Wilde Energiekugeln

Heute war ich wieder im Wald unterwegs. Im Wald kam mir dann spontan eine Idee, darum hatte ich es heute vor allem auf 2 Wildkräuter abgesehen. Und dann habe ich heute auch mal tatsächlich an die Kamera gedacht!
Also kommt mal mit in den „Mother Earth Shop“. Das Sortiment unterliegt starken Saisonalen Schwanklungen, aber mit der Qualität kann kein Supermarkt oder Bioladen mithalten ;-).

 

Und bevor es direkt in den Wald geht noch eine kleine Stärkung, junge Birkenblätter :-). Die sind recht Aromatisch und passen getrocknet auch gut als Zutat ins Kräutersalz.

 

Für mich ist die Natur etwas Heiliges. Ich brauche keine Kirchen und Tempel, die finde ich zwar von der Architektur her oft wunderschön aber die wahre Kraft liegt für mich in der Natur, vor allem in den Wäldern. Für mich ist alles in der Natur beseelt, darum begrüße ich den die Wesen des Waldes immer.
Dafür klopfe ich dreimal an einem Baum, Lege meine Hände darauf, schließe die Augen und sage einfach kurz Hallo, da bin ich

 

Die beiden Kräuter auf die ich es heute vor allem abgesehen habe ich Zeitgleich auch 2  meiner Lieblingskräuter. Der Giersch und der Sauerklee.

Der Giersch ist nicht nur eine sehr leckere Wildpflanze sondern auch der Schrecken aller Gärtner. Er breitet sich über große Flächen aus und wenn man ihn einmal hat wird man ihn nur schwer wieder los, ich verstehe nur nicht wie man ihn wieder loswerden will. Ein befreundeter Gärtner hat mal gesagt das es nur eine Möglichkeit gibt um den Giersch loszuwerden: Umziehen!
Geschmacklich liegt er irgendwo zwischen Petersilie und Karottengrün, aber etwas milder im Geschmack. Fast jedes Mal wenn ich in den Wald gehe um Kräuter zu sammeln darf der Giersch auch mit. Am liebsten Esse ich ihn einfach Pur, beim Giersch brauche ich kein großartiges Dressing. Etwas Giersch und Vogelmiere sind immer meine Verpflegung im Wald.

 

Der Sauerklee ist recht häufig hier in der Gegend. Ich Liebe seinen saueren Geschmack und noch mehr seine Wunderschönen weißen Blüten die nicht nur sehr lecker sind sondern auch in Salaten und anderen Gerichten eine tolle essbare Dekoration abgeben.
Der Sauerklee macht sich auch ganz gut im Eis. Allerdings enthält er auch einiges an Oxalsäure, daher auch der saure Geschmack. Man sollte ihn also nicht täglich oder in Größeren mengen Essen.

 

Bevor ich wieder nach Hause gehe nehme ich mir immer noch etwas Zeit. Ich hänge die Stofftasche(n) an einen Ast und stelle mich gerade hin. Und dann lausche ich einfach nur den Geräuschen des Waldes und tanke Kraft. Die klänge des Waldes und seiner Bewohner, dazu der typische Waldgeruch, die Licht der Sonne und eine leichte Briese die durch die Äste weht auf der Haut zu spüren…. Es gibt nichts schöneres für mich. Das fühlt sich einfach nach „Zuhause Ankommen“ an. Heute klang das ganz so, inklusive „Angriff“ einer Schwebefliege am Anfang 😀 und einem wehrlosen Giersch als Snack am Ende.

 

Zuhause wurden aus Giersch und Sauerklee dann Energiekugeln. Sehr Lecker, nach dem Fotografieren hatte ich nur ein Problem. Das ganze hat mir so gut gefallen das es weder Essen (Nein, natürlich eh nicht alles auf einmal) noch Umfüllen und in den Kühlschrank verfrachten wollte. 😀

Wilde Energiekugeln

1 ½ Handvoll Sauerklee
3 Handvoll Giersch
1 Stange Vanille
ein Stückchen getrocknete Orangenschale
7 Datteln (wer es süßer mag nimmt einfach mehr)
etwas Wasser

1 Tasse Hanfsamen
1 – 1 ½ Tassen Leinsamen
5 EL Braunhirse

Nach Wunsch noch Kokosraspel, Carob, Kakao etc.

Sauerklee, Giersch, Vanille, Datteln und Orangenschale in den Mixer geben. Dann ein wenig Wasser dazu geben. Es sollte gerade genug sein das der Mixer alles gut greifen und Pürieren kann. Ich habe natürlich gleich mal etwas zu viel Wasser erwischt und hatte am Ende einen etwas dünnflüssigeren Smoothie. Macht aber nichts, dann gibt es halt mehr Leinsamen.
Das ganze in eine Schüssel umfüllen.

Hanfsamen und Braunhirse fein mahlen und mit in die Schüssel geben.
Dann die Leinsamen ebenfalls fein mahlen und unter rühren so viel davon zugeben bis man einen nicht zu festen Teig bekommt (das ganze wird noch fester wenn die Saaten quellen). Konsistenz sollte etwas weicher als der Teig für Bratlinge etc. sein.

