Bananenbrot

Diese Woche habe ich mal seit längerem wieder einen Schokoaufstrich gemacht. Da mussten dann auch gleich noch die passenden Cracker dazu.
Und Nachdem dem Sedona eh schon langweilig wurde weil es die letzte Zeit nichts zum Dörren gab wurde es eh mal wieder Zeit :).

Bananenbrot

1 Cup* Leinsamen (ich hatte den goldenen)
1 Cup* Buchweizen, vorab über Nacht eingeweicht
½ Cup* Chiasamen
4 Cup* Wasser
3 Bananen, je reifer umso besser
Saft von 2 Orangen
Schalenabrieb von 1 Orange
1 TL Vanille
* 1 Cup = 240 ml

Die Leinsamen, Chiasamen und den Buchweizen zusammen in eine Schüssel geben und miteinander vermischen.

Die Banane zusammen mit dem Orangensaft, Orangenschale, der Vanille und etwas Wasser pürieren.
Das Ganze mit in die Schüssel geben.
Den Mixbehälter mit dem restlichen Wasser ausspülen und auch mit in die Schüssel gießen.

Alles miteinander verrühren und 1-2 Stunden Quellen lassen.

Den Teig auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Dörrgerät verteilen.
Ich habe den Crackerteig dieses Mal nicht auf die Ganze Fläche ausgestrichen sondern mit einem Dessertring runde Fladen gemacht.

Für 12 Stunden bei 40 Grad trocknen.
Danach die Cräcker auf einen Einschub ohne Folie stürzen und die Folie abziehen.
Weiter trocknen bis sie vollständig durchgetrocknet sind.

Knoblauchcracker

Letzte Woche habe ich den letzten Cracker gegessen :-O. Also musste schnell Nachschub her.
Dieses Mal wurden sie etwas Knoblauchlastiger.

Knoblauchcracker

500 g Leinsamen
5 Knollen Topinambur
4 Stangen Sellerie
12 Zehen Knoblauch
2 Liter Wasser

Die Hälfte der Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den ungemahlenen in eine Schüssel geben.
Die Restlichen Zutaten zusammen mit 1 Liter Wasser im Mixer auf höchster Stufe Pürieren. Das ganze auch mit in die Schüssel geben.
Mit dem 2. Liter den Mixbecher ausspülen und auch in die Schüssel geben.

Dann kommen noch folgende Zutaten mit in die Schüssel:

4 TL Mediterrane Gewürzmischung
etwas frisch gemahlener Pfeffer
1 große rote Zwiebel (fein gewürfelt)
1 gelbe Paprika (fein gewürfelt)

Alles gut miteinander verrühren und für 1-2 Stunden Quellen lassen.

Dann den Teig auf mit Dörrfolien Ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen und Glatt streichen.
Bei mir wurden es 5 ganze Einschübe und einer auf dem ich den restlichen Teig zu 2 großen Fladen ausgestrichen habe.
Mit einem Messer Rillen in den Teig ziehen in der Form wie ihr die Cracker später haben wollt.

Wie viele Einschübe es werden hängt vor allem davon ab wie dick man den Teig ausstreicht. Der eine mag die Cracker eher Hauchdünn, der andere etwas dicker.

12 Stunden bei 40 Grad Trocknen.
Dann wenden und die Dörrfolie abziehen. Weiter trocknen bis die Cracker Komplett durchgetrocknet sind.


Einen von den Fladen gab es heute bei mir als Abendessen.

Von Gestern hatte ich noch etwas Soße von einem Wrap über, damit habe ich sie Bestrichen.

5 EL geschälte Hanfsamen
1 TL Curry
3/4 TL Selleriesalz (Stangensellerie getrocknete und dann fein gemahlen, alternativ einfach Salz oder Kräutersalz nehmen)
1 Dattel
ein Schuss Apfelessig
etwas Wasser

Alles Mixen :-).

Obendrauf kam verschiedenes Gemüse (Karotte, Paprika, Zwiebel, Champignons und Tomate) mit Avocado und einer Mediterranen Kräutermischung als Dressing.


Würzige Cracker

So, jetzt aber :-).
Das Rezept für diese Cracker wollte ich schon vor den Feiertagen Hochladen, bin aber noch nicht dazu gekommen.

