Maisbrot

Vor drei Tage habe ich frische Maiskolben erlegt und mich dann spontan an mein erstes Rohkost Maisbrot gewagt. Wurde Unglaublich lecker und würzig. Das macht schon fast süchtig.

Mit dem Rezept verabschiede ich mich dann auch für die nächsten 10 Tage, in 2 Stunden geht es ab in den Urlaub 🙂

Maisbrot

3 Maiskolben
2 gelbe Paprika
300 ml Wasser
4 El Apfelessig
Pfeffer und Salz nach Geschmack
Frischer Chili nach Geschmack
2-3 Knoblauchzehen

Mit einem scharfen Messer die Maiskörner vom Kolben abschaben. Paprika Entkernen und den Knoblauch schälen.
Dann alle Zutaten zusammen im Mixer Pürieren und das ganze in eine Schüssel umfüllen.

Dem ganzen jetzt noch 150 g Flohsamen und 100 g Chiasamen zugeben und gut verrühren. 1 Stunde Quellen lassen.

Die Masse auf 3 mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen und glatt streichen. Mit einem Teigspatel etc. rillen in den Teig ziehen. So kann man das ganze später einfach entlang der rillen brechen.

12 Stunden bei 40 Grad trocknen. Dann auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und die Folie abziehen. Weitere 10-12 Stunden trocknen bis sie komplett durchgetrocknet sind.

Ein paar „Brotscheiben“ habe ich schon raus genommen als sie noch nicht ganz durchgetrocknet waren. So schmecken sie fast noch besser als ganz durchgetrocknet, halten aber leider nur maximal 2-3 Tage.

Das ganze passt ganz gut zu einem Avocadodip 🙂

Buchvorstellung: Rohkost vom Feinsten

Heute gibt es mal wieder eine Buchvorstellung. Ich schleiche ja schon länger um das Buch „Rohkost vom Feinsten“ von Urs Hochstrasser rum. Nach langem hin und her durfte es jetzt doch einziehen.

Urs und Rita Hochstrasser
Rohkost vom Feinsten – La Haute Cuisine Crue
33,00 €

Man bekommt hier nicht nur 1 Buch sondern gleich 2.
Das kleinere Buch ist ein kleiner Leitfaden zur Rohkost in dem man einiges rund um das Thema Rohkost und Gesundheit erfährt. Am Schluss von dem Büchlein gibt es noch einen Fragen/Antwortkatalog  in dem auf häufige Fragen rund um das Thema Rohkost eingegangen wird. Das Buch ist ganz gut zu lesen, wer sich aber schon länger mit Ernährung wird vermutlich nicht viel Neues darin finden.

Das größere, goldene Buch ist das Rezeptbuch. Dieses ist im Gegensatz zum anderen nicht gebunden sondern ist ein Buch mit Spiralbindung.
Am Anfang wird auf Mandelpüree (weißes Mandelmus in Rohkostqualität) und Apfeldicksaft in Rohkostqualität (wobei ich mich hier schon die ganze Zeit Frage wie man den bei Rohkosttemperaturen eingedickt bekommt bevor das ganze zu Schimmeln oder Gären anfängt). Dann noch ein paar Worte zu den Rezepten und zu Küchengeräten die das Arbeiten in der Küche lauter machen, also die üblichen Verdächtigen wie Mixer und Co.
Gerade das Mandelpüree nimmt im Buch eine zentrale Rolle ein, das wird sehr häufig verwendet.

