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Kürbiskakao

Happy Halloween und für alle die es Feiern ein schönes Samhain 🙂

Im Jahreskreis ist Halloween mein liebstes Fest auch wenn ich es eher im Sinne von Samhain feiere. Ich mag die Stimmung zu dieser Zeit des Jahres wenn die Natur langsam ruhiger wird und nach und nach in tiefem schlaf fällt.
Es ist eine der Zeiten im Jahrskreis an denen die Durchgänge in die andere, geistige, Welt besonders dünn und durchlässig sind.
Für unsere Ahnen war es nicht nur eine Zeit die sie mit der Dunkelheit sondern auch vor allem mit dem Tod konfrontiert hat. Zugleich aber auch ein Fest des Neuanfangs. Nur durch den Tod bzw. das weichen von altem kann neues Entstehen.

So steht dieser Tag auch bei mir ganz in diesem Zeichen. Ein Tag um die Ahnen zu ehren, zurückzublicken und auch mal in Erinnerungen zu schwelgen. Für mich ist es aber trotz dem Thema Tod und Vergangenes kein Tag der Trauer. Es ist eher wie ein Familientreffen mit Familienmitgliedern die leider nicht mehr körperlich dabei sein können :-).
So steht auch der Hausaltar jetzt voll und ganz im Zeichen der Ahnen.

 

 

 

Für mich ist es auch der Tag an dem ich auf unser Familiengrab schaue und mich mit den Ahnen verbinde. Im Gegensatz zu Allerheiligen kann man heute noch die Stille und Ruhe des Friedhofs genießen und hat nicht das Gefühl mitten in einer Modenschau zu sein.

Und bevor es jetzt dann zum Friedhof geht gibt es erst mal einen Kakao zum Munter werden nach der Nachtschicht. Nachdem ich heute morgen noch 2 Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt habe gibt es den Kakao heute mit Kürbis, damit er auch zum Herbst gut zum Herbst passt <3.
Von der Konsistenz her ist es eher ein Smoothie, wer es dünnflüssiger mag nimmt einfach mehr Wasser.

Kürbiskakao

500 ml Wasser
4 EL geschälte Hanfsamen
3 Handvoll Kürbisfleisch
Datteln je nach gewünschter Süße (ich hatte 7)
3 gehäufte EL Kakao
Saft und Schalenabrieb von einer Orange
1 EL Zimt
½ TL Muskatnuss

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren.

Wenn man den Kakao lieber Eiskalt will einfach noch eine Handvoll Eiswürfel oder eine gefrorene Banane mitmixen.

Die Hälfte vom Kakao gab es gerade als Frühstück. Die andere Hälfte wurde gerade zu Chiapudding, den gibt es dann morgen :).

Körnige Kürbiscracker

Ich hatte mal wieder Lust auf so richtig schön knusprige und Körnige Cracker. Und im Kühlschrank wartete noch ein halber Kürbis auf Weiterverarbeitung. Also gleich ab in die Küche und Cracker machen. Die wurden so richtig Lecker :). Dauert sicher nicht lange bis die Aufgegessen sind.

Körnige Kürbiscracker

½ Kürbis (Hokkaido, Entkernt hatte der 592 g)
1 Apfel
500 g Wasser
2 TL Salz
1 ½ TL Curry (Ich hatte 1 TL Curry Madagaskar und ½ TL  Curry Extrem)

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster stufe Pürieren. Die Masse in eine Schüssel geben. Mit in die Schüssel kommen dann noch:

250 g Leinsamen, gold, ganz
250 g Leinsamen, braun, ganz
250 g Sonnenblumenkerne
4 EL Chiasamen
4 EL Sesam
4 EL geschälte Hanfsamen

Alles gut miteinander verrühren und 1 Stunde quellen lassen.

 

Dann den Teig auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen (wurden bei mir knapp 3) und glatt streichen.
Mit einem Messer Rillen in den Teig ziehen in der Form wie ihr die Cracken haben wollt.

Darüber habe ich dann noch etwas von einer Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor (Gute Laune) verteilt.

12 Stunden lang bei 40 Grad trocknen. Dann auf Einschübe ohne Folie stürzen, Folie abziehen und fertig trocknen. Bei mir brauchten sie noch mal 6 Stunden. Die Zeit kann aber etwas variieren je nachdem wie dick & gleichmäßig die Cracker ausgestrichen sind.

Und so sehen sie fertig aus 🙂

Zu den Crackern gab es dann gleich noch einen Aufstrich 🙂

Sonnenblumenkernaufstrich

170 g Sonnenblumenkerne (vorab ein paar Stunden eingeweicht und abgespült)
Saft von 1 Zitrone
1 Tomate
Ein kleiner Schluck Wasser
¾ TL Thymian
Salz, Pfeffer nach Geschmack
Frischer Chili nach Geschmack

Alles in den Mixer und: Mix it! 😀

Kürbisbrot und Kürbispizza

In der Küche stand schon eine Zeit ein riesiger Kürbis (so ein normaler, orangener Halloweenkürbis) und der musste jetzt dran Glauben. Er wurde Hinterrücks erstochen, ausgenommen und dann zu Crackern verarbeitet.

Kürbisbrot

1 großer Kürbis (geschält waren es am Ende 2290 g)
1 ½ TL Cumin/Kreuzkümmel
1 TL Salz
ca. 2 cm großes Stück frischer Kurkuma
100 g Wasser
500 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)

Den Leinsamen fein mahlen.

