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Kürbiskakao

Happy Halloween und für alle die es Feiern ein schönes Samhain 🙂

Im Jahreskreis ist Halloween mein liebstes Fest auch wenn ich es eher im Sinne von Samhain feiere. Ich mag die Stimmung zu dieser Zeit des Jahres wenn die Natur langsam ruhiger wird und nach und nach in tiefem schlaf fällt.
Es ist eine der Zeiten im Jahrskreis an denen die Durchgänge in die andere, geistige, Welt besonders dünn und durchlässig sind.
Für unsere Ahnen war es nicht nur eine Zeit die sie mit der Dunkelheit sondern auch vor allem mit dem Tod konfrontiert hat. Zugleich aber auch ein Fest des Neuanfangs. Nur durch den Tod bzw. das weichen von altem kann neues Entstehen.

So steht dieser Tag auch bei mir ganz in diesem Zeichen. Ein Tag um die Ahnen zu ehren, zurückzublicken und auch mal in Erinnerungen zu schwelgen. Für mich ist es aber trotz dem Thema Tod und Vergangenes kein Tag der Trauer. Es ist eher wie ein Familientreffen mit Familienmitgliedern die leider nicht mehr körperlich dabei sein können :-).
So steht auch der Hausaltar jetzt voll und ganz im Zeichen der Ahnen.

 

 

 

Für mich ist es auch der Tag an dem ich auf unser Familiengrab schaue und mich mit den Ahnen verbinde. Im Gegensatz zu Allerheiligen kann man heute noch die Stille und Ruhe des Friedhofs genießen und hat nicht das Gefühl mitten in einer Modenschau zu sein.

Und bevor es jetzt dann zum Friedhof geht gibt es erst mal einen Kakao zum Munter werden nach der Nachtschicht. Nachdem ich heute morgen noch 2 Kürbisse ausgehöhlt und geschnitzt habe gibt es den Kakao heute mit Kürbis, damit er auch zum Herbst gut zum Herbst passt <3.
Von der Konsistenz her ist es eher ein Smoothie, wer es dünnflüssiger mag nimmt einfach mehr Wasser.

Kürbiskakao

500 ml Wasser
4 EL geschälte Hanfsamen
3 Handvoll Kürbisfleisch
Datteln je nach gewünschter Süße (ich hatte 7)
3 gehäufte EL Kakao
Saft und Schalenabrieb von einer Orange
1 EL Zimt
½ TL Muskatnuss

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren.

Wenn man den Kakao lieber Eiskalt will einfach noch eine Handvoll Eiswürfel oder eine gefrorene Banane mitmixen.

Die Hälfte vom Kakao gab es gerade als Frühstück. Die andere Hälfte wurde gerade zu Chiapudding, den gibt es dann morgen :).

Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Am Wochenende habe ich einen Freund von mit Besucht. Dem habe ich vor einer Weile schon eine Geburtstagstorte versprochen die geliefert wird wenn ich mal wieder in der Gegend bin. Jetzt war es so weit. Ich habe lange überlegt was ich ihm für eine machen soll. Aus der Torte wurden dann Törtchen 6 kleine Törtchen. 4 davon hat er dann bekommen.

Am Ende wurde es eine Schoko-Orangentorte mit Kokos-Orangensahne. Und weil er ein großer Fan von Waldkäuzen ist und immer sagt dass er die so mag weil er selbst ja auch ein komischer Kauz ist gab es eine besondere Deko. Einen „komischen Kauz im Nest“ :-).

Hat unglaublich viel spaß gemacht die zu machen. Und sie kamen richtig gut an.


Schokotörtchen – Komischer Kauz im Nest

Für den Boden:

170 g Erdmandeln (ich hatte gemahlene)
50 g Leinsamen (ich hatte braunen)
90 g Kokosraspel
6 Datteln
1 TL Vanille
Schalenabrieb von 1 Orange
Saft von 2 Orangen

Leinsamen fein mahlen und mit den Erdmandeln, Kokosraspel und Vanille in eine Schüssel geben.
Datteln, Orangenschale und den Orangensaft in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) pürieren und mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten und den Tei auf 6 Dessertringe (ich hatte 2 Runde und 4 Quadratische) oder eine kleine Backform (18 cm) drücken.

