Frohe Ostern :-)

Frohe Ostern und viel spaß beim Schneeräumen und Scheiben am Auto freikratzen. Irgendwas läuft heuer gewaltig falsch 🙁 So wird das nichts mehr mit den Wildkräutern.

Und wenn draußen schon nichts grünes zu sehen ist dann darf es zumindestens in der Tasse grün sein 🙂

Grüner Ostersmoothie aus:

4 Hände voll Spinat
1 Pok Choi
1 Stange Sellerie
2 kleine Äpfel
1 Banane
2 Kiwis
500 ml Wasser

Ab in den Mixer damit und 1 Minute im Vitamix auf höchster Stufe mixen. Nur die Tasse habe ich mal dem Frühlingshaften Wetter hier angepasst.

Pesto Saigon und gefüllte Oster-Schokopralinen

Heute gab es Restverwertung. Vom letzten Einkauf im Asialaden war noch einiges an Grünzeug da. Daraus habe ich heute eine Art Pesto gemacht. Das ganze wurde dann zum  Füllen von Champignons und für eine Soße, für Kohlrabinudeln, benutzt. Der Asiashop in dem ich immer Einkaufe heißt „Saigon“, also nenne ich das ganze einfach mal „Pesto Saigon“ 🙂

An Grünzeug hatte ich noch Wasserspinat, Cha Om und langer Koriander.

Wasserspinat ist ähnlich wie unser Spinat auch eher mild im Geschmack und ich benutze ihn gerne in Smoothies.
Cha Om wird in Thailand oft als Gewürz benutzt, vor allem in Omelette. Die Verkäuferin hat gesagt dass es in Thailand Stinkkraut heißt. Der Geruch ist wirklich intensiv aber Geschmacklich einfach der Hammer. Man sollte aber nicht zu viel davon verwenden weil es doch recht intensiv ist. Das ich das Kraut roh verwende hat mir Bewunderung von der Verkäuferin eingebracht *lach*. Sie meinte sie kann das nur in Omelette essen 😀
Langer Koriander ist auch ein tolles Kraut. Auf der Packung steht als Bezeichnung einfach nur „Stinking“ 😀 es riecht recht extrem nach Koriander und schmeckt auch intensiver als unser Koriander.

Pesto Saigon
An Kräutern hatte ich insgesamt 135 g. Die einzelnen Kräuter habe ich nicht separat gewogen. Der Hauptanteil liegt beim Wasserspinat (etwas mehr als die hälfte), dann der lange Koriander und vom Cha Om nur die abgerupften Blätter von 4-5 Stängeln.

Das ganze zusammen mit

100 ml Sonnenblumenöl
1 TL Salz
1 Chilischote

im Vitamix Pürieren. Vom Pesto bleibt einiges übrig, das ganze einfach in ein Glas geben und mit etwas Öl bedeckt in den Kühlschrank stellen.
Beim nächsten mal werde ich aber mehr Wasserspinat und weniger vom langen Koriander nehmen, der ist mir fast zu Intensiv.

Für die gefüllten Champignons:

400 g Champignons
Pesto Saigon

Die Stiele von den Champignons entfernen (werden später in der Soße verwendet) und je 1-2 TL Pesto in de Pilze füllen.
Zur Seite stellen und etwa 30-60 Minuten stehen lassen damit das ganze noch etwas durchziehen kann. Wer will kann das ganze auch 1-2 Stunden bei 40 Grad in den Dörrautomaten stellen. Dann wird das ganze etwas angewärmt und geschmacklich etwas intensiviert. Werde ich aber nicht mehr machen weil das Pesto oberflächlich dadurch gewaltig nachdunkelt. Sieht frisch einfach besser aus.

Für die Soße: 

1 Karotte
1 Zwiebel
3 Zehen Knoblauch
1 EL Pesto
die Stiele von den Champignons
200 g Wasser
3 EL Hefeflocken
Salz, Pfeffer, Paprika, Chili nach Geschmack

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen. Das Gemüse in Stücke schneiden und  dann alle Zutaten in den Mixer geben. Alles auf höchster Stufe etwa ½ Minute Mixen.

Dann noch 2 Karotten in kleine Würfel schneiden und unter die Soße rühren.

Dann 3 kleine Kohlrabis im Spirali zu Spaghetti verarbeiten. Zusammen mit der Soße in eine Schüssel geben und durchmischen.

Nudeln und Champignons auf einem Teller anrichten und Fertig.

Letztens habe ich ja schon meine Osterkekse gemacht. Zu Ostern gehört aber auch einfach Schokolade dazu. Also habe ich heute noch ein Rezept von Rohtopia nachgemacht. Gefüllte Osterpralinen. Die sind der absolute Hammer und auf jeden Fall nachmachenswert.
Bin gerade am Überlegen ob ich die morgen zu meiner Familie mitnehme oder ob ich ein Egoist sein soll und alles selber Esse.

Wenn schon kein Osterlamm dann halt Osterkekse

Ich habe mich für Ostern mal an Rohkostkekse gewagt. Beim nächsten Mal werde ich aber die Nüsse nach dem Einweichen erst etwas Antrocknen lassen sonst brauchen die ewig zum Trocknen bzw. müsste es dann auch ohne Probleme ohne Dörren gehen.

Knusprige Schokokekse

500 g Haselnüsse
200 g Datteln
3 EL Kakao
1 TL Muskatblüte

Die Haselnüsse über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen und die Nüsse abspülen.
Dann das ganze zusammen mit den Datteln durch den Fleischwolf drehen. Bei meinem Entsafter ist noch ein anderer Einsatz dabei zum mahlen, der Funktioniert im Grunde wie ein Fleischwolf, den nehme ich immer für so was her.
Kakao und Muskatblüte dazugeben und alles gut durchkneten.
Das ganze dann entweder zu Kugeln formen, etwas platt drücken und auf einen mit Paraflexxbögen ausgelegten Einschub vom Sedona setzen.
Wer es etwas umständlicher machen will drückt den Teig in Ausstechformen und setzt die geformten Kekse dann auf die Einschübe (Das mach ich nie mehr *gg*). Zum Ausrollen ist der Teig zu feucht.
12 Stunden bei 40 Grad Trocknen, dann umdrehen und noch mal 10 Stunden trocknen lassen (kommt auf die Dicke der Kekse an wie lange es trocknen muss, sie sollten außen Knusprig außen knusprig und innen noch leicht feucht sein)

Zitronige Mandelkekse

500 g Mandeln
200 g Datteln
1 ½ TL Vanille
Saft & Schale von einer Zitrone

Die Mandeln über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen und die Mandeln noch mal abspülen.
Mandeln zusammen mit den Datteln durch den Fleischwolf drehen und dann die restlichen Zutaten zugeben und gut durchkneten. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas mehr Zitronensaft zugeben.
Wie oben beschrieben Formen und dann im Sedona ebenfalls bei 40 Grad 12 Stunden trocknen, dann umdrehen und noch mal ca. 10 Stunden trocknen lassen.

