Knusperschokolade

Ihr kennt das ja. Da bekommen man Lust auf Schokolade und hat aber absolut keine Lust darauf die Silikonformen aus dem Schrank zu kramen, geschweige denn die Waage zu holen und alles abzuwiegen.

Die Lust auf Schokolade hat aber am Ende dann doch gesiegt. Und sie sollte knusprig sein, also musste noch irgendetwas mit rein an dem man richtig schön knabbern kann.
Und damit die Faulheit auch recht bekommt habe ich einfach eine halbe Packung Kakaoliqour von Prohviant genommen, die hat dann genau 125 g und ich konnte die Waage da lassen wo sie ist….. ganz weit oben im Schrank *g*.

Heraus kam eine super Leckere Schokolade, zwar nicht die hübscheste aber dafür umso Leckerer.

Knusperschokolade

125 g Kakaoliquor
2 EL Kokosmus
½ TL Vanille
3 EL Kokosblütenzucker *
3 EL Maulbeeren
3 EL Hanfsamen, ungeschält
3 EL Sesam
3 EL Buchweizen (ich hatte gekeimten und dann wieder getrockneten)
2 EL Kakaonibs

Kakaoliquor und das Kokomus zusammen Vorsichtig im Wasserbad schmelzen.

Währenddessen den Kokosblütenzucker im Mixer zu feinem Pulver mahlen.

Wenn die Kakaomasse geschmolzen ist den Kokosblütenzucker und die Vanille dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
Die Maulbeeren, Kakaonibs und die Samen dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck oder (noch besser) einem mit Dörrfolie ausgelegten Einschub vom Dörrgerät kleine Häufchen setzen.

Bei mir wurden es 36 Stück :-).

Im Kühlschrank fest werden lassen.
Ich habe bei der Gelegenheit gleich mal festgestellt dass die Einschübe vom Sedona genau in meinen Kühlschrank passen, Juhu :-D.

*Kokosblütenzucker ist NICHT Roh, wer ein Rohes Süßungsmittel verwenden will kann Datteln (davon dann mehr), Honig, Rohen Agavendicksaft oder rohen Apfeldicksaft verwenden.

Erdbeer-Holunder-Eis

Heute gab es als Dessert ein Eis und….. OMG…. Ich bin verliebt!

Warum bin ich noch nie auf die Idee gekommen Holunderblüten mit in den Mixer zu werfen wenn ich Eis gemacht habe???

Erdbeer-Holunder-Eis

2 gefrorene Bananen
3 Handvoll gefrorene Erdbeeren
Saft von 1 kleiner Orange
½ TL Vanille
Blüten von 3 Holunderdolden

Alle Zutaten in den Mixer geben und auf höchster Stufe mithilfe des Stößels zu Eis verarbeiten.

In eine Eisschale füllen und mit Holunderblüten verzieren.

Wenn man nicht so verfressen hungrig ist wie ich reicht es auch für 2 Portionen ;-).

Mohncreme

Die letzte Zeit komme ich immer wieder an Wiesen vorbei die der Mohn optisch in ein Flammenmeer verwandelt. Und jedes Mal denke ich mir dann „Ich muss unbedingt wieder mal etwas mit Mohn machen!“.

Vor ein paar Tagen wurde aus dem Vorsatz wieder mal etwas mit Mohn zu machen dann auch direkt eine leckere Mohncreme 🙂
Erinnert geschmacklich etwas an die Füllung für Mohnkuchen oder Strudel. Nur nicht ganz so süß.

Mohncreme

250 ml Wasser
6 EL Mohn
Saft & Schalenabrieb von 1 Orange
7 Datteln
½ Stange Vanille
½ TL Kardamom
3 EL geschälte Hanfsamen
3 EL Flohsamenschalen

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren.
In Glasschälchen (4 kleine oder 2 größere) füllen.

Mit Orangenzesten, Mohnsamen und Kokosflakes verzieren.

Für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen damit die Creme fest werden kann.

All you need is chocolate…

Kakao und ich – eine Große Liebe

Aber erst seit dem ich das erste Mal Kakao im Rohkostqualität probiert habe. Seitdem gehört Kakao für mich einfach zum Gut Leben dazu. Sei es als munter machendes Getränk, in Torten, Kuchen oder Energiekugeln. Vor allem aber in der wohl sinnlichsten und verführerischten Form in der Kakao daherkommen kann – Als Schokolade!

Ich habe schon seit Wochen wieder mal Lust auf selbst gemachte Schokolade. Ich war aber zu faul Es kam aber ständig etwas dazwischen.
Für mich gibt es bei Schoki nichts Besseres als selbst gemachte, auch die beste gekaufte Rohkostschokolade kommt nicht an selbst gemachtes heran. Schon die Zubereitung lässt mich immer in andere Welten abtauchen. Der betörende Geruch vom Kakao und den Gewürzen die man verwendet, die Geschmacksexplosion bei jeder Kostprobe (und man muss oft Probieren *g*) und dann das in Formen füllen und warten bis sie endlich fertig ist.