Das ganze dann 1-2 Stunden stehen lassen. Sollte der Teig dann noch zu weich sein zum Formen kann man noch etwas gemahlene Leinsamen dazu geben.

aus dem Teig kleine Kugeln formen. Wahlweise noch in Kokos, Kakao oder anderen Sachen Wälzen. Das war es dann auch schon. Nach dem Formen in einer Dose/Box im Kühlschrank aufbewahren. Je nachdem wie groß man die Kugeln macht werden es zwischen 30 und 50 Kugeln.

Und hier sind meine. Von innen nach außen: Carob, Sesam, Kokosraspel, Natur und „Alles Liebe“ (Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor).

Hanfpudding mit Zimtcreme

Gestern Abend hatte ich noch Lust auf etwas Süßes.
Also habe ich noch schnell was zusammengemixt.  Es gab einen Hanfpudding mit Zimtcreme. Sehr Lecker, und ich Wünsche euch damit auch gleich einen guten Start in die neue Woche.

 

Schokopudding mit Zimtcreme

4 EL Hanfsamen
3 EL Leinsamen
1 EL Kokosflocken
Saft & abgerieben Schale von 1 kleinen Orange
¼ TL Vanille
¾ EL Kakao
Süßungsmittel nach Wunsch (Dattelpaste, Agave, Honig etc.)
95 ml Wasser

Leinsamen und Hanfsamen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) fein mahlen. Dann die restlichen Zutaten dazu und alles gut durchmixen, in ein Schälchen füllen und 2-3 Stunden in den Kühlschrank verfrachten.

Für die Zimtcreme:

Die Creme ist so gut das ich die mal so zum Löffeln mache. Oder als Belag für einen Kuchen.

1 El Kokosöl
3 EL Kokosmus
4 EL Wasser
1 TL Süßungsmittel nach Wahl (sollte eher hell sein, also Honig oder Agave)
1 TL Zimt
1 TL Flohsamenschalen, gemahlen

Das Kokosöl und Kokosmus vorher auf der Heizung oder im Wasserbad schmelzen falls es zu fest ist. Dann zusammen mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer 1 Minute lang Mixen.

Die Creme auf dem Pudding verteilen. Auf dem jetzt Kalten Pudding wird das Kokosöl und Kokosmus darin gleich etwas fester. Ist dann ein Mittelding aus Creme und irgendwas anderem *gg*. Wer einen Spritzbeutel etc. hat kann auch den verwenden 🙂

Bärlauchpesto, Bärlauchcracker & Bärlauch-Zwiebelfladen

Die letzten 2 Tage standen mal wieder voll und ganz im Zeichen des Bärlauchs. Am Montag waren wir fleißig am Sammeln und gestern wurde ein Teil der Beute gleich mal verarbeitet. Ich Liebe diese Wildpflanze einfach <3.

Gleich am Montag Abend wurde ein wenig ganz viel Bärlauch zusammen mit gekeimten Linsen, Zwiebelringen, Karottenscheiben und einem einer Tomatensoße (Tomaten, Wasser, Essig, Salz, Pfeffer, Chili) in Noriblätter eingerollt.

So richtig los ging es dann aber erst gestern. Es gab 3 Sorten Bärlauchpesto, Bärlauchcracker und Bärlauch-Zwiebelfladen.
Die Pestos habe ich im Vitamix gemacht. Ihr könnt aber auch andere Geräte verwenden. Geht aus Problemlos mit einem Pürierstab oder in einer Küchenmaschine. Bei diesen Geräten eventuell die Menge Reduzieren oder das ganze auf mehrere Portionen Aufteilen und auf Etappen zubereiten.
Ich zeige hier meine 3 Lieblingsvarianten. Experimentiert also ruhig selbst mit verschiedenen Ölen, Nüssen, Samen und Gewürzen.

Bärlauchpesto mit Sonnenblumenkernen  

Meine Klassische Mischung für Pesto. Sonnenblumenkerne nehme ich gerne für Pestos weil sie einfach bezahlbarer sind als Pinienkerne. Mandeln lassen sich auch sehr gut dafür verwenden.
Der Schabzigerklee bringt eine leicht „käsige“ Note mit rein. Alternativ kann man auch Hefeflocken verwenden. Das ist mir Persönlich sogar Lieber als die Klassische Variante mit Parmesan weil sich Schabzigerklee oder Hefeflocken  nicht so nachteilig auf die Haltbarkeit Auswirken wie Parmesan. Früher habe ich Pesto öfter mit Parmesan gemacht, das ist immer  viel schneller verdorben als die Gläser ohne Parmesan. Einmal ist mir sogar ein Glas mit Bärlauchpesto mit Parmesan im Kühlschrank Explodiert weil es zum Gären Angefangen hat!

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl
1 Tasse* Sonnenblumenkerne
¾ TL Schabzigerklee

Alle Zutaten im Vitamix auf Stufe 4-5 mithilfe des Stößels zu Pesto verarbeiten. Danach in Gläser füllen (ergibt etwas mehr als ein Honigglas, 500 ml, voll). Noch etwas Öl auf das Pesto Gießen so das die Oberfläche vollständig damit bedeckt ist. Das verhindert das Luft direkt an das Pesto kommt und macht es länger Haltbar.
Im Kühlschrank Aufbewahren.

