Schlagwort-Archive: Ostern

Wilde Cracker zu Ostern

Eigentlich wollte ich für Ostern Schokolade machen. Aber wie das halt oft so ist sind meine Vorräte an Kakao und Kakaobutter fast aufgebraucht. Und das Konto sagt das zur Zeit nichts von den beiden drin ist.

Also gibt es halt eine Änderung im Plan. Unter anderem gibt es jetzt stattdessen Cracker mit Wildkräutern. Und weil Ostern ist habe ich den Teig nicht wie sonst einfach auf die Bleche gestrichen und mit einem Messer unterteilt sondern ihn richtig in Form gebracht und mit Wildkräutern und anderen Sachen verziert. Als Hintergrundmusik beim
Cracker machen gab es dann Lisa Thiel – Spirit of the plants.

Jetzt bin ich so weit das sie zwar fertig sind ich sie aber gar nicht essen mag weil sie so schön sind *lach*.

Und es ging nicht anders. Ich konnte mich nicht entscheiden welche Fotos ich nehmen soll. Von daher Platzt also der heutige Beitrag fast schon vor Lauter Bildern. 😀

Wilde Cracker

750 g Leinsamen
50 g Braunhirse
1 1/2 Liter Wasser
4 Handvoll gemischte Wildkräuter (ich hatte Giersch, Schafgarbe, Brennnessel, Scharbockskraut, Taubnessel, Goldnessel, Breitwegerich, Lindenblätter, Gundermann und Ruprechtskraut/Storchenschnabel)
½ Zwiebel
2 TL Salz
2 TL Curry
Chili nach Geschmack
3 EL Honig oder Agavendicksaft
3 EL Apfelessig

500 g Leinsamen in eine große Schüssel geben. Die restlichen 250 g Leinsamen und die Braunhirse fein mahlen und auch mit in die Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Dann alles in der Schüssel miteinander vermischen und 2-3 Stunden quellen lassen, dabei gelegentlich etwas durchrühren.

Als nächstes die Einschübe vom Dörrgerät mit Dörrfolien auslegen. Man kann den Teig jetzt entweder einfach auf die Einschübe streichen und mit einem Messer oder Teigrad rillen reinziehen an denen man das ganze nach dem trocknen einfach Auseinanderbrechen kann. Oder, das habe ich dieses mal gemacht, kann man den Teig mithilfe von Keksausstechformen in Form bringen. Dazu einen Ausstechform auf die Dörrfolie setzen und dann mit einem Teelöffel etwas Teig in die Form geben und darin Ausstreichen (der Teig sollte ca. 5-7 mm hoch in der Form sein. Dann die  Form wegnehmen.

Verziert habe ich sie mit Wildkräutern/Blüten, Rosenblättern und der Gewürzmischung „Alles Liebe“ von Sonnentor.

Das ganze dann bei 40 Grad für 12 Stunden Trocken. Dann die Cracker umdrehen und auf Einschübe ohne Dörrfolie und noch mal 12-14 Stunden Trocken bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Die genaue Trockendauer richtet sich auch danach wie dick man den Teig ausgestrichen hat, kann also auch etwas abweichen.

Die Fertigen Cracker in einer gut verschließbaren Dose Aufbewahren und genießen.

Und so sehen sie fertig aus.

Puffbohnensalat und der Sündenfall

Gestern nachdem ich wieder daheim war gab es noch einen Salat. Im Buch „Heile dich selbst“ bin ich über ein Rezept für Puffbohnensalat gestolpert das ich ausprobiert habe. Ich wusste nicht dass man die scheinbar Roh essen kann. War lecker und ich hab es Überlebt 😀
Ich hatte noch eine menge davon da also gab es dann einen gemischten Salat mit Bohnen.

Puffbohnensalat
1 Kilo Puffbohnen
1 Chilischote
1 Zwiebel
1 Pok Choi
1 Karotte
Die Blätter con 4 Stängeln Cha Om (Alternativ etwas Dill)

Die Bohnen aus der Schote befreien und in eine Schüssel geben. Die Zwiebel schälen und fein Würfeln. Das restliche Gemüse klein schneiden und alles zusammen in die Schüssel geben.

Für das Dressing:

40 g Mandeln
20 g Öl
60 g Wasser
35 g Apfelessig
¾ TL Salz
¼ TL Muskatblüte
4 TL Hefeflocken
1 TL Agavendicksaft
Pfeffer nach Geschmack
3 Zehen Knoblauch
1 kleiner Zweig Rosmarin (Blätter davon)

Die Mandeln in einem kleinen Mixer fein mahlen. Dann die Restlichen Zutaten dazugeben und 1 Minute lang Mixen.