Karotten-Frühstücksbrötchen

Eigentlich hätte es Karottenkekse werden sollen… hätten 😀
Von der Konsistenz und Geschmack her haben sie eher was von Miniatur-Brötchen, ideal für süße Aufstriche.

400 g Mandeln
500 g Karotten
100 g gemahlener goldener Leinsamen
2 TL Vanille
80 g Honig oder Agavendicksaft

Mandeln über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abtropfen lassen und noch mal abspülen.
Zusammen mit den Karotten durch den Fleischwolf drehen und dann die anderen Zutaten dazugeben und gut durchkneten.
Etwa 1 Stunde stehen lassen damit der Leinsamen quellen kann.

Dann kommt noch eine Glasur  darüber aus:

3 EL Mandelmus
6 EL Zitronensaft
2 TL Honig oder Agavendicksaft

Alles in einer kleinen Schüssel oder Tasse verrühren und dann auf die Brötchen streichen.

Das ganze 12 Stunden im Sedona trocknen. Dann umdrehen und noch mal 15 Stunden trocknen.

Leider hat sich bei der Glasur der Zitronengeschmack fast vollständig verflüchtigt 🙁
Werde ich aber sicher noch mal machen, nur dieses Mal größer als jetzt. Rohkost-Frühstücksbrötchen 😀

Rohkostsushi und das erste Mandelmus

Gestern gab es einen Versuch mit Rohkostsushi. Bei den Algenblättern bin ich mir aber nicht sicher ob sie Rohkostqualität haben. Sie sind auf jeden fall nicht geröstet, also nur getrocknet. Wenn ich mal wieder Reich bin 😀 werde ich mal die Noriblätter von Lifefood ausprobieren.

Anstelle von Reis habe ich Blumenkohl verwendet.
Den Blumenkohl in der Küchenmaschine fein raffeln und dann mit Essig, Salz und etwas Agave oder Honig abschmecken.

Als Füllung habe ich alles Verarbeitet was ich so im Kühlschrank gefunden habe. Frisch geriebener Meerrettich und Ingwer, Karotten, Rote Beete und alles Mögliche an Grünzeug.

Dann braucht man nur noch eine Sushimatte (zum Formen Sushi, gibt es in jedem größeren Supermarkt). Blumenkohl auf dem unteren viertel von einem Noriblatt verteilen, Füllung drauf und das ganze einrollen. Wie man das ganze rollt seht ihr hier (auch wenn ich das so nie hinbekomme… aber Hauptsache es schmeckt).

Dann habe ich heute meinen ersten Versuch mit Mandelmus in Rohkostqualität im Vitamix gestartet.

Ich muss gleich sagen, in den Videos die man dazu auf Youtube findet sieht das VIEL EINFACHER aus. Man sollte schon etwas Zeit einrechnen weil das Mandelmus durch die hohe Umdrehungszahl vom Vitamix sehr schnell heiß wird. Man muss das ganze also zwischendurch immer wieder abkühlen lassen weil es das sonst mit der Rohkostqualität war.

Für das Mandelmus habe ich 500 g Mandeln genommen. Laut Anleitung vom Vitamix geht das ganze nur ohne Öl wenn man geröstete und bereits geölte Nüsse benutzt. Also kommt noch etwas Mandelöl dazu. Ich habe mit 50 g Mandelöl begonnen. Das war aber etwas zu wenig, das Mandelmus blieb dadurch recht fest und bröselig. Habe dann noch mal 20 g dazugegeben. Hier wurde es dann schon Mandelmus, allerdings noch recht fest. Ich würde sagen Ideal als Grundlage für Aufstriche etc. Ich wollte es aber etwas Flüssiger und gab noch mal 20 g dazu, dann wurde es so wie ich es haben wollte von der Konsistenz her. Insgesamt brauchte ich also 90 g Öl auf 500 g Mandeln.

Die Mandeln in den Mixer geben und das Öl dazu. Alles ein wenig durchschütteln so dass sich das Öl auf den Mandeln verteilt.

Dann auf höchster Stufe Mixen und dabei immer wieder mit dem Stößel alles nach unten drücken. Nach 30-40 Sekunden ausschalten sonst wird das ganze zu warm. Ich habe das ganze ans offene Fenster gestellt, so kühlte es etwas schneller ab.

Nach dem ersten Durchgang sah das ganze so aus (mit 50 g Öl):

Nachdem das ganze wieder Kalt ist weder auf höchster Stufe Mixen und die Masse dabei immer wieder runter drücken. Wieder nach 30-40 Sekunden ausstellen und abkühlen lassen. Das ganze habe ich insgesamt 5-mal wiederholt, dazwischen immer 10-15 Minuten abkühlen lassen.

Am Ende bekommt man ein sehr feines Mandelmus das es von der Konsistenz her jederzeit mit dem gekauften Aufnehmen kann. Der größte Unterschied liegt hier im Geschmack. Ich finde das selbst gemacht schmeckt einfach besser als das fertig gekaufte.

Nachdem ja alle Mixer den Nachteil haben das man nie alles aus dem Mixbehälter rausbekommt gab es nach der Herstellung vom Mandelmus noch einen Kakao. Zum Mandelmus das den Becher nicht verlassen will einfach noch Wasser, Agavendicksaft (oder Honig, Datteln, was auch immer), Kakao und Gewürze wie Zimt, Vanille etc. dazugeben und gut durchmixen. So verschwendet man nichts vom Mandelmus. Zum Becher einfach Ausspülen ist es zu schade.

Karottensalat mit „Anti Vampir Dressing“

Heute Morgen gab es erst mal wie fast jeden Tag einen grünen Smoothie. Dieses mal aus Sellerie,  Blätter von Kohlrabi, Spinat, Äpfeln, Banane und Zitrone. Inzwischen bin ich dazu übergegangen den Alltäglichen Smoothie im Vitamix zu machen. In ihm werden sie einfach feiner und cremiger. Und im Gegensatz zu meinem Mixer setzt sich beim Vitamix nichts ab wenn man den fertigen Smoothie mal etwas länger stehen lässt. Der Behälter wurde Randvoll. Der Rest vom Smoothie (2 Liter zum Frühstück wären doch etwas arg viel) wurde einfach in Flaschen und Gläser umgefüllt und wartet jetzt im Kühlschrank darauf heute Abend getrunken zu werden.

