paraflexx geben und noch mal für 4-5 Stunden in den Sedona schieben.

Pizzasoße:

Dafür gibt es kein genaues Rezept, die hat mein Freund zusammengebastelt. Einfach ein paar Tomaten, getrocknete Tomaten, Agavendicksaft, Salz, Chili, Basilikum, Oregano, Apfelessig und etwas Wasser im Mixer Pürieren.

„Pizzakäse“:

100 g Mandeln
70 g Sonnenblumenkerne
5 El Hefeflocke
3 EL Zitronensaft (oder Apfelessig)
1 ½ TL Meersalz
Pfeffer und Paprika zum Abschmecken
110 ml Wasser

Alle Zutaten zusammen im Mixer Pürieren.

Belag 1:

200 g Champignons
7-8 Stangen grüner Spargel
1 Zwiebel
20 g Sonnenblumenöl
5-6 EL Apfelessig
Salz & Pfeffer nach Geschmack.

Die Zwiebel schälen. Champignons und die Zwiebel fein Würfeln. Den Spargel in dünne Scheiben schneiden. Mit den anderen Zutaten vermischen und alles für 1-1 ½  Stunden Marinieren lassen.

Belag 2:

2 Tomaten
1 rote Paprika
1 Zwiebel
etwas Rucola
Chiliflocken

Tomaten halbieren und in Scheiben schneiden. Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Zusammenbauen:

Die Tomatensoße auf den Pizzaböden verstreichen. Dann etwas vom „Käse“ darüber geben und auch verstreichen.

Das Marinierte Gemüse gleichmäßig auf den Pizzas verteilen.
Dann Tomaten, Zwiebeln und Paprika auf der Pizza verteilen und das ganze mit den Chiliflocken bestreuen.

Die Pizza für 6 Stunden bei 40 Grad im Sedona „Backen“. Vor dem servieren noch den Rucola auf der Pizza verteilen.

Wurden bei mir 2 runde und eine Herzförmige 🙂

Und wie war die Pizza so? Lecker trifft es nicht ganz, sie war einfach Fantastisch. Das ganze macht zwar etwas Arbeit, die ist sie aber auf jeden alle fälle wert. Die war besser als die meisten normalen Pizzas die ich bisher gemacht habe.

Beim nächsten Mal werde ich mich mehr nach dem Rezept von Judita richten, bei ihr sieht das ganze, vor allem der Käse, etwas besser aus als bei mir.

Spaghetti mit Bärlauchsoße und schnelle Schokotörtchen :-)

Gerade von der Spätschicht heimgekommen. Ich habe heute noch nicht viel gegessen und jetzt gibt es Hungeralarm. In 1 Stunde und 15 Minuten kommt mein Freund nach Hause 😀

Hätte heute auch mal wieder Lust auf etwas süßes als Nachspeise. Ich habe noch gefrorene Banane da, die würden sich Anbieten für ein Eis. Wenn ich um die Uhrzeit aber noch meinen Mixer einschalte werden wohl die Nachbarn demnächst mit Fackeln und Mistgabeln vor der Tür stehen.

Also schau ich mal ob es sich Zeitlich ausgeht mit dem Essen fertig zu sein bevor mein Freund daheim ankommt.

Es gibt Spaghetti mit Bärlauchsoße und kleine Schokotörtchen. Los, geht’s, noch 1Stunde Zeit 😀

Für die Spaghetti:

2 große Zucchini
1 Hand voll getrocknete Tomaten
ca. 2 Hand voll Erbsensprossen

Die Zucchini im Spirali zu Spaghetti verarbeiten.
Die Tomaten klein schneiden und zusammen mit den Sprossen unter die Spaghetti mischen.

Für die Soße:

70 g Wasser
3 TL Bärlauchpesto (Bärlauch, Olivenöl)
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack
3 Tl Hefeflocken
2 Tl Agavendicksaft
4-5 TL Apfelessig

Alle Zutaten im Mr. Magic etwa 1 Minute lang mischen. Das ganze in die Schüssel mit den Nudeln geben und vermischen.

Fertig 🙂

Schokotörtchen (ergibt 5 Stück)

Für die Törtchen:

5 Torteletts Formen

300 g Haselnüsse
50 g Kakaonibs
½ TL Zimt
90 Kokosöl
70 Agavendicksaft oder Honig

250 g Haselnüsse und die Kakaonibs fein mahlen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in eine Schüsselgeben und gut durchkneten.
Die Formen für die Torteletts mit etwas Öl auspinseln und den Teig hineindrücken (für eine 6. form hat es nicht mehr ganz gereicht). Zur Seite stellen und etwa 1Minuten stehen lassen. Dann umgekehrt auf einen Teller stellen und durch klopfen auf en Boden der Form das ganze rauslösen.

