Im Gewürzhimmel & Vanillemilch

Heute brachte die Postbotin meine Bestellung von Madavanilla. Neben Vanille gab es noch ein paar andere Gewürze.
Das absolut tollste an einem Paket von Madavanilla ist der Geruch der den Raum erfüllt wenn man es öffnet. Ich muss dann immer erst mal eine runde schnüffeln bevor es direkt ans Auspacken geht 🙂

Es gab Vanille. Damit ich jetzt mal eine weile auskomme damit je 250 g ganze Vanillestangen und gemahlene Vanille. Die Vanille ist auch eine Kaufempfehlung von mir, ich habe noch nirgendwo so intensive und Leckere Vanille bekommen wie hier. Bei den ganzen Schoten kaufe ich gerne die Bruchvanille. Da sind die Schoten leicht geöffnet und sie haben manchmal ein paar Schönheitsfehler, sind dafür aber billiger. Nach dem Verarbeiten sieht das eh keiner mehr :D.


Dann gab es noch Voatsiperifery, wilden Urwaldpfeffer. Den hatte ich schon mal, mein absoluter Lieblingspfeffer. Hält nur leider nie besonders lange bei mir 😀

Dann Tonkabohnen. Ich finde sie als Gewürz i Schokolade, Kuchen etc. super Lecker, man muss nur aufpassen wegen dem sehr hohen Cumaringehalt da sind höheren Dosierungen Leberschädigend wirkt. Also mit bedacht verwenden.
Dann Curry „Extrem“. Auf den bin ich schon gespannt. Den verarbeite ich morgen in einer rohen Kürbissuppe.
Und eine Packung vom Curry Madagaskar durfte auch noch mir. Den hatte ich auch schon mal. Auch total Lecker.

Dann durften noch Zimt und Schokoladenpfeffer mit. Auf den Pfeffer bin ich schon total gespannt. Riecht auf jeden Fall schon mal sehr Schokoladig. Den Probiere ich dann nach der Arbeit gleich mal.

Und wenn ich schon mal frische Vanille im Haus habe muss daraus gleich gemacht werden. Also gab es heute zum Frühstück eine Portion Vanillemilch.

Vanillemilch

1 Liter Wasser
5 EL Hanfsamen, geschält
Saft & Schale von 2 Orangen
1 Stange Vanille
2 Bananen
Wer es richtig süß mag kann noch 3-4 Datteln dazu geben

Die Hälfte vom Wasser zusammen mit den anderen Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren. Dann den Rest vom Wasser dazu geben und noch mal durchmixen.

Wer es richtig kalt will kann noch ein paar Eiswürfel vor dem Mixen dazugeben oder statt frischen gefrorene Bananen verwenden.

Apfelkuchen

Vor ein paar Tagen habe ich jede Menge Äpfel auf einer Streuobstwiese gesammelt. Also gibt’s zurzeit in den Smoothies vor allem Äpfel als Obst, viel Apfelsaft und auch Äpfel einfach so gegessen. Heute habe ich aus einem Teil davon Apfelkuchen gemacht. Bin sogar richtig begeistert vom Ergebnis.

Ich weiß nicht genau was das für eine Apfelsorte ist, auf jeden fall eine eher säuerliche Sorte. Kann also je nach Apfelsorte immer wieder mal etwas anders schmecken.

Apfelkuchen

Für den Boden:

100 g Haselnüsse
100 g Leinsamen (ich hatte braunen)
60 g Kokosflocken
6 Datteln
Saft von 1 Orange
1 TL Vanille

Die Haselnüsse und Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosflocken in eine Schüssel geben.
Die Datteln, Vanille und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) zusammen pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles miteinander gut verkneten und den Teig dann in eine Backform (18 cm) geben und glatt streichen.

Für die Füllung:

1 Apfel
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
5 getrocknete Feigen
Saft von 1 ½ Orangen
Schale von 1 Orange
1 TL Zimt

1 Handvoll Rosinen
5 Äpfel

Alle Zutaten (außer die Rosinen und 5 Äpfel) im Mixer zusammen pürieren.

Dann die 5 Äpfel Raffeln (ich hab den gröberen Einsatz an der Reibe von der Küchenmaschine genommen, wer will kann es auch ganz fein raffeln/reiben). Die Rosinen und die Masse aus dem Mixer dazugeben und alles gut durchmischen.
Die Füllung auf dem Kuchenboden verteilen und etwas andrücken.

Für den Guss:

70 g Kokosmus
10 g Kokosöl
2 TL Honig (oder Agave bzw. Apfeldicksaft für Veganer)

Kokosmus und Kokosöl Vorsichtig im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen und den Honig unterrühren.

Das ganze auf dem Kuchen geben und glatt streichen. Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Haselnüsse, Orangenzesten und Zitronenzesten.



Am besten vor dem Anschneiden mit einem Angewärmten Messer (kurz in heißes Wasser tauchen) den Guss Vorschneiden. Der bricht sonst sehr leicht beim schneiden.

