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Bananenbrot

Diese Woche habe ich mal seit längerem wieder einen Schokoaufstrich gemacht. Da mussten dann auch gleich noch die passenden Cracker dazu.
Und Nachdem dem Sedona eh schon langweilig wurde weil es die letzte Zeit nichts zum Dörren gab wurde es eh mal wieder Zeit :).

 

Bananenbrot

1 Cup* Leinsamen (ich hatte den goldenen)
1 Cup* Buchweizen, vorab über Nacht eingeweicht
½ Cup* Chiasamen
4 Cup* Wasser
3 Bananen, je reifer umso besser
Saft von 2 Orangen
Schalenabrieb von 1 Orange
1 TL Vanille
* 1 Cup = 240 ml

 

Die Leinsamen, Chiasamen und den Buchweizen zusammen in eine Schüssel geben und miteinander vermischen.

Die Banane zusammen mit dem Orangensaft, Orangenschale, der Vanille und etwas Wasser pürieren.
Das Ganze mit in die Schüssel geben.
Den Mixbehälter mit dem restlichen Wasser ausspülen und auch mit in die Schüssel gießen.

Alles miteinander verrühren und 1-2 Stunden Quellen lassen.

Den Teig auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Dörrgerät verteilen.
Ich habe den Crackerteig dieses Mal nicht auf die Ganze Fläche ausgestrichen sondern mit einem Dessertring runde Fladen gemacht.

Für 12 Stunden bei 40 Grad trocknen.
Danach die Cräcker auf einen Einschub ohne Folie stürzen und die Folie abziehen.
Weiter trocknen bis sie vollständig durchgetrocknet sind.

Würzige Cracker

So, jetzt aber :-).
Das Rezept für diese Cracker wollte ich schon vor den Feiertagen Hochladen, bin aber noch nicht dazu gekommen.

Es ist das Rezept für die Cracker die beim Gewinnspiel verlost wurden. Also hier ist es 🙂

Würzige Cracker

700 g Leinsamen, braun
4 EL Chisamen
2300 ml Wasser
2 Zwiebeln
3 Sellerie Stangen
3 EL Apfelessig
3 TL Salz
nach Geschmack Pfeffer, Curry & Chili
¾ TL Schabzigerklee (oder 4 EL Hefeflocken)

Die Leinsamen und die Chiasamen über Nacht in den 2300 ml Wasser einweichen.

Am nächsten tag die Zwiebeln schälen und zusammen mit dem Sellerie in feine Würfel schneiden. Ich habe dazu einen V-Hobel genommen. Geht am schnellsten :-).
Die Gemüsewürfel mit in die Schüssel geben und alles miteinander verrühren.
Das Salz und den Apfelessig dazugeben und alles mit den Gewürzen abschmecken und noch mal gut durchrühren.

 

Die Masse auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen. Bei mir wurden es 5 Einschübe voll. Kommt aber auch darauf an wie dick oder dünn man die Cracker haben möchte.

 

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Dann die Cracker auf Stürzen/Umdrehen und die Folie abziehen. Weiter trocknen bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Bei mir waren das noch mal 7 Stunden.

Normalerweise ziehe ich immer mit einem Messer Rillen in den Teig um ihm später dann schön in Stücke brechen zu können. Das hat dieses Mal nicht Funktioniert. Man konnte die Rillen zwar reinziehen aber die schlossen sich halt gleich wieder :-D.
Ihr könnt die Cracker dann einfach für 2-3 Stunden trocknen lassen und dann die Rillen reinziehen oder ihr macht es einfach so wie ich und brecht das ganze nach dem Trocknen einfach in Stücke.
Wird dann zwar nicht so gleichmäßig, aber man kann ja behaupten dass die so Rustikal aussehen müssen ;-).

In einer gut schließenden Dose Aufbewahren damit sie keine Feuchtigkeit ziehen.

Und so sehen sie aus :-).
Die Cracker die in dem Sackerl oben sind, sind die Karottencracker (nur mit dieses mal mit goldenen Leinsamen)

 

 

 

Karottencracker

Jetzt wo es langsam kälter wird habe ich öfter mal Lust auf etwas Kompaktes. Darum läuft im Winter der Sedona auch öfter als im Sommer. Dieses Mal gibt es wieder mal eine Ladung Cracker. Nachdem ich die letzten 3 Mal welche mit Kürbis gemacht habe gibt es heute mal welche mit Karotte.

Zurzeit habe ich auch lieber Körnige Cracker. Also nicht aus gemahlenen Leinsamen sondern auch ganzen und noch mit diversen anderen Kernen drin.

Karottencracker

400 g Leinsamen (ich hatte braunen)
120 g Chiasamen
80 g Sonnenblumenkerne
100 g Buchweizen
500 ml Wasser
1 Kilo Karotten
Je ein kleines Stück Ingwer und Kurkuma
3 Knoblauchzehen
2 TL Salz
2 TL Thymian
frischer Chili nach Geschmack
Pfeffer nach Geschmack

Die Sonnenblumenkerne und den Buchweizen habe ich über Nacht eingeweicht und dann noch einen Tag lang ankeimen lassen.

Die Karotten zusammen mit dem Ingwer, Kurkuma und den Gewürzen im Mixer pürieren. Das ganze dann in eine Schüssel geben.

