Haselnusskugeln

Gestern hatte ich schon den ganzen Tag Lust auf etwas süßes mit vielen Haselnüssen drin :-). Also gab es mal wieder Arbeit für den Vitamix. Nur gut das es keine Gewerkschaft für Mixer gibt *lach*.
Haselnusskugeln

120 g Datteln
9o g Wasser
1 ½ TL gemahlene Orangenschale
2 TL Kakao
1 Tonkabohne (oder 1 TL Vanille)
180 g Haselnüsse

Die Haselnüsse und die Tonkabohne fein mahlen und zusammen mit dem Kakao und der Orangenschale in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Wasser im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren und die Dattelmasse dann auch mit zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben.

Alles gut miteinander vermischen. Aus der Masse etwa Walnussgroße Kugeln formen.

Wer will kann das ganze noch in Kakao, gemahlenen Nüssen oder Kokosflocken wälzen.

Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit die Kugeln noch etwas fester werden. Durch das verwendete Wasser halten sie sich nur einige Tage im Kühlschrank. Wer es haltbarer machen will kann die Kugeln etwas Flaschdrücken und für einige Stunden im Dörrautomaten trocknen und so Haselnusskekse daraus machen.

Kürbiskräcker

Langsam wird es Herbst. Die Tage werden deutlich kürzer, es wird kälter und morgens auf dem Weg zur Arbeit habe ich auch nicht direkt Freude am Nebel. Den mag ich nur wenn ich frei habe und im Wald unterwegs bin.

Der Herbst hat aber auch sein gutes. Nach und nach werden jetzt die Blätter an den Bäumen Bunt und verleihen allem eine ganz besondere Atmosphäre. Auch wird es dann wieder Zeit zum Pilze sammeln (weiß jemand welche Waldpilze man Roh essen kann?) und wenn man schneller ist als die Eichhörnchen kann man sogar Nüsse aller art ergattern.

Vor allem aber, und jedes Jahr freue ich mich aufs Neue darauf, geht die Kürbiszeit wieder los. Ich Liebe Kürbis einfach, einfach Lecker.

Roh habe ich Kürbis bisher vor allem fein geraffelt im Salat gegessen. Nachdem ich ja aber dieses mal im Herbst meinen Sedona zur Verfügung habe gab es gleich mal zum Auftakt in die Kürbissaison Kürbisbrot in der Rohkostversion :-).

Kürbisbrot/Kürbiskräcker

1 Hokaido Kürbis  (Entkernt hatte der 1151 g)
2 ½ TL Meersalz
2 TL Muskatblüte, gemahlen
½ TL Pfeffer
je 1 ½ TL Kümmel und Curry
Chili nach Geschmack
540 g Wasser
100 g Buchweizen
200 g Leinamen (ich hatte den gelben)

Buchweizen und Leinsamen im Vitamix fein mahlen. In eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Den Kürbis in stücke schneiden. Die Hälfte vom Kürbis zusammen mit den Gewürzen und etwas weniger als der hälfte vom Wasser im Vitamix Pürieren. Das ganze in eine Schüssel geben. Dann die andere hälfte mit Wasser (etwas zurückbehalten) Pürieren und zum Rest gießen. Mit dem restlichen Wasser den Mixbehälter ausspülen und auch mit in die Schüssel gießen.

Leinsamen und Buchweizen dazugeben und alles gut verrühren. Für 1-2 Stunden quellen lassen.
Dann auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Wurden bei mir 3 ½ Einschübe voll. Kommt immer darauf an wie dick oder dünn man das ganze haben will.

Mit einem Messer rillen in den Teig ziehen. Entlang der rillen kann man das ganze nach dem Trocknen ganz leicht in Stücke brechen.
Wer will kann das ganze jetzt noch mit Saaten, Nüssen, Kräutern/Gewürzen etc. bestreuen.

Bei 42 Grad für 12 Stunden Trocken. Dann auf einen Einschub ohne Paraflexxbögen stürzen und noch mal für 12 Stunden (oder bis es eben durchgetrocknet ist).

Nach dem Trocknen in gut verschließbaren Dosen aufbewahren.

Mais-Quinoa-Brot

Letztens war wieder mal großer „Backtag“. Zurzeit hat es mir der Mais recht angetan, der steht momentan fast täglich auf dem Speiseplan. Also wanderte er dieses Mal auch ins Brot bzw. die Cracker. Neben dem Rezept für die Mini Tostadas aus dem Buch von Mimi Kirk (das ich immer verdopple und eine Riesen Ladung davon mache, ist einfach zu Lecker) gab es noch ein Mais-Quinoa-Brot 🙂

Mais Quinoa Brot

300 g Quinoa
5 Maiskolben
frischer Chili nach Geschmack
2 TL Meersalz
2 Knoblauchzehen
je 1 ½ TL Oregano, Thymian und Basilikum
1 TL Pfeffer
1 Zweig Rosmarin (ca. 5-6 cm lang)
2 gelbe Paprika
3 EL Apfelessig
150 ml Wasser
150 g Leinsamen, gemahlen (ich hatte den gelben)

Den Quinoa über Nacht ankeimen lassen.

Knoblauch schälen. Mit einem scharfen Messer die Körner vom Maiskolben abschaben.
Dann alle Zutaten zusammen außer den Leinsamen im Vitamix Pürieren. Das ganze in eine Schüssel füllen und den Leinsamen unterrühren. Für 1-2 Stunden stehen lassen.

Den Teig dann auf 3 ½  mit Paraflexxbögen ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen. Mit einem Messer gleich rillen in den Teig ziehen. So lässt sich das ganze später dann einfacher in Stücke brechen.
Wer will kann das ganze dann vor dem Trocknen noch mit Saaten, Kräutern oder was auch immer bestreuen. Bei mir landete dieses Mal noch schwarzer Sesam auf dem Teig :-).

12 Stunden bei 42 Grad trocknen. Dann auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und Folien abziehen. Nochmach für 10-12 Stunden trocknen bis alles durchgetrocknet ist.

Einen teil kann man schon etwas früher rausnehmen. Schmeckt sehr lecker wenn es noch Nicht ganz durchgetrocknet ist, hält dann aber auch nur wenige Tage.