Orangencremetorte

Heute war ich bei meinem Dad zu Besuch. Meine Tante aus München kam auch vorbei. Super, wieder mal ein guter Vorwand Grund einen Torte zu machen. Wurde eine Orangencremetorte die ich heute Morgen nach der Nachtschicht noch schnell zusammengerührt habe. Das finde ich so toll an Rohkosttorten. Wenn man bei normalen Torten noch den Ofen vorheizt ist man mit der Rohkosttorte schon längst fertig :-D.

Die Torte ist eine Abwandlung von meiner Orangen-Schokotorte.

Orangencremetorte

Für den Boden

160 g Mandeln
50 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
100 g Kokosraspel
6 Datteln
3 EL Hanfsamen, geschält
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Die Mandeln und die Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosraspeln und den Hanfsamen in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft und der Orangenschale in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren. Die Dattelpaste mit in die Schüssel geben und alles gut durchkneten. Den Teig in einer Springform verteilen und glatt drücken.

Für die Creme:

Saft von 1 Zitrone
Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Limette und 1 Orange
½ TL Lucuma
1 Stange Vanille
60 g Mandeln
Je 40 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)

Alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Die Masse auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

Als Deko gab es dann neben Orangen- und Zitronenzesten noch Schokolade. Das Rezept für das Schokoladenherz in der Mitte findet ihr hier.



Die Schokolade Außenrum ist die hier:

Schokolade bzw. Dattolade

120 g Kakaobutter
30 g Kokosöl
25 g Kakao
6 frische Datteln
1 TL Vanille
½ TL Mesquite
½ TL Zimt

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Sobald alles komplett geschmolzen ist alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) durchmixen bis die Datteln zerkleinert sind.

Die Schokolade dann in die Silikonformen gießen und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Ich habe in jede Vertiefung/Form 1 TL voll Schokolade gegeben, reicht dann für 3 Paletten.

Wer keine frischen Datteln hat kann stattdessen auch einfach nach Geschmack 2-3 TL anderes Süßungsmittel verwenden (Agave, Apfeldicksaft, Honig etc.).
Ich Bestelle die frischen Datteln meistens hier.

Strukturfolie, Schokolade und Chiapudding.

Heute kam mein Paket vom Pati-Versand an. Neues Spielzeug für die Küche 😀

Es gab 2 neue Formen für Schokolade. Einmal Schmetterlinge und einmal Rosen. Eine Rosenform hatte ich zwar schon mal aber die hat sich unterwegs mal irgendwo aufgelöst *g*.
Dann noch 2 Dessertringe in Herzform, neue Tüllen für den Spritzbeutel und 4 Bögen Strukturfolie. Einen kleinen Notizblock gab es dann noch so dazu :-).
Eine von den Strukturfolien musste ich gleich mal Einweihen. Ich habe sie vorm Benutzen in der Mitte auseinander geschnitten, die sind so groß dass ich sie sonst nie in den Kühlschrank kriege.



Eingeweiht wurde natürlich mit Schokolade. Die war aus:

50 g Kakaoliqour
1 TL Kokosöl
1 TL Honig (Agave oder Apfeldicksaft für Veganer)
je ¼ TL Mesquite und Lucuma
½ TL Vanille

Kakaoliqour und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann die anderen Zutaten unterrühren. Die Schokomasse dann auf der Strukturfolie verteilen und etwas Glatt streichen. In den Kühlschrank stellen bis sie fest geworden ist. Dann Vorsichtig die Folie abziehen.

Macht optisch einiges her finde ich.


Ein Stück davon durfte dann gleich als Deko auf meinen Chiapudding.

Erfrischender Chiapudding

2 Bananen
1 kleine Zitrone, geschält
1 Vanilleschote
1 EL Kokosöl
ein wenig Wasser
5 EL Chiasamen

Alle Zutaten, außer den Chiasamen, im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Dann die Chiasamen unterrühren und das ganze in eine große (oder 2 kleine) Schüssel gießen. Mindestens 1 Stunde quellen lassen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Granatapfelkerne


Körnige Kürbiscracker

Ich hatte mal wieder Lust auf so richtig schön knusprige und Körnige Cracker. Und im Kühlschrank wartete noch ein halber Kürbis auf Weiterverarbeitung. Also gleich ab in die Küche und Cracker machen. Die wurden so richtig Lecker :). Dauert sicher nicht lange bis die Aufgegessen sind.

Körnige Kürbiscracker

½ Kürbis (Hokkaido, Entkernt hatte der 592 g)
1 Apfel
500 g Wasser
2 TL Salz
1 ½ TL Curry (Ich hatte 1 TL Curry Madagaskar und ½ TL  Curry Extrem)

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster stufe Pürieren. Die Masse in eine Schüssel geben. Mit in die Schüssel kommen dann noch:

250 g Leinsamen, gold, ganz
250 g Leinsamen, braun, ganz
250 g Sonnenblumenkerne
4 EL Chiasamen
4 EL Sesam
4 EL geschälte Hanfsamen

Alles gut miteinander verrühren und 1 Stunde quellen lassen.

