Kokos-Zitronen-Kuchen

Gestern waren wir ja in Graz bei der Neueröffnung von Tilia’s Little Uncooked Restaurant. Die Fotos davon kommen dann die nächsten Tage :).
Und weil Daniela eine so inspirierende Person ist hatte ich heute Lust wieder mal einen Kuchen zu machen.

Heraus kam eine leckere, erfrischende Kombination aus Kokos und Zitrone. Ich finde nur den Belag fast etwas zu süß, da nehme ich beim nächsten mal weniger Datteln.

Kokos-Zitronen-Kuchen

Für den Boden:

100 g Leinsamen (ich habe braunen genommen)
70 g Buchweizen
30 g Hanfsamen
2 ½ EL Kokosöl
3 EL Dattelmus (Datteln mit Wasser gemixt)
1 TL Lucuma
etwas Zitronenschale

Leinsamen, Buchweizen, Hanf  und Zitronenschale fein mahlen und in eine Schüssel geben. Dattelmus und Kokosöl dazu geben alles zu einem Teig verkneten. Den Teig in eine kleine Springform (18 cm) drücken.

Belag:

60 g Kokosöl
70 g Kokosmus
5 EL Dattelmus
1 Stange Vanille
Saft von 1 Zitrone
Abgeriebene Schale von 1 1/2 Zitronen
Optional 2 TL Rosenwasser*

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad verflüssigen wenn sie fest sind.
Dann alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren. Die Entstandene Creme auf dem Kuchenboden verteilen und dann alles für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Als Deko obenauf gab es dann noch Kakaonibs und Pekannüsse :-). Dazu gab es dann noch eine Kokossahne aus ¾ Banane, 2 EL Kokosöl und 1 TL Flohsamenschalen. Alles miteinander Mixen und 10 bis 15 Minuten kalt stellen. Dann mit einem Spritzbeutel neben dem Kuchenstück verteilen.

* Das Rosenwasser (Bioladen, Asiamarkt, teilweise auch im größeren Supermärkten)  das man kaufen kann hat keine Rohkostqualität. Wer Rosen im Garten hat kann die Blüten einfach ein paar Tage lang an einem warmen Platz in Wasser ziehen lassen.

Gierschcracker

Im Buch von Dr. Switzer habe ich ein Zitat von Sebastian Kneipp entdeckt:

Esst Giersch statt Brot.

Das setze ich doch gleich einfach mal um und verwende Giersch in Crackern. Wurden richtig schön würzig.

Giersch1

Gierschcracker

900 g Leinsamen
200 g Sonnenblumenkerne
4 Handvoll Giersch
je ca. ½ Handvoll Nelkenwurzblätter und Knoblauchsraukenblätter
1500 ml Wasser
Salz, Pfeffer und Chili nach Geschmack
3-4 El Honig oder Agavendicksaft
3 EL Apfelessig
3 Zwiebeln
4 Karotten
3 Zehen Knofi

500 g von den Leinsamen und die Sonnenblumenkerne im Mixer fein mahlen und zusammen mit den restlichen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Die Zwiebeln Schälen und würfeln. Die Karotten in feine Stifte schneiden (habe ich mit dem V-Hobel gemacht). Beides dann auch mit in die Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe pürieren und das ganze dann auch in die Schüssel Kippen und alles gut miteinander verrühren. 1-2 Stunden quellen lassen.

Den Teig dann auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen. Wurden beim Sedona knapp 6 Einschübe, kommt aber auch darauf an wie dick man das ganze aufstreicht. Mit einem Messer oder Teigrad rillen in den Teig ziehen, an denen entlang kann man die Cracker später dann einfach in Stücke brechen. Wer will kann noch Blüten, Nüsse/Saaten etc. auf dem Teig verteilen.

Bei 40 Grad 12 Stunden lang trocknen. Dann auf Einschübe ohne Folie stürzen und die Folie abziehen. Weiter trocknen bis sie völlig durchgetrocknet sind.

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Einen Teil der Masse habe ich nicht auf das ganze Blech ausgestrichen wie den Rest sondern Fladenförmig ausgestrichen. Die gab es heute zum Mittagessen.

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Bestrichen mit einer Sonnenblumenkerncreme (Sonnenblumenkerne, Wasser, Apfelessig, Salz, Pfeffer, Chili, Datteln, Schabzigerklee) und belegt mit Lindenblättern, Tomate, Zucchini, Roter Beete und Zwiebeln. Und zum Schluss noch mit frisch geriebenen Kren bestreut.

Giersch3 Giersch4