Knusper Schokokriegel

Nach ein paar Monaten finanzieller Dürre konnte ich jetzt endlich wieder mal die Vorräte auffüllen und Prohviant plündern. Geht gar nicht wenn man keinen Kakao, Kakaobutter, Hanfsamen und Kokosöl mehr hat haha.
Unter anderem durfte eine neue Silikonform für Schokolade mit den in den Warenkorb. Ich ja nicht so das ich nicht schon gefühlt 2000 Stück habe… aber halt noch keine für Schokoriegel. Und ja, es ist immer die gleiche Ausrede wenn eine neue Form bei mir einziehen darf.

Die Form musste dann natürlich auch gleich eingeweiht werden mit einer richtig leckeren Schoki.

Knusper-Schokoriegel

85 g Kakaoliqour
35 g Kokosöl
30 g Mandelmus
60 g Honig oder Agavendicksaft/Apfeldicksaft
½ TL gemahlene Tonkabohne
½ TL Kardamom
1 Priese Chili (ich hatte Habanero)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl zusammen schmelzen (Wasserbad oder im Dörrgerät).

Während das ganze schmilzt in der Silikonform einigen getrockneten Goji Beeren, Hanfsamen (geschält oder ungeschälte ist Geschmackssache) und Buchweizen verteilen. Ich habe Buchweizen genommen den ich gekeimt und dann wieder getrocknet habe.

Sobald alles geschmolzen ist die restlichen Zutaten dazu geben und alles in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) kurz durchmixen.

Die Schokolade auf in die Silikonform gießen und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen.

Die fertige Schokolade im Kühlschrank aufbewahren.

Eisschokolade

Bei den Temperaturen geht eins immer, EIS!
Heute habe ich mal einen Eiskakao bzw. Eisschokolade gemacht. Eine Leckere Alternative zu Eiskaffee und Eisschokolade vom Italiener :-).

Eisschokolade

Für den Kakao:

350 ml Wasser
5 Datteln (wer es richtig süß mag nimmt mehr)
2 EL Mandelmus
1 gehäufter EL Kakao
¼ TL Vanille oder gemahlene Tonkabohne

Alle Zutaten zusammen auf höchster Stufe pürieren.

Für das Eis:

3 gefrorene Bananen im Mixer auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel zu Eis verarbeiten.

Den Kakao auf 2 Gläser verteilen.
In jedes Glas die Hälfte vom Eis geben. Wer so einen Eiskugelformer (oder wie immer die Teile heißen) kann das ganze etwas schöner machen als ich :-).

Zum Schluss noch mit etwas Kokosblütenzucker (nicht Roh) bestreuen und genießen.

Knusperschokolade

Ihr kennt das ja. Da bekommen man Lust auf Schokolade und hat aber absolut keine Lust darauf die Silikonformen aus dem Schrank zu kramen, geschweige denn die Waage zu holen und alles abzuwiegen.

Die Lust auf Schokolade hat aber am Ende dann doch gesiegt. Und sie sollte knusprig sein, also musste noch irgendetwas mit rein an dem man richtig schön knabbern kann.
Und damit die Faulheit auch recht bekommt habe ich einfach eine halbe Packung Kakaoliqour von Prohviant genommen, die hat dann genau 125 g und ich konnte die Waage da lassen wo sie ist….. ganz weit oben im Schrank *g*.

Heraus kam eine super Leckere Schokolade, zwar nicht die hübscheste aber dafür umso Leckerer.

Knusperschokolade

125 g Kakaoliquor
2 EL Kokosmus
½ TL Vanille
3 EL Kokosblütenzucker *
3 EL Maulbeeren
3 EL Hanfsamen, ungeschält
3 EL Sesam
3 EL Buchweizen (ich hatte gekeimten und dann wieder getrockneten)
2 EL Kakaonibs

Kakaoliquor und das Kokomus zusammen Vorsichtig im Wasserbad schmelzen.

Währenddessen den Kokosblütenzucker im Mixer zu feinem Pulver mahlen.

Wenn die Kakaomasse geschmolzen ist den Kokosblütenzucker und die Vanille dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
Die Maulbeeren, Kakaonibs und die Samen dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck oder (noch besser) einem mit Dörrfolie ausgelegten Einschub vom Dörrgerät kleine Häufchen setzen.