Dann geht es auch schon direkt zu den Rezepten. Diese sind in mehrere Kategorien unterteilt:

–    Getränke
–    Smoothies
–    Fruchtig und gegen den Durst
–    Suppen
–    Pasten, Aufstriche, Käse & Beilagen
–    Haupt- und Gemüsegerichte (Baumfrüchte, Blattgemüse, übrige Gemüsesorten, Kohlgemüse, Sprossengemüse, Wurzelgemüse)
–    Sushi
–    Desserts und Süßspeisen
–    Konfekt
–    Weihnachtskonfekt
–    Kuchen
–    Brot, Knäckebrot, Riegel
–    Getrocknetes

Die Rezepte sind sehr kreativ und klingen alle sehr lecker, man bekommt beim durchblättern ständig Hunger. Ein paar Sachen habe ich schon ausprobiert und die waren bis jetzt alle super. Nach unserem Urlaub werde ich mal ein paar von den Brotsorten ausprobieren. Die hören sich alle so genial 🙂
Die Rezepte sind alle recht gut Erklärt und oft muss man einfach nur grinsen beim Lesen. Ich Liebe den Dialekt der Schweizer. Unter anderem finden wir bei den Rezepten Weihnachtsguetzli (klingt doch viel Freundlicher als Kekse), Mohnchräbeli, Feine Nüdeli aus
Steckrüben etc. 😀

Zu einigen Rezepten gibt es auch Fotos. Die Erinnern mich ständig etwas an Kochbücher aus den 80er Jahren. Also Bilder von Gerichten die so aussehen als würde ich das auch in der eigenen Küche so hinbekommen. 🙂

Im Anhang wird dann noch auf Sprossen, Keimlinge und Grassaft eingegangen.

Alles in allem ein echt tolles Buch aus dem man viele Anregungen ziehen kann. Kreative und tolle Rezepte.

Nur meinen Kakao werde ich trotzdem nicht hergeben. Der wird bei Urs Hochstrasser genauso wie Lauchgewächse (Zwiebeln, Knoblauch etc.) abgelehnt. Als Alternative zu Kakao wird hier Carob verwendet, auch lecker aber geschmacklich kann er meiner Meinung nach nicht mit Kakao mithalten. .
Aber er schreibt ja selbst man soll einfach das entnehmen was für einen selbst passt.

Also ein echt tolles Buch das jede Rohkostbibliothek bereichert. Die Liste mit den Gerichten die ich ausprobieren will wird immer länger 😀

Zum Schluss noch ein Zitat von Urs das mir echt gut gefallen hat:

„Sollte sie pflanzlicher Herkunft sein, ist Milch zu trinken wirklich fein!“

Weiße Tonkalade

Gestern ging es dann an die weiße Schokolade als Mitbringsel für unsere Gastgeber nächste Woche. Gewürzt wird dieses mal mit gemahlener Tonkabohne. Finde ich persönlich leckerer als Vanille. Wer keine Tonkabohnen auftreiben kann (gibt es z.B. bei Prohviant oder in vielen Asialäden) nimmt einfach Vanille. Die Schoki gibt es dann in 2 Formen, in Jugendfreien Täfelchen und in einer 18er Version *lach* :-D.

Bei uns gibt es im Moment nicht nur Süßigkeiten, das sieht nur so aus 😉

Weiße Tonkalade

60 g Cashews
20 g Erdnussöl (jedes andere Nussöl geht auch)
100 g Kakaobutter
1 TL gemahlene Tonkabohne
70 g Honig (Oder Agavendicksaft für die Vegane Version)

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) mahlen bis das ganze etwas klumpt. Dann das Erdnussöl dazugeben und noch mal kurz mixen. So bekommt man eine art Cashewmus.

Honig und Tonka mit in den Mixbecher geben.

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist auch mit in den Mixbecher geben und alles gut durchmixen.

Die Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Hier die Jugendfreie Version:

Und die nicht ganz so Jugendfreie *gg*

Nussfreie Schokolade

Auf meiner Facebookseite habe ich vorgestern eine Schokolade vorgestellt die ich bei Prohviant gekauft habe. Dabei wurde gefragt ob diese Nussfrei ist. War sie. Das Problem war dann das Kokosmus in der Schokolade. Botanisch gesehen ist die zwar keine Nuss aber viele Allergiker haben auch noch die Kreuzallergie auf Kokosnuss.

