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Knusper Schokokriegel

Nach ein paar Monaten finanzieller Dürre konnte ich jetzt endlich wieder mal die Vorräte auffüllen und Prohviant plündern. Geht gar nicht wenn man keinen Kakao, Kakaobutter, Hanfsamen und Kokosöl mehr hat haha.
Unter anderem durfte eine neue Silikonform für Schokolade mit den in den Warenkorb. Ich ja nicht so das ich nicht schon gefühlt 2000 Stück habe… aber halt noch keine für Schokoriegel. Und ja, es ist immer die gleiche Ausrede wenn eine neue Form bei mir einziehen darf.

Die Form musste dann natürlich auch gleich eingeweiht werden mit einer richtig leckeren Schoki.

Knusper-Schokoriegel

85 g Kakaoliqour
35 g Kokosöl
30 g Mandelmus
60 g Honig oder Agavendicksaft/Apfeldicksaft
½ TL gemahlene Tonkabohne
½ TL Kardamom
1 Priese Chili (ich hatte Habanero)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl zusammen schmelzen (Wasserbad oder im Dörrgerät).

Während das ganze schmilzt in der Silikonform einigen getrockneten Goji Beeren, Hanfsamen (geschält oder ungeschälte ist Geschmackssache) und Buchweizen verteilen. Ich habe Buchweizen genommen den ich gekeimt und dann wieder getrocknet habe.

Sobald alles geschmolzen ist die restlichen Zutaten dazu geben und alles in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) kurz durchmixen.

Die Schokolade auf in die Silikonform gießen und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen.

Die fertige Schokolade im Kühlschrank aufbewahren.

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All you need is chocolate…

Kakao und ich – eine Große Liebe

Aber erst seit dem ich das erste Mal Kakao im Rohkostqualität probiert habe. Seitdem gehört Kakao für mich einfach zum Gut Leben dazu. Sei es als munter machendes Getränk, in Torten, Kuchen oder Energiekugeln. Vor allem aber in der wohl sinnlichsten und verführerischten Form in der Kakao daherkommen kann – Als Schokolade!

Ich habe schon seit Wochen wieder mal Lust auf selbst gemachte Schokolade. Ich war aber zu faul Es kam aber ständig etwas dazwischen.
Für mich gibt es bei Schoki nichts Besseres als selbst gemachte, auch die beste gekaufte Rohkostschokolade kommt nicht an selbst gemachtes heran. Schon die Zubereitung lässt mich immer in andere Welten abtauchen. Der betörende Geruch vom Kakao und den Gewürzen die man verwendet, die Geschmacksexplosion bei jeder Kostprobe (und man muss oft Probieren *g*) und dann das in Formen füllen und warten bis sie endlich fertig ist.

Also ich zumindest kann voll und ganz verstehen dass Kakao einst heilig war und den Göttern als Opfergabe gereicht wurde.

Heute war es dann wieder mal so weit. Ich habe meine Vorräte an Schokolade aufgefüllt. Das sollte jetzt für mindestens 2 Monate reichen. Und weil heute ein guter Tag war habe ich im Gewürzregal noch eine Packung Tonkabohnen gefunden die dann auch gleich direkt frisch gemahlen wurden und mit in die Schokolade durften. Tonkabohnen sollten durch das darin enthaltene Cumarin (2-3 %) nicht zu oft und wenn dann eher sparsam verwendet werden.

Es gab 4 Sorten. Die Zubereitung ist im Grunde bei allen Gleich, darum beschreibe ich sie nur beim ersten Rezept.

Knusperschokolade

100 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
40 Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)

Die Kakaobutter und das Kokosöl im Wasserbad oder Dörrgerät schmelzen.

Sobald alles geschmolzen ist das Fett zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer geben (Mr. Magic, Personal Blender etc.) und das ganze ordentlich durchmixen.
Alternativ kann man das ganze auch mit einem Schneebesen durchrühren, dann aber ruhig 2-3 Minuten rühren damit sich alles gut mischt. Im Mixer geht das ganze halt besser und schneller.

Die Fertige Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon gießen.
Bei diesem Rezept habe ich das ganze noch mit Sesam, grob gemahlenen Haselnüssen, Kokosflakes und geschälten Hanfsamen bestreut.

Die Schokolade im Kühlschrank oder Gefrierschrank fest werden lassen. Dann aus der Form drücken und in einer verschließbaren Dose im Kühlschrank aufbewahren.

Wer keine Pralinenformen hat kann die Schokolade auch einfach auf ein Stück Backpapier oder Dörrfolie gießen, glatt streichen und nach dem Fest werden in Stücke brechen.

Kardamomschokolade

100 g Kakaobutter
40 g Kokosöl
50 g Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
1 TL Kardamom

Ich habe dazu Kardamomkapseln geknackt und die Samen im Mörser nur grob zerstoßen. Das gibt neben dem Geschmack noch einen schönen Knuspereffekt. Man kann aber auch fertig gemahlenen verwenden.