Bärlauchpesto mit Hanfsamen

Pesto mit Hanfsamen hat einen ganz tollen, eigenen Geschmack. Für mich ist es eine richtig edle Variante. Pesto mit Hanfsamen nur nicht in zu großen Mengen auf Vorrat machen. Im Gegensatz zu anderen Nüssen/Samen wirkt sich der hohe Omega 3 Gehalt im Hanf eher Nachteilig auf die Haltbarkeit aus. Es hält sich zwar im Kühlschrank auch Problemlos mehrere Wochen. Mehrere Monate wie Pesto mit anderen Nüssen/Samen ist es aber nicht haltbar weil das Fett in den Hanfsamen durch den hohen Omega 3 Gehalt schneller Ranzig wird als bei eher Omega 6 lastigen. Das gleiche gilt auch für Walnüsse.

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl (oder Olivenöl, Hanföl würde hier auch passen)
¾ Tasse* Hanfsamen, ungeschält

Ein Viertel vom Hanf vorab im Mixer grob Schroten. Dann Bärlauch, Öl und Salz zugeben und im Vitamix auf Stufe 4-5 mithilfe des Stößels zu Pesto verarbeiten. Kurz vor Ende die restlichen Hanfsamen dazugeben und nur noch kurz weiterlaufen lassen. Das fertige Pesto in Gläser füllen und noch etwas Öl zugeben damit die Oberfläche bedeckt ist. Im Kühlschrank Aufbewahren.

Variationen:

–    1-3 EL Hefeflocken zufügen.
–    Alle Hanfsamen grob schroten. Dann wird es feiner. Die obere Variante hat noch etwas „biss“.
–    Geschälte Hanfsamen verwenden.

Bärlauchpesto mit Kürbiskernen

Auch eine Leckere Variante. Meine Lieblingsvariante als Aufstrich für Cracker, (Rohkost)Brot oder als Füllung für z.B. Champignons.

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl
1 Tasse* Kürbiskerne

Alle Zutaten im Vitamix mithilfe des Stößels auf Stufe 4-5 zu Pesto verarbeiten. Das fertige Pesto in Gläser füllen und etwas Öl auf die Oberfläche Gießen sodass sie vollständig damit bedeckt ist.
Im Kühlschrank Aufbewahren.

Bärlauchcracker & Bärlauch-Zwiebelfladen

Ich habe immer noch keine neue Küchenwaage, die hat ja vor ein paar Tagen das Zeitliche gesegnet hat. Also wieder mit Alternativen Methoden der Abmessung.
Heute musste ein leeres Honigglas (500 ml) herhalten.

7 Tassen* voll braunen Leinsamen
2 Tassen* goldenen Leinsamen (oder einfach 4 Gläser brauen)
3 Handvoll Bärlauch
1 Handvoll gemischte Wildkräuter (hatte Löwenzahn, Giersch, Schwarznessel und Gänseblümchen)
2-4 TL Salz (nach Geschmack)
Chili und Pfeffer nach Geschmack.
12* Tassen Wasser

2 Tassen voll Leinsamen fein mahlen (ich habe die goldenen gemahlen). Die gemahlenen und die ganzen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Im Vitamix Bärlauch, Salz, Pfeffer, Chili und einen Teil vom Wasser Pürieren. Das ganze in die Schüssel zu den Leinsamen gießen. Mit dem restlichen Wasser den Mixbehälter ausspülen und das ganze ebenfalls mit in die Schüssel gießen. Alles verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen. Ich habe den Teig für die Cracker vor der Arbeit angesetzt und dann über Nacht stehen lassen und am nächsten Morgen weiter verarbeitet.

 

Die Masse auf 5 mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Die Teigmasse für den letzten Einschub habe zu 4 länglichen Fladen ausgestrichen. Die Fladen werden später noch weiter verarbeitet.

 

Das ganze bei 40 Grad im Dörrgerät trocknen. Nach 12 Stunden die das ganze auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und die Folie abziehen. Weiter Trocknen bis sie komplett durchgetrocknet sind. Die Endgültige Trocknungszeit richtet sich vor allem danach wie dick bzw. gleichmäßig man den Teig aufgestrichen hat.  Ich habe sie während ich in der Arbeit war einfach für 9 Stunden weiter trocknen lassen.

In einer gut verschließbaren Box/Dose Aufbewahren.

Bärlauch-Zwiebelfladen

Die zu Fladen Ausgestrichene Masse auch genau wie die Cracker nach 12 Stunden wenden.

Dann mit bestreichen mit einer Mischung aus:

5 EL Bärlauchpesto
6 EL Sonnenblumencreme (Sonnenblumenkerne mit Wasser zu einer Creme gemixt)
2 EL Hefeflocken

Danach 1 Zwiebel schälen, halbieren und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit einem Schuss Sonnenblumenöl vermischen. Die Zwiebeln dann auch auf den 4 Fladen verteilen.

