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Lebkuchen Schokolade

Ich bin so schwach….. ich schaffe es einfach nicht an neuen Silikonformen für Schokolade vorbei zu gehen :-D.

Gestern durfte eine neue Silikonform bei mir einziehen und musste natürlich auch gleich eingeweiht werden.

Ich habe in letzter Zeit eh wieder öfter mal Schokolade gemacht. Gestern hatte ich aber keine Lust auf Schokolade mit Kakaobutter. Also gab es eine auf der Basis von Kokosmus und Kokosöl mit Lebkuchengewürz.

Die große Überraschung gab es dann heute Morgen als ich die Schokolade probiert habe. Sie riecht nicht nur toll, sondern schmeckt auch nicht nach Schokolade sondern…… NACH LEBKUCHEN!
Das Rezept wird sofort aufgenommen in die Liste der Standardrezepte für Weihnachten.

Lebkuchen Schokolade

60 g Kokosmus
40 g Kokosöl
1 TL Lebkuchengewürz (von Sonnentor)
30 g Honig, Agavendicksaft oder roher Apfeldicksaft
30 g Kakao

Das Kokosmus und das Kokosöl im Wasserbad oder Dörrgerät schmelzen.

Sobald es ganz geschmolzen ist zusammen mit dem Gewürz, Honig und dem Kakao in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen.

Die Schokoladenmasse in die Silikonform gießen und im Kühlschrank fest werden lassen.
Die fertige Schokolade im Kühlschrank lagern.

Knusperschokolade

Ihr kennt das ja. Da bekommen man Lust auf Schokolade und hat aber absolut keine Lust darauf die Silikonformen aus dem Schrank zu kramen, geschweige denn die Waage zu holen und alles abzuwiegen.

Die Lust auf Schokolade hat aber am Ende dann doch gesiegt. Und sie sollte knusprig sein, also musste noch irgendetwas mit rein an dem man richtig schön knabbern kann.
Und damit die Faulheit auch recht bekommt habe ich einfach eine halbe Packung Kakaoliqour von Prohviant genommen, die hat dann genau 125 g und ich konnte die Waage da lassen wo sie ist….. ganz weit oben im Schrank *g*.

Heraus kam eine super Leckere Schokolade, zwar nicht die hübscheste aber dafür umso Leckerer.

Knusperschokolade

125 g Kakaoliquor
2 EL Kokosmus
½ TL Vanille
3 EL Kokosblütenzucker *
3 EL Maulbeeren
3 EL Hanfsamen, ungeschält
3 EL Sesam
3 EL Buchweizen (ich hatte gekeimten und dann wieder getrockneten)
2 EL Kakaonibs

Kakaoliquor und das Kokomus zusammen Vorsichtig im Wasserbad schmelzen.

Währenddessen den Kokosblütenzucker im Mixer zu feinem Pulver mahlen.

Wenn die Kakaomasse geschmolzen ist den Kokosblütenzucker und die Vanille dazu geben und alles gut miteinander verrühren.
Die Maulbeeren, Kakaonibs und die Samen dazu geben und alles gut miteinander verrühren.

Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backbleck oder (noch besser) einem mit Dörrfolie ausgelegten Einschub vom Dörrgerät kleine Häufchen setzen.

Bei mir wurden es 36 Stück :-).

Im Kühlschrank fest werden lassen.
Ich habe bei der Gelegenheit gleich mal festgestellt dass die Einschübe vom Sedona genau in meinen Kühlschrank passen, Juhu :-D.

 

*Kokosblütenzucker ist NICHT Roh, wer ein Rohes Süßungsmittel verwenden will kann Datteln (davon dann mehr), Honig, Rohen Agavendicksaft oder rohen Apfeldicksaft verwenden.

All you need is chocolate…

Kakao und ich – eine Große Liebe

Aber erst seit dem ich das erste Mal Kakao im Rohkostqualität probiert habe. Seitdem gehört Kakao für mich einfach zum Gut Leben dazu. Sei es als munter machendes Getränk, in Torten, Kuchen oder Energiekugeln. Vor allem aber in der wohl sinnlichsten und verführerischten Form in der Kakao daherkommen kann – Als Schokolade!