Also will ich heute mal ein paar Einfache Schokoladenrezepte ohne Nüsse und Kokosprodukte Vorstellen 🙂
Dazu gibt es noch Vorschläge für Variationen.

Ein ganz einfaches Grundrezept

Das hier ist ein ganz einfaches Grundrezept für Schokolade das aus nur 4 Zutaten besteht und einfach nur lecker ist.

100 g Kakaobutter
40 g Kakao
80 g Honig (oder Agavendicksaft für die Vegane Variante)
1 TL gemahlene Vanille

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen. Dann zusammen mit den anderen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) 1 Minute lang Mixen und dann in Pralinenformen aus Silikon füllen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Die Schokolade im Kühlschrank Aufbewahren.

Wer keinen Mixer hat kann die Schokolade auch einfach im Wasserbad zubereiten. Dazu erst die Kakaobutter schmelzen, dann die anderen Zutaten dazugeben und mit einem Schneebesen gut miteinander verrühren. Funktioniert auch sehr gut, im Mixer wird das Endergebnis aber einfach feiner.
Wer keine passenden Formen für die Schokomasse hat kann auch einfach eine kleine Bachform, Auflaufform oder zur Not auch einen Teller oder eine Pfanne mit Frischhaltefolie auslegen und die Masse dann da rein gießen. Nach ein paar Minuten im Kühlschrank, kurz bevor sie ganz fest wird, mit einem besser in beliebig große Stücke schneiden.

Das Grundrezept kann man sehr gut variieren. Man kann z.B. anstatt Vanille:

–    gemahlene Tonkabohne
–    Chili
–    Maca
–    Lucuma
–    Zimt
–    Pfeffer
–    Lavendel
–    Rosenblütenblätter
–    Orangen-, Minze- oder Zitronenöl
–    oder was immer man an Gewürzen und Aromaträgern mag verwenden.

Man kann auch alles Mögliche mit in die Schokolade reinmischen oder die fertige Schokolade bevor man sie in den Kühlschrank zum fest werden stellt damit bestreuen, z.B.:

–    Kakaonibs oder Buchweizen, beides gibt einen sehr schönen Knuspereffekt und verleihen der Schokolade eine nussige Note.
–    Saaten wie z.B. Hanfsamen, Leinsamen, Flohsamen, Sesam etc. gibt auch einen schönen Knuspereffekt und bringt noch einen anderen Geschmack mit rein.
–    Gewürfelte oder gemahlene Trockenfrüchte wie Datteln, Feigen, Aprikosen, Ananas, Beeren, Bananen etc.

Man kann auch noch gut mit der Honigmenge variieren, je nachdem ob man es süßer oder eher herber mag. Auch die Honigsorten kann man hier immer wieder wechseln. Ich nehme z.B. gerne Waldhonig oder Orangenblütenhonig 🙂

Schokoladengrundrezept mit  Kakaoliqour

Im Grunde ist das Rezept dem ersten recht ähnlich nur das hier statt Kakaobutter und Kakaopulver Kakaoliqour verwendet wird. Dabei handelt es sich um fein gemahlene Kakaobohnen/Nibs wo während des Mahlens durch die in den Bohnen Enthaltene Kakaobutter eine art Paste entsteht. Das ganze ist von der Konsistenz her fast identisch mit Kakaobutter und lässt sich auch genauso verarbeiten. Schmecken tut es wie ungesüßte Schokolade. Leider nicht ganz so intensiv wie ganze Kakaobohnen.

55 g Kakaoliqour
20 g Honig
½ TL Vanille

Kakaoliqour im Wasserbad schmelzen. Dann mit den anderen Zutaten in einem kleinen Mixer 1 Minute lang mixen und in die Pralinenformen gießen. Im Kühlschrank fest werden lassen.
Natürlich kann man auch hier das ganze Alternativ komplett im Wasserbad herstellen.

Variieren kann man das ganze genauso wie im ersten Rezept.

