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Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Am Wochenende habe ich einen Freund von mit Besucht. Dem habe ich vor einer Weile schon eine Geburtstagstorte versprochen die geliefert wird wenn ich mal wieder in der Gegend bin. Jetzt war es so weit. Ich habe lange überlegt was ich ihm für eine machen soll. Aus der Torte wurden dann Törtchen 6 kleine Törtchen. 4 davon hat er dann bekommen.

Am Ende wurde es eine Schoko-Orangentorte mit Kokos-Orangensahne. Und weil er ein großer Fan von Waldkäuzen ist und immer sagt dass er die so mag weil er selbst ja auch ein komischer Kauz ist gab es eine besondere Deko. Einen „komischen Kauz im Nest“ :-).

Hat unglaublich viel spaß gemacht die zu machen. Und sie kamen richtig gut an.


Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Für den Boden:

170 g Erdmandeln (ich hatte gemahlene)
50 g Leinsamen (ich hatte braunen)
90 g Kokosraspel
6 Datteln
1 TL Vanille
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Leinsamen fein mahlen und mit den Erdmandeln, Kokosraspel und Vanille in eine Schüssel geben.
Datteln, Orangenschale und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten und den Tei auf 6 Dessertringe (ich hatte 2 Runde und 4 Quadratische) oder eine kleine Backform (18 cm) drücken.

 

Für die Creme:

Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Zitrone und 1 Orange
1 TL Maca
½ TL Mesquite
1 Stange Vanille
50 g Erdmandeln
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)
2 gehäufte EL Kakao

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix pürieren und auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Dann mit einem Messer einmal am Rand entlang fahren und die Dessertringe entfernen.

Für die Schoki:

90 g Kakaoliqour
2 EL Kokosöl
1 TL Vanille
½ TL Maca
2 TL Honig (oder Agave, Apfeldicksaft für Veganer)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die fertige Schokomasse habe ich dann einmal in Silikonformen in Form von Eulen & Baumblätter gegossen und der Rest kam auf Strukturfolie.

Da ganze im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Die fertige Schokolade im Kühlschrank aufbewahren. Aus der Schoki von der Strukturfolie habe ich mit den Dessertringen Platten aufgestochen und auf die Törtchen gelegt.

Verziert wurden sie dann noch mit Kokos-Orangensahne.

Für die Sahne:

2 Bananen
Saft von 1 ½ Orangen (waren eher kleine)
Je 4 EL Kokosöl und Kokosmus
1 TL Vanille

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Creme mixen. In den Kühlschrank stellen, und zwischendurch immer wieder mal kurz durchrühren, bis sie fest genug ist um sie mit dem Spritzbeutel auf die Törtchen aufzuspritzen.

Nach Lust und Laune damit verzieren. Nachdem ich ja einen „komischen Kauz im Nest“ haben wollte habe ich mit der Sahne einen Rand gemacht und in die Mitte einen etwas größeren Sahneberg gemacht. Auf den habe ich dann eine von den Eulen gesetzt. Das ganze dann noch mit gehackten Pistazien bestreuen und Orangenzesten in die Mitte geben. in die 4 Ecken kam noch je ein Schokoblatt.

Und so sehen sie aus!

 

 

 

 

Heidelbeertorte

Ich habe am Donnerstag im Bioladen einiges an Obst und Gemüse für einen super Preis bekommen, sozusagen Wochenendausverkauf :D. Darunter auch 3 Schalen Heidelbeeren. Ein Teil davon wurde gleich mal in einer Torte verarbeitet.


Heidelbeertorte

Als Boden habe ich diese Fruchtschnitte vom Tilia´s leicht abgewandelt. Es wurde die dreifache Menge vom hellen Boden mit Honig statt Apfeldicksaft und mit 1 TL Vanille. Den Teig für den Boden in eine Kuchenform (18 cm) geben und glatt streichen.

Für den Rest:

300 g Heidelbeeren
100 g Kokosöl
100 g Kokosmus
8 Datteln
abgeriebene Schale von 2 Zitronen
1 TL Vanille

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen falls sie zu fest sind. Dann alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe zu einer Creme verarbeiten und auf dem Tortenboden verteilen und glatt streichen. Dabei darauf achten dass man nicht gleich die hälfte davon so auslöffelt sich nicht gleich die hälfte auf geheimnisvolle weise in Luft auflöst.

Obendrauf gab es dann noch Heidelbeeren und Kokosraspel.

Über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Kokos-Zitronen-Himbeertorte

Ich war heute wieder beim Wildkräuter sammeln. Da komme ich immer an einer Wiese vorbei wo viele alte Obstbäume stehen um die sich keiner mehr kümmert. Noch schöne alte Obstsorten, Äpfel und Birnen von denen man nicht sofort ins Diabetische Koma fällt etc. 😀 aber auch ein schöner alter Kirschbaum. Eigentlich wollte ich Kirschen mitnehmen ABER die Vögel (die hier in der Gegend echte Arschlöcher nicht freundlich sind) fressen neuerdings die Kirschen von unten nach oben.

Dafür gab es auf der Wiese dann unter anderem schöne, große Löwenzahnblätter. Die sind super für ein schnelles Frühstück dass es hier öfter gibt. Eine Banane mit etwas Kokosmus bestreichen und dann in Löwenzahnblättern oder anderen Grünzeug einwickeln. Die Idee dafür habe ich von Daniela vom Tilia´s, dort wurde das mit Mandelmus und Löwenzahn bei einem Workshop im Frühjahr gemacht.