Es ist das Rezept für die Cracker die beim Gewinnspiel verlost wurden. Also hier ist es 🙂

Würzige Cracker

700 g Leinsamen, braun
4 EL Chisamen
2300 ml Wasser
2 Zwiebeln
3 Sellerie Stangen
3 EL Apfelessig
3 TL Salz
nach Geschmack Pfeffer, Curry & Chili
¾ TL Schabzigerklee (oder 4 EL Hefeflocken)

Die Leinsamen und die Chiasamen über Nacht in den 2300 ml Wasser einweichen.

Am nächsten tag die Zwiebeln schälen und zusammen mit dem Sellerie in feine Würfel schneiden. Ich habe dazu einen V-Hobel genommen. Geht am schnellsten :-).
Die Gemüsewürfel mit in die Schüssel geben und alles miteinander verrühren.
Das Salz und den Apfelessig dazugeben und alles mit den Gewürzen abschmecken und noch mal gut durchrühren.

Die Masse auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen. Bei mir wurden es 5 Einschübe voll. Kommt aber auch darauf an wie dick oder dünn man die Cracker haben möchte.

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Dann die Cracker auf Stürzen/Umdrehen und die Folie abziehen. Weiter trocknen bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Bei mir waren das noch mal 7 Stunden.

Normalerweise ziehe ich immer mit einem Messer Rillen in den Teig um ihm später dann schön in Stücke brechen zu können. Das hat dieses Mal nicht Funktioniert. Man konnte die Rillen zwar reinziehen aber die schlossen sich halt gleich wieder :-D.
Ihr könnt die Cracker dann einfach für 2-3 Stunden trocknen lassen und dann die Rillen reinziehen oder ihr macht es einfach so wie ich und brecht das ganze nach dem Trocknen einfach in Stücke.
Wird dann zwar nicht so gleichmäßig, aber man kann ja behaupten dass die so Rustikal aussehen müssen ;-).

In einer gut schließenden Dose Aufbewahren damit sie keine Feuchtigkeit ziehen.

Und so sehen sie aus :-).
Die Cracker die in dem Sackerl oben sind, sind die Karottencracker (nur mit dieses mal mit goldenen Leinsamen)

Karottencracker

Jetzt wo es langsam kälter wird habe ich öfter mal Lust auf etwas Kompaktes. Darum läuft im Winter der Sedona auch öfter als im Sommer. Dieses Mal gibt es wieder mal eine Ladung Cracker. Nachdem ich die letzten 3 Mal welche mit Kürbis gemacht habe gibt es heute mal welche mit Karotte.

Zurzeit habe ich auch lieber Körnige Cracker. Also nicht aus gemahlenen Leinsamen sondern auch ganzen und noch mit diversen anderen Kernen drin.

Karottencracker

400 g Leinsamen (ich hatte braunen)
120 g Chiasamen
80 g Sonnenblumenkerne
100 g Buchweizen
500 ml Wasser
1 Kilo Karotten
Je ein kleines Stück Ingwer und Kurkuma
3 Knoblauchzehen
2 TL Salz
2 TL Thymian
frischer Chili nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne und den Buchweizen habe ich über Nacht eingeweicht und dann noch einen Tag lang ankeimen lassen.

Die Karotten zusammen mit dem Ingwer, Kurkuma und den Gewürzen im Mixer pürieren. Das ganze dann in eine Schüssel geben.

Leinsamen, Chiasamen, Buchweizen und Sonnenblumenkerne dazu geben und alles gut miteinander verrühren. Für 1-2 Stunden quellen lassen.

Den Teig dann auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen. Beim Sedona wurden es 5 Einschübe voll. Kommt aber auch immer darauf an wie dick man es ausstreicht.
Mit einem Messer Rillen in den Teig ziehen an denen man später die Cracker einfach in Stücke brechen kann.

Bei 40 Grad 12 Stunden lang trocknen. Dann die Cracker wenden und die Folie abziehen und weiter trocknen bis sie komplett durchgetrocknet sind. Bei mir hat das noch mal 6 Stunden gedauert.

In einer gut verschließbaren Dose/Box aufbewahren damit sie keine Feuchtigkeit ziehen.

Und so sehen sie aus :-):

Grünkohlchips BBQ Style

Heute (OK, inzwischen schon Gestern *g*) gab es mal wieder Arbeit für den Sedona – Grünkohlchips :-).

In der Marinade für den Grünkohl hatte ich dieses mal Karotten mit drin. Ich hatte nur noch violette Karotten da, dadurch wurde die Marinade dann richtig Lila, mal was anderes *g*.
Geschmacklich erinnern sie stark an Barbecue.