Und hier noch ein kurzes Video von Wolf-Dieter Storl zum Thema Apfel und seine Mythologie. Da schmeckt der Kuchen dann gleich noch besser <3

Kürbiscracker

Ich freue mich schon immer das ganze Jahr über auf die Kürbissaison. Kürbisse gehören einfach zu meinem Lieblingsgemüse. Vor kurzem habe ich daraus wieder mal eine Ladung Cracker gemacht.

Kürbiscracker

½ Kürbis (so ein normaler Halloweenkürbis), geschält/entkernt hatte der 580 g
500 g Leinsamen (ich hatte de brauen)
½ Liter Wasser
½ TL Salz
1 TL Muskatblüte
2 Knoblauchzehen

Die Hälfte der Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den ungemahlenen in eine Schüssel geben.

Den Kürbis klein schneiden und dann mit den restlichen Zutaten im Mixer pürieren. Das ganze mit in die Schüssel zu den Leinsamen geben und alles gut durchrühren. Für 1-2 Stunden quellen lassen.

Nach dem Quellen den Teig auf 3 mir Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen. Mit einem Messer, Teigspatel etc. Rillen in den Teig ziehen, an denen kann man dann die Cracker nach dem trocknen einfach in Stücke brechen kann.
Wer will kann den Teig vor dem Trocknen noch mit Gewürzen, Kräuter, Samen etc. bestreuen. Ich habe einen Einschub mit Chili und einen mit schwarzem Sesam bestreut. Der Dritte musste ohne alles auskommen :-D.

Für 12 Stunden bei 40 Grad trocknen. Dann Umdrehen bzw. auf Einschübe ohne Dörrfolie stürzen, Folie abziehen und weiter trocknen bis die Cracker komplett durchgetrocknet sind (hängt vor allem davon ab wie dick und gleichmäßig man sie ausgestrichen hat.

Nach dem trocknen in einer gut erschließbaren Dose Aufbewahren weil sie sonst recht schnell wieder Feuchtigkeit ziehen.

Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Vor kurzem habe ich mir Muffinformen aus Silikon gekauft. Damit wurde erst mal ein Versuch mit Rohkostmuffins gemacht. Dann wollte ich die auch mal mit Schokolade füllen. Bei der Eröffnung vom Tilia´s habe ich damals auch ein Schokotartelette mit einer Mandelfüllung gegessen. Das war absolut genial und seitdem wollte ich so was mal nachbauen :D. Gestern war es dann so weit.

Nachdem jetzt schon mehrere Leute nach dem Rezept gefragt haben schreib ich es noch schnell auf :-).

Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Zutaten für die Schokolade:

100 g Kakaobutter
10 g Kokosöl
40 g Kakao
70 g Cashews
70 g Honig (oder Agavendicksaft, Apfeldicksaft etc. für Veganer)
½ TL gemahlene Tonkabohne (Alternativ Vanille)
abgerieben Schale von 1 Orange

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) fein mahlen.

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Sobald das ganze geschmolzen ist alles zusammen im kleinen Mixer gut durchmixen.

Für die Füllung:

85 g getrocknete Bananen
¼ TL Vanille
etwas frisch gepresster Orangensaft

Die getrockneten Bananen fein mahlen und mit der Vanille vermischen. Dann nach und nach so viel Orangensaft dazugeben und verkneten bis eine gut Formbare Masse entsteht, ähnlich wie Marzipan.

Zusammenbauen:

Von der Schokolade 1 – 1 ½ TL voll in jede Muffinform geben und in den Kühlschrank stellen.

Die Schokolade solange im Warmen Wasserbad oder im Dörrgerät flüssig halten.

Aus der Füllung 8 Kugeln formen und etwas Flachdrücken.

Sobald die Schokolade im Kühlschrank etwas fester geworden ist die Füllung auf die Schokolade legen und wieder 1-2 TL von der Schokolade darüber geben so das alles gut bedeckt ist. Als Deko habe ich dann noch ein paar Orangenzesten auf der Schokolade verteilt.

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Oder wenn man es eilig hat für etwa ½ Stunde ins Gefrierfach.

Von der Schokolade hatte ich etwas zu viel gemacht. Die reichte dann noch für eine Palette Silikonpralinenformen.

Wer keine Muffinformen aus Silikon hat kann auch einfach normale Pralinenformen verwenden und macht einfach mehrere kleine Versionen davon :-).

Pilzsalz

Letzte Woche war ich 2 mal beim Schwammerl sammeln. Den Großteil habe ich eingefroren. Gefrierschrank ist jetzt richtig voll :D. Einen Teil davon habe ich aber auch getrocknet und zu einem Gewürzsalz verarbeitet.

Pilzsalz

80 g getrocknete Pilze (hatte vor allem Trompetenpifferling aber auch ein paar Steinpilze, Maroni und violette Lacktrichterling mit drin)
500 g Meersalz

Die getrockneten Pilze mahlen. Ich hab sie im Mr. Magic gemahlen. Ich mag es etwas körniger, hab sie also daher nicht zu ganz feinem Pulver gemixt.

Das Salz zu den Pilzen geben und alles gut miteinander vermischen.

Und  zum Schluss gibt es noch einen Liebesgruß aus dem Wald 🙂