Bei mir wurden es 36 Stück :-).

Im Kühlschrank fest werden lassen.
Ich habe bei der Gelegenheit gleich mal festgestellt dass die Einschübe vom Sedona genau in meinen Kühlschrank passen, Juhu :-D.

*Kokosblütenzucker ist NICHT Roh, wer ein Rohes Süßungsmittel verwenden will kann Datteln (davon dann mehr), Honig, Rohen Agavendicksaft oder rohen Apfeldicksaft verwenden.

All you need is chocolate…

Kakao und ich – eine Große Liebe

Aber erst seit dem ich das erste Mal Kakao im Rohkostqualität probiert habe. Seitdem gehört Kakao für mich einfach zum Gut Leben dazu. Sei es als munter machendes Getränk, in Torten, Kuchen oder Energiekugeln. Vor allem aber in der wohl sinnlichsten und verführerischten Form in der Kakao daherkommen kann – Als Schokolade!

Ich habe schon seit Wochen wieder mal Lust auf selbst gemachte Schokolade. Ich war aber zu faul Es kam aber ständig etwas dazwischen.
Für mich gibt es bei Schoki nichts Besseres als selbst gemachte, auch die beste gekaufte Rohkostschokolade kommt nicht an selbst gemachtes heran. Schon die Zubereitung lässt mich immer in andere Welten abtauchen. Der betörende Geruch vom Kakao und den Gewürzen die man verwendet, die Geschmacksexplosion bei jeder Kostprobe (und man muss oft Probieren *g*) und dann das in Formen füllen und warten bis sie endlich fertig ist.

Also ich zumindest kann voll und ganz verstehen dass Kakao einst heilig war und den Göttern als Opfergabe gereicht wurde.

Heute war es dann wieder mal so weit. Ich habe meine Vorräte an Schokolade aufgefüllt. Das sollte jetzt für mindestens 2 Monate reichen. Und weil heute ein guter Tag war habe ich im Gewürzregal noch eine Packung Tonkabohnen gefunden die dann auch gleich direkt frisch gemahlen wurden und mit in die Schokolade durften. Tonkabohnen sollten durch das darin enthaltene Cumarin (2-3 %) nicht zu oft und wenn dann eher sparsam verwendet werden.

Es gab 4 Sorten. Die Zubereitung ist im Grunde bei allen Gleich, darum beschreibe ich sie nur beim ersten Rezept.

Knusperschokolade

100 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
40 Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)

Die Kakaobutter und das Kokosöl im Wasserbad oder Dörrgerät schmelzen.

Sobald alles geschmolzen ist das Fett zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer geben (Mr. Magic, Personal Blender etc.) und das ganze ordentlich durchmixen.
Alternativ kann man das ganze auch mit einem Schneebesen durchrühren, dann aber ruhig 2-3 Minuten rühren damit sich alles gut mischt. Im Mixer geht das ganze halt besser und schneller.

Die Fertige Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon gießen.
Bei diesem Rezept habe ich das ganze noch mit Sesam, grob gemahlenen Haselnüssen, Kokosflakes und geschälten Hanfsamen bestreut.

Die Schokolade im Kühlschrank oder Gefrierschrank fest werden lassen. Dann aus der Form drücken und in einer verschließbaren Dose im Kühlschrank aufbewahren.

Wer keine Pralinenformen hat kann die Schokolade auch einfach auf ein Stück Backpapier oder Dörrfolie gießen, glatt streichen und nach dem Fest werden in Stücke brechen.

Kardamomschokolade

100 g Kakaobutter
40 g Kokosöl
50 g Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
1 TL Kardamom

Ich habe dazu Kardamomkapseln geknackt und die Samen im Mörser nur grob zerstoßen. Das gibt neben dem Geschmack noch einen schönen Knuspereffekt. Man kann aber auch fertig gemahlenen verwenden.

Paranuss-Schokolade

100 g Kakaobutter
40 g Paranussmus
40 g Kakao
50 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
¼ TL gemahlene Muskatnuss

Chilischokolade

150 g Kakaoliqour
30 g Kokosöl
50 g Honig
1 TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
gemahlener Chili nach Geschmack (ich hatte ¼ TL Habanero)

Und so sieht sie aus, meine Eiskalte Schatztruhe (ich lagere Schoki immer im Gefrierfach) :-D.