Grünkohlchips BBQ Style

Ich habe bei den Blättern den Mittelstrunk/Stiel entfernt. Hatte dann 720 g Grünkohlblätter und jede menge Stiele die später im Entsafter landen.

Die Marinade ist aus:

100 g Sonnenblumenkerne (vorab einige Stunden lang eingeweicht)
3 EL Leinsamen
frischer Chili nach Geschmack
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
2 Karotten
1 TL Salz
1 TL Schabzigerklee
etwas Pfeffer
4 Datteln
etwas Zitronensaft
130 g Wasser

Alles zusammen im Mixer pürieren und gut mit den Grünkohlblättern vermischen und gut durchkneten. Auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen (beim Sedona wurden es 6 Einschübe voll) und trocknen.

Nach 6 Stunden wenden und die Folie entfernen und so lange weitertrocknen bis sie richtig knusprig sind.

Körnige Kürbiscracker

Ich hatte mal wieder Lust auf so richtig schön knusprige und Körnige Cracker. Und im Kühlschrank wartete noch ein halber Kürbis auf Weiterverarbeitung. Also gleich ab in die Küche und Cracker machen. Die wurden so richtig Lecker :). Dauert sicher nicht lange bis die Aufgegessen sind.

Körnige Kürbiscracker

½ Kürbis (Hokkaido, Entkernt hatte der 592 g)
1 Apfel
500 g Wasser
2 TL Salz
1 ½ TL Curry (Ich hatte 1 TL Curry Madagaskar und ½ TL  Curry Extrem)

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster stufe Pürieren. Die Masse in eine Schüssel geben. Mit in die Schüssel kommen dann noch:

250 g Leinsamen, gold, ganz
250 g Leinsamen, braun, ganz
250 g Sonnenblumenkerne
4 EL Chiasamen
4 EL Sesam
4 EL geschälte Hanfsamen

Alles gut miteinander verrühren und 1 Stunde quellen lassen.

Dann den Teig auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen (wurden bei mir knapp 3) und glatt streichen.
Mit einem Messer Rillen in den Teig ziehen in der Form wie ihr die Cracken haben wollt.

Darüber habe ich dann noch etwas von einer Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor (Gute Laune) verteilt.


12 Stunden lang bei 40 Grad trocknen. Dann auf Einschübe ohne Folie stürzen, Folie abziehen und fertig trocknen. Bei mir brauchten sie noch mal 6 Stunden. Die Zeit kann aber etwas variieren je nachdem wie dick & gleichmäßig die Cracker ausgestrichen sind.

Und so sehen sie fertig aus 🙂

Zu den Crackern gab es dann gleich noch einen Aufstrich 🙂

Sonnenblumenkernaufstrich

170 g Sonnenblumenkerne (vorab ein paar Stunden eingeweicht und abgespült)
Saft von 1 Zitrone
1 Tomate
Ein kleiner Schluck Wasser
¾ TL Thymian
Salz, Pfeffer nach Geschmack
Frischer Chili nach Geschmack

Alles in den Mixer und: Mix it! 😀


Kürbiscracker

Ich freue mich schon immer das ganze Jahr über auf die Kürbissaison. Kürbisse gehören einfach zu meinem Lieblingsgemüse. Vor kurzem habe ich daraus wieder mal eine Ladung Cracker gemacht.

Kürbiscracker

½ Kürbis (so ein normaler Halloweenkürbis), geschält/entkernt hatte der 580 g
500 g Leinsamen (ich hatte de brauen)
½ Liter Wasser
½ TL Salz
1 TL Muskatblüte
2 Knoblauchzehen

Die Hälfte der Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den ungemahlenen in eine Schüssel geben.

Den Kürbis klein schneiden und dann mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren. Das ganze mit in die Schüssel zu den Leinsamen geben und alles gut durchrühren. Für 1-2 Stunden quellen lassen.

Nach dem Quellen den Teig auf 3 mir Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen. Mit einem Messer, Teigspatel etc. Rillen in den Teig ziehen, an denen kann man dann die Cracker nach dem trocknen einfach in Stücke brechen kann.
Wer will kann den Teig vor dem Trocknen noch mit Gewürzen, Kräuter, Samen etc. bestreuen. Ich habe einen Einschub mit Chili und einen mit schwarzem Sesam bestreut. Der Dritte musste ohne alles auskommen :-D.