 

Für die Creme:

Saft von 3 Orangen
50 g Wasser
Schalenabrieb von 1 Zitrone und 1 Orange
1 TL Maca
½ TL Mesquite
1 Stange Vanille
50 g Erdmandeln
Je 50 g Kokosöl und Kokosmus
12 Datteln (oder auch mehr, je nach gewünschter süße)
2 gehäufte EL Kakao

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix pürieren und auf dem Tortenboden verteilen. Im Kühlschrank fest werden lassen. Dann mit einem Messer einmal am Rand entlang fahren und die Dessertringe entfernen.

Für die Schoki:

90 g Kakaoliqour
2 EL Kokosöl
1 TL Vanille
½ TL Maca
2 TL Honig (oder Agave, Apfeldicksaft für Veganer)

Den Kakaoliqour und das Kokosöl im Wasserbad oder im Dörrgerät schmelzen. Zusammen mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) gut durchmixen. Die fertige Schokomasse habe ich dann einmal in Silikonformen in Form von Eulen & Baumblätter gegossen und der Rest kam auf Strukturfolie.

Da ganze im Kühlschrank oder Gefrierfach fest werden lassen. Die fertige Schokolade im Kühlschrank aufbewahren. Aus der Schoki von der Strukturfolie habe ich mit den Dessertringen Platten aufgestochen und auf die Törtchen gelegt.

Verziert wurden sie dann noch mit Kokos-Orangensahne.

Für die Sahne:

2 Bananen
Saft von 1 ½ Orangen (waren eher kleine)
Je 4 EL Kokosöl und Kokosmus
1 TL Vanille

Kokosöl und Kokosmus im Wasserbad schmelzen und mit den anderen Zutaten im Mixer zu einer Creme mixen. In den Kühlschrank stellen, und zwischendurch immer wieder mal kurz durchrühren, bis sie fest genug ist um sie mit dem Spritzbeutel auf die Törtchen aufzuspritzen.

Nach Lust und Laune damit verzieren. Nachdem ich ja einen „komischen Kauz im Nest“ haben wollte habe ich mit der Sahne einen Rand gemacht und in die Mitte einen etwas größeren Sahneberg gemacht. Auf den habe ich dann eine von den Eulen gesetzt. Das ganze dann noch mit gehackten Pistazien bestreuen und Orangenzesten in die Mitte geben. in die 4 Ecken kam noch je ein Schokoblatt.

Und so sehen sie aus!

 

 

 

 

Karotten-Hanfmilch

Mein heutiges Frühstück. Ich konnte mich nicht entscheiden. Ich hatte Lust auf Karotten-Ingwer-Saft aber auch auf Hanfmilch. Also gab es einfach beides :-D. Heraus kam ein super Leckerer Frühstücksdrink.

Karotten-Hanfmilch

100 g Hanfsamen
3 EL Braunhirse
500 ml Wasser
je ein kleines Stück Ingwer und Kurkuma
1 TL Zimt
1 TL Maca
1 Priese Pfeffer

1 Kilo Karotten

Hanf und Braunhirse mit dem Wasser im Vitamix auf höchster Stufe etwa 1 Minute laufen lassen. Das ganze dann durch einen Nussmilchbeutel oder ein sauberes Tuch/Wäschenetz filtern.
Wenn ihr geschälte Hanfsamen nehmt könnt ihr euch das Filtern sparen. Den Trester der nach dem Filter übrig bleibt kann übrigens gut für Kekse, Cracker und Co. Weiterverwendet werden.

Die fertige Milch wieder in den Mixbehälter gießen und Zimt, Maca, Ingwer, Kurkuma und die Priese Pfeffer dazu geben. Alles wieder auf höchster Stufe mixen.

Dann die Karotten Entsaften und den Saft mit der Milch vermischen & Genießen.

Die Hanfmilch ist auch ohne Karottensaft schon super Lecker. Die Kombination mit Ingwer, Kurkuma, Maca, Zimt und Pfeffer merke ich mir auf jeden Fall.

Und so sieht das ganze aus. 🙂

 

Brennnesselcracker

Es war mal wieder Backtag Dörrtag, die Crackervorräte mussten aufgefüllt werden. Dieses Mal habe ich meinen Momentanen Favoriten unter den Wildkräutern mit verarbeitet.