Und zu Guter Letzt noch eine wichtige Frage…. WER macht jetzt die ganzen Formen sauber??? :-O

Kürbiskakao

Happy Halloween und für alle die es Feiern ein schönes Samhain 🙂

Im Jahreskreis ist Halloween mein liebstes Fest auch wenn ich es eher im Sinne von Samhain feiere. Ich mag die Stimmung zu dieser Zeit des Jahres wenn die Natur langsam ruhiger wird und nach und nach in tiefem schlaf fällt.
Es ist eine der Zeiten im Jahrskreis an denen die Durchgänge in die andere, geistige, Welt besonders dünn und durchlässig sind.
Für unsere Ahnen war es nicht nur eine Zeit die sie mit der Dunkelheit sondern auch vor allem mit dem Tod konfrontiert hat. Zugleich aber auch ein Fest des Neuanfangs. Nur durch den Tod bzw. das weichen von altem kann neues Entstehen.

So steht dieser Tag auch bei mir ganz in diesem Zeichen. Ein Tag um die Ahnen zu ehren, zurückzublicken und auch mal in Erinnerungen zu schwelgen. Für mich ist es aber trotz dem Thema Tod und Vergangenes kein Tag der Trauer. Es ist eher wie ein Familientreffen mit Familienmitgliedern die leider nicht mehr körperlich dabei sein können :-).
So steht auch der Hausaltar jetzt voll und ganz im Zeichen der Ahnen.

Für mich ist es auch der Tag an dem ich auf unser Familiengrab schaue und mich mit den Ahnen verbinde. Im Gegensatz zu Allerheiligen kann man heute noch die Stille und Ruhe des Friedhofs genießen und hat nicht das Gefühl mitten in einer Modenschau zu sein.

Und bevor es jetzt dann zum Friedhof geht gibt es erst mal einen Kakao zum Munter werden nach der Nachtschicht. Nachdem ich heute morgen noch 2 Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt habe gibt es den Kakao heute mit Kürbis, damit er auch zum Herbst gut zum Herbst passt <3. Von der Konsistenz her ist es eher ein Smoothie, wer es dünnflüssiger mag nimmt einfach mehr Wasser.

Kürbiskakao

500 ml Wasser
4 EL geschälte Hanfsamen
3 Handvoll Kürbisfleisch
Datteln je nach gewünschter Süße (ich hatte 7)
3 gehäufte EL Kakao
Saft und Schalenabrieb von einer Orange
1 EL Zimt
½ TL Muskatnuss

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren.

Wenn man den Kakao lieber Eiskalt will einfach noch eine Handvoll Eiswürfel oder eine gefrorene Banane mitmixen.

Die Hälfte vom Kakao gab es gerade als Frühstück. Die andere Hälfte wurde gerade zu Chiapudding, den gibt es dann morgen :).

Hanf-Schokoaufstrich

Als wir vor ein paar Monaten in England waren hab ich mir ein Cup-Set gekauft weil in Amerikanischen/Englischen Büchern und Rezepten immer alles in Cup angegeben ist.

Heute habe ich die endlich mal eingeweiht 🙂

Das Rezept ist nicht 100% Roh weil ich heute Xylit als Süßungsmittel verwendet habe. Man kann Alternativ Datteln verwenden, dann ist es komplett Roh.

Es gibt einige sehr geniale Schokoaufstriche die mit Xylit gesüßt sind, z.B. hier. Ich wollte schon lange mal so was in der Art mit Hanfsamen statt Nüssen machen.

Mission Erfolgreich & Super Lecker!

Hanf-Schokoaufstrich

2 Cup geschälte Hanfsamen
1/2 Cup Xylit (Oder Datteln, da würde ich dann 1 – 1 1/2 Cup nehmen)
1 Cup Kokosöl, geschmolzen
1/2 Cup Sesamöl (oder anderes Öl)
1 Cup Kakao
1 TL Vanille

Alle Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel mixen bis alles püriert und gut vermischt ist.

In Gläser füllen, ergibt etwas mehr als 1 ½ Honiggläser (500 ml) voll.
Im Kühlschrank fest werden lassen.

