Eisschokolade

Bei den Temperaturen geht eins immer, EIS!
Heute habe ich mal einen Eiskakao bzw. Eisschokolade gemacht. Eine Leckere Alternative zu Eiskaffee und Eisschokolade vom Italiener :-).

Eisschokolade

Für den Kakao:

350 ml Wasser
5 Datteln (wer es richtig süß mag nimmt mehr)
2 EL Mandelmus
1 gehäufter EL Kakao
¼ TL Vanille oder gemahlene Tonkabohne

Alle Zutaten zusammen auf höchster Stufe pürieren.

Für das Eis:

3 gefrorene Bananen im Mixer auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel zu Eis verarbeiten.

Den Kakao auf 2 Gläser verteilen.
In jedes Glas die Hälfte vom Eis geben. Wer so einen Eiskugelformer (oder wie immer die Teile heißen) kann das ganze etwas schöner machen als ich :-).

Zum Schluss noch mit etwas Kokosblütenzucker (nicht Roh) bestreuen und genießen.

Heidelbeermilch

Mein heutiges Abendessen.
Ich habe alles in den Mixer geworfen was ich noch so gefunden habe in der Küche :-D. Heraus kam eine Heidelbeermilch mit einer absolut genialen Farbe.

Heidelbeermilch

1 Cup geschälte Hanfsamen
1 Cup Heidelbeeren (frisch oder gefroren)
Saft und Schalenabrieb von 1 Orange
1 TL Vanille
Datteln nach Geschmack (ich hatte 4)
750 ml Wasser

Alle Zutaten in den Mixer werfen und auf höchster Stufe ca. 1 Minute lang Mixen.
Ich habe gefrorene Heidelbeeren verwendet. Wenn man frische verwendet würde ich noch ein paar Eiswürfel mit dazu geben.

Gelber Abendtrunk

Die letzten Monate waren etwas stressig. Trennung, Renovieren etc. damit das neue Jahr auf keinen Fall entspannt beginnt.

Darum bin ich diese Woche in einer Saftwoche. Einfach um wieder mal runter zu kommen. Quasi als einen Reset für Körper, Geist und Seele

Die letzten Monate sah auch die Ernährung nicht so optimal aus und ich bin stellenweise in alte Ernährungsmuster zurück gefallen. Das passiert mir immer wieder in Situationen in denen ich Stress habe.
Man weiß genau es geht einem mit Rohkost besser und trotzdem fällt man bei emotionalen Stress in alte Muster zurück. Wie geht es euch dabei? Kennt ihr so was auch?

Jetzt aber zu meinem derzeitigen Lieblingssaft. Normal bin ich ja regelrecht süchtig nach grünen Säften, zur Zeit hat es mir aber ein gelber Saft angetan. Den gibt es im Moment täglich am Abend.

Gelber Abendtrunk

2 Orangen, geschält
1 Zitrone, geschält
1 Stück Ingwer
1 Stückchen Kurkuma
Etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Die Orangen, Zitrone, Ingwer und Kurkuma entsaften.
Den Saft habe ich dann noch 1:1 mit Wasser verdünnt. Zum Schluss kommt noch etwas frisch gemahlener schwarzer Pfeffer auf den Saft um die Wirkung vom Kurkuma zu verstärken.

Ich habe den Saft die letzte Zeit auch in leicht veränderten Varianten gemacht. Mal mit 3 Zitronen und dafür ohne Orange, dann wieder mal nur mit Orange. Oder die Zitrone auch mal mit Schale entsaftet.

Zum Kurkuma findet ihr hier ein informatives Video auf Youtube.

Kürbiskakao

Happy Halloween und für alle die es Feiern ein schönes Samhain 🙂

Im Jahreskreis ist Halloween mein liebstes Fest auch wenn ich es eher im Sinne von Samhain feiere. Ich mag die Stimmung zu dieser Zeit des Jahres wenn die Natur langsam ruhiger wird und nach und nach in tiefem schlaf fällt.
Es ist eine der Zeiten im Jahrskreis an denen die Durchgänge in die andere, geistige, Welt besonders dünn und durchlässig sind.
Für unsere Ahnen war es nicht nur eine Zeit die sie mit der Dunkelheit sondern auch vor allem mit dem Tod konfrontiert hat. Zugleich aber auch ein Fest des Neuanfangs. Nur durch den Tod bzw. das weichen von altem kann neues Entstehen.