Hanfherzen

Eine leckere Schokolade mit Hanfmus. Durch den Hanf bekommt die Schokolade eine leicht nussige Note 🙂

Ich habe heute im Vitamix Hanfmus hergestellt und davon dann gleich einen Teil für die Schokolade verwendet. Ich habe 500 g Hanfsamen und 220 g Hanföl auf 3 Mal fein Püriert. Man muss das ganze zwischendurch immer wieder etwas abkühlen lassen damit es nicht zu heiß wird.
Man kann natürlich auch fertig gekauftes Hanfmus in Rohkostqualität verwenden.

60 g Kakaobutter
30 g Kakao
40 g Hanfmus
1 TL Zimt
50 g Honig

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist alle Zutaten zusammen in einem kleinen Mixer 1 Minute lang Mixen. Die Masse in Herzförmige Pralinenformen aus Silikon (es geht natürlich auf jede andere Form 😉 ) füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Die Schokolade im Kühlschrank aufbewahren.

Feige Schokolade

Hier nehmen wir anstatt Honig oder Agavendicksaft getrocknete Feigen als Süßungsmittel 🙂
Man kann hier auch alles mögliche an anderen Trockenfrüchten verwenden.

100 g Kakaobutter
60g Kakao
210 g Feigen
110 g Sonnenblumenöl
½ TL Vanille
1 TL Zimt
Die Feigen und das Sonnenblumenöl zusammen im Vitamix Pürieren.
Die Kakaobutter im Wasserbad Schmelzen. Sobald die Kakaobutter geschmolzen ist zusammen mit den anderen Zutaten zu der Feigenpaste in den Mixer geben und alles auf mittlerer Geschwindigkeit mixen bis sich alles gut vermischt hat. Man muss hier aufpassen das man das ganze nicht Überdreht weil sonst die Schokolade einen weißen Film nach dem fest werden bekommt bzw. das Fett direkt austritt. Das ändert zwar nichts am Geschmack sieht aber nicht besonders schön. Das Passiert mir aber trotz aufpassen immer wieder mal im Vitamix :-(. Darum mache ich Schokolade auch lieber im kleinen Mixer, da ist mir das noch nie passiert.
In Pralinenformen füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Von oben im Uhrzeigersinn: Hanfherzen, einfaches Grundrezept, Feige Schokolade, Grundrezept mit Kakaoliqour 🙂

Kokosschokolade

Heute kam mein Paket von Prohviant an 🙂 Ich habe meine Vorräte mal wieder richtig aufgefüllt vom Urlaubsgeld. Die Postbotin fängt, glaube ich, schön langsam an uns zu hassen.

Purer Luxus der jetzt wieder eine ganze Zeil lang reichen muss :-). Vor allem die neue Schokoladenform musste gleich ausprobiert werden. So eine Form für kleine Schokotäfelchen wollte ich schon länger haben 🙂
Dieses Mal habe ich auch zum ersten Mal Kakaoliqour mitbestellt. Das musste auch gleich ausprobiert werden. Heraus kam dann eine extrem Leckere Kokosschokolade :-D.

Kokosschokolade

40 g Kakaobutter
10 g Kakaoliqour
60 g Kokosmus
1 TL Lucuma
½ TL Vanille
50 g Honig (oder Agavendicksaft für eine Vegane Version)

* Wem Lucuma zu teuer ist der kann es auch einfach weglassen. Anstatt Lucuma würde etwas getrocknete und gemahlene Orangen- oder Zitronenschale auch gut passen.

Kakaobutter, Kakaoliqour und das Kokosmus im Wasserbad schmelzen lassen.
Sobald das ganze geschmolzen ist zusammen mit den restlichen Zutaten in einem Kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) 1 Minute lang Mixen und dann in Pralinenformen aus Silikon gießen (Wurden bei mir 2 Tabletts voll, das mit den Schokotäfelchen und eines mit etwas mehr Fassungsvermögen)

Das ganze im Kühlschrank fest werden lassen. Im Kühlschrank aufbewahren und es sich schmecken lassen 🙂

Ein neues Experiment

Vor einer Weile habe ich ja das Buch von Dr. Switzer hier im Blog vorgestellt. In seinem Buch empfiehlt er ja immer neben den Wildkräutern auch die Phyto-Mikromineralien Ur-Essenz mit in Smoothies zu mischen.