Paranuss-Schokolade

100 g Kakaobutter
40 g Paranussmus
40 g Kakao
50 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
¼ TL gemahlene Muskatnuss

 

Chilischokolade

150 g Kakaoliqour
30 g Kokosöl
50 g Honig
1 TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
gemahlener Chili nach Geschmack (ich hatte ¼ TL Habanero)

 

Und zu Guter Letzt noch eine wichtige Frage…. WER macht jetzt die ganzen Formen sauber??? :-O

Valentinstag Schokoherzen & Blumen

Boah, das war echt gemein! Ich habe gestern noch schnell Schoki gemacht. Ich bin zwar nicht so der Valentinstagsfan, aber er kriegt trotzdem Schokolade :-D. Das war heute das erste mal das ich beim Fasten gesagt habe das ist jetzt echt fies. Schoki machen und man darf nichts davon naschen! Da bekommt man echt lange Zähne. Aber ich hab es dann trotzdem bei 1 Messerspitze belassen zum Probieren ob sie so passt.

Valentinstag Schokoherzen & Blumen

80 g Kakaobutter
30 g Kokosöl
70 g Honig (oder Agave für eine Vegane Version)
60 g Kakao
50 g Mandelmus
1 TL Vanille
½ TL Lucuma
½ TL Mesquite

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Sobald das ganze Flüssig ist zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer füllen (Mr. Magic, Personal Blender etc.) und 1 Minute lang Mixen.

Die Schokomasse in Herzförmige Pralinenformen oder Muffinformen aus Silikon füllen. Pralinenformen für Pralinen (logisch eigentlich *g*) oder die Muffinformen für größere Plättchen. Ich habe letzteres verwendet.

Das ganze habe ich dann noch bestreut. Die eine hälfte mit einer Mischung aus Sesam und grob geschroteten Hanfsamen. Die andere Hälfte mit „Alles Liebe“ von Sonnentor. Einer Gewürz-Blütenmischung, die ist vermutlich eher nicht Roh, auf die verwendete menge aber für mich vernachlässigbar.

 

Je nachdem wie dick man die Schokoplättchen macht werden es zwischen 10 und 12 Stück. Nicht zu dünn machen weil man es sonst nur schwer heil aus der Form bekommt.
Bei Pralinenformen dürften es ca. 2 Paletten voll werden.

 

Die Juniorchefin vom Bioladen hat Heute Geburtstag und bekam auch 2 Herzen, eins von jeder Sorte. Kam sehr gut an. Dass das von denen die sie bisher von mir probiert haben die mit Abstand besten ist macht das ganze beim Fasten noch ein klein wenig gemeiner 3:)

Himbeertörtchen-Schokolade

Dann schon mal vorab einen guten rutsch und einen guten Start ins neue Jahr 🙂

Meine Schwester wollte unbedingt dass ich zu Sylvester Schokolade mitbringe. Soll sie haben :-D. Zurzeit habe ich es mit 2 Farbigen Schokoladen und zu Weihnachten gab es neue Schokoformen von meiner Schwester und meinem Dad. 2 davon sehen aus wie Kuchenstücke. Die mussten auch gleich eingeweiht werden. Also gibt es heute mal Kuchen etwas anders.

Himbeertörtchen-Schokolade

Erste Schicht:

50 g Kakaobutter
20 g Honig oder Agavendicksaft
20 g Cashews
½ TL Vanille
2 TL Himbeerpulver (Himbeeren getrocknet und dann fein gemahlen)

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) mahlen bis sie verklumpen (bzw. eine art Mus ergeben). Das dauert nicht ganz 1 Minute.

Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und dann zusammen mit den restlichen Zutaten in den Becher mit dem Cashewmus geben. Das ganze 1 Minute lang Mixen und die fertige Masse dann auf 2 Paletten Pralinenformen aus Silikon verteilen (sind 30 Stück). Die Formen dabei nicht komplett auffüllen, nur so das der Boden der Form etwas bedeckt ist. Ca. ¼ voll.

Dann in den Kühlschrank stellen und die 2. Schicht vorbereiten.

Zweite Schicht:

60 g Kakaoliqour
30 g Kakaobutter
50 g Honig
20 g Haselnüsse
20 g Hanfsamen
10 g Hanföl
¾ TL gemahlene Tonkabohne (oder 1 TL Vanille)
¼ TL Zimt

Haselnüsse und Hanfsamen in einem kleinen Mixer mahlen. Dann das Hanföl dazu geben und noch mal kurz durchmixen bis ein eher festes Mus entsteht.

Kakaoliqour und Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und dann mit den restlichen Zutaten in den Becher mit dem Mus geben und alles 1 Minute lang Mixen.

Mit der Schokomasse jetzt die Pralinenformen auffüllen. Dabei nicht ganz voll machen. Ich habe die Formen ca. zu ¾ gefüllt, da hat das ganze gut gereicht. Wenn man die Formen bis zum Rand auffüllt wird es vermutlich etwas knapp werden.