(Rechts Löwenzahn, links Kirschblätter)

Nachdem das mit den Kirschen, konnte nur 2 Handvoll sammeln, war ich dann noch direkt im Wald. Dort gab es dann ganz viele reife Himbeeren. Wobei es die wenigsten in die Tasche geschafft haben, die sind einfach zu Lecker.
Zuhause wurde aus den Himbeeren dann gleich mal ein Kuchen.

Kokos-Zitronen-Himbeerorte

Für den Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen
2 kleine Karotten (hatten 148 g)
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
8 Datteln
1 TL Lucuma (Vanille wäre mir lieber gewesen, habe ich aber gerade keine mehr da)

Buchweizen und Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel pürieren und dann dass ganze mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten, wenn der Teig zu fest ist noch ein klein wenig Wasser zufügen, und in eine Kuchenform (28 cm) drücken.

Für die Kokosschicht:

90 g Kokosöl
90 g Kokosmus
Saft von 1 Orange
Saft und abgerieben Schale von 1 Zitrone
9 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 TL Lucuma
¼ TL Ingwer

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Die Kokosmasse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Für die Beerenschicht:

Himbeeren oben drauf verteilen. Ich habe dann noch ein paar Kirschen mit drauf verteilt. Leider ist eine Stofftasche nicht das Beste um die Himbeeren zu sammeln. Dabei hat es die unteren dann stellenweise gut zerdrückt. Wenn man die etwas schonender aus dem Wald transportiert wird das ganze schöner 😉

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit es fest werden und richtig durchziehen kann.

Orangentorte

Es gibt sie, diese Tage an denen sich die ganze Welt gegen einen verschworen hat. Heute war es eine Tortenverschwörung. Torten waren heute einfach überall Allgegenwärtig. In der Arbeit hatten ein paar Leute Geburtstag und ÜBERALL standen Torten und Kuchen rum. Halb Facebook hat heute Bilder von Rohkosttorten gepostet. Und dann bekam ich heute auch noch eine Großlieferung Datteln. Hilft alles nichts, das Universum will das ich heute Torte esse. Und ich sehe gerade keinen Grund ihm zu Widersprechen, nach der Frühschicht hat man sich eh eine Belohnung verdient 😉

Also ging es nach der Arbeit und erst mal was vernünftigem zu essen in die Küche zum Torten basteln.

Orangentorte

Für den Boden:

200 g Erdmandeln
100 g Buchweizen
Orangenschale
1 TL Zimt
60 g Wasser (+ 10 g)
10 Datteln (über Nacht eingeweicht wenn sie schon etwas härter sind)

Erdmandeln und Buchweizen fein mahlen.
Die Datteln mit den 60 g Wasser in einem kleinen Mixer (Personal Blender, Mr.Magic etc.) zu Mus verarbeiten. Dann zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und in eine kleine Kuchenform (18 cm) drücken.

Für die helle Creme:

2 Orangen (geschält 150 g)
Saft von 1 großen Orange und ½ Zitrone (waren bei mir 85 g)
50 g Wasser
1 Stange Vanille
Orangenschale von 1 Orange
eine dünne Scheibe Ingwer
5 Datteln
80 g Kokosraspel
1 EL Flohsamenschalen

Orangen Schälen.
Orangen, Saft, Wasser, Vanille, Orangenschale, Datteln und Vanille im Mixer zusammen pürieren.
Dann Kokosraspel und Flohsamenschalen dazu geben und alles mithilfe vom Stößel auf höchster Stufe gut durchmixen. Die Creme auf dem Tortenboden verteilen.

Beim nächsten Mal werde ich aber nur Orangensaft nehmen. Bei den Orangen bleibt ja immer ein wenig von der weißen Schicht dran außer man Filetiert sie (und das tue ich mich nicht an, ich brauche meine Finger noch *g*). Dadurch bekommt die Creme eine ganz leichte bittere Note die aber eigentlich ganz gut reinpasst. Das ganze mache ich zu Ostern noch Mal, da sind dann Leute dabei die da etwas empfindlicher reagieren.

Für die dunkle Creme:

80 g Hanfsamen (ich hatte ungeschälte)
20 g Kokosraspel
Saft von 3 Orangen (waren bei mir knapp 120 g)
1 Stange Vanille
30 g Wasser
2 EL Kakao
3 EL Flohsamenschalen (das nächste mal nehme ich 4, hätte fester sein können)

Alle Zutaten bis auf die Flohsamenschalen im Mixer auf höchster Stufe Pürieren. Dann die Flohsamenschalen dazu geben und alles auf höchster Stufe gut miteinander mixen. Das ganze dann 30-40 Minuten stehen lassen damit die Flohsamenschalen das ganze etwas andicken können. Dann auf der hellen schicht verteilen. Das ganze für ein paar Stunden (am besten über Nacht) oder wenn es schnell gehen soll für 1-2 Stunden ins Gefrierfach stellen.

 

Als Deko gab es dann noch Kokosraspel und eine Gewürz-Blütenmischung („Alles Liebe“ von Sonnentor.