Also ich zumindest kann voll und ganz verstehen dass Kakao einst heilig war und den Göttern als Opfergabe gereicht wurde.

Heute war es dann wieder mal so weit. Ich habe meine Vorräte an Schokolade aufgefüllt. Das sollte jetzt für mindestens 2 Monate reichen. Und weil heute ein guter Tag war habe ich im Gewürzregal noch eine Packung Tonkabohnen gefunden die dann auch gleich direkt frisch gemahlen wurden und mit in die Schokolade durften. Tonkabohnen sollten durch das darin enthaltene Cumarin (2-3 %) nicht zu oft und wenn dann eher sparsam verwendet werden.

Es gab 4 Sorten. Die Zubereitung ist im Grunde bei allen Gleich, darum beschreibe ich sie nur beim ersten Rezept.

Knusperschokolade

100 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
40 Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)

Die Kakaobutter und das Kokosöl im Wasserbad oder Dörrgerät schmelzen.

Sobald alles geschmolzen ist das Fett zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer geben (Mr. Magic, Personal Blender etc.) und das ganze ordentlich durchmixen.
Alternativ kann man das ganze auch mit einem Schneebesen durchrühren, dann aber ruhig 2-3 Minuten rühren damit sich alles gut mischt. Im Mixer geht das ganze halt besser und schneller.

Die Fertige Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon gießen.
Bei diesem Rezept habe ich das ganze noch mit Sesam, grob gemahlenen Haselnüssen, Kokosflakes und geschälten Hanfsamen bestreut.

Die Schokolade im Kühlschrank oder Gefrierschrank fest werden lassen. Dann aus der Form drücken und in einer verschließbaren Dose im Kühlschrank aufbewahren.

Wer keine Pralinenformen hat kann die Schokolade auch einfach auf ein Stück Backpapier oder Dörrfolie gießen, glatt streichen und nach dem Fest werden in Stücke brechen.

Kardamomschokolade

100 g Kakaobutter
40 g Kokosöl
50 g Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
1 TL Kardamom

Ich habe dazu Kardamomkapseln geknackt und die Samen im Mörser nur grob zerstoßen. Das gibt neben dem Geschmack noch einen schönen Knuspereffekt. Man kann aber auch fertig gemahlenen verwenden.

Paranuss-Schokolade

100 g Kakaobutter
40 g Paranussmus
40 g Kakao
50 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
¼ TL gemahlene Muskatnuss

Chilischokolade

150 g Kakaoliqour
30 g Kokosöl
50 g Honig
1 TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
gemahlener Chili nach Geschmack (ich hatte ¼ TL Habanero)

Und so sieht sie aus, meine Eiskalte Schatztruhe (ich lagere Schoki immer im Gefrierfach) :-D.

Und zu Guter Letzt noch eine wichtige Frage…. WER macht jetzt die ganzen Formen sauber??? :-O

Hanf-Schokoaufstrich

Als wir vor ein paar Monaten in England waren hab ich mir ein Cup-Set gekauft weil in Amerikanischen/Englischen Büchern und Rezepten immer alles in Cup angegeben ist.

Heute habe ich die endlich mal eingeweiht 🙂

Das Rezept ist nicht 100% Roh weil ich heute Xylit als Süßungsmittel verwendet habe. Man kann Alternativ Datteln verwenden, dann ist es komplett Roh.

Es gibt einige sehr geniale Schokoaufstriche die mit Xylit gesüßt sind, z.B. hier. Ich wollte schon lange mal so was in der Art mit Hanfsamen statt Nüssen machen.

Mission Erfolgreich & Super Lecker!

Hanf-Schokoaufstrich

2 Cup geschälte Hanfsamen
1/2 Cup Xylit (Oder Datteln, da würde ich dann 1 – 1 1/2 Cup nehmen)
1 Cup Kokosöl, geschmolzen
1/2 Cup Sesamöl (oder anderes Öl)
1 Cup Kakao
1 TL Vanille

Alle Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel mixen bis alles püriert und gut vermischt ist.

In Gläser füllen, ergibt etwas mehr als 1 ½ Honiggläser (500 ml) voll.
Im Kühlschrank fest werden lassen.