Den Kürbis durch den Fleischwolf oder Entsafter (einige sind ja nach dem gleichen Prinzip aufgebaut und können auch so verwendet werden) jagen. Das so entstandene Kürbispüree in eine Schüssel geben.

Cumin, Salz, Kurkuma und Wasser in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) miteinander Mixen bis der Kurkuma gut zerkleinert ist. Das ganze zum Kürbis geben und gut durchrühren. Dann den gemahlenen Leinsamen dazu geben und alles gut miteinander verrühren. Für 1 Stunde stehen/quellen lassen.
Dann dünne auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Bei mir wurden es etwas mehr als 3 Einschübe, kommt aber auch darauf an wie dick man das ganze aufstreicht.

Mit einem Messer oder Teigspatel rillen in den Teig ziehen. Entlang der rillen kann man die Cracker später einfach Auseinanderbrechen. Nach Lust und Laune noch mit Saaten, gehackten Nüssen, Gemüsescheiben oder Kräutern bestreuen.

Dann bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Das ganze dann auf einen Einschub ohne Folie stürzen, Folie abziehen und weiter trocknen bis es vollständig durchgetrocknet ist. Das hat bei mir noch mal knapp 12 Stunden gedauert, richtet sich aber wieder nach dem wie dick man das ganze Aufgestrichen hat. Nach dem Dörren in Stücke brechen und in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren.

Ich hätte den 4. Einschub nur noch zur hälfte bestreichen können. Also habe ich einfach etwas anderes ausprobiert mit dem Teig. Es kam eine super leckere Kürbispizza dabei heraus.


Ich habe das ganze mithilfe von einem Tortenring rund auf den Einschub (mit Folie) gestrichen und wie den Rest auch getrocknet. Nach dem wenden nach 12 Stunden aber keine weiteren 12 getrocknet sondern das ganze nach 9 aus dem Sedona genommen.

Dann wurden Cashews, Salz, Pfeffer, Apfelessig und etwas Schabzigerklee im Mr. Magic zu einer Creme Verarbeitet und auf dem Pizzaboden verteilt. Dann habe ich etwas Dill darüber gestreut. Als Belag kamen dann fein gewürfelte Champignons, Paprika, Zwiebeln, Tomaten. Am Ende wurde noch ein wenig von der Cashewcreme über dem Belag verteilt und etwas getrockneten Oregano darüber gestreut. Und nochmal für 3 Stunden am in den Sedona damit, zum richtig schön durchziehen und leicht Anwärmen. Das Endergebnis war einfach nur GEIL! Im Sedona hat die Cashewcreme unglaublich gut das Aroma der Champignons aufgenommen. Schmeckte unglaublich intensiv nach Pilzen.

 

Kürbiskräcker

Langsam wird es Herbst. Die Tage werden deutlich kürzer, es wird kälter und morgens auf dem Weg zur Arbeit habe ich auch nicht direkt Freude am Nebel. Den mag ich nur wenn ich frei habe und im Wald unterwegs bin.

Der Herbst hat aber auch sein gutes. Nach und nach werden jetzt die Blätter an den Bäumen Bunt und verleihen allem eine ganz besondere Atmosphäre. Auch wird es dann wieder Zeit zum Pilze sammeln (weiß jemand welche Waldpilze man Roh essen kann?) und wenn man schneller ist als die Eichhörnchen kann man sogar Nüsse aller art ergattern.

Vor allem aber, und jedes Jahr freue ich mich aufs Neue darauf, geht die Kürbiszeit wieder los. Ich Liebe Kürbis einfach, einfach Lecker.

Roh habe ich Kürbis bisher vor allem fein geraffelt im Salat gegessen. Nachdem ich ja aber dieses mal im Herbst meinen Sedona zur Verfügung habe gab es gleich mal zum Auftakt in die Kürbissaison Kürbisbrot in der Rohkostversion :-).

Kürbisbrot/Kürbiskräcker

1 Hokaido Kürbis  (Entkernt hatte der 1151 g)
2 ½ TL Meersalz
2 TL Muskatblüte, gemahlen
½ TL Pfeffer
je 1 ½ TL Kümmel und Curry
Chili nach Geschmack
540 g Wasser
100 g Buchweizen
200 g Leinamen (ich hatte den gelben)

Buchweizen und Leinsamen im Vitamix fein mahlen. In eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Den Kürbis in stücke schneiden. Die Hälfte vom Kürbis zusammen mit den Gewürzen und etwas weniger als der hälfte vom Wasser im Vitamix Pürieren. Das ganze in eine Schüssel geben. Dann die andere hälfte mit Wasser (etwas zurückbehalten) Pürieren und zum Rest gießen. Mit dem restlichen Wasser den Mixbehälter ausspülen und auch mit in die Schüssel gießen.

Leinsamen und Buchweizen dazugeben und alles gut verrühren. Für 1-2 Stunden quellen lassen.
Dann auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Wurden bei mir 3 ½ Einschübe voll. Kommt immer darauf an wie dick oder dünn man das ganze haben will.

Mit einem Messer rillen in den Teig ziehen. Entlang der rillen kann man das ganze nach dem Trocknen ganz leicht in Stücke brechen.
Wer will kann das ganze jetzt noch mit Saaten, Nüssen, Kräutern/Gewürzen etc. bestreuen.

Bei 42 Grad für 12 Stunden Trocken. Dann auf einen Einschub ohne Paraflexxbögen stürzen und noch mal für 12 Stunden (oder bis es eben durchgetrocknet ist).

Nach dem Trocknen in gut verschließbaren Dosen aufbewahren.