Für 12 Stunden bei 40 Grad trocknen. Dann Umdrehen bzw. auf Einschübe ohne Dörrfolie stürzen, Folie abziehen und weiter trocknen bis die Cracker komplett durchgetrocknet sind (hängt vor allem davon ab wie dick und gleichmäßig man sie ausgestrichen hat.

Nach dem trocknen in einer gut erschließbaren Dose Aufbewahren weil sie sonst recht schnell wieder Feuchtigkeit ziehen.

Brennnesselcracker

Es war mal wieder Backtag Dörrtag, die Crackervorräte mussten aufgefüllt werden. Dieses Mal habe ich meinen Momentanen Favoriten unter den Wildkräutern mit verarbeitet.

Brennnesselcracker

1000 g Leinsamen
100 g Brennnesselblätter (ein paar junge Triebe waren auch dabei)
1800 g Wasser
5 EL Sesam
3 Karotten
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 Äpfel
3 EL Apfelessig
Salz & Pfeffer nach Geschmack

750 g von den Leinsamen und die Sesamsamen fein mahlen und zusammen mit den restlichen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und dann zusammen mit den restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren (am besten auf 2 Portionen aufteilen) und das ganze dann mit in die Schüssel zu den Leinsamen geben. Alles gut miteinander verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen.

Ich habe an dem Tag nur 2 Stunden geschlafen und was müde. Habe dann nur den Teig vorbereitet und das ganze über Nacht stehen lassen.

Dann den Teig auf, mit Paraflexxbögen ausgelegten, Einschübe vom Sedona verteilen und glatt streichen. Mit einem Messer oder Teigrad rillen in den Teig ziehen um die Cracker später gut in Stücke brechen zu können. Bei mir wurden es 8 Einschübe voll.
Wer will kann das ganze dann noch mit Samen, gehackten Nüssen, Kräutern oder Gewürzen bestreuen. Ich habe dafür dieses mal Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Karottenscheiben und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer genommen.

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Dann das ganze umdrehen und die Paraflexxbögen abziehen und weiter trocken bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Bei mir waren das noch mal 13 Stunden. Hängt vor allem davon ab wie dick man den Teig ausgestrichen hat.

Und so sehen sie fertig aus. Sind sehr Lecker geworden aber für meinen Geschmack könnten sie etwas würziger sein. Beim nächsten mal wird ich noch etwas Knoblauch und Chili dazu nehmen.

Gierschcracker

Im Buch von Dr. Switzer habe ich ein Zitat von Sebastian Kneipp entdeckt:

Esst Giersch statt Brot.

Das setze ich doch gleich einfach mal um und verwende Giersch in Crackern. Wurden richtig schön würzig.

Giersch1

Gierschcracker

900 g Leinsamen
200 g Sonnenblumenkerne
4 Handvoll Giersch
je ca. ½ Handvoll Nelkenwurzblätter und Knoblauchsraukenblätter
1500 ml Wasser
Salz, Pfeffer und Chili nach Geschmack
3-4 El Honig oder Agavendicksaft
3 EL Apfelessig
3 Zwiebeln
4 Karotten
3 Zehen Knofi

500 g von den Leinsamen und die Sonnenblumenkerne im Mixer fein mahlen und zusammen mit den restlichen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Die Zwiebeln Schälen und würfeln. Die Karotten in feine Stifte schneiden (habe ich mit dem V-Hobel gemacht). Beides dann auch mit in die Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe pürieren und das ganze dann auch in die Schüssel Kippen und alles gut miteinander verrühren. 1-2 Stunden quellen lassen.

Den Teig dann auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen. Wurden beim Sedona knapp 6 Einschübe, kommt aber auch darauf an wie dick man das ganze aufstreicht. Mit einem Messer oder Teigrad rillen in den Teig ziehen, an denen entlang kann man die Cracker später dann einfach in Stücke brechen. Wer will kann noch Blüten, Nüsse/Saaten etc. auf dem Teig verteilen.

Bei 40 Grad 12 Stunden lang trocknen. Dann auf Einschübe ohne Folie stürzen und die Folie abziehen. Weiter trocknen bis sie völlig durchgetrocknet sind.

Giersch5

Einen Teil der Masse habe ich nicht auf das ganze Blech ausgestrichen wie den Rest sondern Fladenförmig ausgestrichen. Die gab es heute zum Mittagessen.