Ich habe damals den Link zur Seite von Nutrient Logistics mit eingebaut. Dort bekommt man nicht nur das Buch von Dr. Switzer sondern auch, falls man sie gleich mittesten/mitbestellen will, die Mikromineralien.

🙂 die Leute von dem Shop haben gesehen das ich sie verlinkt habe und haben mich angeschrieben. Ich habe jetzt 1 Flasche zum testen bekommen. Dafür schon mal ein großes Danke 🙂

Nachdem wir in 2 Wochen für 1 Woche in die Schweiz fahren beginne ich das Experiment damit erst wenn wir wieder daheim sind. Im Urlaub wird eine reine Rohkost nicht so ganz funktionieren. Und ich will ja sehen wie sich die Mikromineralien Ur-Essenz auf die Rohkost auswirkt. Den Effekt von Wildkräutersmoothies und Co. kenne ich ja inzwischen. Ich will dann schauen was sich ändert wenn man täglich 1 EL von den Mikromineralien mit reinmischt.
Bin gespannt auf das Ergebnis, vor allem weil ich nicht so besonders viel von Nahrungsergänzungsmitteln halte. Darum sehe ich auch die ganzen Superfoods etc. nur als Gewürze an die Abwechslung in die Küche bringen :-). Aber schauen wir mal was dabei rauskommt.

Ich schleiche eh schon ständig um die Flasche herum. Ich will davon schon seitdem das Packet ankam 1 Löffel voll probieren um zu sehen wie das zeug schmeckt. Ich glaub ich muss das bis wir wieder da sind wirklich von meinem Freund verstecken lassen 😀

Zum ersten Eindruck:

Mit 32,90 € für 500 ml ist so eine Flasche nicht gerade billig. Da fand ich es dann schon irgendwie schade dass man so ein Produkt dann in eine Plastikflasche füllt, aber da gibt es schlimmeres.
Vom aussehen her fühlt man sich gleich an Apotheken aus alten Tagen erinnert, die Flasche sieht aus wie eine Apothekerflasche, also wieder genau das richtige für einen „Giftmischer“ wie mich :-D.

Auf dem Etikett finden wir neben dem Produktnamen auch die Geschichte vom Produkt, Infos zur Herstellung, einige Worte zur Qualitätskontrolle, Gebrauchsanweisung (Verzehrempfehlung, wann und wie Einnehmen), Haltbarkeit und die Zusammensetzung.

Nutrient Logistics hat mir erlaubt Texte von der Seite zu verwenden, also setze ich hier mal die Zusammensetzung rein:
•    Chrome: 2,46 mg/l
•    Kobalt: 1,47 mg/l
•    Mangan: 7,9 mg/l
•    Vanadium: 0,2 mg/l
•    Eisen: 160 mg/l
•    Kupfer: 0,3 mg/l
•    Natrium: 40,7 mg/l
•    Zink: 88 mg/l
•    Kalzium: 452 mg/l
•    Magnesium: 348 mg/l
•    Silicium: 35,7 mg/l
Sowie mehr als 54 weitere essentielle Spurenelemente:
Antimon, Barium, Beryllium, Bismut, Brom, Cäsium, Cerium, Chlor, Dysprosium, Erbium, Europium, Fluor, Gadolinium, Gallium, Germanium, Gold, Hafnium, Holmium, Indium, Iridium, Jod, Kalium, Lanthan, Lutetium, Molybdän, Neodym, Niobium, Osmium, Palladium, Phosphor, Platin, Praseodymium, Rhenium, Rhodium, Rubidium, Ruthenium, Samarium, Scandium, Schwefel, Selen, Silber, Stickstoff, Strontium, Tantalium, Tellur, Terbium, Thallium, Thorium, Thulium, Titanium, Wolfram, Ytterbium, Yttrium, Zirkonium.