Das Dressing zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles gut miteinander vermischen.
Den Salat auf 2 Teller verteilen und noch mit etwas Dill bestreuen.

Dann gab es gestern noch einen „Sündenfall“ *lach*

Bisher hat immer meine Mama an Ostern die traditionellen Osterlampi gemacht, wobei es seit ein paar Jahren Osterschlampi gibt 😀 mit roter Mähne und Marzipanvorbau *grins*. Nachdem sie aber im Januar gestorben ist hat diesen „Job“ jetzt meine Schwester übernommen.
Und sie hat sich heuer richtig Gedanken darüber gemacht was sie für mich und meinen Freund machen soll. Also hat sie etwas Experimentiert und für uns 2 Vegane Osterschlampi gemacht. Darum habe ich dann auch ein kleines Stück davon Probiert, um den Rest kümmert sich jetzt mein Freund.
Das soll jetzt dann auch de einzige Ausnahme in den 3 Monaten bleiben.

Hier noch die Fotos von den Osterschlampi und meinem Stück davon 😀

Wenn schon kein Osterlamm dann halt Osterkekse

Ich habe mich für Ostern mal an Rohkostkekse gewagt. Beim nächsten Mal werde ich aber die Nüsse nach dem Einweichen erst etwas Antrocknen lassen sonst brauchen die ewig zum Trocknen bzw. müsste es dann auch ohne Probleme ohne Dörren gehen.

Knusprige Schokokekse

500 g Haselnüsse
200 g Datteln
3 EL Kakao
1 TL Muskatblüte

Die Haselnüsse über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen und die Nüsse abspülen.
Dann das ganze zusammen mit den Datteln durch den Fleischwolf drehen. Bei meinem Entsafter ist noch ein anderer Einsatz dabei zum mahlen, der Funktioniert im Grunde wie ein Fleischwolf, den nehme ich immer für so was her.
Kakao und Muskatblüte dazugeben und alles gut durchkneten.
Das ganze dann entweder zu Kugeln formen, etwas platt drücken und auf einen mit Paraflexxbögen ausgelegten Einschub vom Sedona setzen.
Wer es etwas umständlicher machen will drückt den Teig in Ausstechformen und setzt die geformten Kekse dann auf die Einschübe (Das mach ich nie mehr *gg*). Zum Ausrollen ist der Teig zu feucht.
12 Stunden bei 40 Grad Trocknen, dann umdrehen und noch mal 10 Stunden trocknen lassen (kommt auf die Dicke der Kekse an wie lange es trocknen muss, sie sollten außen Knusprig außen knusprig und innen noch leicht feucht sein)

Zitronige Mandelkekse

500 g Mandeln
200 g Datteln
1 ½ TL Vanille
Saft & Schale von einer Zitrone

Die Mandeln über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abgießen und die Mandeln noch mal abspülen.
Mandeln zusammen mit den Datteln durch den Fleischwolf drehen und dann die restlichen Zutaten zugeben und gut durchkneten. Abschmecken und bei Bedarf noch etwas mehr Zitronensaft zugeben.
Wie oben beschrieben Formen und dann im Sedona ebenfalls bei 40 Grad 12 Stunden trocknen, dann umdrehen und noch mal ca. 10 Stunden trocknen lassen.

Karotten-Frühstücksbrötchen

Eigentlich hätte es Karottenkekse werden sollen… hätten 😀
Von der Konsistenz und Geschmack her haben sie eher was von Miniatur-Brötchen, ideal für süße Aufstriche.

400 g Mandeln
500 g Karotten
100 g gemahlener goldener Leinsamen
2 TL Vanille
80 g Honig oder Agavendicksaft

Mandeln über Nacht einweichen. Am nächsten Tag abtropfen lassen und noch mal abspülen.
Zusammen mit den Karotten durch den Fleischwolf drehen und dann die anderen Zutaten dazugeben und gut durchkneten.
Etwa 1 Stunde stehen lassen damit der Leinsamen quellen kann.

Dann kommt noch eine Glasur  darüber aus:

3 EL Mandelmus
6 EL Zitronensaft
2 TL Honig oder Agavendicksaft

Alles in einer kleinen Schüssel oder Tasse verrühren und dann auf die Brötchen streichen.

Das ganze 12 Stunden im Sedona trocknen. Dann umdrehen und noch mal 15 Stunden trocknen.

Leider hat sich bei der Glasur der Zitronengeschmack fast vollständig verflüchtigt 🙁
Werde ich aber sicher noch mal machen, nur dieses Mal größer als jetzt. Rohkost-Frühstücksbrötchen 😀