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Apfelkuchen

Vor ein paar Tagen habe ich jede Menge Äpfel auf einer Streuobstwiese gesammelt. Also gibt’s zurzeit in den Smoothies vor allem Äpfel als Obst, viel Apfelsaft und auch Äpfel einfach so gegessen. Heute habe ich aus einem Teil davon Apfelkuchen gemacht. Bin sogar richtig begeistert vom Ergebnis.

Ich weiß nicht genau was das für eine Apfelsorte ist, auf jeden fall eine eher säuerliche Sorte. Kann also je nach Apfelsorte immer wieder mal etwas anders schmecken.

Apfelkuchen

Für den Boden:

100 g Haselnüsse
100 g Leinsamen (ich hatte braunen)
60 g Kokosflocken
6 Datteln
Saft von 1 Orange
1 TL Vanille

Die Haselnüsse und Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosflocken in eine Schüssel geben.
Die Datteln, Vanille und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) zusammen pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles miteinander gut verkneten und den Teig dann in eine Backform (18 cm) geben und glatt streichen.

Für die Füllung:

1 Apfel
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
5 getrocknete Feigen
Saft von 1 ½ Orangen
Schale von 1 Orange
1 TL Zimt

1 Handvoll Rosinen
5 Äpfel

Alle Zutaten (außer die Rosinen und 5 Äpfel) im Mixer zusammen pürieren.

Dann die 5 Äpfel Raffeln (ich hab den gröberen Einsatz an der Reibe von der Küchenmaschine genommen, wer will kann es auch ganz fein raffeln/reiben). Die Rosinen und die Masse aus dem Mixer dazugeben und alles gut durchmischen.
Die Füllung auf dem Kuchenboden verteilen und etwas andrücken.

Für den Guss:

70 g Kokosmus
10 g Kokosöl
2 TL Honig (oder Agave bzw. Apfeldicksaft für Veganer)

Kokosmus und Kokosöl Vorsichtig im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen und den Honig unterrühren.

Das ganze auf dem Kuchen geben und glatt streichen. Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Haselnüsse, Orangenzesten und Zitronenzesten.

Am besten vor dem Anschneiden mit einem Angewärmten Messer (kurz in heißes Wasser tauchen) den Guss Vorschneiden. Der bricht sonst sehr leicht beim schneiden.

Und hier noch ein kurzes Video von Wolf-Dieter Storl zum Thema Apfel und seine Mythologie. Da schmeckt der Kuchen dann gleich noch besser <3

Kokos-Zitronen-Himbeertorte

Ich war heute wieder beim Wildkräuter sammeln. Da komme ich immer an einer Wiese vorbei wo viele alte Obstbäume stehen um die sich keiner mehr kümmert. Noch schöne alte Obstsorten, Äpfel und Birnen von denen man nicht sofort ins Diabetische Koma fällt etc. 😀 aber auch ein schöner alter Kirschbaum. Eigentlich wollte ich Kirschen mitnehmen ABER die Vögel (die hier in der Gegend echte Arschlöcher nicht freundlich sind) fressen neuerdings die Kirschen von unten nach oben.

Dafür gab es auf der Wiese dann unter anderem schöne, große Löwenzahnblätter. Die sind super für ein schnelles Frühstück dass es hier öfter gibt. Eine Banane mit etwas Kokosmus bestreichen und dann in Löwenzahnblättern oder anderen Grünzeug einwickeln. Die Idee dafür habe ich von Daniela vom Tilia´s, dort wurde das mit Mandelmus und Löwenzahn bei einem Workshop im Frühjahr gemacht.

(Rechts Löwenzahn, links Kirschblätter)

Nachdem das mit den Kirschen, konnte nur 2 Handvoll sammeln, war ich dann noch direkt im Wald. Dort gab es dann ganz viele reife Himbeeren. Wobei es die wenigsten in die Tasche geschafft haben, die sind einfach zu Lecker.
Zuhause wurde aus den Himbeeren dann gleich mal ein Kuchen.

Kokos-Zitronen-Himbeerorte

Für den Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen
2 kleine Karotten (hatten 148 g)
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
8 Datteln
1 TL Lucuma (Vanille wäre mir lieber gewesen, habe ich aber gerade keine mehr da)

Buchweizen und Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel pürieren und dann dass ganze mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten, wenn der Teig zu fest ist noch ein klein wenig Wasser zufügen, und in eine Kuchenform (28 cm) drücken.

Für die Kokosschicht:

90 g Kokosöl
90 g Kokosmus
Saft von 1 Orange
Saft und abgerieben Schale von 1 Zitrone
9 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 TL Lucuma
¼ TL Ingwer

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Die Kokosmasse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Für die Beerenschicht:

Himbeeren oben drauf verteilen. Ich habe dann noch ein paar Kirschen mit drauf verteilt. Leider ist eine Stofftasche nicht das Beste um die Himbeeren zu sammeln. Dabei hat es die unteren dann stellenweise gut zerdrückt. Wenn man die etwas schonender aus dem Wald transportiert wird das ganze schöner 😉

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit es fest werden und richtig durchziehen kann.

Bananen-Kokos-Kuchen

Die Experimente mit Rohkostkuchen laufen gerade auch Hochtouren 😀 langsam werden sie brauchbar. Ich habe also noch Hoffnung *g

Beim nächsten Mal gebe ich aber mehr Chiasamen in die Füllung. Ich habe ihn über Nacht im Gefrierfach verstaut damit er die etwas längere Fahrt Überlebt und nicht unterwegs schmilzt. Er wurde dann halbgefroren verputzt :-).
Ganz aufgetaut ist die Füllung noch recht weicht, da gibt es das nächsten mal die dreifache menge Chia.

Für den Teig:

320 g Haselnüsse
300 g Mandeln
500 g Datteln
2 TL Zimt
½ TL Muskat
3 TL Maca

Haselnüsse, Datteln und die Mandeln durch den Fleischwolf drehen. Zimt, Muskat und Maca zufügen und alles gut durchkneten.
Während dem kneten versuchen nicht zuviel Teig zu Naschen :-D.

Den Teig in eine runde Springform drücken. Dabei einen ca. 2 cm hohen Rand stehen lassen.

Für die Füllung:

3 Bananen
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
½ TL Vanille
3 EL Chiasamen (da werde ich das nächste Mal 9 nehmen)

Bananen schälen und dann alles zusammen im Vitamix Pürieren.
Dann noch 2 EL Kakaonibs und 7 EL Kokosflocken unterrühren und das ganze 30 Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Die Füllung dann auf den Kuchenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen.
Dann das ganze in den Kühlschrank stellen.

Für die Glasur:

90 g Kakaobutter
4 TL Kakao
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
3 ½  TL Honig

Die Kakaobutter im Wasserbad oder einem Topf bei kleinster Herdeinstellung schmelzen. Dabei immer wieder mal mit dem Finger prüfen dass das ganze nicht zu warm wird.

Wenn die Kakaobutter flüssig ist die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Mischung mit dem Schneebesen 2-3 Minuten schlagen.

Dann das ganze auf dem Kuchen verteilen. In die noch Flüssige Glasur Buchweizen einstreuen. Das gibt später einen tollen Knuspereffekt.

Das ganze dann über Nacht in den Gefrierschrank stellen.