Die Füllung:

2 kleine Avocados (Fruchtfleisch hatte 169 g)
½ TL Vanille
1 Priese Ingwer
1 Priese Salz
3 TL Kakao
1 EL Zitronensaft
Agavendicksaft oder Honig nach Geschmack
etwas Wasser

Die Avocados halbieren und den Kern entfernen. Mit einem Löffel das Druchtfleisch herauskratzen. Zusammen mit den anderen Zutaten im Mr. Magic Pürieren, dabei eventuell etwas Wasser zugeben bis sich das ganze gut Mixen lässt.

Zusammenbauen:

Die Avocadocreme in die Torteletts füllen. Das ganze dann noch mit einigen Kokosflocken bestreuen.

Und Fertig.

Die Zeit reicht jetzt sogar noch um das schnell die Rezepte Aufzuschreiben, das Geschirr im Geschirrspüler zu verstauen und die Küche in einem einigermaßen Küchenähnlichen Zustand zu versetzen.

Mich Fasziniert immer wieder wie schnell Rohkost geht, in nicht mal 20 Minuten (die 15 Minuten die der Teil in den Formen bleibt nicht mitgerechnet, also reine Zubereitungszeit) ist das 2 Gänge Menü fertig 🙂

Karottensalat mit „Anti Vampir Dressing“

Heute Morgen gab es erst mal wie fast jeden Tag einen grünen Smoothie. Dieses mal aus Sellerie,  Blätter von Kohlrabi, Spinat, Äpfeln, Banane und Zitrone. Inzwischen bin ich dazu übergegangen den Alltäglichen Smoothie im Vitamix zu machen. In ihm werden sie einfach feiner und cremiger. Und im Gegensatz zu meinem Mixer setzt sich beim Vitamix nichts ab wenn man den fertigen Smoothie mal etwas länger stehen lässt. Der Behälter wurde Randvoll. Der Rest vom Smoothie (2 Liter zum Frühstück wären doch etwas arg viel) wurde einfach in Flaschen und Gläser umgefüllt und wartet jetzt im Kühlschrank darauf heute Abend getrunken zu werden.

Gestern habe ich aus Gemüseresten die weg mussten und eingeweichten Leinsamen noch Cracker gemacht die gerade beim Trocknen sind. Dabei habe ich dann gleich mal herausgefunden dass der Vitamix und eingeweichte Leinsamen KEINE Freunde sind. Ich habe erst etwas klein geschnittenes Gemüse und etwas Wasser in den Mixer gegeben und dann einen Teil der eingeweichten Leinsamen dazu. Mein Saro schafft das ohne Probleme. Der Vitamix dagegen hat nach wenigen Sekunden beschlossen das Leinsamen doof sind und den Überlastungsschutz ausgelöst 😀
Wer also etwas feinere Leinsamencracker machen möchte und dazu den Vitamix benutzen will sollte lieber erst die Leinsamen mahlen und dann Einweichen. Dann das Gemüse pürieren und Anschließens beides in einer Schüssel vermischen.

Später gab es dann noch einen Karottensalat, auf einen solchen hatte ich schon länger mal wieder Lust. Dazu ein Knoblauchdressing, von dem Dressing war ich so begeistert das ich es gleich Aufschreiben musste, DAS gibt es jetzt öfter, einfach der Hammer :-).
Neben Karotten kam noch roter Rettich und etwas Butternutkürbis mit rein die sich noch im Kühlschrank versteckt hatten.

Für den Salat (2 Portionen):

10 Karotten
3 Stück roter Rettich
ein kleines Stück Butternutkürbis

Alles in der Küchenmaschine fein Raffeln und zur Seite stellen.

Für das Dressing:

7 Knoblauchzehen, geschält
40 ml Sonnenblumenöl
1 El Mandelmus
1 EL Zitronensaft
Je 6-7 Salbei- und Rosmarinblätter
80 g Wasser
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Die Knoblauchzehen grob Vorschneiden und zusammen mit den anderen zutaten, bis auf das Wasser, in einen kleinen Mixer (Personal Blender, Mr. Magic etc.) und das ganze zu einer Creme Mixen.
So schmeckt das ganze schon verdammt lecker und eignet sich schon als Dip oder Aufstrich für Cracker. Aber es soll ja ein Dressing daraus werden. Also kommt jetzt noch das Wasser dazu. Noch mal gut durchmixen und Fertig.

Das Dressing mit dem geraspelten Gemüse in einer Schale gut vermischen. Dann 30-45 Minuten stehen lassen.

Auf Teller verteilen und fertig.

Dazu gab es noch Leinsamenbrot mit einem Avocadoaufstrich aus Avocados, Zitronensaft, Chili, Pfeffer, Salz und etwas Honig.