NomNomNom 😀

Auch wenn man noch so gut auskratzt, im Mixbehälter bleibt immer etwas zurück.
Zur Restverwertung habe ich noch 1 Banane, 4 EL Hanfsamen und 1/2 Liter Wasser mit dazu gegeben und alles nochmal gemixt. so gab es hinterher gleich noch Kakao 🙂

Erdbeerkuchen

Heute Vormittag habe ich spontan beschlossen dass es nach einer gefühlten Ewigkeit (und nachdem die Juniorchefin vom Bioladen letztens ganz traurig meinte dass es schon sooooo lange keinen Kuchen mehr von mir gab *g*) mal wieder Kuchen gibt.

Erdbeerkuchen

Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
120 g Kokosflocken
1 TL gemahlene Tonkabohne (alternativ Vanille)
Schale von 1 Orange
Saft von 4 kleinen Orangen
8 Datteln

Buchweizen und Leinsamen im Mixer fein mahlen.
Zusammen mit den Kokosflocken und Tonkabohne in eine Schüssel geben und vermischen.

Orangensaft, Orangenschale und die Dattel zusammen pürieren und dann auch mit in die Schüssel geben.
Alles miteinander verkneten und in eine Backform (24 cm) geben und festdrücken.

Creme:

150 g Erdbeeren
1 Stange Vanille
5 Datteln (oder auch mehr wenn man es süßer mag)
Saft und Schale von 1 Zitrone
80 g Kokosmus
2 EL Kokosöl

Wenn das Kokosöl/Kokosmus zu fest ist kurz ins Wasserbad stellen.

Alle Zutaten zusammen im Mixer pürieren und die Creme dann auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Obenauf:

Erdbeeren halbieren und auf der Creme verteilen.
Mit Zitronenzesten, Kokosflocken & Kakaonibs bestreuen.

Im Kühlschrank fest werden lassen.

Jackfrucht-Kokos-Energieriegel

Gestern gab es noch Spontane Energieriegel.
Super fruchtig und Lecker. Das ganze würde mit einem fruchtigen Belag oder einer Beerencreme auch einen tollen Tortenboden abgeben. 🙂

Jackfrucht-Kokos-Energieriegel

100 g Jackfrucht, getrocknet
7 Datteln
etwas Wasser zum einweichen

200 g Erdmandeln
200 g Kokosflocken
50 g goldener Leinsamen
5 EL geschälte Hanfsamen
1 TL Vanille
1 TL Lucuma

Jackfrucht und die Datteln in eine kleine Schüssel oder Tasse geben und mit so viel Wasser übergießen dass das ganze gerade so mit Wasser bedeckt ist.
Für 1-2 Stunden einweichen und dann zusammen mit dem Wasser pürieren.

Die Leinsamen und die Erdmandeln mahlen (oder direkt Erdmandelmehl verwenden) und zusammen mit den anderen trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Die Pürierten Trockenfrüchte dazu geben und alles gut miteinander verkneten.

Falls der Teig etwas zu feucht ist noch etwas mehr Erdmandeln oder Leinsamen zugeben.

Den Teig in eine mit Frischhaltefolie oder Backpapier ausgelegte Auflaufform/Backform drücken.
Über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
Am nächsten Tag das ganze aus der Form befreien und mit einem Messer in Stücke schneiden.

Die fertigen Riegel im Kühlschrank Aufbewahren.

Haselnuss Brownies

Heute hatte ich schon den ganzen tag Lust auf etwas Schokokuchen. Also gab es heute mal wieder seit einer halbe Ewigkeit Brownis.

Haselnuss Brownies

250 g Haselnüsse
100 g Kokosraspel
50 g Leinsamen
1 Handvoll Walnüsse
4 EL Kakao
2 TL Zimt
Saft und Schalenabrieb von 2 Orangen
3 EL Kokosöl
5 Medjool Datteln (wer es besonders Süß mag nimmt einfach mehr)
Als Deko: Kokosmehl, 15 Haselnüsse & 10 Kakaobohnen

Die Hälfte der Haselnüsse grob mahlen. Die restlichen Haselnüsse und die Leinsamen fein mahlen.
Die Walnüsse in grobe Stücke hacken.
Die Nüsse und gemahlenen Leinsamen in eine Schüssel geben und mit Zimt & Kakao vermischen.

Die Datteln, Orangenschale und den Orangensaft zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender) pürieren. Die Masse zusammen mit dem Kokosöl ebenfalls in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten.

Den Teig in eine kleine, mit Frischhaltefolie oder Backpapier ausgelegte, Auflaufform (meine ist 28 x 23 cm) geben und gut andrücken.

Etwas Kokosmehl in ein Teesieb geben und über die Brownies sieben. Die Haselnüsse und Kakaobohnen gleichmäßig auf den Brownies verteilen und andrücken. Nach Möglichkeit etwas gleichmäßiger als ich….

Das nenne ich mal Augenmaß, und das ganz ohne Alkohol *g*.