Gestern habe ich aus Gemüseresten die weg mussten und eingeweichten Leinsamen noch Cracker gemacht die gerade beim Trocknen sind. Dabei habe ich dann gleich mal herausgefunden dass der Vitamix und eingeweichte Leinsamen KEINE Freunde sind. Ich habe erst etwas klein geschnittenes Gemüse und etwas Wasser in den Mixer gegeben und dann einen Teil der eingeweichten Leinsamen dazu. Mein Saro schafft das ohne Probleme. Der Vitamix dagegen hat nach wenigen Sekunden beschlossen das Leinsamen doof sind und den Überlastungsschutz ausgelöst 😀
Wer also etwas feinere Leinsamencracker machen möchte und dazu den Vitamix benutzen will sollte lieber erst die Leinsamen mahlen und dann Einweichen. Dann das Gemüse pürieren und Anschließens beides in einer Schüssel vermischen.

Später gab es dann noch einen Karottensalat, auf einen solchen hatte ich schon länger mal wieder Lust. Dazu ein Knoblauchdressing, von dem Dressing war ich so begeistert das ich es gleich Aufschreiben musste, DAS gibt es jetzt öfter, einfach der Hammer :-).
Neben Karotten kam noch roter Rettich und etwas Butternutkürbis mit rein die sich noch im Kühlschrank versteckt hatten.

Für den Salat (2 Portionen):

10 Karotten
3 Stück roter Rettich
ein kleines Stück Butternutkürbis

Alles in der Küchenmaschine fein Raffeln und zur Seite stellen.

Für das Dressing:

7 Knoblauchzehen, geschält
40 ml Sonnenblumenöl
1 El Mandelmus
1 EL Zitronensaft
Je 6-7 Salbei- und Rosmarinblätter
80 g Wasser
Salz & Pfeffer nach Geschmack

Die Knoblauchzehen grob Vorschneiden und zusammen mit den anderen zutaten, bis auf das Wasser, in einen kleinen Mixer (Personal Blender, Mr. Magic etc.) und das ganze zu einer Creme Mixen.
So schmeckt das ganze schon verdammt lecker und eignet sich schon als Dip oder Aufstrich für Cracker. Aber es soll ja ein Dressing daraus werden. Also kommt jetzt noch das Wasser dazu. Noch mal gut durchmixen und Fertig.

Das Dressing mit dem geraspelten Gemüse in einer Schale gut vermischen. Dann 30-45 Minuten stehen lassen.

Auf Teller verteilen und fertig.

Dazu gab es noch Leinsamenbrot mit einem Avocadoaufstrich aus Avocados, Zitronensaft, Chili, Pfeffer, Salz und etwas Honig.

Wirsingsrouladen oder warum selbst Kochen wenn der Freund Koch ist :-D

Vorestern habe ich nicht „gekocht“ sondern wurde von meinem Freund bekocht, so lässt es sich Leben. Es gab Wirsingrouladen mit der übrigen Tomaten-Chilisoße vom Vortag als Basis für die Füllung und dazu Süßkartoffelpommes (in Pommesform schneiden du würzen) und dazu Kürbisketchup 🙂

Die Frühschicht habe ich Überstanden, jetzt geht es dann an das Projekt „Ostern“. Ich will heuer für Ostern mal Anstatt Osterlampi zu Backen was ja durch die Rohkostphase gerade wegfällt, Rohköstliche Osterkekse machen. Ein Ungefähres Rezept dafür habe ich schon im Kopf, mal schauen wie ich das Umsetzen werde.

Anfang nächster Woche will ich dann auch die beiden Mixer mal etwas Quälen und Erdmandelmus herstellen. Mal schauen wer sich hier besser schlägt. Der Tom von Saro oder der Vitamix.

Jetzt gibt es dann noch schnell eine Zimt-Mandelmilch :-).

600 ml Wasser
80 g Mandeln
3 TL Zimt
¾ El Agavendicksaft oder Honig (oder auch mehr, je nachdem wie süß man es haben möchte)

Alles in den Mixer geben und etwa 1 Minute lang auf höchster Stufe mixen.

Vorhin im Bioladen bekam ich noch Sellerie, 1 Bund Radieschen und 1 Kopf  Eichblattsalat geschenkt, der wird nachher noch in einen Smoothie wandern. Mal schauen wer von den 2 Mixern den machen muss. Wenn ich Frühschicht habe gibt es den grünen Smoothie meistens am Nachmittag oder Abend. Irgendwie blöd wenn das Schlafzimmer der Nachbarin direkt über Küche und Wohnzimmer liegt. Da kommt es gar nicht gut um 4 Uhr morgens den Mixer zu benutzen 😀

Nudeln mit Tomaten-Chilisoße und danach Lavendolade :-)

Bis jetzt läuft das Rohkost-Experiment super. Das merke ich vor allem an der Frühschicht diese Woche. Normal bin ich danach immer total fix und fertig und mit den Nerven am Ende. Die anderen Schichten gehen, aber die Frühschicht ist BÖSE :-D. Bis jetzt habe ich sie trotz Stress und einer Unglaublich hohen Konzentration von Idioten… weniger freundlichen Menschen *g* gut überstanden. Bis jetzt sogar ohne den berühmten „toten Punkt“ was mich wirklich wundert. So kenne ich das nicht von mir. Und irgendwie hab ich zur Zeit ständig Lust darauf durch die Gegend zu hüpfen wie ein kleines Kind :-D. So, und jetzt zum Essen.

Nudeln mit Tomaten-Chilisoße

De Nudelsoße ist mehr als man für die Nudeln braucht. Bei mir wird daraus nach dem Essen einfach ein Aufstrich/Dip für Cracker etc. Wer sie nur für die Nudeln braucht kommt locker mit der halben Menge aus.

Heute kommt mal wieder der Spirali zum Einsatz. Wer so einen nicht hat kann den Rettich mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden die dann ähnlich wie Bandnudeln aussehen oder einfach in feine Streifen schneiden.

Für die Nudeln:

1 Radi (Rettich)
½ TL Salz

Den Radi im Spirali zu Spaghetti verarbeiten und in eine Schüssel geben. Mit dem Salz bestreuen und etwas durchkneten. Ca. 20-30 Minuten stehen lassen.

Für die Soße:

100 g Roggen grob Schroten (Getreidemühle, Kaffeemühle geht aber auch) und in 120 ml Wasser einrühren und zugedeckt 1-2 Stunden stehen lassen.

1 Handvoll Arame-Algen in etwas Wasser einweichen und ca. 45-60 Minuten stehen lassen.

Für den Rest der Soße:

4 Tomaten
1 Karotte
3 Zehen Knoblauch
6 Datteln
2 TL getrocknete Jalapeño
1-2 frische Chili, je nach Schärfegrad
8 getrocknete Tomaten
Oregano, Thymian, Cumin und Salz nach Geschmack
Zum bestreuen: Sesam zusammen mit etwas Salz in der Kaffeemühle oder Mixer grob gemahlen.