So steht dieser Tag auch bei mir ganz in diesem Zeichen. Ein Tag um die Ahnen zu ehren, zurückzublicken und auch mal in Erinnerungen zu schwelgen. Für mich ist es aber trotz dem Thema Tod und Vergangenes kein Tag der Trauer. Es ist eher wie ein Familientreffen mit Familienmitgliedern die leider nicht mehr körperlich dabei sein können :-).
So steht auch der Hausaltar jetzt voll und ganz im Zeichen der Ahnen.

Für mich ist es auch der Tag an dem ich auf unser Familiengrab schaue und mich mit den Ahnen verbinde. Im Gegensatz zu Allerheiligen kann man heute noch die Stille und Ruhe des Friedhofs genießen und hat nicht das Gefühl mitten in einer Modenschau zu sein.

Und bevor es jetzt dann zum Friedhof geht gibt es erst mal einen Kakao zum Munter werden nach der Nachtschicht. Nachdem ich heute morgen noch 2 Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt habe gibt es den Kakao heute mit Kürbis, damit er auch zum Herbst gut zum Herbst passt <3. Von der Konsistenz her ist es eher ein Smoothie, wer es dünnflüssiger mag nimmt einfach mehr Wasser.

Kürbiskakao

500 ml Wasser
4 EL geschälte Hanfsamen
3 Handvoll Kürbisfleisch
Datteln je nach gewünschter Süße (ich hatte 7)
3 gehäufte EL Kakao
Saft und Schalenabrieb von einer Orange
1 EL Zimt
½ TL Muskatnuss

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren.

Wenn man den Kakao lieber Eiskalt will einfach noch eine Handvoll Eiswürfel oder eine gefrorene Banane mitmixen.

Die Hälfte vom Kakao gab es gerade als Frühstück. Die andere Hälfte wurde gerade zu Chiapudding, den gibt es dann morgen :).

Sesammilch & Protein Shake

Heute morgens ging es gleich um 6 Uhr zum Trainieren damit der Tag gleich mal gut Anfängt :-).

Danach hatte ich Luft auf einen Protein Shake zum Frühstück, kommt zwar eher selten vor aber wenn es halt so ist dann ab in die Küche. Die Basis bildet dieses mal Sesammilch. Man kann ja nicht immer nur Hanfmilch trinken 😉

Sesammilch

1 Cup (240 ml) Sesam
1 Liter Wasser

Wer will kann die Sesamsamen vorab einige Stunden einweichen oder 1-2 Tage lang ankeimen lassen.

Sesamsamen und Wasser in den Mixbehälter geben und auf höchster Stufe mixen.
Die Sesammilch durch einen Nussmilchbeutel (oder Wäschenetz, Baumwolltuch…) filtern.

Den Trester der im Beutel zurückbleibt kann man noch für Energiekugeln, Kuchen etc. verwenden.

Für den Shake:

Die Hälfte der Sesammilch in den Mixbehälter gießen.
Die andere Hälfte in eine Flasche füllen und in den Kühlschrank stellen, hält sich dort 1-2 Tage.

Mit in den Mixer kommen dann noch:

1 ½ EL Hanfprotein
1 EL Süßlupinenmehl
1 EL Kakao
1 Banane
nach Geschmack Zimt oder Vanille
wer es eher süß mag kann noch ein paar Datteln dazu geben.

Alles auf höchster Stufe gut durchmixen.
Wer den Shake richtig schön kalt will kann eine gefrorene Banane verwenden :-).

Gewürzmilch

Ich hatte gestern schon die ganze Zeit Lust auf Hanfmilch, war aber nach der Arbeit zu Faul noch irgendwas in der Küche zu machen. Außerdem wären, wenn ich kurz vor Mitternacht den Vitamix einschalte, vermutlich die Nachbarn mit Mistgabeln und Fackeln vor der Tür gestanden 3:).