Ich habe schon seit Wochen wieder mal Lust auf selbst gemachte Schokolade. Ich war aber zu faul Es kam aber ständig etwas dazwischen.
Für mich gibt es bei Schoki nichts Besseres als selbst gemachte, auch die beste gekaufte Rohkostschokolade kommt nicht an selbst gemachtes heran. Schon die Zubereitung lässt mich immer in andere Welten abtauchen. Der betörende Geruch vom Kakao und den Gewürzen die man verwendet, die Geschmacksexplosion bei jeder Kostprobe (und man muss oft Probieren *g*) und dann das in Formen füllen und warten bis sie endlich fertig ist.

Also ich zumindest kann voll und ganz verstehen dass Kakao einst heilig war und den Göttern als Opfergabe gereicht wurde.

Heute war es dann wieder mal so weit. Ich habe meine Vorräte an Schokolade aufgefüllt. Das sollte jetzt für mindestens 2 Monate reichen. Und weil heute ein guter Tag war habe ich im Gewürzregal noch eine Packung Tonkabohnen gefunden die dann auch gleich direkt frisch gemahlen wurden und mit in die Schokolade durften. Tonkabohnen sollten durch das darin enthaltene Cumarin (2-3 %) nicht zu oft und wenn dann eher sparsam verwendet werden.

Es gab 4 Sorten. Die Zubereitung ist im Grunde bei allen Gleich, darum beschreibe ich sie nur beim ersten Rezept.

Knusperschokolade

100 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
40 Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)

Die Kakaobutter und das Kokosöl im Wasserbad oder Dörrgerät schmelzen.

Sobald alles geschmolzen ist das Fett zusammen mit den anderen Zutaten in einen kleinen Mixer geben (Mr. Magic, Personal Blender etc.) und das ganze ordentlich durchmixen.
Alternativ kann man das ganze auch mit einem Schneebesen durchrühren, dann aber ruhig 2-3 Minuten rühren damit sich alles gut mischt. Im Mixer geht das ganze halt besser und schneller.

Die Fertige Schokoladenmasse in Pralinenformen aus Silikon gießen.
Bei diesem Rezept habe ich das ganze noch mit Sesam, grob gemahlenen Haselnüssen, Kokosflakes und geschälten Hanfsamen bestreut.

Die Schokolade im Kühlschrank oder Gefrierschrank fest werden lassen. Dann aus der Form drücken und in einer verschließbaren Dose im Kühlschrank aufbewahren.

Wer keine Pralinenformen hat kann die Schokolade auch einfach auf ein Stück Backpapier oder Dörrfolie gießen, glatt streichen und nach dem Fest werden in Stücke brechen.

Kardamomschokolade

100 g Kakaobutter
40 g Kokosöl
50 g Kakao
40 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
1 TL Kardamom

Ich habe dazu Kardamomkapseln geknackt und die Samen im Mörser nur grob zerstoßen. Das gibt neben dem Geschmack noch einen schönen Knuspereffekt. Man kann aber auch fertig gemahlenen verwenden.

Paranuss-Schokolade

100 g Kakaobutter
40 g Paranussmus
40 g Kakao
50 g Honig, Agavendicksaft oder Apfeldicksaft
1 TL Vanille
¼ TL gemahlene Muskatnuss

 

Chilischokolade

150 g Kakaoliqour
30 g Kokosöl
50 g Honig
1 TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
gemahlener Chili nach Geschmack (ich hatte ¼ TL Habanero)

 

Und zu Guter Letzt noch eine wichtige Frage…. WER macht jetzt die ganzen Formen sauber??? :-O

Hanf-Schokoaufstrich

Als wir vor ein paar Monaten in England waren hab ich mir ein Cup-Set gekauft weil in Amerikanischen/Englischen Büchern und Rezepten immer alles in Cup angegeben ist.