Das ganze wandert dann noch mal in das Dörrgerät. Ich musste aber in die Arbeit, also habe ich es zusammen mit den Crackern für 9 Stunden im Dörrgerät gelassen. Nach den 9 Stunden waren die Fladen durch die Pestomischung  etwas saftiger als die Cracker. Pesto und Zwiebeln waren auch genau richtig.
Man kann aber schon nach 3-4 Stunden mal danach schauen. Wie weit man das ganze Trocknet hängt ja vor allem vom eigenen Geschmack ab.

Für alle die ab und zu Käse essen. Dazu passt ein gut gereifter Bergkäse sehr gut, der rundet das ganze noch perfekt ab.

* 250 ml Tasse

Jetzt muss ich den Beitrag noch schnell Editieren. Heute morgen (21.03.14) gab es eine Variante der Bärlauchfladen ohne Zwiebeln. Dafür mit vielen Wildkräutern und essbaren Blüten.Wir Leben im Pardies, wir müssen nur die Geschenke von Mutter Erde annehmen und uns daran erfreuen <3.

De Herstellung ist die gleiche wie oben beschrieben nur ohne Zwiebeln. Nach dem Dörren verteilt man dann Wildkräuter und Blüten auf den Fladen, Fertig.

 

 

Saftfasten – Abschlussbericht & wie es weiter geht

So, jetzt aber endlich mal los mit dem Abschlussbericht zum Saftfasten. Wurde jetzt doch etwas später. Die Arbeit hat mir nicht viel Zeit gelassen und ich habe den Text so oft umgeschrieben weil es so viel zu Sagen gibt, es hat sich einfach so viel Getan.

Aber erst mal eine kurze Zusammenfassung vom Essen der ersten 2 Woche nach dem Fasten. Ich habe es ruhiger angehen lassen. Es gab weniger Smoothies als geplant dafür vor allem Rohe Suppen aus dem Vitamix. Ich habe diese Woche alles aus dem Handgelenk gemacht, also nichts abgewogen. Darum nur mal ein paar Fotos :-). Einen Teil der Rezepte findet ihr auf meine Facebookseite. Hier wird der Beitrag sonst viel zu lange.

Grüne Frühstückscreme, Smoothie zum Löffeln 🙂

 

Karottencremesuppe aus Karotten, Hanfmilch, Kelp, Pfeffer, Ingwer und Kurkuma mit Linsensprossen.

 

Der erste Teller mit Fermentierten Gemüse.

 

Gemischter Salat mit Fermentiertem Gemüse.

 

Frühstückscreme aus Hanfmilch, gekeimten Buchweizen, Datteln und Vanille. Inspiriert von Dr. Switzer.

 

Frühstückscreme aus Hanfmilch, Datteln, Vanille, Kokos und Flohsamenschalen.

 

Neben den Suppen gab es auch einiges an Salaten und Leinsamencracker um den Darm wieder aus Trab zu bringen, der hatte ja nicht viel zu Tun die letzte Zeit. Die wurden wie immer wieder mal eher würzig.
Auch Fermente gab es einige. Beim Fasten gab es ja vor allem Rejuvelac und Wasserkefir. Jetzt kamen auch Sauerkraut und verschiedenes Milchsauer vergorenes Gemüse dazu. Zum Fermentieren kommt die nächsten tag mal ein etwas ausführlicher Beitrag. Hoffe dass ich den schneller fertig stellen kann als diesen hier.

Für die Leinsamencracker habe ich sogar ein Rezept 🙂

Leinsamencracker Pikanto

90 g goldener Leinsamen
500 g brauner Leinsamen
45 g Flohsamen oder Chiasamen
4 TL Chiliflocken
1 TL Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 TL Senf
4 EL Sojasoße
1 TL Curry
1400 g Wasser

Die Hälfte der braunen Leinsamen fein mahlen.
Knoblauch, Senf und die restlichen Gewürze mit ein wenig vom Wasser im Mixer Pürieren und dann alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben. Gut durchrühren und 2-3 Stunden quellen lassen.

Danach auf 4 Einschübe vom Sedona (mit Paraflexxbögen ausgelegt) verteilen und glatt streichen. Mit einem Messer, Spatel oder Teigroller Linien in de Teig ziehen. An denen entlang lassen sich die Cracker nach dem trocknen gut in Stücke brechen.
Nach Lust und Laune noch mit Chili, Sesam, Kräutern etc. bestreuen.

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocken. Dann die Cracker auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und fertig trocknen. Das hat noch mal 7 Stunden gedauert (hängt aber vor allem davon ab wie dick man den Teig ausgestrichen hat, mal dauert es etwas länger, mal etwas kürzer)

In einer gut verschließbaren Box/Dose aufbewahren.

 

Die Cracker haben mir sehr gut getan in der ersten Woche. Hatte auch ständig welche in der Arbeit dabei und als Beilage zu Salat und Suppen.

Gefühlt habe ich mich in der ersten Woche gut. Es tat so gut wieder zu kauen und richtig was zum beißen zu haben. Vor allem im Wald bei den Wildkräutern. Nicht nur Sammeln sondern gleich 1 Handvoll Löwenzahn, Vogelmiere oder andere Wildkräuter zu essen. Es gibt nichts Schöneres als bei angenehmen Frühlingstemperaturen im Wald Wildkräuter zu Essen und dabei die Sonne zu genießen.