Giersch2

Bestrichen mit einer Sonnenblumenkerncreme (Sonnenblumenkerne, Wasser, Apfelessig, Salz, Pfeffer, Chili, Datteln, Schabzigerklee) und belegt mit Lindenblättern, Tomate, Zucchini, Roter Beete und Zwiebeln. Und zum Schluss noch mit frisch geriebenen Kren bestreut.

Giersch3 Giersch4

 

Cracker „Italiano“

Am Wochenende feiert meine Tante Geburtstag. Dabei soll es auch ein Rohkostbuffet geben. Und nachdem ich der mit dem großen Dörrgerät bin :-D, bin ich für die Cracker zuständig. Unter anderem gibt es Italienisch angehauchte Cracker Super Lecker, die werde ich in zukunft auf jeden Fall öfter machen.

Cracker „Italiano“

1000 g Leinsamen (ich hatte braunen)
600 g Tomaten
3 Knoblauchzehen
1 Paprika
1 Zwiebel
Je 3  TL Thymian, Basilikum, Oregano
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack
3 EL Balsamico (oder Apfelessig)
2 EL Hefeflocken
1 EL Honig oder Agavendicksaft
1 Liter Wasser

Die Leinsamen im Mixer oder der Kaffeemühle fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Knoblauch und Zwiebel schälen und zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und alles auf höchster Stufe Pürieren. Das ganze dann zu den Leinsamen gehen und alles gut miteinander verrühren. 1-2 Stunden Quellen lassen.

Danach den Teig auf, mit Paraflexxbögen ausgelegte, Einschübe vom Dörrgerät verteilen und Glatt streichen. Beim Sedona wurden es 4 ½ Einschübe voll, kommt aber auch darauf an wie dick man die Cracker will. Die einen mögen sie hauchdünn, andere etwas dicker.

Mit einem Messer oder Spatel rillen in den Teig ziehen. An denen entlang lässt sich das ganze nach dem Trocknen dann ganz einfach in Stücke brechen.
Auf jedes stück habe ich dann noch dünne Tomatenscheiben (Cocktailtomate) und Zucchiniherzen gelegt und etwas angedrückt und mit einer Mischung aus Oregano und Basilikum bestreut.

Und so sah das ganze dann aus 🙂

Cracker1Cracker2Cracker4

Dann ab ins Dörrgerät damit. Bei 40 Grad für 12-14 Stunden trocknen. Dann die Cracker wenden und die Dörrfolie entfernen. Weiter trocknen bis die Cracker vollständig durchgetrocknet sind (waren bei mir noch mal 14 Stunden).

In einer gut schließenden Dose aufbewahren. Fertig 🙂

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Wilde Cracker zu Ostern

Eigentlich wollte ich für Ostern Schokolade machen. Aber wie das halt oft so ist sind meine Vorräte an Kakao und Kakaobutter fast aufgebraucht. Und das Konto sagt das zur Zeit nichts von den beiden drin ist.

Also gibt es halt eine Änderung im Plan. Unter anderem gibt es jetzt stattdessen Cracker mit Wildkräutern. Und weil Ostern ist habe ich den Teig nicht wie sonst einfach auf die Bleche gestrichen und mit einem Messer unterteilt sondern ihn richtig in Form gebracht und mit Wildkräutern und anderen Sachen verziert. Als Hintergrundmusik beim
Cracker machen gab es dann Lisa Thiel – Spirit of the plants.

Jetzt bin ich so weit das sie zwar fertig sind ich sie aber gar nicht essen mag weil sie so schön sind *lach*.

Und es ging nicht anders. Ich konnte mich nicht entscheiden welche Fotos ich nehmen soll. Von daher Platzt also der heutige Beitrag fast schon vor Lauter Bildern. 😀

Wilde Cracker

750 g Leinsamen
50 g Braunhirse
1 1/2 Liter Wasser
4 Handvoll gemischte Wildkräuter (ich hatte Giersch, Schafgarbe, Brennnessel, Scharbockskraut, Taubnessel, Goldnessel, Breitwegerich, Lindenblätter, Gundermann und Ruprechtskraut/Storchenschnabel)
½ Zwiebel
2 TL Salz
2 TL Curry
Chili nach Geschmack
3 EL Honig oder Agavendicksaft
3 EL Apfelessig

500 g Leinsamen in eine große Schüssel geben. Die restlichen 250 g Leinsamen und die Braunhirse fein mahlen und auch mit in die Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Dann alles in der Schüssel miteinander vermischen und 2-3 Stunden quellen lassen, dabei gelegentlich etwas durchrühren.