NomNomNom 😀

Auch wenn man noch so gut auskratzt, im Mixbehälter bleibt immer etwas zurück.
Zur Restverwertung habe ich noch 1 Banane, 4 EL Hanfsamen und 1/2 Liter Wasser mit dazu gegeben und alles nochmal gemixt. so gab es hinterher gleich noch Kakao 🙂

Mousse au Chocolat Torte

Mousse au Chocolat Torte
oder
Die Ultimative Schokotorte 😀

OMG! Ich bin im siebten Schokohimmel <3 Gestern habe ich noch eine Torte zusammen gebastelt. Super Schokoladig, leicht, locker, fluffig, wie Mousse au Chocolat….. nur als Torte! 😀 Perfekt für alle Schokoladenliebhaber, Schokosüchtigen und alle anderen 😀

Boden:

100 g Kokosraspel
100 g Buchweizen, gemahlen
Saft von 1 Zitrone & 1 Orange
Schalenabrieb von einer Zitrone.
4-5 Datteln

Den Buchweizen fein mahlen und zusammen mit den Kokosraspel in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer pürieren und dann auch in die Schüssel geben.
Alles zu einem Teig verkneten und in eine Backform drücken (ich hatte eine mit 18 cm).

Für die Creme:

500 ml Wasser (oder nur 450 ml Wasser und noch 50 ml frisch gepressten Orangensaft, auch Lecker)
4-5 EL weißes Mandelmus (oder ein anderes Nussmus, hab es einfach aus dem Glas reingegossen)
Fleisch von 1 große Avocado
1 reife Banane
5 getrocknete Feigen
60 g Honig, Agavendicksaft oder ein anderes Süßungsmittel nach Wahl
130 g Kokosöl
65 g Kakao
1 1/2 TL Vanille
Schalenabrieb von 2 Orangen
1 Priese Salz
3 EL Flohsamenschalen

Alle Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe zu einer Creme verarbeiten.

Die fertige Creme auf dem Tortenboden verteilen und etwas Glatt streichen.

Noch nach Lust und Laune verzieren.
Ich habe zur Dekoration Kokosflakes, Orangenzesten, Paranüsse und ein Stück Rohe Schokolade (damit es noch Schokoladiger wird, haha) verwendet.

Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Braunhirseriegel

Wird mal wieder Zeit auf dem Blog auch mal wieder was Hochzuladen. Zur Zeit bin ich einfach extrem Faul wenn es um Schreiben und Fotos machen geht 😀

Vorgestern hatte ich nach dem Fitnessstudio noch Lust auf Energieriegel. Also hab ich noch was zusammen gebastelt auf die schnelle 🙂

Frisch hat man Leckere Energierigel, getrocknet schmecken sie wie Schokoladenkekse <3 Braunhirseriegel

500 g Braunhirse
5 EL Blütenpollen
5 EL Hanfsamen
5 EL Sesam
5 EL Leinsamen
5 EL Sonnenblumenkerne
6 EL Kokosraspel
7 EL Kakao & 3 EL Carob (oder 10 EL nur Kakao bzw. Carob)
3 gehäufte TL Zimt

300 g Datteln
Saft von 3 Orangen
1 Stange Vanille
3 EL Kokosmus

Braunhirse im Mixer oder der Getreidemühle fein mahlen.
Zusammen mit den restlichen Samen, Blütenpollen Kokos, Kakao, Carob und Zimt in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft, Vanille und dem Kokosmus im Mixer auf höchster Stufe zu einer Paste verarbeiten.
Das ganze mit zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles miteinander verkneten.
Falls nötig noch einen kleinen Schluck Wasser dazugeben. Hängt davon ab wie viel Saft man aus den Orangen bekommen hat.

Den Teig dann in eine Kuchenform oder in eine mit Backpapier (oder Frischhaltefolie) ausgelegte Auflaufform geben.
Wie viele Formen es werden hängt davon ab wie dick man die Riegel macht.

Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Dann aus der Form befreien und in Stücke schneiden.

Die Riegel im Kühlschrank aufbewahren. Sie halten sich dort einige Tage.
Nachdem die Portion bei mir eine weile halten soll habe ich die Riegel noch über Nacht im Sedona getrocknet damit sie sich länger halten.

Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Am Wochenende habe ich einen Freund von mit Besucht. Dem habe ich vor einer Weile schon eine Geburtstagstorte versprochen die geliefert wird wenn ich mal wieder in der Gegend bin. Jetzt war es so weit. Ich habe lange überlegt was ich ihm für eine machen soll. Aus der Torte wurden dann Törtchen 6 kleine Törtchen. 4 davon hat er dann bekommen.