Heute habe ich die endlich mal eingeweiht 🙂

Das Rezept ist nicht 100% Roh weil ich heute Xylit als Süßungsmittel verwendet habe. Man kann Alternativ Datteln verwenden, dann ist es komplett Roh.

Es gibt einige sehr geniale Schokoaufstriche die mit Xylit gesüßt sind, z.B. hier. Ich wollte schon lange mal so was in der Art mit Hanfsamen statt Nüssen machen.

Mission Erfolgreich & Super Lecker!

Hanf-Schokoaufstrich

2 Cup geschälte Hanfsamen
1/2 Cup Xylit (Oder Datteln, da würde ich dann 1 – 1 1/2 Cup nehmen)
1 Cup Kokosöl, geschmolzen
1/2 Cup Sesamöl (oder anderes Öl)
1 Cup Kakao
1 TL Vanille

Alle Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel mixen bis alles püriert und gut vermischt ist.

In Gläser füllen, ergibt etwas mehr als 1 ½ Honiggläser (500 ml) voll.
Im Kühlschrank fest werden lassen.

 

 

 

NomNomNom 😀

Auch wenn man noch so gut auskratzt, im Mixbehälter bleibt immer etwas zurück.
Zur Restverwertung habe ich noch 1 Banane, 4 EL Hanfsamen und 1/2 Liter Wasser mit dazu gegeben und alles nochmal gemixt. so gab es hinterher gleich noch Kakao 🙂

 

Vegane Schoki – mit Datteln gesüßt

Heute habe ich endlich wieder mal Zeit etwas im Blog zu schreiben :-D.

Nachdem ich letztens erst wieder bei Prohviant meine Vorräte aufgefüllt habe, habe ich endlich wieder Kakaobutter und Kakaoliqour da. Da ist mir beides ausgegangen…. PAAANNIIIKKKK!!! 😀

Dieses mal gibt es eine Vegane Schokolade. Sonst verwende ich ja immer Honig als Süßungsmittel. In der Rohe Rezepte Gruppe auf Facebook meinte letztens jemand dass er die Schoki mit Datteln nie Heil aus der Form bekommt. Ich hatte damit aber bisher noch nie Probleme. Mir ist dann eingefallen dass ich die Schokolade zum fest werden meistens ins Gefrierfach stelle, die meisten anderen hingegen nur in den Kühlschrank. Also habe ich einen Test gemacht und eine gefüllte Form ins Gefrierfach und die andere in den Kühlschrank gestellt. Die Schoki aus dem Kühlschrank ist mir dann auch gebrochen, die aus dem Gefrierfach nicht.
Also am besten im Gefrierfach fest werden lassen und dann erst nachdem man sie aus der Form gedrückt hat im Kühlschrank lagern.

Vegane Schoki mit Datteln

100 g Kakaoliqour
4 EL Kokosöl
5-8 Datteln (je nach gewünschter süße)
3/4 TL Vanille
1/4 TL Zimt
1/2 TL Maca (Optional)
1/4 TL Lucuma (Optional)

Kakaoliqour und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann mit den anderen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die Schokomasse dann in Pralinenfomen aus Silikon füllen (werden je nach Füllhöhe 2-3 Paletten) und im Gefrierfach fest werden lassen. Nachdem sie fest geworden ist die Schokolade aus den Formen drücken und im Kühlschrank aufbewahren, da bleibt sie aber eh sicher nicht lange ;-).

Bei den Datteln sind möglichst frische am besten (bekommt man z.B. oft in Türkischen oder Arabischen Läden). Ansonsten einfach darauf achten dass sie nicht zu hart sind, sonst werden sie nicht richtig zerkleinert und man hat lauter Grobe Dattelstücke in der Schoki.

Orangencremetorte

Heute war ich bei meinem Dad zu Besuch. Meine Tante aus München kam auch vorbei. Super, wieder mal ein guter Vorwand Grund einen Torte zu machen. Wurde eine Orangencremetorte die ich heute Morgen nach der Nachtschicht noch schnell zusammengerührt habe. Das finde ich so toll an Rohkosttorten. Wenn man bei normalen Torten noch den Ofen vorheizt ist man mit der Rohkosttorte schon längst fertig :-D.