Alles zusammen mit 250 ml Wasser im Mixer Pürieren. Dann den eingeweichten Roggen und die Algen (vorher Einweichwasser abgießen) unterrühren.
Dann noch 1 rote Paprika und 1 Zwiebel würfeln und unterrühren.

Nudeln auf 2 Teller verteilen, etwas von der Soße darüber geben und mit der Sesam-Salz-Mischung bestreuen. Fertig 🙂

Und danach noch etwas Lavendolade. Schokolade mit Lavendelblüten und Lila Maismehl. Rezept gibt es hierfür noch keines, das ist noch nicht ganz so wie ich es haben will. Vor allem mit dem Farbton bin ich noch nicht zufrieden, das Lila ist zu Dunkel geraten.  Aber Fotos gibt es schon mal vom ersten Probelauf 😀

Schnelle Karottencremesuppe & Erdmandel-Schokoeis :-)

Heute gibt es was ganz schnelles. Gerade richtig wenn man wegen der Arbeit eh schon keine Nerven mehr hat, da muss es dann immer schnell gehen in der Küche.

Karottencremesuppe

1 Avocado
5 Karotten
2 Knollen Topinambur
½ Limette, geschält
2 EL Mandelmus
2 TL Kelp, gemahlen
½ Chilischote (oder mehr, je nach Geschmack)
1 ½ Tassen Wasser (250 ml Tasse)
Salz, Pfeffer & Paprika nach Geschmack

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und mit einem Löffel das Fruchtfleisch rauskratzen. Karotten und Topinambur in Stücke schneiden. Dann alle Zutaten in den Mixer geben und etwa 1 ½ Minuten Pürieren.
In Teller geben (ergibt 3 große Portionen) und nach Lust und Laune noch mit Gemüse, Samen, sprossen oder was auch immer bestreuen. Wir haben dieses mal Paprikascheiben, rote Beete und schwarzen Sesam genommen. Irgendwie sieht das ganze aus wie aus einem 70er Jahre Kochbuch O.o

Danach gab es noch ein Eis. Nachdem ich den Vitamix ja etwas Quälen wollte gab es:

Erdmandel-Schokoeis 😀

100 g Erdmandeln
20 g Kakaonibs
60 g Wasser
1 Banane
3 gefrorene Bananen
½ Limette, geschält
1 TL Maca

Banane schälen und zusammen mit den Erdmandeln, Kakaonibs, Maca und dem Wasser in en Mixer geben und alles einige Sekunden auf höchster Stufe zu einer Creme verarbeiten.
Die alleine ist schon lecker und würde einen guten Aufstrich für Brot oder Cracker abgeben.

Die gefrorenen Bananen in Stücke schneiden und ab in den Mixer damit. Mixer einschalten und den Turboknopf drücken. Mit dem Stopfer etwas nachhelfen und etwa 30 Sekunden lang mixen.

Das Eis auf Eisschalen verteilen (ergibt je nach Größe 2-3 Portionen) und mit Kokosflocken bestreuen. Das Eis ist extrem süß, und das ohne die Zugabe von Honig oder Agave 🙂

Von den Kakaonibs und Erdmandeln sind im fertigen Eis noch kleine Punkte zu sehen, bemerken tut man sie beim Essen aber nicht, ist ein ähnlicher Effekt wie bei Vanille.

Mein Gastmixer

Vor einigen Tagen bekam ich vom Perfekte Gesundheit Shop (PGS) das Angebot den Vitamix TNC 5200 für 6 Wochen zu Testen.
Als ich mir letztes Jahr einen Mixer zugelegt habe war die Überlegung auch welcher es werden soll. Klar, am bekanntesten war der Vitamix, hier hatte mich aber der doch recht hohe Preis Abgeschreckt. Bei mir wurde es dann das Modell „Tom“ von Saro mit dem ich sehr zufrieden bin.

Ich habe das Angebot vom PGS dann angenommen. Einmal weil ich immer ganz wild bin auf neue Küchengeräte und es für mich eine tolle Gelegenheit ist mal einen Vitamix zu Quälen. Vor allem habe ich das Angebot aber angenommen weil ich den PGS-Shop von Ute-Marion Wilkesmann und ihrer Seite her kenne. Sie hatte vor einer weile auch den Vitamix im Test. Von dieser Frau halte ich Persönlich sehr viel, nicht nur wegen ihrer sehr Empfehlenswerten Rezeptseite und ihrem Blog sondern auch weil sie genau wie ich zu den „Selbstdenkern“ gehört und sich nicht mit Vorgefertigten Meinungen abgibt und ihre Meinung immer frei äußert auch wenn sie anderen mal nicht gefällt.

Und genau das Erwartet euch die nächsten Wochen jetzt auch immer wieder mal. Es wird nicht jeden Tag ein Beitrag über den Vitamix kommen, keine Angst :). Ich Lebe ja auch nicht nur aus dem Mixer. Ich werde das Gerät die nächsten Wochen fleißig Testen und schauen wo seine Stärken aber auch seine Schwächen liegen. Vor allem aber will ich auch mal schauen ob er den hohen Preis auch Wert ist. Dazu werde ich auch immer wieder mal Sachen im Vitamix und danach im Tom zubereiten und vergleichen.  Es wird also Spannend :-).

An dieser Stelle auch mal ein Danke an PGS für das Vertrauen zu mir und die Möglichkeit mal einen anderen Mixer als meinen eigenen zu Quälen.

Dann stelle ich meinen Gastmixer mal schell vor… hm, Tom schaut schon ganz skeptisch *grins*

Den Mixer bekommt man in 4 Farben: weiß, schwarz, rot und Edelstahl, ich habe den roten im Test.

Besonders gefällt mir hier das man die Geschwindigkeit Stufenlos Einstellen kann. An der Front finden sich dazu 3 Knöpfe. Der An/Aus Schalter, der Turboknopf und ein Rad an dem man die Geschwindigkeit zwischen den Stufen 1-10 verstellen kann. Von der Umdrehungszahl her geht es von 1000 – 37000 Umdrehungen. Im Vergleich dazu kommt mein Tom auf 38000 Umdrehungen.

Auf Stufe 1 hört sich das Gerät irgendwie wie das Mofa an das ich in der Lehrzeit hatte. Bei den höheren Stufen geht es dann eher in Richtung Staubsauger 😀

Von der Verarbeitung her bin ich geteilter Meinung. Der 2 Liter Mixbehälter sieht Klasse aus, ein sehr schickes Teil. Das ganze ist auch Hochwertig verarbeitet und im Gegensatz zu meinem Mixer reicht der Stößel hier bis knapp über die Messer was ich schon mal Vorteilhafter finde. Der Mixbehälter hat auch den Vorteil dass er BPA-frei ist.
Der Motorblock hingegen wirkt dagegen etwas billig. Das Plastikgehäuse wirkt bei meinem Mixer um einiges Stabiler, aber es kommt ja die nächsten Wochen noch auf  ob der Schein hier trügt. Rein vom Optischen her Überzeugt mich dieser Teil vom Gerät nicht wirklich.

