Himbeertörtchen-Schokolade

Dann schon mal vorab einen guten rutsch und einen guten Start ins neue Jahr 🙂

Meine Schwester wollte unbedingt dass ich zu Sylvester Schokolade mitbringe. Soll sie haben :-D. Zurzeit habe ich es mit 2 Farbigen Schokoladen und zu Weihnachten gab es neue Schokoformen von meiner Schwester und meinem Dad. 2 davon sehen aus wie Kuchenstücke. Die mussten auch gleich eingeweiht werden. Also gibt es heute mal Kuchen etwas anders.

Himbeertörtchen-Schokolade

Erste Schicht:

50 g Kakaobutter
20 g Honig oder Agavendicksaft
20 g Cashews
½ TL Vanille
2 TL Himbeerpulver (Himbeeren getrocknet und dann fein gemahlen)

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) mahlen bis sie verklumpen (bzw. eine art Mus ergeben). Das dauert nicht ganz 1 Minute.

Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und dann zusammen mit den restlichen Zutaten in den Becher mit dem Cashewmus geben. Das ganze 1 Minute lang Mixen und die fertige Masse dann auf 2 Paletten Pralinenformen aus Silikon verteilen (sind 30 Stück). Die Formen dabei nicht komplett auffüllen, nur so das der Boden der Form etwas bedeckt ist. Ca. ¼ voll.

Dann in den Kühlschrank stellen und die 2. Schicht vorbereiten.

Zweite Schicht:

60 g Kakaoliqour
30 g Kakaobutter
50 g Honig
20 g Haselnüsse
20 g Hanfsamen
10 g Hanföl
¾ TL gemahlene Tonkabohne (oder 1 TL Vanille)
¼ TL Zimt

Haselnüsse und Hanfsamen in einem kleinen Mixer mahlen. Dann das Hanföl dazu geben und noch mal kurz durchmixen bis ein eher festes Mus entsteht.

Kakaoliqour und Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und dann mit den restlichen Zutaten in den Becher mit dem Mus geben und alles 1 Minute lang Mixen.

Mit der Schokomasse jetzt die Pralinenformen auffüllen. Dabei nicht ganz voll machen. Ich habe die Formen ca. zu ¾ gefüllt, da hat das ganze gut gereicht. Wenn man die Formen bis zum Rand auffüllt wird es vermutlich etwas knapp werden.

Dann wieder in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Verschärfte Brownies zu Weihnachten

Dann Wünsche ich euch allen mal Frohe Weihnachten und ein paar schöne, erholsame Feiertage. Genießt die freie Zeit und lasst euch keinen stress machen :-).
Heute hat auch mein Freund Geburtstag, darum habe ich gestern Abend noch spontan gebastelt. Es gibt Miniatur-Brownies mit einer Extraportion Chili :-D.

Verschärfte Brownies

250 g Haselnüsse
250 g Mandeln
300 g Buchweizen + 5 EL
50 g Leinsamen
100 g Kokosöl
380 g Honig oder Agavendicksaft
1 Zacken Sternanis
2 TL Orangenschale
½ – ¾ TL Chili je nach gewünschter Schärfe (ich hatte Bhut Jolokias, Habanero würde sich aber auch gut eignen)
1 Pr. Salz
50 g Kakao

Haselnüsse, Mandeln, Buchweizen (außer die 5 EL), Leinsamen und Sternanis fein mahlen. Dann alle trockenen Zutaten miteinander vermischen. Honig/Agave und Kokosöl dazugeben und alles gut durchkneten.

Den Teig auf 2 Backformen aufteilen und glatt drücken. Das ganze ergibt eher dünne Brownies, wer dickere will gibt den Teig einfach nur in 1 Form. Fand sie so aber ganz gut, sind ganz schön Geschmacksintensiv, so hat man einfach mehr davon 🙂

Die Brownies in der ersten Form habe ich mit Carob bestäubt. Die 2. Form bekam noch eine Schoko Glasur.

Glasur

70 g Kakaoliqour
¾ TL Vanille
25 g Honig
1 Pr. Pfeffer (ich hatte Voatsiperifery)

Kakaoliqour im Wasserbad schmelzen. Honig, Vanille und Pfeffer dazugeben und gut durchrühren. Über dem Teig verteilen und gleichmäßig verstreichen.