Einläufe gab es auch noch in der 1. Woche Regelmäßig. Nach dem sehr langem Fasten wo ja auch die Saftmenge immer weniger wurde hatte der Darm kaum was zu tun außer den Müll zu Entsorgen. Aber mit ein paar Einläufen und den Leinsamencrackern hat er schnell wieder so gearbeitet wie er das soll.

Dann mal dazu was sich alles getan hat beim Fasten. Und das war viel.

Der erste punkt ist natürlich das sich ein paar Kilos verabschiedet haben. Ich habe ja keine Waage Zuhause und habe mich daor nicht gewogen. Gestern stand ich mal bei meiner Schwester auf der Waage. 87 kilo…OK, weniger auf jeden Fall. Die Kleidung hängt auch viel Lockerer und bei meinem Gürtel brauchte ich während des Fastens und in der ersten Woche danach 3 neue Löcher. Davon gibt es auch ein Foto. Ja, ich weiß, der Gürtel sieht schon ganz schön fertig aus, aber solange er nicht Selbstmord begeht kaufe ich keinen neuen *g*.

 

Dann hat sich die Haut massiv gebessert. Die Schuppenflechte ist noch nicht ganz weg, da geht die „Therapie“ jetzt erst mal mit Rohkost weiter und im Sommer mache ich eventuell noch mal ein Saftfasten wenn die Wildkräuter stärker wachsen als jetzt. Im Moment ist ja noch alles recht klein, auch wenn das Grünzeug die letzten Tage echt Gas gegeben hat. Bin gespannt wie es mit der Haut weiter geht. Mit dem Fasten habe ich schon mal gut was vorgelegt jetzt. Der gelegentliche Juckreiz ist weg, auch heute noch. Und speziell von der Kopfhaut rieselt auch nichts mehr. Das ist momentan auch noch so (darf auch gerne so bleiben!).

Dann hat sich die Sehleistung verbessert. Ich hatte auch vor dem Fasten keine wirklichen Probleme mit meinen Augen. Aber während des Fastens hat sich die Sehleistung gesteigert. Ich sehe schärfer als davor. Den Punkt finde ich mehr als interessant. Wenn ich noch mal länger Faste gehe ich davor auf jeden Fall davor und danach mal zum Augenarzt und lasse die genaue Sehstärke messen.

Was sich auch massiv verbessert hat sind meine Zähne. Ich habe mich ja früher von reinem Müll Ernährt. Viele Fertigprodukte, Süßigkeiten, Kiloweise Fleisch (natürlich das billigste und minderwertigste das man beim Discounter finden kann…), an Getreideprodukten fast nur den Dreck aus Weißmehl. Abgerundet hat diese Mischung jede Menge Cola, Limo und ähnliche Sachen. Das hat auch meine Zähne ganz massiv in Mitleidenschaft gezogen und ich habe immer wieder mal Probleme damit. Auf den Zahnarzt kann ich bislang noch nicht wirklich verzichten.
Während des Fastens ist mir aber irgendwann aufgefallen das meine Zähne nicht mehr so Kälteempfindlich sind. Das sind sie normal ganz extrem. Ich habe ab und zu Eiswürfel in meinen Saft getan, irgendwann ist mir dann aufgefallen das ich angefangen habe diese zu zerkauen, total Unterbewusst. Bis es dann in meinem Kopf doch gerattert hat und der Gedanke „Was machst du da???? Kaust du da etwa gerade EISWÜRFEL???“ kam. Ja, machte ich. Die Kälteempfindlichkeit war weg. Ich müsste jetzt alle Berichte durchlesen wann das genau war, aber so zwischen Tag 30 und 35 glaube ich.
Das hält auch immer noch an. Fand ich sehr interessant dass sich das Fasten auch so Positiv auf die Zähne ausgewirkt hat.

Was sich auch bei den Zähnen bzw. im Mundraum getan hat waren Entzündungen die in Intervallen kamen. Bzw. immer eine Entzündung an immer derselben Stelle. Genau dort wo ich beim Letzten Zahnarztbesuch die Betäubungsspritzen bekommen habe. Das erste Mal war es richtig massiv und Schmerzhaft. Dann mit jedem Interwall wurde es leichter. Die Entzündung hielt immer nur 3 bis maximal 4 Tage und verschwand dann wieder über Nacht. Da musste wohl dringend irgendwas raus.

Auch an einem bestimmten Zahn hat es stark gearbeitet. Vor einigen Monaten bekam ich eine Wurzelbehandlung an einem Zahn der total kaputt war. Ich wollte ihn erst einfach ziehen lassen. Der hat aber eine leichte Schieflage und er hätte die beiden Zähne daneben auch Ziehen müssen (die aber in Ordnung sind soweit). Also dir wurde es die Wurzelbehandlung. Ich weiß, nicht die beste Lösung weil da jetzt ein „toter“ Zahn drinsteckt aber ging leider nicht anders. Wollte nicht 2 gesunde Zähne ziehen lassen und die 2. Option, eine OP, klang jetzt auch nicht unbedingt verlockend für mich.
Während des Fastens, zwischen Tag 30 und 40 fing der Zahn an in Intervallen immer wieder mal weh zu tun. Er wurde auch Lockerer und wackelte etwas. Dachte erst der fällt raus, gegen Ende des Fastens tat er dann aber nicht mehr weh und war wieder fest. Ich habe keine Ahnung was das war und kann mir nicht Erklären was für eine Aktion vom Körper war.