Dann den Teig auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen (wurden bei mir knapp 3) und glatt streichen.
Mit einem Messer Rillen in den Teig ziehen in der Form wie ihr die Cracken haben wollt.

Darüber habe ich dann noch etwas von einer Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor (Gute Laune) verteilt.


12 Stunden lang bei 40 Grad trocknen. Dann auf Einschübe ohne Folie stürzen, Folie abziehen und fertig trocknen. Bei mir brauchten sie noch mal 6 Stunden. Die Zeit kann aber etwas variieren je nachdem wie dick & gleichmäßig die Cracker ausgestrichen sind.

Und so sehen sie fertig aus 🙂

Zu den Crackern gab es dann gleich noch einen Aufstrich 🙂

Sonnenblumenkernaufstrich

170 g Sonnenblumenkerne (vorab ein paar Stunden eingeweicht und abgespült)
Saft von 1 Zitrone
1 Tomate
Ein kleiner Schluck Wasser
¾ TL Thymian
Salz, Pfeffer nach Geschmack
Frischer Chili nach Geschmack

Alles in den Mixer und: Mix it! 😀


Fruchtleder: Birne-Thymian

Am Donnerstag waren wir bei unserer „(Rohmilch)Käsedealerin“ :-D. Ich habe ihr da ein paar Sorten Fruchtleder zum Probieren mitgebracht. Ich habe noch nie gesehen das jemand SO Begeistert von Fruchtleder war 🙂 *freu*

Irgendwie kamen wir dann darauf dass da manche Sorten Bestimmt auch zu Käse passen. Von da war es nicht mehr weit bis zu dieser Kombination – Birne-Thymian. Davon bin so richtig Begeistert, das schmeckt so Genial!

Fruchtleder Birne-Thymian

4 große Birnen
1 Banane
Saft von 1 Orange
4 TL Thymian (beim nächsten Mal nehme ich 3)

Banane schälen und in Stücke schneiden. Die Birnen ebenfalls in Stücke schneiden, die Kerne dürfen drin bleiben, und dann alles zusammen im Mixer Pürieren.

Auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen (wurden bei mir knapp 2 ½) und möglichst gleichmäßig Glatt streichen.

Bei 40 Grad trocknen bis man das ganze gut abziehen kann. Sollte aber noch Biegsam sein. Bei mir brauchte es knapp 14 Stunden. Falls man mal zu lange trocknet und das Fruchtleder komplett durchgetrocknet ist hat man so was wie Esspapier :-).


Wraps & belegte Fladen

Gestern habe ich mal wieder Versucht Wraps aus was anderem als Bananen zu machen. Bisher wurden Wraps aus Gemüse, Leinsamen etc. nie Wraps sondern immer nur Cracker.
Dieses Mal gab es einen Versuch auf der Basis von Leinsamen. Ich habe den Teig dünn ausgestrichen und im Sedona getrocknet für 8 Stunden. Der Teig war dann noch zu Feucht um ihn von der Dörrfolie abzuziehen geschweige denn zu rollen. Also bekam er noch mal 4 Stunden…. und dann…. WAREN ES WIEDER CRACKER! 🙁

Ich hab einen von den XXL-Crackern dann in ein feuchtes Tuch eingeschlagen und etwas liegen lassen. Den Tipp bekam ich letztens in der Rohkost Rezeptegruppe auf Facebook. Man konnte das Ganze dann halbwegs zusammenrollen. Aber überzeugt hat mich das nicht, die Füllung finde ich hätte ohne den Wrap besser geschmeckt.

Einen von den trockenen Fladen habe ich dann wie eine Pizza belegt (von der Dicke her eher Flammkuchen). Das war dann absolut genial. Spannend wie das so unterschiedlich schmecken kann obwohl es bei beiden dieselben Zutaten sind.

Wraps & belegte Fladen

350 g Leinsamen (ich hatte braunen)
700 ml Wasser
je 1 TL Oregano & Basilikum
¾ TL Paprika
1 Zucchini (die hatte 190 g)
1 Karotte (die hatte 87 g)

Die Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.
Dann die restlichen Zutaten zusammen im Mixer pürieren und mit den Leinsamen verrühren. 20-30 Minuten quellen lassen.

Den Teig dann dünn Rund auf Dörrfolien ausstreichen. Ich hab den Rand einer Kuchenform (28 cm) als Hilfsmittel genommen weil das bei mir sonst alles wird, nur nicht rund. Wurden 5 Stück.
Das ganze bei 42 Grad trocknen. Bei mir waren es insgesamt 12 Stunden und dann waren es wie gesagt Cracker. Vielleicht mal nach 10 Stunden danach schauen.

Das ist die Version als Wrap. Als Füllung gab es verschiedenen Wildkräuter, Karotten, Zucchini, Zwiebeln, Champignons & Paprika. Als Dip/Aufstrich gab es den gleichen wie bei den Bananenwraps.


Und das hier ist dann die Version als Fladen. Der Belag ist der gleiche wie vom Wrap. Zusätzlich gab es noch ein paar essbare Blüten (Rotklee, gefleckte Taubnessel und Löwenzahn) als Dekoration dazu.