Die Torte ist eine Abwandlung von meiner Orangen-Schokotorte.

Orangencremetorte

Für den Boden

160 g Mandeln
50 g Leinsamen (ich hatte den goldenen)
100 g Kokosraspel
6 Datteln
3 EL Hanfsamen, geschält
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Die Mandeln und die Leinsamen fein mahlen und zusammen mit den Kokosraspeln und den Hanfsamen in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Orangensaft und der Orangenschale in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren. Die Dattelpaste mit in die Schüssel geben und alles gut durchkneten. Den Teig in einer Springform verteilen und glatt drücken.

Für die Creme:

Saft von 1 Zitrone
Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Limette und 1 Orange
½ TL Lucuma
1 Stange Vanille
60 g Mandeln
Je 40 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)

Alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Die Masse auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen.

 

Als Deko gab es dann neben Orangen- und Zitronenzesten noch Schokolade. Das Rezept für das Schokoladenherz in der Mitte findet ihr hier.

Die Schokolade Außenrum ist die hier:

Schokolade bzw. Dattolade

120 g Kakaobutter
30 g Kokosöl
25 g Kakao
6 frische Datteln
1 TL Vanille
½ TL Mesquite
½ TL Zimt

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Sobald alles komplett geschmolzen ist alles zusammen in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) durchmixen bis die Datteln zerkleinert sind.

Die Schokolade dann in die Silikonformen gießen und im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Ich habe in jede Vertiefung/Form 1 TL voll Schokolade gegeben, reicht dann für 3 Paletten.

Wer keine frischen Datteln hat kann stattdessen auch einfach nach Geschmack 2-3 TL anderes Süßungsmittel verwenden (Agave, Apfeldicksaft, Honig etc.).
Ich Bestelle die frischen Datteln meistens hier.

Strukturfolie, Schokolade und Chiapudding.

Heute kam mein Paket vom Pati-Versand an. Neues Spielzeug für die Küche 😀

Es gab 2 neue Formen für Schokolade. Einmal Schmetterlinge und einmal Rosen. Eine Rosenform hatte ich zwar schon mal aber die hat sich unterwegs mal irgendwo aufgelöst *g*.
Dann noch 2 Dessertringe in Herzform, neue Tüllen für den Spritzbeutel und 4 Bögen Strukturfolie. Einen kleinen Notizblock gab es dann noch so dazu :-).
Eine von den Strukturfolien musste ich gleich mal Einweihen. Ich habe sie vorm Benutzen in der Mitte auseinander geschnitten, die sind so groß dass ich sie sonst nie in den Kühlschrank kriege.

Eingeweiht wurde natürlich mit Schokolade. Die war aus:

50 g Kakaoliqour
1 TL Kokosöl
1 TL Honig (Agave oder Apfeldicksaft für Veganer)
je ¼ TL Mesquite und Lucuma
½ TL Vanille

Kakaoliqour und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann die anderen Zutaten unterrühren. Die Schokomasse dann auf der Strukturfolie verteilen und etwas Glatt streichen. In den Kühlschrank stellen bis sie fest geworden ist. Dann Vorsichtig die Folie abziehen.

Macht optisch einiges her finde ich. Ein Teil davon durfte dann auch direkt als Deko auf einen Chiapudding.

Erfrischender Chiapudding

2 Bananen
1 kleine Zitrone, geschält
1 Vanilleschote
1 EL Kokosöl
ein wenig Wasser
5 EL Chiasamen

Alle Zutaten, außer den Chiasamen, im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Dann die Chiasamen unterrühren und das ganze in eine große (oder 2 kleine) Schüssel gießen. Mindestens 1 Stunde quellen lassen.