Am Ende wurde es eine Schoko-Orangentorte mit Kokos-Orangensahne. Und weil er ein großer Fan von Waldkäuzen ist und immer sagt dass er die so mag weil er selbst ja auch ein komischer Kauz ist gab es eine besondere Deko. Einen „komischen Kauz im Nest“ :-).

Hat unglaublich viel spaß gemacht die zu machen. Und sie kamen richtig gut an.


Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Für den Boden:

170 g Erdmandeln (ich hatte gemahlene)
50 g Leinsamen (ich hatte braunen)
90 g Kokosraspel
6 Datteln
1 TL Vanille
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Leinsamen fein mahlen und mit den Erdmandeln, Kokosraspel und Vanille in eine Schüssel geben.
Datteln, Orangenschale und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten und den Tei auf 6 Dessertringe (ich hatte 2 Runde und 4 Quadratische) oder eine kleine Backform (18 cm) drücken.

Für die Creme:

Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Zitrone und 1 Orange
1 TL Maca
½ TL Mesquite
1 Stange Vanille
50 g Erdmandeln
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)
2 gehäufte EL Kakao

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix pürieren und auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Dann mit einem Messer einmal am Rand entlang fahren und die Dessertringe entfernen.

Für die Schoki:

90 g Kakaoliqour
2 EL Kokosöl
1 TL Vanille
½ TL Maca
2 TL Honig (oder Agave, Apfeldicksaft für Veganer)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die fertige Schokomasse habe ich dann einmal in Silikonformen in Form von Eulen & Baumblätter gegossen und der Rest kam auf Strukturfolie.

Da ganze im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Die fertige Schokolade im Kühlschrank aufbewahren. Aus der Schoki von der Strukturfolie habe ich mit den Dessertringen Platten aufgestochen und auf die Törtchen gelegt.

Verziert wurden sie dann noch mit Kokos-Orangensahne.

Für die Sahne:

2 Bananen
Saft von 1 ½ Orangen (waren eher kleine)
Je 4 EL Kokosöl und Kokosmus
1 TL Vanille

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Creme mixen. In den Kühlschrank stellen, und zwischendurch immer wieder mal kurz durchrühren, bis sie fest genug ist um sie mit dem Spritzbeutel auf die Törtchen aufzuspritzen.

Nach Lust und Laune damit verzieren. Nachdem ich ja einen „komischen Kauz im Nest“ haben wollte habe ich mit der Sahne einen Rand gemacht und in die Mitte einen etwas größeren Sahneberg gemacht. Auf den habe ich dann eine von den Eulen gesetzt. Das ganze dann noch mit gehackten Pistazien bestreuen und Orangenzesten in die Mitte geben. in die 4 Ecken kam noch je ein Schokoblatt.

Und so sehen sie aus!

Vegane Schoki – mit Datteln gesüßt

Heute habe ich endlich wieder mal Zeit etwas im Blog zu schreiben :-D.

Nachdem ich letztens erst wieder bei Prohviant meine Vorräte aufgefüllt habe, habe ich endlich wieder Kakaobutter und Kakaoliqour da. Da ist mir beides ausgegangen…. PAAANNIIIKKKK!!! 😀

Dieses mal gibt es eine Vegane Schokolade. Sonst verwende ich ja immer Honig als Süßungsmittel. In der Rohe Rezepte Gruppe auf Facebook meinte letztens jemand dass er die Schoki mit Datteln nie Heil aus der Form bekommt. Ich hatte damit aber bisher noch nie Probleme. Mir ist dann eingefallen dass ich die Schokolade zum fest werden meistens ins Gefrierfach stelle, die meisten anderen hingegen nur in den Kühlschrank. Also habe ich einen Test gemacht und eine gefüllte Form ins Gefrierfach und die andere in den Kühlschrank gestellt. Die Schoki aus dem Kühlschrank ist mir dann auch gebrochen, die aus dem Gefrierfach nicht.
Also am besten im Gefrierfach fest werden lassen und dann erst nachdem man sie aus der Form gedrückt hat im Kühlschrank lagern.