Hier Fotos von der Ankunft, danach geht es gleich mal an die ersten 2 Kreationen im Vitamix 🙂

Das Packet:

Es wird geöffnet:

*uff* Den Karton da rausbekommen ist gar nicht so einfach…hab es aber geschafft 🙂

Der erste Blick ins Innere. DAS ist schöner als Weihnachten!

Und das ist alles drin 🙂

Und los geht es mit dem Miiixxxeeennn.

Als erstes gab es einen ganz einfachen Kakao. Die Zutaten sind:

40 g Mandeln
20 g Hanfsamen, ungeschält
9 kleine, getrocknete Datteln
2 El Kakao
etwas Vanille
800 ml Wasser

Das ganze in den Mixer geben und auf Stufe 10 etwa 1 Minute lang Mixen. Lecker aber nicht besser als aus meinem Mixer. Kakao sollte aber auch noch keine Herausforderung sein für einen Mixer.

Danach gab es dann noch einen grünen Smoothie. Mein Tom kriegt so ziemlich alles klein, nur mit Karottengrün hat er so seine Probleme. Es wird dann zwar schon ein Smoothie aber ich habe dann noch relativ viel größere Faserstoffe drin die beim Trinken etwas stören. Darum Entsafte ich das Karottengrün meistens. Also habe ich mich als Grünanteil im Smoothie neben Kohlrabiblätter auch für Karottengrün entschieden.

Wir brauchen:

Grün von 1 Bund Karotten
Blätter von 1 Kohlrabi
1 Mango
1 Banane
1 Limette
450 ml Wasser

Mango, Limette und Banane schälen. Alles in grobe Stücke schmeißen und dann ab in den Mixer damit. Das Wasser dazugeben und den Deckel drauf. Dann einschalten, den Turboknopf drücken und alles knapp 1 Minute Mixen. Fertig 🙂

Ich muss sagen: WOW
Der Smoothie wurde super Cremig und der Vitamix hat das Karottengrün Problemlos zerkleinert, da war nicht ein Faserstückchen mehr zu finden.


Mal schauen was mir die nächsten Tage noch für Ideen kommen. Wenn jemand gute Ideen hat, nur raus damit 😉

Gemischter Salat mit Bärlauchdressing

Die letzten Tage habe ich eindeutig zu viele getrocknete Sachen gegessen. 😀 Aber das Dörrgerät musste einfach getestet werden. Jetzt bin ich eine weile mit Crackern und Co. versorgt.

Darum gibt es heute mal wieder was Frisches. Einen gemischten Salat mit Bärlauchdressing 🙂 Das erste Wildkraut das heuer meinen Weg gekreuzt hat.

Für das Dressing:

1 Handvoll Bärlauch
1 kleine Tomate
1 Zehe Knoblauch
2-3 TL Agavendicksaft oder ein paar Datteln
1/2 TL Salz
etwas Pfeffer und Chili
ein Schuss Hanföl
2-3 EL Limettensaft
200 ml Wasser

Den Knoblauch schälen und dann alles zusammen in den Mixer werfen und zu Dressing verarbeiten. Ich habe nur die hälfte vom Dressing gebraucht, der Rest steht jetzt im Kühlschrank und wird die nächsten Tage über einen andern, wehrlosen, Salat gekippt 🙂

Für den Salat:

3 kleine Karotten
1 Fenschelknolle
4 Knollen Topinambur
1 Pok Choi
1/2 Kohlrabi
3 Handvoll Linsensprossen

Das Gemüse wenn nötig schälen und dann kleinschneiden. Das Dressing darüber kippen, vermischen und auf Tellern Anrichten. 1-2 getrocknete Feigen pro Portion in dünne Scheiben schneiden und auf dem Salat Anrichten. Mit etwas Agavendicksaft Beträufeln und mit schwarzem Sesam Bestreuen.

Goldene Knusperkekse

Nachdem ich in den letzten Tagen etwas mit Rohen Crackern und Rohbrot Experimentiert habe kam jetzt mal ein süßes Experiment im Sedona. Neben den Kekse hatte ich noch Buchweizencracker mit im Sedona, die sind aber noch nicht ganz fertig, die werde ich dann ein anderes mal Vorstellen. Heute also eine XXL-Ladung (3 Einschübe voll) goldene Knusperkekse 🙂 . Dazu  noch eine kuschelige Decke, ein Rohkost-Kakao und ein gutes Buch, dann ist man bestens gewappnet für kalte, stürmische Regentage.

Goldene Knusperkekse
400 g goldener Leinsamen (der braune geht auch aber der goldene ist einfach schöner)
200 g Sesam, ungeschält
50 g Canihua
800 g Wasser
70 g Agavendicksaft (oder nach Wunsch auch mehr)
3 TL Hung Liu Pulver (ein Gewürz aus dem Asialaden, besteht aus Zimt, Anis, Nelken, Kardamom. Wenn man das Gewürzpulver nicht findet einfach mit den einzelnen Zutaten abschmecken)

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchrühren. Das ganze 2-3 Stunden quellen lassen. Dann auf 3 mit Paraflexx ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen und das ganze gleichmäßig glatt streichen. Genau wie bei den Buchweizencrackern wieder Rillen in die Masse ziehen.
Das ganze kann dann noch mit gehackten Nüssen, Samen oder was auch immer ihr wollt bestreut werden.


Ich habe ein Blech mit schwarzem Sesam und Kürbiskernen und ein anderes mit Kakaonibs und Hanfsamen bestreut. Das dritte kam ohne alles in den Sedona.
Für 10 Stunden bei 40 Grad Trocknen und die Kekse dann Umdrehen und weitere 10 Stunden fertig Trocknen.

Sofern man das ganze nicht schon während dem Umdrehen entlang der Rillen in passende Stücke gebrochen hat jetzt zerbrechen und dann in einer gut schließbaren Dose aufbewahren.
Von der Menge her sollte sie eine Zeit lang halten 😀 beim nächsten mal werde ich sie aber stärker Würzen, der Geschmack der Gewürze darf ruhig etwas stärker sein.