Dann wieder in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Weiße Tonkalade

Gestern ging es dann an die weiße Schokolade als Mitbringsel für unsere Gastgeber nächste Woche. Gewürzt wird dieses mal mit gemahlener Tonkabohne. Finde ich persönlich leckerer als Vanille. Wer keine Tonkabohnen auftreiben kann (gibt es z.B. bei Prohviant oder in vielen Asialäden) nimmt einfach Vanille. Die Schoki gibt es dann in 2 Formen, in Jugendfreien Täfelchen und in einer 18er Version *lach* :-D.

Bei uns gibt es im Moment nicht nur Süßigkeiten, das sieht nur so aus 😉

Weiße Tonkalade

60 g Cashews
20 g Erdnussöl (jedes andere Nussöl geht auch)
100 g Kakaobutter
1 TL gemahlene Tonkabohne
70 g Honig (Oder Agavendicksaft für die Vegane Version)

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) mahlen bis das ganze etwas klumpt. Dann das Erdnussöl dazugeben und noch mal kurz mixen. So bekommt man eine art Cashewmus.

Honig und Tonka mit in den Mixbecher geben.

Die Kakaobutter im Wasserbad schmelzen. Sobald sie geschmolzen ist auch mit in den Mixbecher geben und alles gut durchmixen.

Die Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Im Kühlschrank aufbewahren.

Hier die Jugendfreie Version:

Und die nicht ganz so Jugendfreie *gg*

Gewürzschokolade

Gestern hatte ich mal wieder Lust auf Schokolade 🙂 also ab in die  Küche zum basteln.

Gewürzschokolade

100 g Kakaobutter
1 EL Kokosöl
3 TL Erdmandelmus (Alternativ Mandelmus)
2 TL Blütenhonig & 2 TL Waldhonig (für eine Vegane Version Agavendicksaft)
1 gehäufter EL Kakao
1 Priese Salz
2 TL Hung Liu Pulver (ein Gewürz aus dem Asialaden, besteht aus Zimt, Anis, Nelken und Kardamom)

Die menge ergibt Paletten Pralinenformen aus Silikon voll. In die eine habe ich vor dem befüllen Hanfsamen, in die andere Buchweizen, gestreut. Das gibt der Schokolade noch einen ganz tollen Knuspereffekt.

Die Kakaobutter und das Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Zusammen mit den anderen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) 1 Minute lang Mixen.
In die Formen füllen und im Kühlschrank fest werden lassen.

Die Herzen sind mich Buchweizen, die anderen mit Hanfsamen :-).

Grüne Minze für Schokolade und Kaugummi

Brrrrrr, eigentlich sollte doch schön langsam mal der Sommer kommen. Ich war heute bei gefühlten – 2 Grad und bei strömenden Regen im Wald unterwegs beim Kräuter sammeln. Zumindest einen Vorteil hat das regnerische Wetter, die Minze fühlt sich total wohl und wuchert wie verrückt. 🙂

Direkt im Wald gab es dann gleich mal selbst gebastelten Kaugummi. Dafür einfach 2 Blätter von der grünen Minze nehmen und zwischen die beiden Blätter etwas Harz geben (Fichten-, Kiefern-, oder Tannenharz). Die Blätter aufrollen und ab in den Mund damit 😀

Mit der Oberseite außen wäre es etwas schöner, für den Geschmack ist es aber egal welche Seite außen oder innen ist.

In dem Wald in dem ich heute Unterwegs war fließt ein kleiner Bach durch. Wenn man dem Bach folgt kommt man an eine kleine Stelle mit einer Sitzbank an der man den fröhlichsten Baum im Wald findet. Gleich 2 Smilies aus Moos zieren seinen Stamm :-).

Dann wurde gleich noch Schokolade mit einem Teil der erlegten Minze gemacht.

Pralinen mit grüner Minze

Für die Füllung:

30 g Cashew
50 g Honig
20 Minzeblätter

Die Blätter fein hacken und zusammen mit dem Honig in einer kleinen Schüssel verrühren.
Die Cashews im Mr. Magic fein mahlen und mit in die Schüssel geben. Alles vermischen und zur Seite stellen.

Für die Schokolade:

100 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
60 g Erdmandelmus
50 g Kakao
80 g Honig
¼ TL Vanille

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann die anderen Zutaten zugeben und alles gut mit dem Schneebesen verrühren.
Pralinenformen nicht ganz zur hälfte mit Schokolade füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Dann die Füllung auf die Pralinenformen verteilen und mit Schokolade auffüllen. Die Füllung lässt sich am besten mit einem Spritzbeutel verteilen. Geht zwar auch mit einem kleinen Löffel, geht aber mit Spritzbeutel schneller und schöner.
Im Kühlschrank fest werden lassen.

Beim nächsten Mal werde ich aber mehr Kakao und weniger Honig für die Schokolade nehmen. Mir ist sie etwas zu süß. Für sich alleine recht lecker aber mit der süßen Füllung wird es dann zu viel. Die habe ich nicht bedacht beim anrühren der Schokolade. 40-50 g Honig hätten da leicht gereicht.
Versuch macht klug 😀

Die gesamte ausbeute (abgesehen von 4 Pralinen die ich schon verputzt habe die unterwegs auf geheimnisviolle Weise verschwunden sind)