Vegane Schoki mit Datteln

100 g Kakaoliqour
4 EL Kokosöl
5-8 Datteln (je nach gewünschter süße)
3/4 TL Vanille
1/4 TL Zimt
1/2 TL Maca (Optional)
1/4 TL Lucuma (Optional)

Kakaoliqour und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann mit den anderen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die Schokomasse dann in Pralinenfomen aus Silikon füllen (werden je nach Füllhöhe 2-3 Paletten) und im Gefrierfach fest werden lassen. Nachdem sie fest geworden ist die Schokolade aus den Formen drücken und im Kühlschrank aufbewahren, da bleibt sie aber eh sicher nicht lange ;-).

Bei den Datteln sind möglichst frische am besten (bekommt man z.B. oft in Türkischen oder Arabischen Läden). Ansonsten einfach darauf achten dass sie nicht zu hart sind, sonst werden sie nicht richtig zerkleinert und man hat lauter Grobe Dattelstücke in der Schoki.

Orangencremetorte

Heute war ich bei meinem Dad zu Besuch. Meine Tante aus München kam auch vorbei. Super, wieder mal ein guter Vorwand Grund einen Torte zu machen. Wurde eine Orangencremetorte die ich heute Morgen nach der Nachtschicht noch schnell zusammengerührt habe. Das finde ich so toll an Rohkosttorten. Wenn man bei normalen Torten noch den Ofen vorheizt ist man mit der Rohkosttorte schon längst fertig :-D.

Die Torte ist eine Abwandlung von meiner Orangen-Schokotorte.

Orangencremetorte

Für den Boden

160 g Mandeln
50 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
100 g Kokosraspel
6 Datteln
3 EL Hanfsamen, geschält
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Die Mandeln und die Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosraspeln und den Hanfsamen in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft und der Orangenschale in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren. Die Dattelpaste mit in die Schüssel geben und alles gut durchkneten. Den Teig in einer Springform verteilen und glatt drücken.

Für die Creme:

Saft von 1 Zitrone
Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Limette und 1 Orange
½ TL Lucuma
1 Stange Vanille
60 g Mandeln
Je 40 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)

Alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Die Masse auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Als Deko gab es dann neben Orangen- und Zitronenzesten noch Schokolade. Das Rezept für das Schokoladenherz in der Mitte findet ihr hier.



Die Schokolade Außenrum ist die hier:

Schokolade bzw. Dattolade

120 g Kakaobutter
30 g Kokosöl
25 g Kakao
6 frische Datteln
1 TL Vanille
½ TL Mesquite
½ TL Zimt

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Sobald alles komplett geschmolzen ist alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) durchmixen bis die Datteln zerkleinert sind.

Die Schokolade dann in die Silikonformen gießen und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Ich habe in jede Vertiefung/Form 1 TL voll Schokolade gegeben, reicht dann für 3 Paletten.

Wer keine frischen Datteln hat kann stattdessen auch einfach nach Geschmack 2-3 TL anderes Süßungsmittel verwenden (Agave, Apfeldicksaft, Honig etc.).
Ich Bestelle die frischen Datteln meistens hier.

Strukturfolie, Schokolade und Chiapudding.

Heute kam mein Paket vom Pati-Versand an. Neues Spielzeug für die Küche 😀

Es gab 2 neue Formen für Schokolade. Einmal Schmetterlinge und einmal Rosen. Eine Rosenform hatte ich zwar schon mal aber die hat sich unterwegs mal irgendwo aufgelöst *g*.
Dann noch 2 Dessertringe in Herzform, neue Tüllen für den Spritzbeutel und 4 Bögen Strukturfolie. Einen kleinen Notizblock gab es dann noch so dazu :-).
Eine von den Strukturfolien musste ich gleich mal Einweihen. Ich habe sie vorm Benutzen in der Mitte auseinander geschnitten, die sind so groß dass ich sie sonst nie in den Kühlschrank kriege.



Eingeweiht wurde natürlich mit Schokolade. Die war aus:

50 g Kakaoliqour
1 TL Kokosöl
1 TL Honig (Agave oder Apfeldicksaft für Veganer)
je ¼ TL Mesquite und Lucuma
½ TL Vanille

Kakaoliqour und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann die anderen Zutaten unterrühren. Die Schokomasse dann auf der Strukturfolie verteilen und etwas Glatt streichen. In den Kühlschrank stellen bis sie fest geworden ist. Dann Vorsichtig die Folie abziehen.