Falscher Eiersalat

Vor einer weile habe ich bei Prohviant Kala Namak – Indisches Schwarzsalz bestellt das durch den hohen Schwefelgehalt nach Ei schmeckt. Tip von Prohviant: Ab auf die Avocado damit, schmeckt wie Eiersalat. Also habe ich schnell einen solchen gebastelt.
1 weiche Avocado
1/2 noch etwas festere Avocado
1 Zwiebel
1/2 Tl Kala Namak
Pfeffer, Apfelessig
Schnittlauch

Die Avocado halbieren, Kern entfernene und mit einem Löffel das Fruchtfleich rauskratzen. In eine Schüssel geben und zerdrücken. Das Kala Namak unterrühren und dann mit Essig und Pfeffer abschmecken.
Die andere halbe Avocado der längs nach in 4-5 Spalten schneiden, Schale entfernen und dann in Scheiben schneiden. Die Zwiebel Schälen und fein würfeln. Beides zusammen mit etwas Schnittlauch unterrühren. Fertig: Ab aufs Broht, Cracker etc. damit oder wie in unserem Fall auf Rote Beete 😀

Das Zeug schmeckt wirklich nach Eiersalat, schon fast gruselig.

Eiersalat

Und hier noch mein Mittagessen gestern in der Arbeit :). Banane, Apfel, eine Mango und ein paar Kakaobohnen. Besonders lecker: 1 Stück Banane Abbeißen, eine Kakaobohne dazu und dann einfach GENIEßEN!

Mittagessen

Gewürzkakao und meine kleine Plantage :)

Bevor es gleich in die Arbeit losgeht gibt es als Stärkung noch einen Kakao.

An Zutaten kommen in den Mixer:

1 Trinkkokosnuss (Wasser + Fruchtfleisch)
3/4 EL gemahlener Kakao
1 TL Maca
1 TL Zimt
1/4 TL Vanille
1/4 TL Muskatblüte, gemahlen
1 Priese Salz
1 Priese Chili

Alles zusammen im Mixer Pürieren. Wer es etwas süßer haben möchte kann noch ein Süßungsmittel nach Wahl (Datteln, Honig, Agave etc.) dazugeben.

Roher Kakao ist eine meiner Lieblingszutaten in der Küche. Sei es in Getränken, in Süßspeisen wie Cremes oder Eis, in Aufstrichen oder als Kakaobohnen oder Kakaonibs für Unterwegs. Ich Liebe Kakao einfach 🙂
Immer wenn ich gerade ein kleines tief habe oder in der Nachtschicht schon kurz vorm Einschlafen bin ist er der reinste Lebensretter. Ein paar Kakaonibs oder Bohnen und der Energieschub lässt einen durchhalten bis zum Feierabend.
Kakao
Und hier noch ein kleiner Einblick in meine Plantage auf der Fensterbank. Vor gut 1 Woche habe ich Getreide angesetzt. In ein paar Tagen wird etwas davon im Entsafter landen. Ausgesät wurde in Mini-Treibhäusern wie es sie in jedem Baumarkt gibt auf Bioerde. Links Roggengras und rechts wuchert das Weizengras. Beim Roggen habe ich Wildroggen den ich bei Prohviant gekauft habe benutzt.
🙂 Ich mag Getreidegräser, nicht nur Lecker und kleine Vitamin-, Mineralstoff-, und Entymbomben sondern auch einfach schön auf der Fensterbank. Zum Weizengras kommt die nächsten Tage mal ein etwas längerer Text 🙂

So, und jetzt dann los in die Arbeit.

Weizengras2Weizengras

Aus Fruchtleder wird Esspapier

Gestern Abend habe ich noch Spontan meinen ersten Versuch mit Fruchtleder gestartet. Ich habe insgesamt 3 Bleche vom Sedona voll gemacht.

Nr. 1: 2 Bananen, 1 EL Kakaopulver, 1 EL Maca
Nr. 2: 2 Bananen, etwas Vanille, 1 EL Lila Maismehl
Nr. 3: 1 Geschälte Limette, 1 großer Apfel (Boskop)

Die Zutaten habe ich mit ein klein wenig Wasser im Mr. Magic Püriert. Mein großer Mixer hätte das feiner hinbekommen, vor allem Mischung Nr. 3 war noch recht stückig. Direkt über unserer Küche ist aber das Schlafzimmer der Nachbarin, also keine gute Idee den Hochleistungsmixer um halb 1 in der Früh anzuwerfen.

Das ganze habe ich dann auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Dörrgitter vom Sedona gegeben und die Masse mit einem Teigspatel dann glatt gestrichen. Das ganze hat bis jetzt gerade vor sich hingetrocknet (23 Stunden) Timer Enstellen sollen bevor ich in die Spätschicht bin. Trocken ist es auf jeden Fall 😀 aber weit entfernt von Fruchtleder. Es Erinnert jetzt aber total an Esspapier, was ja auch eine tolle Sache ist. Am besten ist vom Geschmack her die 3. Mischung.

Hier die drei Esspapiersorten *g*, man sieht es fehlt überall schon etwas. Im Lauf des Tages morgen wird sich wohl noch mehr davon auf Geheimnisvolle Weise in Luft Auflösen.

Fruchtleder

Ansonsten habe ich heute zu wenig gegessen. Nach dem Aufstehen gab es einen Smoothie aus Pok Choi, Trinkkokosnuss, Limette und Mango. Dann ab in die Arbeit und dort 2 Äpfel, 2 Bananen und ein paar Kakaobonen.
Vorhin gab es noch Leinsamencracker a´la Italia mit einem Avocadoaufstrich aus Avocado, Indischem Schwarzsalz (Kala Namak), Pfeffer, Zitronensaft und Paprika).

Hier die letzten Überlebenden 😀

Avocado

Ich habe mich verliebt

Und zwar in meinen Sedona, das Gerät macht einfach FREUDE. Die ersten Cracker sind inzwischen fertig und zum teil schon wieder aus Geheimnisvolle weise verschwunden 🙂

Die Zucchinichips sind auch lecker geworden. Ich habe dafür 2 Zucchinis in dünne Scheiben geschnitten. Dann mit etwas Chili und Pfeffer bestreut. 2 Knoblauchzehen mit etwas Wasser im Mr. Magic gemixt und das über die Zucchinischeiben gegeben und dann ab in den Sedona damit.

Zu den Bananenchips und den Ananasstücken muss man wohl nichts weiter sagen.

Dann die Cracker. Die erste Sorte ist Sprossenpower pur. Einfach alles was greifbar war wurde in den Mixer geworfen. Leinsamen, Sprossen von Süßlupinen, Linsen und Mungobohnen. Dann 1 Tomate, Chili und Knoblauch dazu. Etwas Salz und Pfeffer dazu und dann alles Pürieren. Mengenangaben gibt es keine, das war eine dieser Aktionen wo man vor lauter Freude über den neuen Dörrautomaten alles was greifbar ist packt und in den Mixer wirft 😀 .