Also gab es die Hanfmilch heute Morgen nach dem Training als Frühstück :-).


Gewürzmilch

1 Cup (240 ml) Hanfsamen
1 Liter Wasser
10 Kapseln Kardamom
1 Stange Zimt
1 Stückchen Ingwer (nach Geschmack, ich hatte ca. 5 cm)

Alles im Mixer auf höchster Stufe mixen/pürieren.

Dann durch einen Nussmilchbeutel (Wäschenetz, Baumwolltuch etc.) filtern und gut ausdrücken.
Den Trester der im Beutel zurückbleibt kann man noch für Energiekugeln, Kuchen oder Cracker verwenden.

Die Milch wieder in den Mixbehälter geben und noch folgende Zutaten dazu geben:

1 Banane
Datteln je nachdem wie süß man es mag (ich hatte 3)
1 Priese Muskatnuss

Das ganze noch mal gut durchmixen.

Die Hälfte davon gab es als Frühstück. Vor dem trinken habe ich das ganze noch mit etwas Zimt bestreut.
Den Rest nehme ich dann später mit in die Arbeit.

Alternativ kann man auch einen Teil davon einfach mit Chiasamen verrühren und Chiapudding daraus machen :-).

Karotten-Hanfmilch

Mein heutiges Frühstück. Ich konnte mich nicht entscheiden. Ich hatte Lust auf Karotten-Ingwer-Saft aber auch auf Hanfmilch. Also gab es einfach beides :-D. Heraus kam ein super Leckerer Frühstücksdrink.

Karotten-Hanfmilch

100 g Hanfsamen
3 EL Braunhirse
500 ml Wasser
je ein kleines Stück Ingwer und Kurkuma
1 TL Zimt
1 TL Maca
1 Priese Pfeffer

1 Kilo Karotten

Hanf und Braunhirse mit dem Wasser im Vitamix auf höchster Stufe etwa 1 Minute laufen lassen. Das ganze dann durch einen Nussmilchbeutel oder ein sauberes Tuch/Wäschenetz filtern.
Wenn ihr geschälte Hanfsamen nehmt könnt ihr euch das Filtern sparen. Den Trester der nach dem Filter übrig bleibt kann übrigens gut für Kekse, Cracker und Co. Weiterverwendet werden.

Die fertige Milch wieder in den Mixbehälter gießen und Zimt, Maca, Ingwer, Kurkuma und die Priese Pfeffer dazu geben. Alles wieder auf höchster Stufe mixen.

Dann die Karotten Entsaften und den Saft mit der Milch vermischen & Genießen.

Die Hanfmilch ist auch ohne Karottensaft schon super Lecker. Die Kombination mit Ingwer, Kurkuma, Maca, Zimt und Pfeffer merke ich mir auf jeden Fall.

Und so sieht das ganze aus. 🙂

Im Gewürzhimmel & Vanillemilch

Heute brachte die Postbotin meine Bestellung von Madavanilla. Neben Vanille gab es noch ein paar andere Gewürze.
Das absolut tollste an einem Paket von Madavanilla ist der Geruch der den Raum erfüllt wenn man es öffnet. Ich muss dann immer erst mal eine runde schnüffeln bevor es direkt ans Auspacken geht 🙂

Es gab Vanille. Damit ich jetzt mal eine weile auskomme damit je 250 g ganze Vanillestangen und gemahlene Vanille. Die Vanille ist auch eine Kaufempfehlung von mir, ich habe noch nirgendwo so intensive und Leckere Vanille bekommen wie hier. Bei den ganzen Schoten kaufe ich gerne die Bruchvanille. Da sind die Schoten leicht geöffnet und sie haben manchmal ein paar Schönheitsfehler, sind dafür aber billiger. Nach dem Verarbeiten sieht das eh keiner mehr :D.