Das ganze dann für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dann das ganze aus der Form nehmen und in Stücke schneiden.
Im Kühlschrank aufbewahren.

Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Am Wochenende habe ich einen Freund von mit Besucht. Dem habe ich vor einer Weile schon eine Geburtstagstorte versprochen die geliefert wird wenn ich mal wieder in der Gegend bin. Jetzt war es so weit. Ich habe lange überlegt was ich ihm für eine machen soll. Aus der Torte wurden dann Törtchen 6 kleine Törtchen. 4 davon hat er dann bekommen.

Am Ende wurde es eine Schoko-Orangentorte mit Kokos-Orangensahne. Und weil er ein großer Fan von Waldkäuzen ist und immer sagt dass er die so mag weil er selbst ja auch ein komischer Kauz ist gab es eine besondere Deko. Einen „komischen Kauz im Nest“ :-).

Hat unglaublich viel spaß gemacht die zu machen. Und sie kamen richtig gut an.


Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Für den Boden:

170 g Erdmandeln (ich hatte gemahlene)
50 g Leinsamen (ich hatte braunen)
90 g Kokosraspel
6 Datteln
1 TL Vanille
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Leinsamen fein mahlen und mit den Erdmandeln, Kokosraspel und Vanille in eine Schüssel geben.
Datteln, Orangenschale und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten und den Tei auf 6 Dessertringe (ich hatte 2 Runde und 4 Quadratische) oder eine kleine Backform (18 cm) drücken.

Für die Creme:

Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Zitrone und 1 Orange
1 TL Maca
½ TL Mesquite
1 Stange Vanille
50 g Erdmandeln
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)
2 gehäufte EL Kakao

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix pürieren und auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Dann mit einem Messer einmal am Rand entlang fahren und die Dessertringe entfernen.

Für die Schoki:

90 g Kakaoliqour
2 EL Kokosöl
1 TL Vanille
½ TL Maca
2 TL Honig (oder Agave, Apfeldicksaft für Veganer)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die fertige Schokomasse habe ich dann einmal in Silikonformen in Form von Eulen & Baumblätter gegossen und der Rest kam auf Strukturfolie.

Da ganze im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Die fertige Schokolade im Kühlschrank aufbewahren. Aus der Schoki von der Strukturfolie habe ich mit den Dessertringen Platten aufgestochen und auf die Törtchen gelegt.

Verziert wurden sie dann noch mit Kokos-Orangensahne.

Für die Sahne:

2 Bananen
Saft von 1 ½ Orangen (waren eher kleine)
Je 4 EL Kokosöl und Kokosmus
1 TL Vanille

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Creme mixen. In den Kühlschrank stellen, und zwischendurch immer wieder mal kurz durchrühren, bis sie fest genug ist um sie mit dem Spritzbeutel auf die Törtchen aufzuspritzen.

Nach Lust und Laune damit verzieren. Nachdem ich ja einen „komischen Kauz im Nest“ haben wollte habe ich mit der Sahne einen Rand gemacht und in die Mitte einen etwas größeren Sahneberg gemacht. Auf den habe ich dann eine von den Eulen gesetzt. Das ganze dann noch mit gehackten Pistazien bestreuen und Orangenzesten in die Mitte geben. in die 4 Ecken kam noch je ein Schokoblatt.

Und so sehen sie aus!

Vegane Schoki – mit Datteln gesüßt

Heute habe ich endlich wieder mal Zeit etwas im Blog zu schreiben :-D.

Nachdem ich letztens erst wieder bei Prohviant meine Vorräte aufgefüllt habe, habe ich endlich wieder Kakaobutter und Kakaoliqour da. Da ist mir beides ausgegangen…. PAAANNIIIKKKK!!! 😀

Dieses mal gibt es eine Vegane Schokolade. Sonst verwende ich ja immer Honig als Süßungsmittel. In der Rohe Rezepte Gruppe auf Facebook meinte letztens jemand dass er die Schoki mit Datteln nie Heil aus der Form bekommt. Ich hatte damit aber bisher noch nie Probleme. Mir ist dann eingefallen dass ich die Schokolade zum fest werden meistens ins Gefrierfach stelle, die meisten anderen hingegen nur in den Kühlschrank. Also habe ich einen Test gemacht und eine gefüllte Form ins Gefrierfach und die andere in den Kühlschrank gestellt. Die Schoki aus dem Kühlschrank ist mir dann auch gebrochen, die aus dem Gefrierfach nicht.
Also am besten im Gefrierfach fest werden lassen und dann erst nachdem man sie aus der Form gedrückt hat im Kühlschrank lagern.