 

Brennnesselcracker

1000 g Leinsamen
100 g Brennnesselblätter (ein paar junge Triebe waren auch dabei)
1800 g Wasser
5 EL Sesam
3 Karotten
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 Äpfel
3 EL Apfelessig
Salz & Pfeffer nach Geschmack

750 g von den Leinsamen und die Sesamsamen fein mahlen und zusammen mit den restlichen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und dann zusammen mit den restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren (am besten auf 2 Portionen aufteilen) und das ganze dann mit in die Schüssel zu den Leinsamen geben. Alles gut miteinander verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen.

Ich habe an dem Tag nur 2 Stunden geschlafen und was müde. Habe dann nur den Teig vorbereitet und das ganze über Nacht stehen lassen.

Dann den Teig auf, mit Paraflexxbögen ausgelegten, Einschübe vom Sedona verteilen und glatt streichen. Mit einem Messer oder Teigrad rillen in den Teig ziehen um die Cracker später gut in Stücke brechen zu können. Bei mir wurden es 8 Einschübe voll.
Wer will kann das ganze dann noch mit Samen, gehackten Nüssen, Kräutern oder Gewürzen bestreuen. Ich habe dafür dieses mal Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Karottenscheiben und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer genommen.

 

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Dann das ganze umdrehen und die Paraflexxbögen abziehen und weiter trocken bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Bei mir waren das noch mal 13 Stunden. Hängt vor allem davon ab wie dick man den Teig ausgestrichen hat.

Und so sehen sie fertig aus. Sind sehr Lecker geworden aber für meinen Geschmack könnten sie etwas würziger sein. Beim nächsten mal wird ich noch etwas Knoblauch und Chili dazu nehmen.

Kokos-Zitronen-Himbeertorte

Ich war heute wieder beim Wildkräuter sammeln. Da komme ich immer an einer Wiese vorbei wo viele alte Obstbäume stehen um die sich keiner mehr kümmert. Noch schöne alte Obstsorten, Äpfel und Birnen von denen man nicht sofort ins Diabetische Koma fällt etc. 😀 aber auch ein schöner alter Kirschbaum. Eigentlich wollte ich Kirschen mitnehmen ABER die Vögel (die hier in der Gegend echte Arschlöcher nicht freundlich sind) fressen neuerdings die Kirschen von unten nach oben.

Dafür gab es auf der Wiese dann unter anderem schöne, große Löwenzahnblätter. Die sind super für ein schnelles Frühstück dass es hier öfter gibt. Eine Banane mit etwas Kokosmus bestreichen und dann in Löwenzahnblättern oder anderen Grünzeug einwickeln. Die Idee dafür habe ich von Daniela vom Tilia´s, dort wurde das mit Mandelmus und Löwenzahn bei einem Workshop im Frühjahr gemacht.

(Rechts Löwenzahn, links Kirschblätter)

Nachdem das mit den Kirschen, konnte nur 2 Handvoll sammeln, war ich dann noch direkt im Wald. Dort gab es dann ganz viele reife Himbeeren. Wobei es die wenigsten in die Tasche geschafft haben, die sind einfach zu Lecker.
Zuhause wurde aus den Himbeeren dann gleich mal ein Kuchen.

Kokos-Zitronen-Himbeerorte

Für den Boden:

150 g Buchweizen
100 g Leinsamen
2 kleine Karotten (hatten 148 g)
Saft und abgeriebene Schale von 1 Zitrone
8 Datteln
1 TL Lucuma (Vanille wäre mir lieber gewesen, habe ich aber gerade keine mehr da)

Buchweizen und Leinsamen fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe vom Stößel pürieren und dann dass ganze mit in die Schüssel geben. Alles gut durchkneten, wenn der Teig zu fest ist noch ein klein wenig Wasser zufügen, und in eine Kuchenform (28 cm) drücken.

Für die Kokosschicht:

90 g Kokosöl
90 g Kokosmus
Saft von 1 Orange
Saft und abgerieben Schale von 1 Zitrone
9 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 TL Lucuma
¼ TL Ingwer

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Die Kokosmasse auf dem Kuchenboden verteilen und glatt streichen.

