Blogparade: Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Es ist Herbst und pünktlich dazu startet eine tolle Aktion auf dem Blog Kraftort Rohkostküche. Eine tolle Aktion an der viele Blogger teilnehmen. Es geht um Herbst, Erntedank und Rezepte rund um diese Jahreszeit.
Wenn ihr auf Facebook seid schaut auch unbedingt mal in der Rezeptgruppe dazu vorbei: Rohe Rezepte – Kraftort Rohkostküche

Herbstliche Blogparade “Erntedank”

Jetzt ist der Herbst auch hier voll angekommen. Zu dieser Jahreszeit habe ich ein gespaltenes Verhältnis. Ich mag die Farben, die Gerüche, Kürbisse und Pilze. Bei dem vielen Regen, der Kälte und den immer länger werdenden Nächsten würde ich mich aber am liebsten sofort verkriechen und bis zum Frühjahr Winterschlaf halten.

Trotzdem ist es für mich eine magische Zeit. Es ist Zeit die letzten Früchte und andere Geschenke von Mutter Natur zu ernten. Aber auch Zeit einfach mal Danke zu sagen für alles was uns Mutter Natur gibt.

Ich genieße es im Herbst einfach mal durch den Wald zu Spazieren, das Rascheln der Blätter unter meinen Füßen, der leicht modrige Geruch der in dieser Jahreszeit typisch ist für die Wälder. Und wenn dann morgens noch die ersten Sonnenstrahlen den Nebel durchdringen fühlt sich wohl jeder in eine andere Welt versetzt.

Für mich ist es aber auch ganz Konkret eine magische Zeit. Nicht nur Erntedank fällt in diese Jahreszeit sondern auch einige Feiertage/Feste die uns an unsere Ahnen erinnern sollen, so wie Allerheiligen oder Samhain.
Es ist Zeit zurückzublicken, sich zu Erinnern und einfach mal DANKE zu sagen.
DANKE zu sagen für die Geschenke von Mutter Natur, die Früchte, Wildkräuter und alles andere was wir hier in Hülle und Fülle genießen dürfen.
DANKE zu sagen an all diejenigen die uns vorangegangen sind, für uns da waren und die wir vermissen.

Ich Begleite diese Zeit immer sehr gerne mit Ritualen. Entweder ein Dankesritual für Mutter Natur und die Naturgeister im Wald…

… oder auch für die Ahnen die schon mal vorausgegangen sind.

Es ist aber auch eine Zeit in der das Bedürfnis nach eher Kompakter/schwerer Nahrung zunimmt. Bei mir geht der Verbrauch an Smoothies und Säften im Herbst immer zurück und verlagert sich mehr in Richtung mehr Cracker, gedörrte Nahrungsmittel und vor allem viel Wurzelgemüse.

Die gibt es auch im Rezept. Ich habe eine Weile überlegt welchen Beitrag ich zur Blogparade beitragen will. Erst wollte ich eine herbstliche Kürbistorte machen. Aber Torten und süßes habe ich in letzter Zeit eh schon so viel hochgeladen. Sieht schon fast so aus als gäbe es bei mir nur Kuchen und Eis :-P.
Es wurden dann aber doch Rote Beete Ravioli, solche wollte ich schon lange mal ausprobieren, also Perfekt :-).

Rote Beete Ravioli mit knackigem Salat

Für die Ravioli:

Eine große Rote Beete in Dünne Scheiben schneiden, etwas Salzen und für 2-3 Stunden ziehen lassen. Dadurch werden sie weicher.
Am besten direkt in einem Sieb in die Spüle stellen damit die Flüssigkeit gleich abfließen kann.

Mir waren die Scheiben fast zu dick, beim nächsten Mal nehme ich nicht das Messer sondern den V-Hobel

Für die Füllung – Sonnenblumen-Paprika-Käse

1 Cup Sonnenblumenkerne
Saft von einer Zitrone
1 TL Schabzigerklee
½ rote Paprika
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne über Nacht einweichen. Am nächsten morgen abspülen und zusammen mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren.

Auf eine Scheibe Rote Beete etwas vom Käse geben, eine zweite Scheibe darüber Legen und am Rand etwas andrücken.

Vom Käse bleibt einiges übrig, den Rest einfach im Kühlschrank lagern und als Aufstrich verwenden.

Für den Salat

¼ Kürbis (Hokkaido)
1 Lauchzwiebel
1 kleiner schwarzer Rettich
Ein paar Brokkoliröschen

80 ml Wasser
2 TL Tahin/Sesammus
Saft von 1 EL Zitronensaft (frisch gepresst)
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack

Den Kürbis und den Rettich mit dem V-Hobel oder Messer in feine Streifen schneiden.
Lauchzwiebel in Scheiben schneiden. Die Brokkoliröschen wenn nötig klein schneiden.

Die restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer gut durchmixen und das Dressing dann mit dem Gemüse vermischen.

Bei mir gab es als Topping noch Kürbiskerne und gehackte Pistazien drüber.