Ich habe das ganze dann noch mit „Alles Liebe“ (Gewürz-Blüten-Mischung von Sonnentor) bestreut. Die Enthält Erdbeere- und Himbeerstücke, die sind vermutlich nicht bei Rohkosttemperatur getrocknet. Gibt aber Optisch einen ganz tollen Effekt.

Alles über für ein paar Stunden oder am besten über Nacht in dem Kühlschrank oder solange es draußen kalt ist auf die Fensterbank verfrachten.

Am nächsten Tag in kleine Stücke schneiden und genießen :-).

Ein Teil wanderte noch mit etwas Schoki (kommt gerade aus dem Gefrierfach, darum schaut sie so angelaufen aus) und Keksen in ein Schälchen für die Leute vom Bioladen :-).

Kürbisbrot und Kürbispizza

In der Küche stand schon eine Zeit ein riesiger Kürbis (so ein normaler, orangener Halloweenkürbis) und der musste jetzt dran Glauben. Er wurde Hinterrücks erstochen, ausgenommen und dann zu Crackern verarbeitet.

Kürbisbrot

1 großer Kürbis (geschält waren es am Ende 2290 g)
1 ½ TL Cumin/Kreuzkümmel
1 TL Salz
ca. 2 cm großes Stück frischer Kurkuma
100 g Wasser
500 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)

Den Leinsamen fein mahlen.

Den Kürbis durch den Fleischwolf oder Entsafter (einige sind ja nach dem gleichen Prinzip aufgebaut und können auch so verwendet werden) jagen. Das so entstandene Kürbispüree in eine Schüssel geben.

Cumin, Salz, Kurkuma und Wasser in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) miteinander Mixen bis der Kurkuma gut zerkleinert ist. Das ganze zum Kürbis geben und gut durchrühren. Dann den gemahlenen Leinsamen dazu geben und alles gut miteinander verrühren. Für 1 Stunde stehen/quellen lassen.
Dann dünne auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Bei mir wurden es etwas mehr als 3 Einschübe, kommt aber auch darauf an wie dick man das ganze aufstreicht.

Mit einem Messer oder Teigspatel rillen in den Teig ziehen. Entlang der rillen kann man die Cracker später einfach Auseinanderbrechen. Nach Lust und Laune noch mit Saaten, gehackten Nüssen, Gemüsescheiben oder Kräutern bestreuen.

Dann bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Das ganze dann auf einen Einschub ohne Folie stürzen, Folie abziehen und weiter trocknen bis es vollständig durchgetrocknet ist. Das hat bei mir noch mal knapp 12 Stunden gedauert, richtet sich aber wieder nach dem wie dick man das ganze Aufgestrichen hat. Nach dem Dörren in Stücke brechen und in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren.

Ich hätte den 4. Einschub nur noch zur hälfte bestreichen können. Also habe ich einfach etwas anderes ausprobiert mit dem Teig. Es kam eine super leckere Kürbispizza dabei heraus.


Ich habe das ganze mithilfe von einem Tortenring rund auf den Einschub (mit Folie) gestrichen und wie den Rest auch getrocknet. Nach dem wenden nach 12 Stunden aber keine weiteren 12 getrocknet sondern das ganze nach 9 aus dem Sedona genommen.

Dann wurden Cashews, Salz, Pfeffer, Apfelessig und etwas Schabzigerklee im Mr. Magic zu einer Creme Verarbeitet und auf dem Pizzaboden verteilt. Dann habe ich etwas Dill darüber gestreut. Als Belag kamen dann fein gewürfelte Champignons, Paprika, Zwiebeln, Tomaten. Am Ende wurde noch ein wenig von der Cashewcreme über dem Belag verteilt und etwas getrockneten Oregano darüber gestreut. Und nochmal für 3 Stunden am in den Sedona damit, zum richtig schön durchziehen und leicht Anwärmen. Das Endergebnis war einfach nur GEIL! Im Sedona hat die Cashewcreme unglaublich gut das Aroma der Champignons aufgenommen. Schmeckte unglaublich intensiv nach Pilzen.

Hanfkekse

Der Sedona bekam mal wieder Arbeit. Neben Kürbisbrot kamen auch Kekse mit in den Dörri. Einmal Mandelkekse und einmal Hanf-Carob-Orangenkekse :D:

Bei den Mandelkeksen ärgert es mich gerade dass ich nicht mitgeschrieben habe, die sind so toll geworden. Die Hanfkekse sind aber genauso lecker und bei denen lagen Stift und Zettel neben der Schüssel.