Einige Sachen musste ich erst mal googeln weil ich noch nie im Leben was davon gehört hatte :-D, man lernt nie aus. Interessant wären genau Zahlen zum Gehalt der Mineralstoffe in unseren Böden. Das die Ackerböden inzwischen sehr stark Ausgelaugt sind ist klar. Wie es aber mit den Böden in Wäldern etc. aussieht würde mich mal interessieren. Mal schauen was ich dazu noch so finde.

Ganz interessant fand ich auch die Entdeckung der Mikromineralien Ur-Essenz. Ich Zitiere noch mal von der Seite:

Wie wurden die Ur-Mineralien entdeckt und wie wird die Phyto-Mikromineralien Ur-Essenz hergestellt?

Jahrhunderte bevor Amerika von Europa entdeckt wurde, gingen die Indianer aus den südlichen Rocky Mountains zu einer legendären, heiligen Quelle, die für ihre außerordentlichen Heilkräfte berühmt war.Im Jahre 1920 wurde ein kranker Cowboy von einem der letzten Indianer zu dieser Quelle geführt. Bald nachdem er das Wasser getrunken hatte, wurde er wieder gesund. Seine Genesung inspirierte ihn, nach dem Geheimnis der mysteriösen Heilwirkung zu forschen. Als er in den Bergen den Lauf der Quelle zurückverfolgte, entdeckte er, dass das Wasser durch eine Anhäufung eines merkwürdigen Materials floss. Spätere Untersuchungen konnten die ungewöhnliche Heilwirkung erklären. Das Material, durch das die Quelle floss, stammte aus einem prähistorischen Regenwald, der durch einen Vulkanausbruch vor Millionen von Jahren verschüttet wurde.Eine Analyse dieses prähistorischen pflanzlichen Materials ergab, dass darin über 70 verschiedene, bioaktive, von Pflanzen verstoffwechselte Mineralien und Spurenelementen enthalten waren. Wenn man dieses Material durch ein schonendes Verfahren (ohne Chemie) einweicht, kann man ca. 70 Mineralien und Spurenelemente in flüssiger Form gewinnen.Dieses Geschenk der Natur kommt in einer Zeit zu uns, in der mineralarme Böden unsere Gesundheit bedrohen. Die intensive Landwirtschaft mit ihrem Einsatz von Chemikalien und künstlichem Dünger, sowie die Einwirkung von saurem Regen hat die Erde völlig ausgelaugt. Laut einem UNO Bericht aus dem Jahr 1992 sind während der letzten 100 Jahre ca. 75% des Mineralvorkommens der Erde verloren gegangen. Diese hohen Verluste an lebenswichtigen Mineralien und Spurenelementen bedrohen, als wesentliche Basis für Gesundheit und Vitalität, das Wohlergehen eines jeden einzelnen Menschen.
Das erst mal zur Vorstellung vom neuen Experiment. Nach unserem Urlaub geht es dann los damit. Ich will dann täglich einen Esslöffel voll in Smoothies mischen und schauen was passiert. Bin schon gespannt.

2 Nicht-Rohkosttage

Dann melde ich mich mal wieder nach einer Weile. Die letzten Tage kam ich nicht wirklich zum Schreiben 🙂

Vorletzte Woche waren wir bei meinem Dad und meiner Schwester zum Grillen. Die letzten Monate habe ich as beim Grillen einfach so gehandhabt das ich mir selbst etwas mitbringe. Also 1-2 Salate und Dörrgemüse. Also einfach alles an Gemüse das Greifbar ist klein schneiden, mit Öl und Gewürzen nach Wahl vermischen und dann ein paar Stunden in den Dörri schieben. Dazu noch einen leckeren Dip und man ist Wunschlos glücklich.