Gurken-Algensalat

Mein Fasten habe ich jetzt gestern gebrochen. Es war eine sehr interessante Erfahrung mal über Weihnachten und Sylvester zu Fasten. Vor allem auch zu sehen wie die Umwelt darauf reagiert. Die meisten verstehen ja schon zu anderen Zeiten nicht wie man Freiwillig Fasten kann…. Die meisten haben halt nur Essen im Sinn *g*

ABER über WEIHNACHTEN und auch noch SYLVESTER zu Fasten….. Phu, das scheint für einige schon fast eine Todsünde zu sein 3:). Dann zu Fasten wenn die größten Fressgelage im ganzen Jahr stattfinden.

Im Frühsommer möchte ich dann noch mal ein längeres Saftfasten einlegen. Dann gibt es wieder viele Wildkräuter und der Wochenmarkt ist auch ergiebiger was Grünzeug angeht.
Es war zwar eine interessante Erfahrung, aber ich muss sagen dass mir das Fasten im Frühjahr oder Sommer besser bekommt als im Winter. Klar es geht auch, aber im Winter bin ich während dem Fasten Ruhebedürftiger als ich Frühling/Sommer. Ich neige dann mehr dazu mich zu verkriechen und will einfach Ruhe haben. In der wärmeren Jahreszeit bin ich da beim Fasten wesentlich Aktiver und unterwegs wie der Duracell Hase :-D.

Das war auch der Hauptgrund warum ich das Fasten jetzt gebrochen habe. Ab morgen geht die Arbeit wieder los, da sollte ich dann schon „voll da sein“.

Und nachdem ich jetzt wieder Esse gibt es gleich mal ein Rezept, mein heutiges Abendessen.

Gurken-Algensalat

Ich habe im Bioladen Gestern einiges an Gemüse geschenkt bekommen. Darunter einige Mini Gurken. Davon habe ich 3 genommen für diesen Salat. Dürfte in etwa ½ normalen Gurke entsprechen.

3 kleine Gurken
1 Handvoll in Streifen geschnittene Algen (Kombu, vorab 10-15 Minuten eingeweicht)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
1 Knoblauchzehe
einige Kardamom und Koriandersamen
(Wer will kann noch etwas Salz dazugeben)

Die Gurken in dünne Scheiben schneiden, ich habe dafür den V-Hobel genommen.
Knoblauch fein Hacken.
Kardamom und Koriandersamen im Mörser grob zerstoßen.

Alle Zutaten miteinander vermischen und etwas durchziehen lassen.

Vor dem Servieren noch mit etwas Sesam bestreuen.

Bei den Algen habe ich jetzt einfach genommen was ich noch da hatte. Für den Salat kann man aber auch ohne Probleme andere Algen verwenden.

Rosenkohlsalat

Auf meiner Facebookseite habe ich gestern Fotos von meinem Einkauf vom Wochenmarkt gepostet.

Neben Grünkohl, Fenchel, Mangold und Petersilie hatte ich auch Rosenkohl gekauft. Ich bekam dann ein paar Nachrichten ob ich den Roh esse und wenn ja wie.

Ja, den esse ich Roh :-D. Ich finde ihn Roh sogar wesentlich leckerer als gekocht. Rosenkohl esse ich gerne einfach so wie er ist aber auch klein geschnitten im Salat. Und genau so einen zeige ich euch heute mal.

Rosenkohlsalat

3 Handvoll Rosenkohl
1 große Karotte
1 Lauchzwiebel
Saft von 1 Orange
1 TL Paranussmus (oder ein beliebiges anderes Nussmus)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
nach Wunsch noch etwas Salz oder Kräutersalz

Rosenkohl, Karotte und die Lauchzwiebel klein schneiden und in eine Schüssel geben.

Orangensaft und Paranussmus in einer kleinen Schüssel oder Tasse vermischen. Mit Pfeffer und Salz abschmecken. Das Dressing mit dem Gemüse vermischen.

Kann man sofort essen, noch besser wird es aber wenn man den Salat vor dem essen noch 30-45 Minuten durchziehen lässt.

Und so sieht er aus 🙂

Bunter Spargelsalat

Heute gab es das erste Mal heuer rohen Spargel bei uns :-). Roh schmeckt der mir sogar besser als gekocht.

Heute gab es das ganze gleich mal als bunten Salat.  Ergibt 2 große Portionen.

Bunter Spargelsalat

14 Stangen Spargel
3 Karotten
1 Paprika (ich hatte eine rote)
3 Tomaten
2 handvoll Bärlauch
3 EL Apfelessig
2-3 EL Honig (oder Agavendicksaft für Veganer)
etwas frischer Rosmarin
1 TL Salz
Pfeffer nach Geschmack

Spargel wenn nötig Schälen, dann in Scheiben schneiden. Karotten der Länge nach halbieren und dann auch in Scheiben schneiden. Rosmarin fein hacken.
In einer Schüssel mit Essig, Honig und Salz vermischen und mindestens 1 Stunde durchziehen lassen.

Kurz vor dem servieren das restliche Gemüse vorbereiten. Paprika würfeln, Tomaten vierteln und dann in Scheiben schneiden und den Bärlauch in Streifen schneiden.
Alles miteinander vermischen und mit Pfeffer abschmecken.

Das ganze dann noch mit Hanfsamen und schwarzem Sesam bestreuen. Dazu gab es bei uns pikante Leinsamencracker.