Für die Beerenschicht:

Himbeeren oben drauf verteilen. Ich habe dann noch ein paar Kirschen mit drauf verteilt. Leider ist eine Stofftasche nicht das Beste um die Himbeeren zu sammeln. Dabei hat es die unteren dann stellenweise gut zerdrückt. Wenn man die etwas schonender aus dem Wald transportiert wird das ganze schöner 😉

Das ganze dann für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit es fest werden und richtig durchziehen kann.

Kokos-Petersiliensuppe

Heute gibt es mal Resteverwertung aus allem was ich noch so im Kühlschrank gefunden habe 🙂

Mein Freund bringt aus der Arbeit öfter mal Petersilienstängel mit. In der Küche brauchen sie nur die Blätter und zum wegwerfen sind die Stängel ja auch zu schade. Meistens Entsafte ich die dann oder gebe mit in Smoothies oder den Teig für Cracker.

Heute wurde eine cremige Suppe daraus.

Kokos-Petersiliensuppe

3 Handvoll Petersilie
1 kleine Karotte
3 Knoblauchzehen
5 Datteln
1 TL Curry
Salz, Pfeffer, Chili nach Geschmack
Abgeriebene Schale von 1 Orange
Je 2 EL Kokosmus und Kokosöl
3 EL Essig
1 Tasse (250 ml) Wasser

Knoblauch schälen. Dann alle Zutaten zusammen im Vitamix auf höchster Stufe pürieren und laufen lassen bis das ganze etwas angewärmt ist. Das ganze ergibt 2 Teller voll.

Bei mir gab es obenauf noch Zwiebelringe und etwas Buchweizen.

Orangentorte

Es gibt sie, diese Tage an denen sich die ganze Welt gegen einen verschworen hat. Heute war es eine Tortenverschwörung. Torten waren heute einfach überall Allgegenwärtig. In der Arbeit hatten ein paar Leute Geburtstag und ÜBERALL standen Torten und Kuchen rum. Halb Facebook hat heute Bilder von Rohkosttorten gepostet. Und dann bekam ich heute auch noch eine Großlieferung Datteln. Hilft alles nichts, das Universum will das ich heute Torte esse. Und ich sehe gerade keinen Grund ihm zu Widersprechen, nach der Frühschicht hat man sich eh eine Belohnung verdient 😉

Also ging es nach der Arbeit und erst mal was vernünftigem zu essen in die Küche zum Torten basteln.

Orangentorte

Für den Boden:

200 g Erdmandeln
100 g Buchweizen
Orangenschale
1 TL Zimt
60 g Wasser (+ 10 g)
10 Datteln (über Nacht eingeweicht wenn sie schon etwas härter sind)

Erdmandeln und Buchweizen fein mahlen.
Die Datteln mit den 60 g Wasser in einem kleinen Mixer (Personal Blender, Mr.Magic etc.) zu Mus verarbeiten. Dann zusammen mit den restlichen Zutaten zu einem Teig verkneten und in eine kleine Kuchenform (18 cm) drücken.

Für die helle Creme:

2 Orangen (geschält 150 g)
Saft von 1 großen Orange und ½ Zitrone (waren bei mir 85 g)
50 g Wasser
1 Stange Vanille
Orangenschale von 1 Orange
eine dünne Scheibe Ingwer
5 Datteln
80 g Kokosraspel
1 EL Flohsamenschalen

Orangen Schälen.
Orangen, Saft, Wasser, Vanille, Orangenschale, Datteln und Vanille im Mixer zusammen pürieren.
Dann Kokosraspel und Flohsamenschalen dazu geben und alles mithilfe vom Stößel auf höchster Stufe gut durchmixen. Die Creme auf dem Tortenboden verteilen.

Beim nächsten Mal werde ich aber nur Orangensaft nehmen. Bei den Orangen bleibt ja immer ein wenig von der weißen Schicht dran außer man Filetiert sie (und das tue ich mich nicht an, ich brauche meine Finger noch *g*). Dadurch bekommt die Creme eine ganz leichte bittere Note die aber eigentlich ganz gut reinpasst. Das ganze mache ich zu Ostern noch Mal, da sind dann Leute dabei die da etwas empfindlicher reagieren.