Ansonsten hat sich einiges am Denken getan, das geht ja schon bei der Rohkost in völlig andere Richtungen. Beim Fasten wird der Effekt aber noch stärker. Man sieht die Welt anders, klarer. Vor allem in der Natur, man nimmt sie  viel bewusster wahr als im Alltag.

Auch das allgemeine Körpergefühl hat sich verbessert. Ich fühle mich um Welten besser als vor dem Fasten.

Und wie geht es jetzt weiter?

Die Ernährung ist ja für mich immer ein Experimentelles Feld. Ich Teste immer wieder neue, Probiere neue Konzepte aus etc.

Ich will bei Überwiegend Rohkost bleiben aber nicht ganz so wie bisher sondern mit einigen Veränderungen.

Ich will meine Ernährung etwas einfacher gestalten. Zwar zwischendurch immer wieder mal Gourmetrohkost, eine Torte etc. aber Überwiegend eher einfachere Sachen wie Smoothies, Salate und Co.

Ergänzen will ich die Rohkost gelegentlich auch mal um etwas Gekochtes. Das habe ich auch vor dem Fasten so gehandhabt. Will aber mehr darauf achten das der Anteil an gekochten nicht wieder so hoch steigt. An gekochten Sachen wären das dann gelegentlich Kartoffeln, Bohnen und andere Hülsenfrüchte (machen sich echt gut im Salat), schonend gegartes oder Gedämpftes Gemüse und auch mal Glutenfreie Nudeln oder Reis.

Dann will ich vermehrt Fermentierte Nahrung einbauen. Die tut mir sehr gut und die eigene Herstellung macht einfach spaß. Aber dazu kommt wie gesagt die nächsten Tage noch ein separater Bericht.

Dann will ich mit dem Ernährungskonzept von Dr. Switzer mehr Experimentieren. Ich will also einerseits den Anteil an Wildkräutern weiter steigern.
Aber auch mit seinem Konzept mit geringen mengen an Tierischen Produkten will ich Experimentieren. Wie komm ich jetzt darauf dass ich tierische Produkte Integrieren will? Bisher war es ja nur Honig. Ich hatte vor ein paar Monaten ganz massive Lust auf Ei. Ich habe mir dann eine Avocado in Würfel geschnitten und das ganze mit Pfeffer und Kala Namak gewürzt. Das Kala Namak (Indisches Schwarzsalz) kommt ja recht nah an Ei ran geschmacklich. Aber das war es nicht. Hat mich nicht Zufrieden gestellt. Aus der einen Avocado mit Kala Namak wurden mehrere Avocados. Aber das war es einfach nicht. Ich wollte aber kein Ei essen weil bisher meine Haut immer ganz massiv darauf reagiert hat. Bisher hatte ich Eier allerdings immer erhitzt (gekocht, Spiegelei, Rührei etc.) gegessen. In seinem Buch fand ich dann ein Rezept für eine Creme aus Kokosmus, Eigelb, Honig, Zitronensaft und Vanille. Habe lange einen inneren Dialog mit mir geführt und bin dann doch in den Bioladen und habe eine kleine Packung Eier gekauft. Ich dachte mir fall es nichts für mich ist kriegt den Rest halt mein Freund. Habe mir dann diese Creme gemacht und gegessen. Schmeckte unglaublich gut und ich bekam davon einen unglaublichen Energieschub. Die Lust auf Ei (die ich fast 2 Wochen lang hatte) war weg und auch meiner Haut ging es super.

Dr. Switzer sagt in seinem Buch das eine GERINGE menge an tierischen Produkten einige Stoffwechselvorgänge Optimieren kann aber auch die Nährstoffaufnahme aus Pflanzlicher Kost verbessert. Die Vorraussetzung, die Tierischen Produkte sollten (mit Ausnahme von Gelatine oder Suppe mit ausgekochten Knochen… nein Danke, das mag ich eh ganz sicher nicht) möglichst Unerhitzt, also Roh verzehrt werden.  Zu den Produkten die er empfiehlt gehören: Gelegentlich ein Eigelb (das Eiweiß enthält Enzymhemmer), Butter und  Käse aus Rohmilch oder gelegentlich mal ein wenig Rohmilch (in Eis oder mit einem Milchkefir Fermentiert), Kaltgeräucherter Fisch (weiß nicht so recht… mal schauen ob ich mit dem auch Experimentiere) oder auch mal Gelatine oder eine Rinderbrühe/Hühnerbrühe wo die Kochen zerschnitten mit ausgekocht werden damit sich die Gelatine löst (DAS lasse ich auf jeden Fall weg.)

Durch meine Erfahrung mit dem Ei und früher öfter mal mit Käse denke ich dass an dem Konzept was dran sein könnte. Aber das zeigen ja dann Experimente damit.