Vegane Schoki mit Datteln

100 g Kakaoliqour
4 EL Kokosöl
5-8 Datteln (je nach gewünschter süße)
3/4 TL Vanille
1/4 TL Zimt
1/2 TL Maca (Optional)
1/4 TL Lucuma (Optional)

Kakaoliqour und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann mit den anderen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die Schokomasse dann in Pralinenfomen aus Silikon füllen (werden je nach Füllhöhe 2-3 Paletten) und im Gefrierfach fest werden lassen. Nachdem sie fest geworden ist die Schokolade aus den Formen drücken und im Kühlschrank aufbewahren, da bleibt sie aber eh sicher nicht lange ;-).

Bei den Datteln sind möglichst frische am besten (bekommt man z.B. oft in Türkischen oder Arabischen Läden). Ansonsten einfach darauf achten dass sie nicht zu hart sind, sonst werden sie nicht richtig zerkleinert und man hat lauter Grobe Dattelstücke in der Schoki.

Orangencremetorte

Heute war ich bei meinem Dad zu Besuch. Meine Tante aus München kam auch vorbei. Super, wieder mal ein guter Vorwand Grund einen Torte zu machen. Wurde eine Orangencremetorte die ich heute Morgen nach der Nachtschicht noch schnell zusammengerührt habe. Das finde ich so toll an Rohkosttorten. Wenn man bei normalen Torten noch den Ofen vorheizt ist man mit der Rohkosttorte schon längst fertig :-D.

Die Torte ist eine Abwandlung von meiner Orangen-Schokotorte.

Orangencremetorte

Für den Boden

160 g Mandeln
50 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
100 g Kokosraspel
6 Datteln
3 EL Hanfsamen, geschält
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Die Mandeln und die Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosraspeln und den Hanfsamen in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft und der Orangenschale in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren. Die Dattelpaste mit in die Schüssel geben und alles gut durchkneten. Den Teig in einer Springform verteilen und glatt drücken.

Für die Creme:

Saft von 1 Zitrone
Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Limette und 1 Orange
½ TL Lucuma
1 Stange Vanille
60 g Mandeln
Je 40 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)

Alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Die Masse auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Als Deko gab es dann neben Orangen- und Zitronenzesten noch Schokolade. Das Rezept für das Schokoladenherz in der Mitte findet ihr hier.



Die Schokolade Außenrum ist die hier:

Schokolade bzw. Dattolade

120 g Kakaobutter
30 g Kokosöl
25 g Kakao
6 frische Datteln
1 TL Vanille
½ TL Mesquite
½ TL Zimt

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Sobald alles komplett geschmolzen ist alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) durchmixen bis die Datteln zerkleinert sind.

Die Schokolade dann in die Silikonformen gießen und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Ich habe in jede Vertiefung/Form 1 TL voll Schokolade gegeben, reicht dann für 3 Paletten.

Wer keine frischen Datteln hat kann stattdessen auch einfach nach Geschmack 2-3 TL anderes Süßungsmittel verwenden (Agave, Apfeldicksaft, Honig etc.).
Ich Bestelle die frischen Datteln meistens hier.

Strukturfolie, Schokolade und Chiapudding.

Heute kam mein Paket vom Pati-Versand an. Neues Spielzeug für die Küche 😀

Es gab 2 neue Formen für Schokolade. Einmal Schmetterlinge und einmal Rosen. Eine Rosenform hatte ich zwar schon mal aber die hat sich unterwegs mal irgendwo aufgelöst *g*.
Dann noch 2 Dessertringe in Herzform, neue Tüllen für den Spritzbeutel und 4 Bögen Strukturfolie. Einen kleinen Notizblock gab es dann noch so dazu :-).
Eine von den Strukturfolien musste ich gleich mal Einweihen. Ich habe sie vorm Benutzen in der Mitte auseinander geschnitten, die sind so groß dass ich sie sonst nie in den Kühlschrank kriege.



Eingeweiht wurde natürlich mit Schokolade. Die war aus:

50 g Kakaoliqour
1 TL Kokosöl
1 TL Honig (Agave oder Apfeldicksaft für Veganer)
je ¼ TL Mesquite und Lucuma
½ TL Vanille

Kakaoliqour und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann die anderen Zutaten unterrühren. Die Schokomasse dann auf der Strukturfolie verteilen und etwas Glatt streichen. In den Kühlschrank stellen bis sie fest geworden ist. Dann Vorsichtig die Folie abziehen.

Macht optisch einiges her finde ich.


Ein Stück davon durfte dann gleich als Deko auf meinen Chiapudding.