Leinsamen, Chiasamen, Buchweizen und Sonnenblumenkerne dazu geben und alles gut miteinander verrühren. Für 1-2 Stunden quellen lassen.

Den Teig dann auf mit Dörrfolien ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen. Beim Sedona wurden es 5 Einschübe voll. Kommt aber auch immer darauf an wie dick man es ausstreicht.
Mit einem Messer Rillen in den Teig ziehen an denen man später die Cracker einfach in Stücke brechen kann.

 

 

Bei 40 Grad 12 Stunden lang trocknen. Dann die Cracker wenden und die Folie abziehen und weiter trocknen bis sie komplett durchgetrocknet sind. Bei mir hat das noch mal 6 Stunden gedauert.

In einer gut verschließbaren Dose/Box aufbewahren damit sie keine Feuchtigkeit ziehen.

Und so sehen sie aus :-):

 

 

 

Cracker „Italiano“

Am Wochenende feiert meine Tante Geburtstag. Dabei soll es auch ein Rohkostbuffet geben. Und nachdem ich der mit dem großen Dörrgerät bin :-D, bin ich für die Cracker zuständig. Unter anderem gibt es Italienisch angehauchte Cracker Super Lecker, die werde ich in zukunft auf jeden Fall öfter machen.

Cracker „Italiano“

1000 g Leinsamen (ich hatte braunen)
600 g Tomaten
3 Knoblauchzehen
1 Paprika
1 Zwiebel
Je 3  TL Thymian, Basilikum, Oregano
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack
3 EL Balsamico (oder Apfelessig)
2 EL Hefeflocken
1 EL Honig oder Agavendicksaft
1 Liter Wasser

Die Leinsamen im Mixer oder der Kaffeemühle fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Knoblauch und Zwiebel schälen und zusammen mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben und alles auf höchster Stufe Pürieren. Das ganze dann zu den Leinsamen gehen und alles gut miteinander verrühren. 1-2 Stunden Quellen lassen.

Danach den Teig auf, mit Paraflexxbögen ausgelegte, Einschübe vom Dörrgerät verteilen und Glatt streichen. Beim Sedona wurden es 4 ½ Einschübe voll, kommt aber auch darauf an wie dick man die Cracker will. Die einen mögen sie hauchdünn, andere etwas dicker.

Mit einem Messer oder Spatel rillen in den Teig ziehen. An denen entlang lässt sich das ganze nach dem Trocknen dann ganz einfach in Stücke brechen.
Auf jedes stück habe ich dann noch dünne Tomatenscheiben (Cocktailtomate) und Zucchiniherzen gelegt und etwas angedrückt und mit einer Mischung aus Oregano und Basilikum bestreut.

Und so sah das ganze dann aus 🙂

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Dann ab ins Dörrgerät damit. Bei 40 Grad für 12-14 Stunden trocknen. Dann die Cracker wenden und die Dörrfolie entfernen. Weiter trocknen bis die Cracker vollständig durchgetrocknet sind (waren bei mir noch mal 14 Stunden).

In einer gut schließenden Dose aufbewahren. Fertig 🙂

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Goldene Knusperkekse

Nachdem ich in den letzten Tagen etwas mit Rohen Crackern und Rohbrot Experimentiert habe kam jetzt mal ein süßes Experiment im Sedona. Neben den Kekse hatte ich noch Buchweizencracker mit im Sedona, die sind aber noch nicht ganz fertig, die werde ich dann ein anderes mal Vorstellen. Heute also eine XXL-Ladung (3 Einschübe voll) goldene Knusperkekse 🙂 . Dazu  noch eine kuschelige Decke, ein Rohkost-Kakao und ein gutes Buch, dann ist man bestens gewappnet für kalte, stürmische Regentage.

Goldene Knusperkekse
400 g goldener Leinsamen (der braune geht auch aber der goldene ist einfach schöner)
200 g Sesam, ungeschält
50 g Canihua
800 g Wasser
70 g Agavendicksaft (oder nach Wunsch auch mehr)
3 TL Hung Liu Pulver (ein Gewürz aus dem Asialaden, besteht aus Zimt, Anis, Nelken, Kardamom. Wenn man das Gewürzpulver nicht findet einfach mit den einzelnen Zutaten abschmecken)

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut durchrühren. Das ganze 2-3 Stunden quellen lassen. Dann auf 3 mit Paraflexx ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen und das ganze gleichmäßig glatt streichen. Genau wie bei den Buchweizencrackern wieder Rillen in die Masse ziehen.
Das ganze kann dann noch mit gehackten Nüssen, Samen oder was auch immer ihr wollt bestreut werden.
Ich habe ein Blech mit schwarzem Sesam und Kürbiskernen und ein anderes mit Kakaonibs und Hanfsamen bestreut. Das dritte kam ohne alles in den Sedona.
Für 10 Stunden bei 40 Grad Trocknen und die Kekse dann Umdrehen und weitere 10 Stunden fertig Trocknen.

Sofern man das ganze nicht schon während dem Umdrehen entlang der Rillen in passende Stücke gebrochen hat jetzt zerbrechen und dann in einer gut schließbaren Dose aufbewahren.
Von der Menge her sollte sie eine Zeit lang halten 😀 beim nächsten mal werde ich sie aber stärker Würzen, der Geschmack der Gewürze darf ruhig etwas stärker sein.