Dann gab es noch Voatsiperifery, wilden Urwaldpfeffer. Den hatte ich schon mal, mein absoluter Lieblingspfeffer. Hält nur leider nie besonders lange bei mir 😀

Dann Tonkabohnen. Ich finde sie als Gewürz i Schokolade, Kuchen etc. super Lecker, man muss nur aufpassen wegen dem sehr hohen Cumaringehalt da sind höheren Dosierungen Leberschädigend wirkt. Also mit bedacht verwenden.
Dann Curry „Extrem“. Auf den bin ich schon gespannt. Den verarbeite ich morgen in einer rohen Kürbissuppe.
Und eine Packung vom Curry Madagaskar durfte auch noch mir. Den hatte ich auch schon mal. Auch total Lecker.

Dann durften noch Zimt und Schokoladenpfeffer mit. Auf den Pfeffer bin ich schon total gespannt. Riecht auf jeden Fall schon mal sehr Schokoladig. Den Probiere ich dann nach der Arbeit gleich mal.

Und wenn ich schon mal frische Vanille im Haus habe muss daraus gleich gemacht werden. Also gab es heute zum Frühstück eine Portion Vanillemilch.

Vanillemilch

1 Liter Wasser
5 EL Hanfsamen, geschält
Saft & Schale von 2 Orangen
1 Stange Vanille
2 Bananen
Wer es richtig süß mag kann noch 3-4 Datteln dazu geben

Die Hälfte vom Wasser zusammen mit den anderen Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren. Dann den Rest vom Wasser dazu geben und noch mal durchmixen.

Wer es richtig kalt will kann noch ein paar Eiswürfel vor dem Mixen dazugeben oder statt frischen gefrorene Bananen verwenden.

Brennnesselsaft

Bei mir gibt es seit dem Saftfasten im Frühjahr fast keine Smoothies mehr. Das ganze hat sich sehr stark vom grünen Smoothie weg zu den grünen Säften entwickelt. Meine zwei Lieblingssäfte sind dabei Grassaft aus Süßgras (also einfach Wiese g* hier findet ihr mehr dazu) und Brennnesselsaft. Wer von euch ab und zu auf meine Seite bei Facebook schaut findet dort öfter mal Bilder von Säften wo auch Brennnessel mit drin ist.

In letzter Zeit haben mich ein paar Leute gefragt wie ich den Brennnesselsaft denn mache bzw. mit welchem Entsafter ich den mache. Bei den meisten kommt da statt Saft einfach nur eine grüne Pampe raus. Also zeige ich euch heute einfach mal wie ich meinen Brennnesselsaft mache.

Vorab der Brennnesselsaft hat schon eine andere Konsistenz als z.B. Grassaft, Karotten- oder Apfelsaft. Er ist dickflüssiger und ist der einzige Saft den ich nach de, Pressen noch mal durch ein Tuch Filtere. Direkt nach dem Pressen hat er eine Konsistenz zwischen Saft und zu flüssig geratenem Smoothie. Ist auch leicht Geleeartig, so wie der „Schleim“ der sich bildet wenn man Leinsamen einweicht. Wenn man ihn etwas stehen lässt dickt der auch gewaltig an. Der Effekt ist bei älteren Pflanzen ausgeprägter als bei ganz jungen. Am besten ist der Saft von Pflanzen die man im zeitigen Frühjahr sammelt, da ist er noch am flüssigsten. Im Verlauf des Jahres wird das gelierende dann immer ausgeprägter.

Der Entsafter den ich habe ist der Oscar Neo Da-1000, neben dem Mixer mein wichtigstes Gerät in der Küche 🙂

Und los geht’s. 1 Stofftasche voll Brennnesseln. Das waren 955 g.

Ich wurde auch gefragt wie viel man denn auch 100 g Brennnesseln rausbekommt. Also hab ich erst mal 100 g abgewogen.

Und weiter geht’s im Programm. Die ersten 100 g sind durch. Etwas mehr als 1 Schnapsglas voll Saft. Die menge variiert aber natürlich immer etwas. Die letzte Zeit was es hier eher trocken, da geht zurzeit etwas weniger raus. Und ich hatte obenauf in der Tasche vor allem recht junge Brennnesseln, die geben weniger Saft als die größeren.