Erfrischender Chiapudding

2 Bananen
1 kleine Zitrone, geschält
1 Vanilleschote
1 EL Kokosöl
ein wenig Wasser
5 EL Chiasamen

Alle Zutaten, außer den Chiasamen, im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Dann die Chiasamen unterrühren und das ganze in eine große (oder 2 kleine) Schüssel gießen. Mindestens 1 Stunde quellen lassen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Granatapfelkerne


Fruchtleder: Birne-Thymian

Am Donnerstag waren wir bei unserer „(Rohmilch)Käsedealerin“ :-D. Ich habe ihr da ein paar Sorten Fruchtleder zum Probieren mitgebracht. Ich habe noch nie gesehen das jemand SO Begeistert von Fruchtleder war 🙂 *freu*

Irgendwie kamen wir dann darauf dass da manche Sorten Bestimmt auch zu Käse passen. Von da war es nicht mehr weit bis zu dieser Kombination – Birne-Thymian. Davon bin so richtig Begeistert, das schmeckt so Genial!

Fruchtleder Birne-Thymian

4 große Birnen
1 Banane
Saft von 1 Orange
4 TL Thymian (beim nächsten Mal nehme ich 3)

Banane schälen und in Stücke schneiden. Die Birnen ebenfalls in Stücke schneiden, die Kerne dürfen drin bleiben, und dann alles zusammen im Mixer Pürieren.

Auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen (wurden bei mir knapp 2 ½) und möglichst gleichmäßig Glatt streichen.

Bei 40 Grad trocknen bis man das ganze gut abziehen kann. Sollte aber noch Biegsam sein. Bei mir brauchte es knapp 14 Stunden. Falls man mal zu lange trocknet und das Fruchtleder komplett durchgetrocknet ist hat man so was wie Esspapier :-).


Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Vor kurzem habe ich mir Muffinformen aus Silikon gekauft. Damit wurde erst mal ein Versuch mit Rohkostmuffins gemacht. Dann wollte ich die auch mal mit Schokolade füllen. Bei der Eröffnung vom Tilia´s habe ich damals auch ein Schokotartelette mit einer Mandelfüllung gegessen. Das war absolut genial und seitdem wollte ich so was mal nachbauen :D. Gestern war es dann so weit.

Nachdem jetzt schon mehrere Leute nach dem Rezept gefragt haben schreib ich es noch schnell auf :-).

Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Zutaten für die Schokolade:

100 g Kakaobutter
10 g Kokosöl
40 g Kakao
70 g Cashews
70 g Honig (oder Agavendicksaft, Apfeldicksaft etc. für Veganer)
½ TL gemahlene Tonkabohne (Alternativ Vanille)
abgerieben Schale von 1 Orange

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) fein mahlen.

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Sobald das ganze geschmolzen ist alles zusammen im kleinen Mixer gut durchmixen.

Für die Füllung:

85 g getrocknete Bananen
¼ TL Vanille
etwas frisch gepresster Orangensaft

Die getrockneten Bananen fein mahlen und mit der Vanille vermischen. Dann nach und nach so viel Orangensaft dazugeben und verkneten bis eine gut Formbare Masse entsteht, ähnlich wie Marzipan.

Zusammenbauen:

Von der Schokolade 1 – 1 ½ TL voll in jede Muffinform geben und in den Kühlschrank stellen.

Die Schokolade solange im Warmen Wasserbad oder im Dörrgerät flüssig halten.

Aus der Füllung 8 Kugeln formen und etwas Flachdrücken.

Sobald die Schokolade im Kühlschrank etwas fester geworden ist die Füllung auf die Schokolade legen und wieder 1-2 TL von der Schokolade darüber geben so das alles gut bedeckt ist. Als Deko habe ich dann noch ein paar Orangenzesten auf der Schokolade verteilt.

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Oder wenn man es eilig hat für etwa ½ Stunde ins Gefrierfach.

Von der Schokolade hatte ich etwas zu viel gemacht. Die reichte dann noch für eine Palette Silikonpralinenformen.

Wer keine Muffinformen aus Silikon hat kann auch einfach normale Pralinenformen verwenden und macht einfach mehrere kleine Versionen davon :-).

Orangen-Schokotorte

Wir waren gestern bei meinem Dad zu Besuch. Dafür habe ich dann noch schnell eine Torte zusammen gebastelt. Irgendeine Ausrede finde ich ja eh immer zum Kuchen machen 😀

Orangen-Schokotorte

Für den Boden:

160 g Haselnüsse
50 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
50 g Kokosraspel
4 Datteln
3 EL Hanfsamen, geschält
Saft und Schalenabrieb von 1 Orange
½ TL Vanille

100 g Haselnüsse und die Leinsamen fein mahlen. Die restlichen Haselnüsse grob Hacken.
Orangensaft und die Datteln im Mixer zusammen pürieren.

Dann alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchkneten. Falls der Teig noch zu fest ist ein wenig Wasser oder Orangensaft zugeben. Den Teig in eine Backform (18 cm) drücken und glatt streichen.