Bei der zweiten Sorte war ich dann schon ruhiger und ich hab es etwas Dokumentiert 🙂

Leinsamencracker a´la Italia

1 1/2 Tassen* Leinsamen
3 Tassen* Wasser
25 getrocknete Tomaten, vorab in Wasser eingeweicht
Je 1 EL Oregano, Basilikum, Thymian
2 TL Salz
1 Chilischote (oder nach Wunsch auch mehr)
1/4 EL Paprika
* 200 ml Tasse

Die Leinsamen Zusammen mit dem Wasser in eine Schüssel geben, gut durchrühren und 2-3 Stunden Quellen lassen.

Die Hälfte der eingeweichten Leinsamen zusammen mit den anderen Zutaten im Mixer Pürieren und dann alles Mischen. Auf 2 Paraflexxbögen streichen und mit einem Teigschabe rillen in die Masse ziehen (lässt sich dann nach dem trocknen leichter zerteilen) und das ganze in den Sedona verfrachten und über Nacht bei 40 Grad Trocknen (hab gar nicht darauf geachtet wie lange das jetzt genau gedauert hat). Dann das ganze Umdrehen und nochmal 3-4 Stunden trocknen.

Für den ersten Versuch nicht mal schlecht geworden, am Geschmack lässt sich aber noch Arbeiten.

Cracker

Dann habe ich noch im Asialaden Trinkkokosnüsse erlegt und bekam bei der gelegenheit einige Long Gan (auf Thai  Nam Yai) geschenkt. Kleine Runde, braune Früchte die recht unscheinbar aussehen. Wenn man sie Aufschneidet haben sie innen einen Kern und ein Fruchtfleisch das an das der Litschi erinnert. Man soll davon aber nicht zu viele Essen weil es im Körper ähnlich wie Ingwer einiges an Wärme freisetzt. Wenn man mehr als ein halbes Kilo davon isst meint man wohl das man massiv Fieber hat, das sind ja Aussichten *lach*. Geschmacklich liegt es irgendwo zwischen Litschi (nur etwas säuerlicher) und Ingwer, recht lecker das ganze 🙂

Long Gan 2

Ein neuer Mitbewohner

Heute war es endlich so weit. die Post brachte ein riesengroßes Paket, unseren neuen Mitbewohner. Neben Mixer, kleinen Mixer, Entsafter, Getreidemühle und Co. kommt nun ein neues Pflegekind dazu, der Sedona 🙂

Der wurde sofort aus der Verpackung befreit und die die Experimente fingen an. Momentan sind 2 Einschübe Bananen, 2 Einschübe Zucchini-Chips, 2 Einübe mit Ananas und zweierlei Rohkostbrot am Trocknen.

Einmal eins aus allem was gerade greifbar war. Leinsamen, Tomaten, Salz, Gewürze, Lupinensprossen, Mungobohnensprossen und ein paar Alfalfasprossen und jede menge Knoblauch und Chili. Das zweite ist Italienisch angehaucht und besteht aus Leinsamen, getrockneten Tomaten, chili, Salz, Oregano, Thymian und Basilikum. Mal schauen was das wird 😀 Morgen weiß ich dann ob es was geworden ist oder zu den Versuchen geht die man nie wieder Erwähnt.

Mein Sedona <3 :

Sedona

Rettichnudeln mit Lupinenbällchen

Die Macht der Trinkkokosnüsse hat mich immer noch fest im Griff. im Grunde gab es heute zum Frühstück den selben Smoothie wie gestern nur statt mit 2 Bananen mit 1 Banane und 2 Kiwis 🙂
Morgen wird dann vorerst die letzte geschlachtet… die nächste Lieferung kommt leider erst am Mittwoch 🙁 das wird eh wieder gefährlich. Ein kleiner Tip, nehmt nur einen kleinen Geldbetrag mit in Asialäden 😀

An der Wildkräuterfront tut sich immer noch nicht viel. etwas Sauerklee und ein paar junge Triebe von der Vogelmiere. Aber das wird auch noch.
Zumindest in der Küche wachsen genug Sprossen um über die Runden zu kommen. Darum gab es heute mal etwas aus Sprossen von Süßlupinen und Alfalfa.

Rettichnudeln mit Lupinenbällchen

Für die Lupinenbällchen:

450 g Süßlupinensprossen
70 g Alfalfasprossen
3 Zehen Knoblauch
3 Karotten
1 EL Agavendicksaft
85 g goldener Leinsamen, grob geschrotet
etwas Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Paprika, Chili
etwas ganzer Leinsamen um die Kugeln darin zu wälzen.

Die Sprossen zusammen mit dem Knoblauch und den Karotten durch den Fleischwolf jagen.
Den Leinsamen und Agavendicksaft unterrühren. Dann mit den Gewürzen und dem Zitronensaft abschmecken.
Etwa 30-40 Minuten stehen lassen. Dann aus der Masse etwa Walnussgroße Kugeln formen und in Leinsamen wälzen.
Fertig 🙂

Für die Rettichnudeln:

1 großer Radi (Rettich)
2 Tomaten
6-7 Blätter Mangold
ca. 3 EL frisch geriebener Meerrettich
Salz, Pfeffer
Apfelessig

Den Radi im Spirali zu Spaghetti verarbeiten. Am Ende mit einer Schere ein paar mal mit der Schere in den Nudelhaufen hineinschneiden sonst habt ihr am Ende 2 Meter lange Spaghetti 😀
Tomaten und Mangold kleinschneiden und zu den Nudeln geben. Meerrettich dazugeben und alles gut vermischen. Mit den Gewürzen und dem Apfelessig abschmecken. Vor dem Servieren noch mit etwas schwarzen Sesam bestreuen.

Dazu gab es dann noch einen Dip aus Sonnenblumenkernen, Zitronensaft, Pfeffer, Salz und allem was es an verfügbaren Kräutern auf der Fensterbank gab.

Lupine1 Lupine2 Lupine3

Grüner Thai-Smoothie am morgen…

… vertreibt Kummer und Sorgen 🙂

Tag 9 vom Experiment ist angebroche. Bin heute richtig Energiegeladen und einfach gut drauf, ok, etwas hyperaktiv aber das darf ja auch mal sein. Mein Körper verhält sich im Moment so als würde ich fasten. Dort habe ich auch immer einige Tage lang ein tief und bin dezent grummlig und müde und dann geht die Kurve steil nach oben. Die letzten Tage hatte ich auch mehrere durchhänger und jetzt geht es Bergauf. Bitte weiter so.
Damit die Energie auch gleich sinnvoll genutzt wird geht es nachher noch in den Wald, vielleicht finde ich ja schon das eine oder andere Wildkraut.