Und dann durfte der Rest auch endlich durch den Entsafter. Das ist das Resultat. Etwas mehr als 600 ml Saft.

Nachdem der wie gesagt recht dickflüssig aus dem Entsafter kommt gebe ich den immer noch in ein Tuch oder Netz (das hier ist jetzt ein Stück von einem Wäschenetz, gibt’s bei DM für unter 2 €) und presse das ganze dadurch aus.

Und das ist der fertige Saft. 550 ml sind es am Ende geworden. Man sieht eh dass er nicht so flüssig wie andere Säfte ist. Ist jetzt reiner Brennnesselsaft ohne irgendwas anderes mit drin. Man kann aber auch je Geschmack Äpfel, Birnen oder andere Früchte mit Entsaften. Das einzige was ich nicht mit Entsaften würde sind Zitronen, Orange, Ananas und andere Früchte mit viel Säure. Ich hab das ein paar mal probiert und mir ist der Saft jedes Mal sofort ausgeflockt. Sieht nicht nur nicht gut aus sondern macht auch keine Freude beim trinken :D.

Am leeren Glas sieht man noch mal besser was er für eine Konsistenz hat. Wenn man ihn länger stehen lässt wird er dicker und flockt etwas aus. Ist so als würden sich die grünen Bestandteile von der Flüssigkeit trennen. Aber nachdem man Säfte eh sofort nach dem Pressen trinken soll, lassen wir es erst gar nicht so weit kommen 😉

Und warum tut man sich dass ganze an? Vor allem mal weil ich den Saft extrem lecker finde. Bei mir ist es so dass ich gesunde Sachen nur solange esse/trinke wie sie mir schmecken. Etwas kann noch so gesund sein, wenn es mir nicht schmeckt kommt es einfach nicht auf meinen Teller :-D.

Dann ist die Brennnessel eine super Heilpflanze. Oft auch als Königin der europäischen Heilpflanzen bezeichnet. Mit, insbesondere der Haut, tut sich sehr gut. Im Gegensatz zu anderen grünen Säften pusht mich die Brennnessel nicht so sondern wirkt eher erdend (nach der gleichen menge Grassaft z.B. läuft man rum wie der Duracell Hase).
Der Saft hat auch eine beruhigende/wohltuende Wirkung auf den Magen bei mir. Bei längeren Fasten habe ich früher gern mal Leinsamenschleim (Leinsamen mit Wasser aufkochen und den sich bildenden Schaum/Schleim abschöpfen und EL weise zu sich nehmen) benutzt wenn der Magen-Darm-Trakt unruhig war oder wenn du viel gelöst wurde Entgiftungstechnisch. Das zeug beruhigt das ganze dann etwas.
Bei meinem 59 Tage Saftfasten im Frühjahr ist mir aufgefallen dass Brennnesselsaft genau die gleiche Wirkung hat. Interessanterweise hat der Saft im Gegensatz zum Tee keine so massiv Entwässernde Wirkung. Das hat mich schon etwas gewundert. Nach 1 Liter Tee muss ich ständig aufs Klo, nach 1 Liter Brennnesselsaft hingegen auch nicht öfter als sonst.

Einiges zur Heilwirkung der Brennnessel findet ihr hier. Was so alles in der Brennnessel drin steckt an Vitaminen, Mineralien, Eiweiß und Co. findet ihr hier.

Und wie bei allen anderen Wildkräutern gilt aus hier: fangt langsam an damit und steigert die Menge nur nach und nach. Gerade bei Wildkräutern verträgt nicht jeder die gleiche menge. Fangt also mit kleinen Mengen an und achtet darauf wie euer Körper reagiert. Bis zu welcher Menge schmeckt der Saft oder die Pflanze direkt gut und ab wann signalisiert der Körper dass es reicht (meistens schlägt der Geschmack dann negativ um). Bei mir sind es 1 – 1,2 Liter die ich ohne Probleme mit gutem Körpergefühl trinken kann. Bei andern sind es nur 30 ml.