Diese Mal hatte ich aber mal wieder richtig Lust auf richtig gegrillte Zucchini. Das Raucharoma bekommt man in der Rohkost ja nicht einfach hin. Man kann zwar ab und an etwas mit Rauchsalz tricksen aber das ist einfach nicht dasselbe. Also habe ich beschlossen das es einen Hochoffiziellen Nicht Rohkost-Tag gibt 😀

Auf den Speiseplan standen als Rohkost:

Karottensalat mit Mandelmayonnaise als Dressing
Guacamole
Gemischter Salat aus allem was sich so gefunden hat

Als Nicht-Rohkost:

Gegrillte Zucchini
Gegrillte Tomaten
Gegrillte Maiskolben Mit selbst mitgebrachten Kräuteröl und Meersalz)
Gegrillte Brotscheiben
Nudelsalat (Vollkornnudeln, Cashewmayonnaise und jede menge rohes Gemüse) den mein Freund mit gaaaaanz viel Liebe gemacht hat 🙂

Es war richtig Lecker und ich habe das ganze in vollen Zügen genossen. Etwa 1 Stunde nach dem Essen fing dann aber die Kopfhaut etwas an zu Jucken und auch der Rücken. Etwas das ich jetzt während der gesamten Rohkostphase kein einziges mal mehr hatte. Ich habe hier vor allem das Brot und die Nudeln (Gluten) im Verdacht (mehr dazu später).
Am nächsten Tag tat ich mir dann total schwer mit dem Aufstehen und war eher schlapp. Das bringe ich jetzt aber eher nicht mit der Erhitzen Nahrung in Verbindung. Es wurde recht spät und wir haben gleich dort Übernachtet.  Ich bin wohl einfach die Couch nicht gewohnt.

Im Lauf des nächsten Tages hat sich das Gefühl auf der Haut dann aber wieder Normalisiert. Und es blieb zum Glück bei dem leichten Jucken. Ich dachte erst dass jetzt doch mal wieder ein Schub kommt. Phu, Glück gehabt! 😀

Dann gab es noch einen 2. Nicht Rohkost-Tag 🙂

Vor ein paar Tagen hatte eine Arbeitskollegin von meinem Freund Geburtstag. Sie kommt aus Laos und hatte uns schon lange mal Versprochen Frühlingsrollen für uns zu machen. Ich Liebe die Teile einfach. In Laos macht packt man auch Hackfleisch mit rein, wir machen die aber immer ohne.
Zu ihrem Geburtstag hat sie dann einige gemacht und auch wir bekamen welche ab, Juhu, Flühlingslollen! 😀

Die schmecken mir besser als die, die man z.B. beim Chinesen bekommt. Frisches Gemüse (Blattsalat, Karotten, Gurke, Paprika etc. was man halt so findet), Sprossen und Reisnudeln werden in Reispapier gewickelt und fertig. Das ganze wird nicht mehr angebraten oder frittiert.

Nachdem ich die Gegessen habe passierte auf der Haut überhaupt gar nichts. Kein Jucken oder sonst was. Darum habe ich auch das Brot und die Nudelns als Hauptverantwortliche beim Grillen im Verdacht bzw. eventuell das enthaltene Gluten das ja Reis nicht enthält. Das Energieniveau an dem Tag war aber dann auch etwas niedriger als wie es bei reiner Rohkost der Fall ist. Im großem und ganzen war das Körpergefühl danach aber recht gut.

Finde ich aber interessant dass man nach ein paar Monaten mit reiner Rohkost Unterschiede zwischen roher und Erhitzter Nahrung gleich so deutlich wahrnimmt.

Jetzt bleibe ich dann aber erst mal wieder bei der Rohkost bis zu unserem Urlaub in der Schweiz. Da weiß ich ja schon dass es vermutlich nicht so ganz klappen wird der Rohkost treu zu bleiben.