OK, das war es erst mal soweit von mir. 🙂

Tag 48 – 50 und das Fastenbrechen

Tag 48

Heute Morgen wieder das übliche. 1  Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Danach waren wir dann erst mal unterwegs, den ersten Saft heute gab es dann gegen 13 Uhr. Wurde knapp ein ¾ Liter. Heute zum Geburtstag mal extra fruchtig mit Strohhalm und vielen Eiswürfeln 🙂

3 große Fenchel
2 Äpfel
1 Zitrone (½ geschält, die andere hälfte mit Schale)

 

Gegen Abend gab es dann noch ½ Liter Hanfblättertee mit dem Sanft von einer Zitrone und einer Orange.

Außerdem gab es heute noch 3 ½ Liter Wasser und 1 Glas Wasserkefir.

Heute ging es mir gut, wieder ein Jahr älter. Das Fasten war sozusagen mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst :-). Von meinem Freund gab es Olivenöl und Grapefruits für die Leberreinigung morgen. Interessant fand ich heute die Grapefruits, ist eine der ganz wenigen Früchte die ich nicht ausstehen kann. Aber gestern rochen die sogar richtig Lecker für mich. DAS hatte ich wirklich noch nie das ich sage eine Grapefruit richt zum anbeißen gut.
Es geht also in die letzte Runde. Morgen gibt es Vormittag oder Mittag noch mal Saft und dann beginnt auch schon die Vorbereitung für die Leberreinigung. Bin echt gespannt, ich habe die schon mal nach einem Fasten gemacht, aber nach so lange Fasten halt dann doch noch nicht.

Tag 49

Heute Morgen wieder das übliche, 1 Liter Wasser und der Saft von einer Zitrone.
Danach habe ich schon mal die Bittersalzlösung für später vorbereitet damit sich das in Ruhe gut Auflösen kann.

Gegen 11 Uhr gab es dann Saft, heute aus:

2 Äpfel
2 Handvoll Alfalfasprossen
1 Handvoll Brokkolisprossen
etwas mehr als ¼ Stofftasche voll Wildkräuter (Gras, Vogelmiere, Labkraut, Löwenzahn, Mauerlattich, Blätter der wilden Möhre)

Bei der Methode die ich mache darf man ab 14 Uhr nichts mehr Essen oder Trinken. Also gab es davor noch massig Wasser :).
Dann ging es auch schon bald los mit der Leberreinigung. Ich verlinke euch hier noch Mal den link zur Kurzbeschreibung. Was noch gut ist, dort aber nicht dabei steht ist eine Wärmflasche nach dem Trinken der Mixtur auf die Leber zu legen. Das Unterstützt das ganze auch noch ganz gut.
Zusätzlich steht zur Sicherheit auch ein Eimer bereit. Es passiert manchmal das jemand sich jemand dann in der Nacht öfter mal Übergeben muss. Hatte ich bisher zwar zum Glück noch nicht, aber sicher ist sicher.
Ab 14 Uhr gab es dann nichts mehr zum Essen und Trinken. Ich wollte es mir dann eigentlich mit einem Buch auf der Couch gemütlich machen, war aber dann zu hibbelig. Also hab ich die Wohnung etwas aufgeräumt.

Um 18 Uhr dann die erste Portion Bittersalz. Wäh! Glaubersalz finde ich geht ja gerade noch so, aber das Bittersalz kann ich ja gar nicht leiden. Darum reicht so eine Dose auch immer Jahrelang bei mir :D. Für das Abführen beim Heilfasten bleibe ich lieber bei Glaubersalz. Um 20 Uhr das gleiche noch mal.

Kurz vor 22 Uhr habe ich dann die Mixtur vorbereitet. Mir stellt es die Haare jetzt schon auf *lach*. Die Grapefruits hatte ich den ganzen Tag über im Kühlschrank damit die dann auch Eiskalt sind. Das Olivenöl stand auch recht Kühl. Je kälter die Mixtur ist umso besser kommt sie an den Geschmacksnerven vorbei.
Das ganze in ein Glas oder einen Becher geben und dann gut durchschütteln bis das ganze eine Art Emulsion eingeht. Und ich kann mir nicht helfen, mich erinnert die Mixtur immer an den 2. Teil von Ghostbusters. An den Fluss des Bösen, der schmeckt vermutlich auch ähnlich…

 

Um 22 Uhr war es dann so weit. Einfach Augen zu und runter mit dem Zeug. Und am besten ja nicht absetzen, einfach auf Ex. Danach musste ich erst mal einem ganz massiven Brechreiz standhalten. Nach dem Fasten sind ja die Geschmacksnerven empfindlicher, aber gleich so? Das war das letzte Mal das ich das nach einem längeren Fasten mache. Wo ich heute Früh nur die Flasche wo es drin war gesehen habe hat es mir alle Haare aufgestellt!
Danach habe ich mich noch nicht gleich ins Bett gelegt sondern mir erst noch den Mund ausgespült. Mit dem Geschmack im Mund kann kein Mensch einschlafen.

Dann ab ins Bett und eine Wärmflasche auf die Leber. Gute Nacht *g*

Tag 50 – Fastenbrechen

Das war eine Ereignisreiche Nacht. Die ganze Nacht hat es im Magen-Darm-Trakt gegrummelt und gearbeitet. Gegen 4 Uhr musste ich dann das erste Mal auf die Toilette. Um 6 und 8 Uhr gab es dann noch mal jeweils 200 ml der Bittersalzlösung. Musste dann kurz nach 8 noch mal auf die Toilette, kam aber nicht viel. Hatte aber durchaus Druck im Magen. Also gab es dann eine reihe von Einläufen.