Obendrauf gab es bei mir dann noch Granatapfelkerne

 

Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Vor kurzem habe ich mir Muffinformen aus Silikon gekauft. Damit wurde erst mal ein Versuch mit Rohkostmuffins gemacht. Dann wollte ich die auch mal mit Schokolade füllen. Bei der Eröffnung vom Tilia´s habe ich damals auch ein Schokotartelette mit einer Mandelfüllung gegessen. Das war absolut genial und seitdem wollte ich so was mal nachbauen :D. Gestern war es dann so weit.

Nachdem jetzt schon mehrere Leute nach dem Rezept gefragt haben schreib ich es noch schnell auf :-).

Schokotartelettes mit Bananen-Orangenfüllung

Zutaten für die Schokolade:

100 g Kakaobutter
10 g Kokosöl
40 g Kakao
70 g Cashews
70 g Honig (oder Agavendicksaft, Apfeldicksaft etc. für Veganer)
½ TL gemahlene Tonkabohne (Alternativ Vanille)
abgerieben Schale von 1 Orange

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) fein mahlen.

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Sobald das ganze geschmolzen ist alles zusammen im kleinen Mixer gut durchmixen.

Für die Füllung:

85 g getrocknete Bananen
¼ TL Vanille
etwas frisch gepresster Orangensaft

Die getrockneten Bananen fein mahlen und mit der Vanille vermischen. Dann nach und nach so viel Orangensaft dazugeben und verkneten bis eine gut Formbare Masse entsteht, ähnlich wie Marzipan.

Zusammenbauen:

Von der Schokolade 1 – 1 ½ TL voll in jede Muffinform geben und in den Kühlschrank stellen.

Die Schokolade solange im Warmen Wasserbad oder im Dörrgerät flüssig halten.

Aus der Füllung 8 Kugeln formen und etwas Flachdrücken.

Sobald die Schokolade im Kühlschrank etwas fester geworden ist die Füllung auf die Schokolade legen und wieder 1-2 TL von der Schokolade darüber geben so das alles gut bedeckt ist. Als Deko habe ich dann noch ein paar Orangenzesten auf der Schokolade verteilt.

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen. Oder wenn man es eilig hat für etwa ½ Stunde ins Gefrierfach.

 

Von der Schokolade hatte ich etwas zu viel gemacht. Die reichte dann noch für eine Palette Silikonpralinenformen.

Wer keine Muffinformen aus Silikon hat kann auch einfach normale Pralinenformen verwenden und macht einfach mehrere kleine Versionen davon :-).

Himbeertörtchen-Schokolade

Dann schon mal vorab einen guten rutsch und einen guten Start ins neue Jahr 🙂

Meine Schwester wollte unbedingt dass ich zu Sylvester Schokolade mitbringe. Soll sie haben :-D. Zurzeit habe ich es mit 2 Farbigen Schokoladen und zu Weihnachten gab es neue Schokoformen von meiner Schwester und meinem Dad. 2 davon sehen aus wie Kuchenstücke. Die mussten auch gleich eingeweiht werden. Also gibt es heute mal Kuchen etwas anders.

Himbeertörtchen-Schokolade

Erste Schicht:

50 g Kakaobutter
20 g Honig oder Agavendicksaft
20 g Cashews
½ TL Vanille
2 TL Himbeerpulver (Himbeeren getrocknet und dann fein gemahlen)

Die Cashews in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) mahlen bis sie verklumpen (bzw. eine art Mus ergeben). Das dauert nicht ganz 1 Minute.

Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und dann zusammen mit den restlichen Zutaten in den Becher mit dem Cashewmus geben. Das ganze 1 Minute lang Mixen und die fertige Masse dann auf 2 Paletten Pralinenformen aus Silikon verteilen (sind 30 Stück). Die Formen dabei nicht komplett auffüllen, nur so das der Boden der Form etwas bedeckt ist. Ca. ¼ voll.

Dann in den Kühlschrank stellen und die 2. Schicht vorbereiten.