Als nächstes die Einschübe vom Dörrgerät mit Dörrfolien auslegen. Man kann den Teig jetzt entweder einfach auf die Einschübe streichen und mit einem Messer oder Teigrad rillen reinziehen an denen man das ganze nach dem trocknen einfach Auseinanderbrechen kann. Oder, das habe ich dieses mal gemacht, kann man den Teig mithilfe von Keksausstechformen in Form bringen. Dazu einen Ausstechform auf die Dörrfolie setzen und dann mit einem Teelöffel etwas Teig in die Form geben und darin Ausstreichen (der Teig sollte ca. 5-7 mm hoch in der Form sein. Dann die  Form wegnehmen.

Verziert habe ich sie mit Wildkräutern/Blüten (die „Ostereier“, Sesam (die Hasen), der Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor „Alles Liebe“ (die Vierecke, mit der gewürzmischung und Wildkräutern) und mit getrockneten Rosenblüten (die Herzen).
Bei denen mit Sesam habe ich nach dem Formen den Sesam drüber gestreut. Bei den anderen habe ich sie gleich verziert solange der Teig noch in der Ausstechform war. Beim festdrücken der Kräuter und Blüten bleibt das ganze so in Form. Und bei den getrockneten Rosenblüten und der Gewürzmischung geht einfach weniger Material verloren  :-).

Das ganze dann bei 40 Grad für 12 Stunden Trocken. Dann die Cracker umdrehen und auf Einschübe ohne Dörrfolie und noch mal 12-14 Stunden Trocken bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Die genaue Trockendauer richtet sich auch danach wie dick man den Teig ausgestrichen hat, kann also auch etwas abweichen.

Die Fertigen Cracker in einer gut verschließbaren Dose Aufbewahren und genießen.

Und so sehen sie fertig aus.

5-Korn Brot

Heute gibt es ein 5-Korm Brot. Und das ganz ohne Backen (und wenn gewünscht auch ohne trocknen) und Gluten.
Ähnliche Rezepte findet man im Internet oft. Das hier ist meine Lieblingsvariante und eine tolle Alternative wenn man mal genug hat von den Crackern und etwas möchte das nicht so sehr an Knäckebrot erinnert.

Das ganze ist natürliche um einiges höher als Cracker, das ganze gelingt am besten in einem Dörrgerät wie dem Sedona wo man einige Einschübe Entfernen kann wenn man mal etwas Höheres hat. Wer ein Dörrgerät hat das eher wie ein Turm aufgebaut ist (wie Stöckli und Co.) der kann aus dem Teig einfach kleinere Brötchen Forme und diese dann Trocknen.

und nachdem meine Küchenwaage das zeitliche gesegnet hat muss mal wieder die Tasse (250 ml Tasse) als Maß herhalten.

5-Korn Brot

¼ Tasse Hanfsamen
¼ Tasse Buchweizen
¼ Tasse Leinsamen (ich hatte den goldenen)
¼ Tasse Braunhirse
4 Gehäufte EL Sesam
¾ TL Salz
Je 1 TL Oregano und Thymian
½ TL Koriander (Samen, gemahlen)
2 EL Apfelessig
¾ Tasse Wasser

Hanfsamen, etwas, Buchweizen, Braunhirse Sesam und mehr die Hälfte der Leinsamen fein mahlen. In einer Schüssel mit den Gewürzen und den restlichen Leinsamen vermischen.
Wasser und Apfelessig dazugeben und das ganze erst mit einem Löffel oder einer Gabel verrühren und dann kurz durchkneten. 1 Stunden stehen lassen und dann einen kleinen Brotlaib aus dem Teig formen. Wenn man will kann man in die Oberfläche noch ein Muster schneiden wie bei richtigem Brot.
Dann für 5-9 Stunden bei 40 Grad im Dörrgerät trocknen. Die Trocknungsdauer richtet sich vor allem danach wie kross man die Kruste haben möchte.

Wer kein Dörrgerät hat wickelt das ganze einfach in Frischhaltefolie und stellt es über Nacht in den Kühlschrank. Das ganze bekommt wird im Kühlschrank über Nacht auch etwas fester, bekommt aber halt keine Kruste wie die Variante aus dem Dörrgerät.

Vor dem Trocknen



Nach dem Trocknen (8 Stunden)

Bärlauchpesto, Bärlauchcracker & Bärlauch-Zwiebelfladen

Die letzten 2 Tage standen mal wieder voll und ganz im Zeichen des Bärlauchs. Am Montag waren wir fleißig am Sammeln und gestern wurde ein Teil der Beute gleich mal verarbeitet. Ich Liebe diese Wildpflanze einfach <3.