Na dann mal los 🙂

Hanf-Carob-Orangenkekse

300 g Hanfsamen
100 g Leinsamen (ich habe die braunen genommen)
150 g Buchweizen
3 EL Carob
250 g Datteln (frische oder über Nacht eingeweichte)
Saft von 3 Orangen (waren bei mir 170 g)
½ Stange Vanille
etwas Orangen- und Zitronenschale (je ca. ½ TL)
1 ½ TL Lebkuchengewürz (Sonnentor)
Haselnüsse oder andere Nüsse zur Dekoration

Hanfsamen, Leinsamen und Buchweizen fein mahlen und zusammen mit dem Lebkuchengewürz in eine Schüssel geben.

Datteln, Orangensaft, die Vanille und die Orangen/Zitronenschale im Vitamix zu einer Paste verarbeiten. Das ganze dann zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und gut durchrühren.

Aus dem Teig mit Angefeuchteten Händen (Teig ist etwas klebrig) kleine Kugeln formen, etwas Flachdrücken und eine Haselnuss in den Teig drücken. Auf Einschübe vom Dörrgerät setzen (wird etwas mehr als 1 Einschub beim Sedona) und für 7-8 Stunden bei 40 Grad trocknen lassen. Lecker sind sie schon nach 3-4 Stunden, da haben sie halt noch relativ viel Feuchtigkeit und halten nicht so lange

Ich habe auch Versucht den Teig zwischen 2 Lagen Klarsichtfolie auszurollen und dann verschiedenen Formen Auszustechen… das habe ich aber dann nach 4 Keksen Aufgegeben.

Nach dem Dörren in einer gut verschließbaren Box aufbewahren und ab besten ganz weit hinten ins Regal stellen, sonst halten die  nur wenige Stunden :-D.

Bei mir gab es heute Morgen ein paar von den Kekse zusammen mit einem leckeren Kakao aus Wasser, Banane, Kakao, Vanille und weißem Mandelmus. So geht der Tag gut los :-).

Erdmandelkuchen mit Banane

Ich habe vor ein paar Tagen Erdmandelmilch gemacht und hatte noch den Trester davon im Kühlschrank. Der wurde jetzt zu einem Unglaublich leckeren Kuchen :-).

Die nächste Zeit muss ich aber mal mehr Pikante Rezepte hochladen. Sieht hier am Blog so aus als gäbe es vor allem Süßkram. 😀

 

Von meinem Freund bekam ich gestern eine Stoffeule geschenkt, die musste natürlich auch gleich mit aufs Bild :D.
Erdmandelkuchen mit Banane

Für den Teig:

274 g Erdmandel-Trester (oder gemahlene Erdmandeln)
160 g Feigen
170 g Wasser
etwas Zitronenschale
½ Stange Vanille
Orangensaft von 1 Orange (90 g)
100 g Buchweizen
30 g Braunhirse
70 Leinsamen, gold

Wasser, Feigen, Zitronenschale, Orangensaft und die Vanillestange im Mixer zu einer Paste verarbeiten.

Buchweizen, Braunhirse und Leinsamen fein mahlen. Dann alle Zutaten in einer Schüssel miteinander verkneten.

Füllung:

1-2 Bananen (je nach größe)
Zimt

Banane in schälen und in Scheiben schneiden.

Ca. die Hälfte vom Teig in eine kleine Springform (18 cm) geben und festdrücken. Die Bananenscheiben darauf verteilen und mit Zimt bestreuen.

Die zweite Hälfte vom Teig oben drauf geben und auch festdrücken.

Schokoglasur:

65 g Kakaobutter
4 EL Kakao
20 g Kokosöl
1 EL Mandelmus
40 g Honig oder Agavendicksaft

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen.
Dann alle Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) 1 Minute lang Mixen.

Die Schokolade über den Kuchen geben und das ganze noch mit Kokosraspel bestreuen.
Ich habe nicht die ganze Schoki für den Kuchen verwendet sondern noch 1 Silikonform für Pralinen damit gefüllt.

Das ganze für ein paar Stunden, oder noch besser über Nacht, in den Kühlschrank stellen.