Für die Creme:

Saft von 1 Limette
Saft von 2 Orangen
100 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Limette und 1 Orange
Je ½ TL Vanille und Lucuma
60 g Cashews
Je 40 g Kokosöl und Kokosmus
5 EL Kakao
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zusammen pürieren. Die Creme dann auf dem Tortenboden verteilen und für en paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nachdem ich ja am Samstag in Graz beim Tortendekorationskurs war wollte ich dieses mal etwas Experimentieren. Also gab es als Deko dieses Mal einen Rand aus Hanfmarzipan (geschälte Hanfsamen, Honig, Vanille, Kurkuma) und eine „Sahne“ aus Banane, Limettensaft, Limettenschale, Vanille, Kokosöl und Kokosmus. Die violette ist dann noch eingefärbt mit Roter Beete. Dafür hab ich aber keine genauen Mengenangaben. Was einfach nach Gefühl zusammengerührt.
Auf die Sahne kamen dann noch ein paar Heidelbeeren.

Törtchen Dekorieren

Gestern war ich in Graz im Tilia´s. Dieses mal aber nicht zum essen sondern für einen Kurs. Mir fehlen manchmal die ideen. Leckere Sachen kriege ich hin aber an der Dekoration hapert es oft.  Darum gab s gestern einen Torten Dekorationskurs :-D. Hat Wahnsinnig viel spaß gemacht und ich hab wieder etliche neue Anregungen bekommen. Die nächste Zeit mal etwas mehr damit experimentieren.

Eigentlich wäre geplant gewesen auf veganen Torten, also gebackenen, zu arbeiten. Dann wurden es aber doch Rohkost Törtchen. 🙂

Und das kam dabei raus. 3 davon sind von mir.

Aus einem Schoko-Bananen-Rote Beete Törtchen wurde das hier. Ummantelt mit Cashewmarzipan und mit Bananen-Kokos-Sahne & Trauben verziert.

Aus einem Grapefruit-Kokos-Törtchen wurde das hier. Ummantelt mit Cashew-Kokossahne und mit rosa Kokossahne, Schokoherz, Schokoknöpfen und Orangenzesten verziert. Das hat mein Freund bekommen, der mag kitschige Sachen *g*.

Aus dem Orangen-Zitronenverbene-Törtchen wurde ein Cthullu-Törtchen. Ummantelt mit Fruchtleder, obenauf gabs einen Cthullu aus Kakao und dazu grüne Tentakeln und Marzipan :-D. Davon habe ich heute schon ein stückchen Probiert, unglaublich Lecker.  Ich glaube so eine mach ich zu Halloween.

Heidelbeertorte

Ich habe am Donnerstag im Bioladen einiges an Obst und Gemüse für einen super Preis bekommen, sozusagen Wochenendausverkauf :D. Darunter auch 3 Schalen Heidelbeeren. Ein Teil davon wurde gleich mal in einer Torte verarbeitet.


Heidelbeertorte

Als Boden habe ich diese Fruchtschnitte vom Tilia´s leicht abgewandelt. Es wurde die dreifache Menge vom hellen Boden mit Honig statt Apfeldicksaft und mit 1 TL Vanille. Den Teig für den Boden in eine Kuchenform (18 cm) geben und glatt streichen.

Für den Rest:

300 g Heidelbeeren
100 g Kokosöl
100 g Kokosmus
8 Datteln
abgeriebene Schale von 2 Zitronen
1 TL Vanille

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen falls sie zu fest sind. Dann alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einer Creme verarbeiten und auf dem Tortenboden verteilen und glatt streichen. Dabei darauf achten dass man nicht gleich die hälfte davon so auslöffelt sich nicht gleich die hälfte auf geheimnisvolle weise in Luft auflöst.

Obendrauf gab es dann noch Heidelbeeren und Kokosraspel.

Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Kokos-Zitronen-Himbeertorte

Ich war heute wieder beim Wildkräuter sammeln. Da komme ich immer an einer Wiese vorbei wo viele alte Obstbäume stehen um die sich keiner mehr kümmert. Noch schöne alte Obstsorten, Äpfel und Birnen von denen man nicht sofort ins Diabetische Koma fällt etc. 😀 aber auch ein schöner alter Kirschbaum. Eigentlich wollte ich Kirschen mitnehmen ABER die Vögel (die hier in der Gegend echte Arschlöcher nicht freundlich sind) fressen neuerdings die Kirschen von unten nach oben.

Dafür gab es auf der Wiese dann unter anderem schöne, große Löwenzahnblätter. Die sind super für ein schnelles Frühstück dass es hier öfter gibt. Eine Banane mit etwas Kokosmus bestreichen und dann in Löwenzahnblättern oder anderen Grünzeug einwickeln. Die Idee dafür habe ich von Daniela vom Tilia´s, dort wurde das mit Mandelmus und Löwenzahn bei einem Workshop im Frühjahr gemacht.