Green Chai

Der Tag heute stand voll und ganz im Zeichen der Brennnessel :-). Zum Frühstück gab es heute einen Brennnesselsaft aus:

Etwas mehr als ½ Stofftasche voll Brennnesseln (ich nehme immer die ganze Pflanze, also mit Stängel)
2 Orangen, geschält

Alles Entsaften und dann mit ½ Liter Wasser mischen. Lässt sich auch gut ohne verdünnen trinken aber so hat man einfach länger was davon. 🙂

Brennnessel

Zwischen den Brennnesseln wachsen bei und auch massig gefleckte Taubnessel und Goldnessel. Die glauben die sind da sicher vor mir 3:).

Brennnessel3

Später ging es dann wieder in den Wald zum Kräuter sammeln. Unter anderem wieder Brennnesseln ohne Ende. Unterwegs kam mir dann ein alter Mann entgegen der mich dann gefragt hat ob ich leicht Pilze gesammelt habe. Meinte dann nein, Brennnesseln und andere Wildkräuter.  Das fand er dann wohl recht spannend und hat mich gleich Interviewt was ich denn damit mache und war ganz Fasziniert davon dass man so viel aus dem Wald essen und/oder entsaften kann :-).

Aus den erlegten Brennnesseln wurde dann ein Brennnessel Chai 🙂

Green Chai

Zuerst den Saft pressen. Ich hatte eine große Tasche voll Brennnesseln, das ergab etwas mehr als ½ Liter Saft.

Dann geht es an die Milch.

1 ½ Liter Wasser
1 Tasse (250 ml) Hanfsamen
1 TL Piment, ganz
1 TL Kardamom, ganz
½ TL Koriander, ganz
1 kleines Stückchen Ingwer
1 kleines Stückchen frischer Kurkuma

Alles in den Mixer werfen und auf höchster Stufe 1 – 1 ½ Minuten mixen.

Dann das ganze durch einen Nussmilchbeutel (oder Baumwolltuch, Wäschenetz etc.) filtern. Die gefilterte Milch wieder in den Mixbecher schütten und

10 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 1/2 TL Zimt

dazugeben und noch mal auf höchster Stufe laufen lassen bis das ganze leicht angewärmt ist.

Milch und Saft in eine Schüssel oder eine große Kanne kippen und miteinander vermischen.

In ein Glas füllen und genießen :).

GreenChai1 GreenChai2

Grüner Saft zum Frühstück

Ein Wunderschöner Tag. Die Sonne scheint und ein leichter, warmer Wind weht. Also ging es heute Morgen gleich mal mit der Tasche raus zum Frühstück sammeln. Heute hatte ich wieder mal Lust auf einen grünen Saft.

Also ab zum Gras sammeln 😀 warum Weizengras oder Gerstengras anbauen wenn Wildes Süßgras eh überall wächst. Einen guten Artiekl zum Thema Süßgras als Nahrung findet ihr hier.

Neben dem Gras (von wegen wir essen Gras… wir Trinken es *gg*) durften noch Löwenzahn, Labkraut ein paar Brennnesseln mit in den Saft.

Ich habe etwas mehr als 1 Stofftasche voll gesammelt. Davon fast alles Gras bis auf 4 Handvoll die sich auf die restlichen Wildkräuter verteilen.
Ich habe heute mal alles getarnt und hatte heute eine Tasche mit der man nicht weiter auffällt wenn sie prall gefüllt ist. *g* da vermutet man sicher nichts gesundes drin.

Als ich zurückgekommen bin, bin ich gleich der Postbotin in die Arme gelaufen. Die hatte ein Paket für mich dabei, Hanfnachschub. Genau passend, ich hatte gestern die restlichen in den wilden Energiekugeln verarbeitet.  2 Kilo Hanfsamen, 2,5 Kilo Leinsamen, 2,5 Kilo Buchweizen und 1 Kilo Nackthafer.


Das ganze habe ich dann zusammen mit einem Apfel Entsaftet. Den fertigen Saft habe ich dann mit 1 Liter Wasser verdünnt.

Und fertig ist das Grüne Frühstück. Total Lecker, tiefgrün und man rennt danach rum wie der Duracellhase. Und da gibt’s echt noch Leute die freiwillig Red Bull trinken 😉