Zweite Schicht:

60 g Kakaoliqour
30 g Kakaobutter
50 g Honig
20 g Haselnüsse
20 g Hanfsamen
10 g Hanföl
¾ TL gemahlene Tonkabohne (oder 1 TL Vanille)
¼ TL Zimt

Haselnüsse und Hanfsamen in einem kleinen Mixer mahlen. Dann das Hanföl dazu geben und noch mal kurz durchmixen bis ein eher festes Mus entsteht.

Kakaoliqour und Kakaobutter im Wasserbad schmelzen und dann mit den restlichen Zutaten in den Becher mit dem Mus geben und alles 1 Minute lang Mixen.

Mit der Schokomasse jetzt die Pralinenformen auffüllen. Dabei nicht ganz voll machen. Ich habe die Formen ca. zu ¾ gefüllt, da hat das ganze gut gereicht. Wenn man die Formen bis zum Rand auffüllt wird es vermutlich etwas knapp werden.

Dann wieder in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Nudeln mit Tomaten-Chilisoße und danach Lavendolade :-)

Bis jetzt läuft das Rohkost-Experiment super. Das merke ich vor allem an der Frühschicht diese Woche. Normal bin ich danach immer total fix und fertig und mit den Nerven am Ende. Die anderen Schichten gehen, aber die Frühschicht ist BÖSE :-D. Bis jetzt habe ich sie trotz Stress und einer Unglaublich hohen Konzentration von Idioten… weniger freundlichen Menschen *g* gut überstanden. Bis jetzt sogar ohne den berühmten „toten Punkt“ was mich wirklich wundert. So kenne ich das nicht von mir. Und irgendwie hab ich zur Zeit ständig Lust darauf durch die Gegend zu hüpfen wie ein kleines Kind :-D. So, und jetzt zum Essen.

Nudeln mit Tomaten-Chilisoße

De Nudelsoße ist mehr als man für die Nudeln braucht. Bei mir wird daraus nach dem Essen einfach ein Aufstrich/Dip für Cracker etc. Wer sie nur für die Nudeln braucht kommt locker mit der halben Menge aus.

Heute kommt mal wieder der Spirali zum Einsatz. Wer so einen nicht hat kann den Rettich mit einem Sparschäler in feine Streifen schneiden die dann ähnlich wie Bandnudeln aussehen oder einfach in feine Streifen schneiden.

Für die Nudeln:

1 Radi (Rettich)
½ TL Salz

Den Radi im Spirali zu Spaghetti verarbeiten und in eine Schüssel geben. Mit dem Salz bestreuen und etwas durchkneten. Ca. 20-30 Minuten stehen lassen.

Für die Soße:

100 g Roggen grob Schroten (Getreidemühle, Kaffeemühle geht aber auch) und in 120 ml Wasser einrühren und zugedeckt 1-2 Stunden stehen lassen.

1 Handvoll Arame-Algen in etwas Wasser einweichen und ca. 45-60 Minuten stehen lassen.

Für den Rest der Soße:

4 Tomaten
1 Karotte
3 Zehen Knoblauch
6 Datteln
2 TL getrocknete Jalapeño
1-2 frische Chili, je nach Schärfegrad
8 getrocknete Tomaten
Oregano, Thymian, Cumin und Salz nach Geschmack
Zum bestreuen: Sesam zusammen mit etwas Salz in der Kaffeemühle oder Mixer grob gemahlen.

Alles zusammen mit 250 ml Wasser im Mixer Pürieren. Dann den eingeweichten Roggen und die Algen (vorher Einweichwasser abgießen) unterrühren.
Dann noch 1 rote Paprika und 1 Zwiebel würfeln und unterrühren.

Nudeln auf 2 Teller verteilen, etwas von der Soße darüber geben und mit der Sesam-Salz-Mischung bestreuen. Fertig 🙂

Und danach noch etwas Lavendolade. Schokolade mit Lavendelblüten und Lila Maismehl. Rezept gibt es hierfür noch keines, das ist noch nicht ganz so wie ich es haben will. Vor allem mit dem Farbton bin ich noch nicht zufrieden, das Lila ist zu Dunkel geraten.  Aber Fotos gibt es schon mal vom ersten Probelauf 😀