Für die dunkle Creme:

80 g Hanfsamen (ich hatte ungeschälte)
20 g Kokosraspel
Saft von 3 Orangen (waren bei mir knapp 120 g)
1 Stange Vanille
30 g Wasser
2 EL Kakao
3 EL Flohsamenschalen (das nächste mal nehme ich 4, hätte fester sein können)

Alle Zutaten bis auf die Flohsamenschalen im Mixer auf höchster Stufe Pürieren. Dann die Flohsamenschalen dazu geben und alles auf höchster Stufe gut miteinander mixen. Das ganze dann 30-40 Minuten stehen lassen damit die Flohsamenschalen das ganze etwas andicken können. Dann auf der hellen schicht verteilen. Das ganze für ein paar Stunden (am besten über Nacht) oder wenn es schnell gehen soll für 1-2 Stunden ins Gefrierfach stellen.

 

Als Deko gab es dann noch Kokosraspel und eine Gewürz-Blütenmischung („Alles Liebe“ von Sonnentor.

 

Wilde Energiekugeln

Heute war ich wieder im Wald unterwegs. Im Wald kam mir dann spontan eine Idee, darum hatte ich es heute vor allem auf 2 Wildkräuter abgesehen. Und dann habe ich heute auch mal tatsächlich an die Kamera gedacht!
Also kommt mal mit in den „Mother Earth Shop“. Das Sortiment unterliegt starken Saisonalen Schwanklungen, aber mit der Qualität kann kein Supermarkt oder Bioladen mithalten ;-).

 

Und bevor es direkt in den Wald geht noch eine kleine Stärkung, junge Birkenblätter :-). Die sind recht Aromatisch und passen getrocknet auch gut als Zutat ins Kräutersalz.

 

Für mich ist die Natur etwas Heiliges. Ich brauche keine Kirchen und Tempel, die finde ich zwar von der Architektur her oft wunderschön aber die wahre Kraft liegt für mich in der Natur, vor allem in den Wäldern. Für mich ist alles in der Natur beseelt, darum begrüße ich den die Wesen des Waldes immer.
Dafür klopfe ich dreimal an einem Baum, Lege meine Hände darauf, schließe die Augen und sage einfach kurz Hallo, da bin ich

 

Die beiden Kräuter auf die ich es heute vor allem abgesehen habe ich Zeitgleich auch 2  meiner Lieblingskräuter. Der Giersch und der Sauerklee.

Der Giersch ist nicht nur eine sehr leckere Wildpflanze sondern auch der Schrecken aller Gärtner. Er breitet sich über große Flächen aus und wenn man ihn einmal hat wird man ihn nur schwer wieder los, ich verstehe nur nicht wie man ihn wieder loswerden will. Ein befreundeter Gärtner hat mal gesagt das es nur eine Möglichkeit gibt um den Giersch loszuwerden: Umziehen!
Geschmacklich liegt er irgendwo zwischen Petersilie und Karottengrün, aber etwas milder im Geschmack. Fast jedes Mal wenn ich in den Wald gehe um Kräuter zu sammeln darf der Giersch auch mit. Am liebsten Esse ich ihn einfach Pur, beim Giersch brauche ich kein großartiges Dressing. Etwas Giersch und Vogelmiere sind immer meine Verpflegung im Wald.

 

Der Sauerklee ist recht häufig hier in der Gegend. Ich Liebe seinen saueren Geschmack und noch mehr seine Wunderschönen weißen Blüten die nicht nur sehr lecker sind sondern auch in Salaten und anderen Gerichten eine tolle essbare Dekoration abgeben.
Der Sauerklee macht sich auch ganz gut im Eis. Allerdings enthält er auch einiges an Oxalsäure, daher auch der saure Geschmack. Man sollte ihn also nicht täglich oder in Größeren mengen Essen.

 

Bevor ich wieder nach Hause gehe nehme ich mir immer noch etwas Zeit. Ich hänge die Stofftasche(n) an einen Ast und stelle mich gerade hin. Und dann lausche ich einfach nur den Geräuschen des Waldes und tanke Kraft. Die klänge des Waldes und seiner Bewohner, dazu der typische Waldgeruch, die Licht der Sonne und eine leichte Briese die durch die Äste weht auf der Haut zu spüren…. Es gibt nichts schöneres für mich. Das fühlt sich einfach nach „Zuhause Ankommen“ an. Heute klang das ganz so, inklusive „Angriff“ einer Schwebefliege am Anfang 😀 und einem wehrlosen Giersch als Snack am Ende.