Dann ging es auch schon los. Es gibt Leute die Untersuchen das Endergebnis, wie viele Gallensteine drin waren etc.
Ich gehöre nicht zu denen, Runterspülen und fertig. Es ist raus, der Rest Interessiert mich nicht. Jetzt ist es das Problem der Kläranlage :-D.

Habe mich dann noch mal hingelegt. Bin heute etwas schlapp, geht mir aber immer so nach der Leberreinigung.

Gegen 15 Uhr gab es dann den ersten Apfel. Nachdem ich zwar für das Juice Feasting recht schnell zu wenig Saft getrunken habe, für das klassische Heilfasten aber zu viel werde ich den Körper zwar die nächste Zeit durchaus etwas schonen, aber nicht ganz so auf Schonkost setzen wie nach einem klassischen Heilfasten.

Also gab es den Apfel heute in der Luxusform einer Frühstückscreme.

1 Apfel (Boskop)
1 Handvoll Vogelmiere
ein Schluck Wasser
ein Spritzer Zitronensaft
¼ Stange Vanille
¼ TL Mesquite
1 TL Leinsamen, über Nacht eingeweicht

Alles im Vitamix zu einer Creme mixen. Den Mixer so lange laufen lassen bis das ganze leicht angewärmt ist.
In ein kleines Schälchen füllen und mit ein paar Kokosraspeln bestreuen.

 

Das habe ich so genossen, die Creme war so gut aber ich bin jetzt Pappsatt. Ich komme mir so vor als hätte ich 2 Wassermelonen gegessen :-D.

Während des Fastens habe ich ja einige Fermente angesetzt die jetzt fertig sind. Davon gab es heute ein paar zum Probieren :).
Von oben im Uhrzeigersinn: Knoblauch (mit Thymian, Chili, Basilikum und Oregano fermentiert), Meerrettich mit Apfel und Karottenscheiben (mit Knoblauch und Chili Fermentiert)

 

Etwas später gab es dann eine Karottensuppe.

65 g Hanfsamen und 200 Wasser im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Durch einen Nussmilchbeutel oder Wäschenetz gießen. Das Netz davor natürlich in eine Schüssel hängen. Den Mixer mit 100 ml Wasser ausspülen und das auch noch mit dazu gießen. Das ganze dann Gut Ausquetschen.
Die Hanfmilch wieder zurück in den Vitamix gießen und die Schüssel mit 50 ml Wasser ausspüle und auch mit in den Mixbecher.

Den Trester habe ich eingefrorenen. Der wird später dann mal für Kuchen oder Cracker verwendet.

Zu der Hanfmilch kommen jetzt noch folgende Zutaten dazu:

Ein kleines Stück Seetang, vorab eingeweicht (die Waage ha1 g angezeigt)
2 TL Kelp
ein kleines Stück Ingwer
ein kleines Stück frischer Kurkuma
1 Knoblauchzehe, geschält
2 Karotten (hatten 250 g)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
¼ TL Curry
1 EL Apfelessig

Alles im Mixer auf höchster Stufe laufen lassen. Den Mixer laufen lassen bis das ganze etwas angewärmt ist.
Wer will kann noch etwas Salz dazugeben. Ich will zumindest die ersten Tage mit Meersalt aber etwas sparsamer sein. Fand es so auch sehr Lecker.

Das ganze ergibt 2 Teller voll. Ich habe das ganze dann noch mit Linsensprossen bestreut damit auch etwas zum kauen dabei ist.
Eine Portion steht im Kühlschrank für meinen Freund. Von der 2. Portion habe ich nur etwa ¼ Teller geschafft, dann war ich satt. Der Rest steht jetzt auch im Kühlschrank.

 

Ansonsten gab es heute noch 1 Glas Wasserkefir und knapp 3 Liter Wasser.

Nach den Einläufen heute Morgen ging es mir dann recht gut. Zwar noch etwas schlapp und müde aber das gibt sich bis morgen. Essen ging noch nicht viel aber das ist eh normal nach dem Fasten. Wenn der Körper stopp schreit heißt es dann auch STOPP.

Die Leberreinigung habe ich also Überlebt und falls ich das noch mal machen sollte (Wahnsinn, wenn ich nur daran denke würgt es mich!) dann nicht mehr nach einer so langen Fastenzeit. War zwar ein interessantes Ende für die Fastenzeit, aber da gibt es eindeutig bessere.
Aber heute Morgen und später beim Suppe machen musste ich einfach Lächeln als ich den Vitamix eingeschaltet habe. Das Geräusch von Mixer, wenn man die Geschwindigkeitsstufen langsam Hochstellt und dann den Turbo Einschaltet, Wahnsinn, das habe ich so vermisst. Das hart mir heute die größte Freude bereitet. Ich Liebe den kleinen einfach. <3

Ich werde die erste Woche nach dem Fasten noch Mitdokumentieren wie das Fasten an sich auch. Und während dessen auch mal die geplanten Änderungen im Speiseplan und Ernährungsexperimente vorstellen.