Gleich am Montag Abend wurde ein wenig ganz viel Bärlauch zusammen mit gekeimten Linsen, Zwiebelringen, Karottenscheiben und einem einer Tomatensoße (Tomaten, Wasser, Essig, Salz, Pfeffer, Chili) in Noriblätter eingerollt.

So richtig los ging es dann aber erst gestern. Es gab 3 Sorten Bärlauchpesto, Bärlauchcracker und Bärlauch-Zwiebelfladen.
Die Pestos habe ich im Vitamix gemacht. Ihr könnt aber auch andere Geräte verwenden. Geht aus Problemlos mit einem Pürierstab oder in einer Küchenmaschine. Bei diesen Geräten eventuell die Menge Reduzieren oder das ganze auf mehrere Portionen Aufteilen und auf Etappen zubereiten.
Ich zeige hier meine 3 Lieblingsvarianten. Experimentiert also ruhig selbst mit verschiedenen Ölen, Nüssen, Samen und Gewürzen.

Bärlauchpesto mit Sonnenblumenkernen  

Meine Klassische Mischung für Pesto. Sonnenblumenkerne nehme ich gerne für Pestos weil sie einfach bezahlbarer sind als Pinienkerne. Mandeln lassen sich auch sehr gut dafür verwenden.
Der Schabzigerklee bringt eine leicht „käsige“ Note mit rein. Alternativ kann man auch Hefeflocken verwenden. Das ist mir Persönlich sogar Lieber als die Klassische Variante mit Parmesan weil sich Schabzigerklee oder Hefeflocken  nicht so nachteilig auf die Haltbarkeit Auswirken wie Parmesan. Früher habe ich Pesto öfter mit Parmesan gemacht, das ist immer  viel schneller verdorben als die Gläser ohne Parmesan. Einmal ist mir sogar ein Glas mit Bärlauchpesto mit Parmesan im Kühlschrank Explodiert weil es zum Gären Angefangen hat!

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl
1 Tasse* Sonnenblumenkerne
¾ TL Schabzigerklee

Alle Zutaten im Vitamix auf Stufe 4-5 mithilfe des Stößels zu Pesto verarbeiten. Danach in Gläser füllen (ergibt etwas mehr als ein Honigglas, 500 ml, voll). Noch etwas Öl auf das Pesto Gießen so das die Oberfläche vollständig damit bedeckt ist. Das verhindert das Luft direkt an das Pesto kommt und macht es länger Haltbar.
Im Kühlschrank Aufbewahren.

Bärlauchpesto mit Hanfsamen

Pesto mit Hanfsamen hat einen ganz tollen, eigenen Geschmack. Für mich ist es eine richtig edle Variante. Pesto mit Hanfsamen nur nicht in zu großen Mengen auf Vorrat machen. Im Gegensatz zu anderen Nüssen/Samen wirkt sich der hohe Omega 3 Gehalt im Hanf eher Nachteilig auf die Haltbarkeit aus. Es hält sich zwar im Kühlschrank auch Problemlos mehrere Wochen. Mehrere Monate wie Pesto mit anderen Nüssen/Samen ist es aber nicht haltbar weil das Fett in den Hanfsamen durch den hohen Omega 3 Gehalt schneller Ranzig wird als bei eher Omega 6 lastigen. Das gleiche gilt auch für Walnüsse.

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl (oder Olivenöl, Hanföl würde hier auch passen)
¾ Tasse* Hanfsamen, ungeschält

Ein Viertel vom Hanf vorab im Mixer grob Schroten. Dann Bärlauch, Öl und Salz zugeben und im Vitamix auf Stufe 4-5 mithilfe des Stößels zu Pesto verarbeiten. Kurz vor Ende die restlichen Hanfsamen dazugeben und nur noch kurz weiterlaufen lassen. Das fertige Pesto in Gläser füllen und noch etwas Öl zugeben damit die Oberfläche bedeckt ist. Im Kühlschrank Aufbewahren.

Variationen:

–    1-3 EL Hefeflocken zufügen.
–    Alle Hanfsamen grob schroten. Dann wird es feiner. Die obere Variante hat noch etwas „biss“.
–    Geschälte Hanfsamen verwenden.