 

Zuhause wurden aus Giersch und Sauerklee dann Energiekugeln. Sehr Lecker, nach dem Fotografieren hatte ich nur ein Problem. Das ganze hat mir so gut gefallen das es weder Essen (Nein, natürlich eh nicht alles auf einmal) noch Umfüllen und in den Kühlschrank verfrachten wollte. 😀

Wilde Energiekugeln

1 ½ Handvoll Sauerklee
3 Handvoll Giersch
1 Stange Vanille
ein Stückchen getrocknete Orangenschale
7 Datteln (wer es süßer mag nimmt einfach mehr)
etwas Wasser

1 Tasse Hanfsamen
1 – 1 ½ Tassen Leinsamen
5 EL Braunhirse

Nach Wunsch noch Kokosraspel, Carob, Kakao etc.

Sauerklee, Giersch, Vanille, Datteln und Orangenschale in den Mixer geben. Dann ein wenig Wasser dazu geben. Es sollte gerade genug sein das der Mixer alles gut greifen und Pürieren kann. Ich habe natürlich gleich mal etwas zu viel Wasser erwischt und hatte am Ende einen etwas dünnflüssigeren Smoothie. Macht aber nichts, dann gibt es halt mehr Leinsamen.
Das ganze in eine Schüssel umfüllen.

Hanfsamen und Braunhirse fein mahlen und mit in die Schüssel geben.
Dann die Leinsamen ebenfalls fein mahlen und unter rühren so viel davon zugeben bis man einen nicht zu festen Teig bekommt (das ganze wird noch fester wenn die Saaten quellen). Konsistenz sollte etwas weicher als der Teig für Bratlinge etc. sein.

Das ganze dann 1-2 Stunden stehen lassen. Sollte der Teig dann noch zu weich sein zum Formen kann man noch etwas gemahlene Leinsamen dazu geben.

aus dem Teig kleine Kugeln formen. Wahlweise noch in Kokos, Kakao oder anderen Sachen Wälzen. Das war es dann auch schon. Nach dem Formen in einer Dose/Box im Kühlschrank aufbewahren. Je nachdem wie groß man die Kugeln macht werden es zwischen 30 und 50 Kugeln.

Und hier sind meine. Von innen nach außen: Carob, Sesam, Kokosraspel, Natur und „Alles Liebe“ (Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor).

Bärlauchpesto, Bärlauchcracker & Bärlauch-Zwiebelfladen

Die letzten 2 Tage standen mal wieder voll und ganz im Zeichen des Bärlauchs. Am Montag waren wir fleißig am Sammeln und gestern wurde ein Teil der Beute gleich mal verarbeitet. Ich Liebe diese Wildpflanze einfach <3.

Gleich am Montag Abend wurde ein wenig ganz viel Bärlauch zusammen mit gekeimten Linsen, Zwiebelringen, Karottenscheiben und einem einer Tomatensoße (Tomaten, Wasser, Essig, Salz, Pfeffer, Chili) in Noriblätter eingerollt.

So richtig los ging es dann aber erst gestern. Es gab 3 Sorten Bärlauchpesto, Bärlauchcracker und Bärlauch-Zwiebelfladen.
Die Pestos habe ich im Vitamix gemacht. Ihr könnt aber auch andere Geräte verwenden. Geht aus Problemlos mit einem Pürierstab oder in einer Küchenmaschine. Bei diesen Geräten eventuell die Menge Reduzieren oder das ganze auf mehrere Portionen Aufteilen und auf Etappen zubereiten.
Ich zeige hier meine 3 Lieblingsvarianten. Experimentiert also ruhig selbst mit verschiedenen Ölen, Nüssen, Samen und Gewürzen.

Bärlauchpesto mit Sonnenblumenkernen  

Meine Klassische Mischung für Pesto. Sonnenblumenkerne nehme ich gerne für Pestos weil sie einfach bezahlbarer sind als Pinienkerne. Mandeln lassen sich auch sehr gut dafür verwenden.
Der Schabzigerklee bringt eine leicht „käsige“ Note mit rein. Alternativ kann man auch Hefeflocken verwenden. Das ist mir Persönlich sogar Lieber als die Klassische Variante mit Parmesan weil sich Schabzigerklee oder Hefeflocken  nicht so nachteilig auf die Haltbarkeit Auswirken wie Parmesan. Früher habe ich Pesto öfter mit Parmesan gemacht, das ist immer  viel schneller verdorben als die Gläser ohne Parmesan. Einmal ist mir sogar ein Glas mit Bärlauchpesto mit Parmesan im Kühlschrank Explodiert weil es zum Gären Angefangen hat!