Am Freitag war ich mal wieder im Asialaden Shoppen. Alleine die Gewürzabteilung ist ja schon mal ein kleines Paradies für mich. Und dann erst die Obst- und Gemüseabteilung. Etliche Sachen die man noch nie davor gesehen hat und Dinge die man im normalen Supermarkt oder Bioladen gar nicht bekommt. Ich schaffe es darin auch nie den Laden zu verlassen ohne von der Inhaberin mindestens 1 neues Rezept mit auf dem Weg zu bekommen. Es macht einfach spaß sich dort die Zeit zu vertreiben und dann mit Tütenweise Gewürzen, Gemüse und vor allem Trinkkokosnüssen (ich LIEBE die Dinger) den Lasen wieder zu verlassen.

Aus einem Teil der Ausbeute wurde heute ein grüner Thai-Smoothie. Alle Zutaten außer den Bananen kommen aus dem Asialaden.

Ihr braucht:

Thai Smoothie

1 Junge Thai Kokosnuss
2 kleine Pok Choi
1/4 Bund Minze
2 Bananen
ein ca. 2 cm großes Stück Ingwer

Die Kokosnuss öffnen und das Wasser in den Mixer geben. Mit einem Löffel das Fleisch rauskratzen und auch mit in den Mixer geben. Die Bananen schälen und den Pok Choi in grobe Stücke zerscheiden. Die Minzblätter vom Stiel befreien und dann alles zusammen im Mixer Pürieren. Fertig.
Das war bis jetzt der mit Abstand beste Smoothie den ich zusammengemixt habe. Das ganze ergibt im Smoothie in der Kombination einfach ein geiles Aroma 😀 da merkt man sofort wie die Lebensenergie ins Blut geht.
Ich glaub das ganze gibt es heute Abend gleich nochmal.

Thai Smoothie2Thai Smoothie3

Mein erstes Lasagneähnliches Gebilde

Der heutige Tag begann nicht wie sonst meistens mit einem grünen Smoothie sondern heute mal mit einem Bananen-Kakao.

Dazu einfach 1 Banane, 1 Handvoll Eiswürfel, 1 1/2 EL Kakao in Rohkostqualität, etwas Agavendicksaft, 3 EL Buchweizen und 2 EL natives Mohnöl  zusammen mit 400 ml Wasser im Mixer Pürieren. Lecker, so kann der Tag beginnen 🙂
Dannach mussten noch 1 Banane und ein Boskop-Apfel daran glauben 3:)

Kakao2

Dann gab es heute ein kleines Küchenexperiment, ich habe mich an meine erste Rohkost-Lasagne gewagt. Das ganze ist Optisch sicher noch ausbaubar aber schon mal verdammt lecker (und macht beim Essen genuso eine sauerei wie echte Lasagne).

für 2 Portionen (für 2 sehr hungrige, sonst reicht es auch leicht für 3)

Für die Lasagneplatten:

2 Zucchini schälen und mit dem V-Hobel oder Sparschäler der länge nach in dünne Scheiben schneiden.

Für die Füllung:

Getrocknete Tomaten (24 stück)
2 Frische Tomaten
3 Zehen Knoblauch
ein ca. 2 cm langes Stück Ingwer
Chilischoten nach Geschmack
1 EL Agavendicksaft
2 EL Apfelessig
2 TL Salz
4 EL Sonnenblumenöl
10 Blätter frischer Salbei
1 EL getrocknetes Basilikum
1 1/2 EL getrockneter Oregano
1/2 EL getrockneter Thymian
30 ml Wasser
1 Zwiebel
2 Handvoll Erbensprossen

Alle Zutaten außer der Zwiebel und den Erbsensprossen im Mixer Pürieren. Die Zwiebel schälen und würfeln. Zusammen mit den Sprossen unterrühren. Nochmal Abschmecken.

Zusätzliche Füllung:

Als Zusätzliche Füllung hatte ich noch kleingeschnittene Rohe Oliven und marinierte Champignonscheiben (Salz, Pfeffer, Chili, Öl, Zitronensaft).

Für den „Käse“:

80 g Sonnenblumenkerne
1 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
2 EL Hefeflocken
70 g Wasser
40 g Rejuvelac (Ein fermentiertes Getreide aus Getreidesprossen die für 2 Tage in Wasser fermentieren. Im Netz findet man einige Rezepte dafür. Man kann es auch durch Wasser ersetzen, dann etwas Essig oder Zitronensaft dazugeben)
Pfeffer, Paprika

Die Sonnenblumenkerne in einem kleien Mixer (Personal Blender, Mr. Magic etc.) fein mahlen. Salz, Kurkuma, Hefeflocken, Wasser und Rejuvelac zugeben und gut durchmixen. Mit Pfeffer und Paprika abschmecken.

Das Zusammenbauen:

Am besten gleich auf dem Teller auf dem es dann serviert wird aufbauen.

Für die erste Lage einige Zucchinischeiben nebeneinander legen. Etwas von der Soße darauf verteilen, dann einige Champignonscheiben und Oliven darüber verteilen. Dann etwas von der „Käsesoße“ darüber verteilen und die ächste Lage Zucchinischeiben darüber legen und immer so weiter.
Auf die letzte Lage Zucchinischeiben kommt dann nur noch die „Käsesoße“. Nach Lust und Laune noch mit Kräutern etc. verzieren und fertig.

Das ganze ist extrem sättigend. Das Abendessen ist auf jeden Fall auch schon mal gesichert 🙂

Lasagne1

Knallgelbe Kürbissuppe

Eigentlich mag ich keine Suppen. Bei uns gab es früher ständig Suppen in allen Erscheinungsformen. Das war billig und schnell gemacht…. und brachte mir ein Suppentrauma und meine Mutter den Spitznamen Suppenkönigin :D. Rohkostsuppen hingegen finde ich einfach nur genial. Auch schnell gemacht und im Gegensatz zur gekochten Version lösen sie bei mir keinen Fluchtreflex aus.

Kürbissuppe

250 g Kürbis (Butternut)
1 Mango
2 Knoblauchzehen
3 kleine Knollen Topinambur
1 4 cm langes Stück frischer Kurkuma
400 ml Wasser
2 EL Mandelmus
3 TL Curry
1 EL Hanföl
2 Tl Agavendicksaft
Salz, Pfeffer, Chili
1/2 Bund Petersilie

Mango halbieren und Schale entfernen. Kürbis entkernen und dann zusammen mit der Mango in Würfel schneiden. Zusammen mit dem Kurkuma, Topinambur, Wasser, Öl, Mandelmus und Knoblauch im Mixer Pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
Die Petersilie klein schneiden und unterrühren.

Das ganze in einen Teller geben und mit Sprossen (hier Belugalinsen) und Sesam bestreuen.
KürbissuppeKürbissuppe2