Brennnesselcracker

Es war mal wieder Backtag Dörrtag, die Crackervorräte mussten aufgefüllt werden. Dieses Mal habe ich meinen Momentanen Favoriten unter den Wildkräutern mit verarbeitet.

 

Brennnesselcracker

1000 g Leinsamen
100 g Brennnesselblätter (ein paar junge Triebe waren auch dabei)
1800 g Wasser
5 EL Sesam
3 Karotten
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 Äpfel
3 EL Apfelessig
Salz & Pfeffer nach Geschmack

750 g von den Leinsamen und die Sesamsamen fein mahlen und zusammen mit den restlichen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und dann zusammen mit den restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren (am besten auf 2 Portionen aufteilen) und das ganze dann mit in die Schüssel zu den Leinsamen geben. Alles gut miteinander verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen.

Ich habe an dem Tag nur 2 Stunden geschlafen und was müde. Habe dann nur den Teig vorbereitet und das ganze über Nacht stehen lassen.

Dann den Teig auf, mit Paraflexxbögen ausgelegten, Einschübe vom Sedona verteilen und glatt streichen. Mit einem Messer oder Teigrad rillen in den Teig ziehen um die Cracker später gut in Stücke brechen zu können. Bei mir wurden es 8 Einschübe voll.
Wer will kann das ganze dann noch mit Samen, gehackten Nüssen, Kräutern oder Gewürzen bestreuen. Ich habe dafür dieses mal Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Karottenscheiben und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer genommen.

 

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Dann das ganze umdrehen und die Paraflexxbögen abziehen und weiter trocken bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Bei mir waren das noch mal 13 Stunden. Hängt vor allem davon ab wie dick man den Teig ausgestrichen hat.

Und so sehen sie fertig aus. Sind sehr Lecker geworden aber für meinen Geschmack könnten sie etwas würziger sein. Beim nächsten mal wird ich noch etwas Knoblauch und Chili dazu nehmen.

Kokos-Zitronen-Himbeertorte

Ich war heute wieder beim Wildkräuter sammeln. Da komme ich immer an einer Wiese vorbei wo viele alte Obstbäume stehen um die sich keiner mehr kümmert. Noch schöne alte Obstsorten, Äpfel und Birnen von denen man nicht sofort ins Diabetische Koma fällt etc. 😀 aber auch ein schöner alter Kirschbaum. Eigentlich wollte ich Kirschen mitnehmen ABER die Vögel (die hier in der Gegend echte Arschlöcher nicht freundlich sind) fressen neuerdings die Kirschen von unten nach oben.

Dafür gab es auf der Wiese dann unter anderem schöne, große Löwenzahnblätter. Die sind super für ein schnelles Frühstück dass es hier öfter gibt. Eine Banane mit etwas Kokosmus bestreichen und dann in Löwenzahnblättern oder anderen Grünzeug einwickeln. Die Idee dafür habe ich von Daniela vom Tilia´s, dort wurde das mit Mandelmus und Löwenzahn bei einem Workshop im Frühjahr gemacht.

(Rechts Löwenzahn, links Kirschblätter)

Nachdem das mit den Kirschen, konnte nur 2 Handvoll sammeln, war ich dann noch direkt im Wald. Dort gab es dann ganz viele reife Himbeeren. Wobei es die wenigsten in die Tasche geschafft haben, die sind einfach zu Lecker.
Zuhause wurde aus den Himbeeren dann gleich mal ein Kuchen.

Kokos-Zitronen-Himbeerorte

Für den Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen
2 kleine Karotten (hatten 148 g)
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
8 Datteln
1 TL Lucuma (Vanille wäre mir lieber gewesen, habe ich aber gerade keine mehr da)

Buchweizen und Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel pürieren und dann dass ganze mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten, wenn der Teig zu fest ist noch ein klein wenig Wasser zufügen, und in eine Kuchenform (28 cm) drücken.

Für die Kokosschicht:

90 g Kokosöl
90 g Kokosmus
Saft von 1 Orange
Saft und abgerieben Schale von 1 Zitrone
9 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 TL Lucuma
¼ TL Ingwer

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Die Kokosmasse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Für die Beerenschicht:

Himbeeren oben drauf verteilen. Ich habe dann noch ein paar Kirschen mit drauf verteilt. Leider ist eine Stofftasche nicht das Beste um die Himbeeren zu sammeln. Dabei hat es die unteren dann stellenweise gut zerdrückt. Wenn man die etwas schonender aus dem Wald transportiert wird das ganze schöner 😉

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit es fest werden und richtig durchziehen kann.

Kokos Chiapudding

Gestern habe ich noch ein paar Chiasamen im Schrank gefunden :-D. Nachdem ich zur Zeit neben viel grün auch total auf dem Kokostrip bin gibt es jetzt dann zum Frühstück Chiapudding. 🙂

Kokos Chiapudding

400 g Wasser
2 EL Kokosöl
2 EL Kokosmus
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
¼ Stange Vanille
ca. 1 TL Zitronenschale
5 Datteln (oder auch mehr wer es süßer mag)
¼ Kurkuma
9 EL Chiasamen

Alle Zutaten außer den Chiasamen im Mixer auf höchster Stufe zusammen pürieren. Dann die Chiasamen einrühren und das ganze auf 2 große oder 4 kleine Schüsseln (Eisschalen etc. verteilen und über nach im Kühlschrank fest werden lassen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Hanfsamen und Pekannüsse.

Kokos-Petersiliensuppe

Heute gibt es mal Resteverwertung aus allem was ich noch so im Kühlschrank gefunden habe 🙂

Mein Freund bringt aus der Arbeit öfter mal Petersilienstängel mit. In der Küche brauchen sie nur die Blätter und zum wegwerfen sind die Stängel ja auch zu schade. Meistens Entsafte ich die dann oder gebe mit in Smoothies oder den Teig für Cracker.

Heute wurde eine cremige Suppe daraus.

Kokos-Petersiliensuppe

3 Handvoll Petersilie
1 kleine Karotte
3 Knoblauchzehen
5 Datteln
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack
Abgeriebene Schale von 1 Orange
Je 2 EL Kokosmus und Kokosöl
3 EL Essig
1 Tasse (250 ml) Wasser

Knoblauch schälen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe pürieren und laufen lassen bis das ganze etwas angewärmt ist. Das ganze ergibt 2 Teller voll.

Bei mir gab es obenauf noch Zwiebelringe und etwas Buchweizen.