(Rechts Löwenzahn, links Kirschblätter)

Nachdem das mit den Kirschen, konnte nur 2 Handvoll sammeln, war ich dann noch direkt im Wald. Dort gab es dann ganz viele reife Himbeeren. Wobei es die wenigsten in die Tasche geschafft haben, die sind einfach zu Lecker.
Zuhause wurde aus den Himbeeren dann gleich mal ein Kuchen.

Kokos-Zitronen-Himbeerorte

Für den Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen
2 kleine Karotten (hatten 148 g)
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
8 Datteln
1 TL Lucuma (Vanille wäre mir lieber gewesen, habe ich aber gerade keine mehr da)

Buchweizen und Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel pürieren und dann dass ganze mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten, wenn der Teig zu fest ist noch ein klein wenig Wasser zufügen, und in eine Kuchenform (28 cm) drücken.

Für die Kokosschicht:

90 g Kokosöl
90 g Kokosmus
Saft von 1 Orange
Saft und abgerieben Schale von 1 Zitrone
9 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 TL Lucuma
¼ TL Ingwer

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Die Kokosmasse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Für die Beerenschicht:

Himbeeren oben drauf verteilen. Ich habe dann noch ein paar Kirschen mit drauf verteilt. Leider ist eine Stofftasche nicht das Beste um die Himbeeren zu sammeln. Dabei hat es die unteren dann stellenweise gut zerdrückt. Wenn man die etwas schonender aus dem Wald transportiert wird das ganze schöner 😉

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit es fest werden und richtig durchziehen kann.

Kokos Chiapudding

Gestern habe ich noch ein paar Chiasamen im Schrank gefunden :-D. Nachdem ich zur Zeit neben viel grün auch total auf dem Kokostrip bin gibt es jetzt dann zum Frühstück Chiapudding. 🙂

Kokos Chiapudding

400 g Wasser
2 EL Kokosöl
2 EL Kokosmus
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
¼ Stange Vanille
ca. 1 TL Zitronenschale
5 Datteln (oder auch mehr wer es süßer mag)
¼ Kurkuma
9 EL Chiasamen

Alle Zutaten außer den Chiasamen im Mixer auf höchster Stufe zusammen pürieren. Dann die Chiasamen einrühren und das ganze auf 2 große oder 4 kleine Schüsseln (Eisschalen etc. verteilen und über nach im Kühlschrank fest werden lassen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Hanfsamen und Pekannüsse.

Kokos-Zitronen-Kuchen

Gestern waren wir ja in Graz bei der Neueröffnung von Tilia’s Little Uncooked Restaurant. Die Fotos davon kommen dann die nächsten Tage :).
Und weil Daniela eine so inspirierende Person ist hatte ich heute Lust wieder mal einen Kuchen zu machen.

Heraus kam eine leckere, erfrischende Kombination aus Kokos und Zitrone. Ich finde nur den Belag fast etwas zu süß, da nehme ich beim nächsten mal weniger Datteln.

Kokos-Zitronen-Kuchen

Für den Boden:

100 g Leinsamen (ich habe braunen genommen)
70 g Buchweizen
30 g Hanfsamen
2 ½ EL Kokosöl
3 EL Dattelmus (Datteln mit Wasser gemixt)
1 TL Lucuma
etwas Zitronenschale

Leinsamen, Buchweizen, Hanf  und Zitronenschale fein mahlen und in eine Schüssel geben. Dattelmus und Kokosöl dazu geben alles zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine kleine Springform (18 cm) drücken.

Belag:

60 g Kokosöl
70 g Kokosmus
5 EL Dattelmus
1 Stange Vanille
Saft von 1 Zitrone
Abgeriebene Schale von 1 1/2 Zitronen
Optional 2 TL Rosenwasser*

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad verflüssigen wenn sie fest sind.
Dann alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren. Die Entstandene Creme auf dem Kuchenboden verteilen und dann alles für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Als Deko obenauf gab es dann noch Kakaonibs und Pekannüsse :-). Dazu gab es dann noch eine Kokossahne aus ¾ Banane, 2 EL Kokosöl und 1 TL Flohsamenschalen. Alles miteinander Mixen und 10 bis 15 Minuten kalt stellen. Dann mit einem Spritzbeutel neben dem Kuchenstück verteilen.

* Das Rosenwasser (Bioladen, Asiamarkt, teilweise auch im größeren Supermärkten)  das man kaufen kann hat keine Rohkostqualität. Wer Rosen im Garten hat kann die Blüten einfach ein paar Tage lang an einem warmen Platz in Wasser ziehen lassen.