Macht optisch einiges her finde ich.


Ein Stück davon durfte dann gleich als Deko auf meinen Chiapudding.

Erfrischender Chiapudding

2 Bananen
1 kleine Zitrone, geschält
1 Vanilleschote
1 EL Kokosöl
ein wenig Wasser
5 EL Chiasamen

Alle Zutaten, außer den Chiasamen, im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Dann die Chiasamen unterrühren und das ganze in eine große (oder 2 kleine) Schüssel gießen. Mindestens 1 Stunde quellen lassen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Granatapfelkerne


Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Vor kurzem habe ich mir Muffinformen aus Silikon gekauft. Damit wurde erst mal ein Versuch mit Rohkostmuffins gemacht. Dann wollte ich die auch mal mit Schokolade füllen. Bei der Eröffnung vom Tilia´s habe ich damals auch ein Schokotartelette mit einer Mandelfüllung gegessen. Das war absolut genial und seitdem wollte ich so was mal nachbauen :D. Gestern war es dann so weit.

Nachdem jetzt schon mehrere Leute nach dem Rezept gefragt haben schreib ich es noch schnell auf :-).

Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Zutaten für die Schokolade:

100 g Kakaobutter
10 g Kokosöl
40 g Kakao
70 g Cashews
70 g Honig (oder Agavendicksaft, Apfeldicksaft etc. für Veganer)
½ TL gemahlene Tonkabohne (Alternativ Vanille)
abgerieben Schale von 1 Orange

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) fein mahlen.

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Sobald das ganze geschmolzen ist alles zusammen im kleinen Mixer gut durchmixen.

Für die Füllung:

85 g getrocknete Bananen
¼ TL Vanille
etwas frisch gepresster Orangensaft

Die getrockneten Bananen fein mahlen und mit der Vanille vermischen. Dann nach und nach so viel Orangensaft dazugeben und verkneten bis eine gut Formbare Masse entsteht, ähnlich wie Marzipan.

Zusammenbauen:

Von der Schokolade 1 – 1 ½ TL voll in jede Muffinform geben und in den Kühlschrank stellen.

Die Schokolade solange im Warmen Wasserbad oder im Dörrgerät flüssig halten.

Aus der Füllung 8 Kugeln formen und etwas Flachdrücken.

Sobald die Schokolade im Kühlschrank etwas fester geworden ist die Füllung auf die Schokolade legen und wieder 1-2 TL von der Schokolade darüber geben so das alles gut bedeckt ist. Als Deko habe ich dann noch ein paar Orangenzesten auf der Schokolade verteilt.

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Oder wenn man es eilig hat für etwa ½ Stunde ins Gefrierfach.

Von der Schokolade hatte ich etwas zu viel gemacht. Die reichte dann noch für eine Palette Silikonpralinenformen.

Wer keine Muffinformen aus Silikon hat kann auch einfach normale Pralinenformen verwenden und macht einfach mehrere kleine Versionen davon :-).

Weiße Tonkalade

Gestern ging es dann an die weiße Schokolade als Mitbringsel für unsere Gastgeber nächste Woche. Gewürzt wird dieses mal mit gemahlener Tonkabohne. Finde ich persönlich leckerer als Vanille. Wer keine Tonkabohnen auftreiben kann (gibt es z.B. bei Prohviant oder in vielen Asialäden) nimmt einfach Vanille. Die Schoki gibt es dann in 2 Formen, in Jugendfreien Täfelchen und in einer 18er Version *lach* :-D.

Bei uns gibt es im Moment nicht nur Süßigkeiten, das sieht nur so aus 😉

Weiße Tonkalade

60 g Cashews
20 g Erdnussöl (jedes andere Nussöl geht auch)
100 g Kakaobutter
1 TL gemahlene Tonkabohne
70 g Honig (Oder Agavendicksaft für die Vegane Version)

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) mahlen bis das ganze etwas klumpt. Dann das Erdnussöl dazugeben und noch mal kurz mixen. So bekommt man eine art Cashewmus.

Honig und Tonka mit in den Mixbecher geben.

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist auch mit in den Mixbecher geben und alles gut durchmixen.

Die Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Hier die Jugendfreie Version:

Und die nicht ganz so Jugendfreie *gg*