Fasten Tag 22 & 23 – Besuch im Restaurant mit Buffet

Tag 22

Juhu, heute war die letzte Frühschicht. Endlich ist sie vorbei.

Heute viel mir das Aufstehen extrem leicht und ich hatte den Tag über jede Menge Energie.

Am Morgen gab es wieder mein Zitronenwasser, heute zusätzlich mit dem Saft einer Orange. Danach habe ich mir den Saft für die Arbeit gemacht.

Auf den Weg zur Arbeit gab es dann noch ½ Liter Wasser.

Nach der Arbeit kam ich nach Hause, hab die Arbeitsklamotten in die Ecke geschmissen und bin in den Wald. Dort war ich dann 5 Stunden unterwegs.
Auf einer Bank die gut 2 Meter vom Weg entfernt steht habe ich dann 1 Stunde etwas Meditiert und den Vogelgesang und das Lied des Windes in den Ästen der Bäume genossen. Ein paar Minuten lag ich auch auf der Bank und habe einfach nur in den Himmel geschaut.
Interessant war es auch dort die anderen Menschen zu beobachten. Die liefen alle an mir vorbei ohne mich überhaupt wahrzunehmen. Ein altes Ehepaar hat DIREKT und vor diskutiert welchen Weg sie jetzt gehen müssen wenn sie an eine bestimmte Stelle wollen. Die haben knapp 10 Minuten geredet und haben mich nicht gesehen.
Die Einzigen die mich immer sofort wahrgenommen haben waren die Hunde. Aber die sind ja ohnehin Aufmerksamer als die meisten Menschen :-).

Bei der Meditation ging es vor allem um das Thema Transformation. Fasten ist für mich auch immer Transformation, geistig als auch körperlich.
Wir bauen Giftstoffe und alte Ablagerungen im Körper ab, reinigen ihn auf tiefer ebenen. Aber auch geistig tut sich einiges, alte Denkstrukturen brechen auf und lösen sich. Die ganze Sichtweise auf die Welt ändern sich. Der Geschmack und der Geruchsinn wird intensiver.
Und nach dem Fasten, wenn wir danach auch die Ernährung noch weiter optimieren, bauen wir den Körper der beim Fasten ja einiges abgebaut hat stärker und gesünder als vorher wieder auf.

Am Ende der Mediation als ich die Augen wieder öffnete sah ich den ersten Schmetterling dieses Jahr. Er setzte sich auf meine Hand, blieb dort kurz sitzen und flog dann wieder weiter. So schön

Bei der Spiegelarbeit ging es heute um den inneren Kritiker. Uff, ja, den kenne ich ganz gut. Das ist der Teil von mir der immer Meckert. Wenn ich z.B. Cracker, Törtchen oder irgendetwas anderes mache von dem jeder sagt es schmeckt Fantastisch dann kommt mein innerer Kritiker und sagt trozdem „Ja, ganz OK, aber es könnte besser sein. Das wäre so und so besser und so würde es noch besser schmecken. So ist es nur Mittelmäßig.“ Oder wenn ich mal etwas Male, mich an einer Leinwand austobe, kommt er und meint nur „Ernsthaft? Lass das bloß keinen sehen!“.

Bei den Affirmationen und der dazugehörigen Mediation hat sich da heute so einiges gelöst, das bringt gerade ganz intensive Prozesse in Gang. Den Tag werde ich morgen direkt wiederholen.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

1 Liter warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone und einer Orange
600 ml Saft aus Gurke, Birne & Fenchel, mit 400 ml Wasser verdünnt
2 ½ Liter Wasser
½ Liter 7×7 Tee

 

Tag 23

Heute Morgen gab es erst mal…. Nein, kein Zitronenwasser, einen Liter Wasser. Auf das Zitronenwasser hatte ich heute Morgen keine Lust.

Danach war ich 3 Stunden im Wald unterwegs, 1 Stunde davon wieder auf der Bank von gestern. Hab mich dort etwas hingelegt und einfach nur nach Oben geschaut und gedöst. Und mich dabei gefreut dass es dort so schön ist.

Am Nachmittag war ich dann mit einem Freund beim Essen. Bei einem Asiatischen Restaurant in Passau die neben Sushi auch immer ein absolut geniales Buffet haben mit viel Gemüse und tollen Salaten. Ich bin da ab und zu gerne dort.
Er wollte nicht alleine also bin ich mit und sah es zeitgleich als kleinen Test an. Er hatte Sushi, ich eine Flasche Wasser. Wie irritiert der Kellner geschaut hat weil da jemand nur Wasser und sonst nichts bestellt Hahaha :-D.

Es war der Wahnsinn. Hinter mir hatte jemand Suppe (Pho), ich roch den Koriander, den Essig, jede Zutat. Von Richtung Buffet das Curry, den Brokkoli, den Gurkensalat, ALLES, alles zusammen und konnte trotzdem sagen was am Buffet ist ohne es zu sehen.
Als ich dann mal auf die Toilette bin kam ich am Buffet vorbei, ich blieb davor stehen und habe mir alles angeschaut und gerochen. Die knackigen Salate, das Obst, das gedämpfte Gemüse und die Currys etc.
Es sah alles toll aus und roch echt gut aber ich hatte bei nicht von alle dem das Bedürfnis davon was zu essen. Ich stand in der Duftwolke und es kamen nicht die geringsten Gelüste auf. Das war Faszinierend und für mich auch ein Zeichen dass dem Körper das Fasten gut tut wenn er mitten im Fasten vor einem Buffet steht und Signalisiert „Nein Danke, kein Bedarf.“ :-). Das lässt schon so ein „Ich kann alles schaffen“ Gefühl in einem aufsteigen. Danach ging es mir noch besser als davor, und da ging es mir schon Fantastisch JUHU!!!!
Danach waren wir dann noch eine Runde in der Stadt Spazieren.

Als ich wieder daheim war gab es einen Einlauf und danach ein Vollbad mit Meersalz und Natron. Während dem Bad gab es noch eine kleine Belohnung für die überstandene Frühschicht. Ananassaft aus einer sündhaft teuren, reif geernteten Ananas aus dem Bioladen. Die hat schon als ganzen so unglaublich gut geduftet <3.
Normal habe ich beim Fasten eher selten reine Obstsäfte aber nach dieser Woche ist das schon mal drin.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

1 Liter Wasser mit dem Saft einer Grapefruit
3 Liter Wasser
1 Glas Kombucha nach dem Einlauf
750 ml Ananassaft, 1:1 mit Wasser verdünnt

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