Bärlauchpesto mit Kürbiskernen

Auch eine Leckere Variante. Meine Lieblingsvariante als Aufstrich für Cracker, (Rohkost)Brot oder als Füllung für z.B. Champignons.

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl
1 Tasse* Kürbiskerne

Alle Zutaten im Vitamix mithilfe des Stößels auf Stufe 4-5 zu Pesto verarbeiten. Das fertige Pesto in Gläser füllen und etwas Öl auf die Oberfläche Gießen sodass sie vollständig damit bedeckt ist.
Im Kühlschrank Aufbewahren.

Bärlauchcracker & Bärlauch-Zwiebelfladen

Ich habe immer noch keine neue Küchenwaage, die hat ja vor ein paar Tagen das Zeitliche gesegnet hat. Also wieder mit Alternativen Methoden der Abmessung.
Heute musste ein leeres Honigglas (500 ml) herhalten.

7 Tassen* voll braunen Leinsamen
2 Tassen* goldenen Leinsamen (oder einfach 4 Gläser brauen)
3 Handvoll Bärlauch
1 Handvoll gemischte Wildkräuter (hatte Löwenzahn, Giersch, Schwarznessel und Gänseblümchen)
2-4 TL Salz (nach Geschmack)
Chili und Pfeffer nach Geschmack.
12* Tassen Wasser

2 Tassen voll Leinsamen fein mahlen (ich habe die goldenen gemahlen). Die gemahlenen und die ganzen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Im Vitamix Bärlauch, Salz, Pfeffer, Chili und einen Teil vom Wasser Pürieren. Das ganze in die Schüssel zu den Leinsamen gießen. Mit dem restlichen Wasser den Mixbehälter ausspülen und das ganze ebenfalls mit in die Schüssel gießen. Alles verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen. Ich habe den Teig für die Cracker vor der Arbeit angesetzt und dann über Nacht stehen lassen und am nächsten Morgen weiter verarbeitet.

Die Masse auf 5 mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Die Teigmasse für den letzten Einschub habe zu 4 länglichen Fladen ausgestrichen. Die Fladen werden später noch weiter verarbeitet.

Das ganze bei 40 Grad im Dörrgerät trocknen. Nach 12 Stunden die das ganze auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und die Folie abziehen. Weiter Trocknen bis sie komplett durchgetrocknet sind. Die Endgültige Trocknungszeit richtet sich vor allem danach wie dick bzw. gleichmäßig man den Teig aufgestrichen hat.  Ich habe sie während ich in der Arbeit war einfach für 9 Stunden weiter trocknen lassen.

In einer gut verschließbaren Box/Dose Aufbewahren.

Bärlauch-Zwiebelfladen

Die zu Fladen Ausgestrichene Masse auch genau wie die Cracker nach 12 Stunden wenden.

Dann mit bestreichen mit einer Mischung aus:

5 EL Bärlauchpesto
6 EL Sonnenblumencreme (Sonnenblumenkerne mit Wasser zu einer Creme gemixt)
2 EL Hefeflocken

Danach 1 Zwiebel schälen, halbieren und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit einem Schuss Sonnenblumenöl vermischen. Die Zwiebeln dann auch auf den 4 Fladen verteilen.

Das ganze wandert dann noch mal in das Dörrgerät. Ich musste aber in die Arbeit, also habe ich es zusammen mit den Crackern für 9 Stunden im Dörrgerät gelassen. Nach den 9 Stunden waren die Fladen durch die Pestomischung  etwas saftiger als die Cracker. Pesto und Zwiebeln waren auch genau richtig.
Man kann aber schon nach 3-4 Stunden mal danach schauen. Wie weit man das ganze Trocknet hängt ja vor allem vom eigenen Geschmack ab.

Für alle die ab und zu Käse essen. Dazu passt ein gut gereifter Bergkäse sehr gut, der rundet das ganze noch perfekt ab.

* 250 ml Tasse

Jetzt muss ich den Beitrag noch schnell Editieren. Heute morgen (21.03.14) gab es eine Variante der Bärlauchfladen ohne Zwiebeln. Dafür mit vielen Wildkräutern und essbaren Blüten.Wir Leben im Pardies, wir müssen nur die Geschenke von Mutter Erde annehmen und uns daran erfreuen <3.

De Herstellung ist die gleiche wie oben beschrieben nur ohne Zwiebeln. Nach dem Dörren verteilt man dann Wildkräuter und Blüten auf den Fladen, Fertig.