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl
1 Tasse* Sonnenblumenkerne
¾ TL Schabzigerklee

Alle Zutaten im Vitamix auf Stufe 4-5 mithilfe des Stößels zu Pesto verarbeiten. Danach in Gläser füllen (ergibt etwas mehr als ein Honigglas, 500 ml, voll). Noch etwas Öl auf das Pesto Gießen so das die Oberfläche vollständig damit bedeckt ist. Das verhindert das Luft direkt an das Pesto kommt und macht es länger Haltbar.
Im Kühlschrank Aufbewahren.

Bärlauchpesto mit Hanfsamen

Pesto mit Hanfsamen hat einen ganz tollen, eigenen Geschmack. Für mich ist es eine richtig edle Variante. Pesto mit Hanfsamen nur nicht in zu großen Mengen auf Vorrat machen. Im Gegensatz zu anderen Nüssen/Samen wirkt sich der hohe Omega 3 Gehalt im Hanf eher Nachteilig auf die Haltbarkeit aus. Es hält sich zwar im Kühlschrank auch Problemlos mehrere Wochen. Mehrere Monate wie Pesto mit anderen Nüssen/Samen ist es aber nicht haltbar weil das Fett in den Hanfsamen durch den hohen Omega 3 Gehalt schneller Ranzig wird als bei eher Omega 6 lastigen. Das gleiche gilt auch für Walnüsse.

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl (oder Olivenöl, Hanföl würde hier auch passen)
¾ Tasse* Hanfsamen, ungeschält

Ein Viertel vom Hanf vorab im Mixer grob Schroten. Dann Bärlauch, Öl und Salz zugeben und im Vitamix auf Stufe 4-5 mithilfe des Stößels zu Pesto verarbeiten. Kurz vor Ende die restlichen Hanfsamen dazugeben und nur noch kurz weiterlaufen lassen. Das fertige Pesto in Gläser füllen und noch etwas Öl zugeben damit die Oberfläche bedeckt ist. Im Kühlschrank Aufbewahren.

Variationen:

–    1-3 EL Hefeflocken zufügen.
–    Alle Hanfsamen grob schroten. Dann wird es feiner. Die obere Variante hat noch etwas „biss“.
–    Geschälte Hanfsamen verwenden.

Bärlauchpesto mit Kürbiskernen

Auch eine Leckere Variante. Meine Lieblingsvariante als Aufstrich für Cracker, (Rohkost)Brot oder als Füllung für z.B. Champignons.

¾ Mixbehälter voll Bärlauch
¾ EL Salz
1 Tasse* Sonnenblumenöl
1 Tasse* Kürbiskerne

Alle Zutaten im Vitamix mithilfe des Stößels auf Stufe 4-5 zu Pesto verarbeiten. Das fertige Pesto in Gläser füllen und etwas Öl auf die Oberfläche Gießen sodass sie vollständig damit bedeckt ist.
Im Kühlschrank Aufbewahren.

Bärlauchcracker & Bärlauch-Zwiebelfladen

Ich habe immer noch keine neue Küchenwaage, die hat ja vor ein paar Tagen das Zeitliche gesegnet hat. Also wieder mit Alternativen Methoden der Abmessung.
Heute musste ein leeres Honigglas (500 ml) herhalten.

7 Tassen* voll braunen Leinsamen
2 Tassen* goldenen Leinsamen (oder einfach 4 Gläser brauen)
3 Handvoll Bärlauch
1 Handvoll gemischte Wildkräuter (hatte Löwenzahn, Giersch, Schwarznessel und Gänseblümchen)
2-4 TL Salz (nach Geschmack)
Chili und Pfeffer nach Geschmack.
12* Tassen Wasser

2 Tassen voll Leinsamen fein mahlen (ich habe die goldenen gemahlen). Die gemahlenen und die ganzen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Im Vitamix Bärlauch, Salz, Pfeffer, Chili und einen Teil vom Wasser Pürieren. Das ganze in die Schüssel zu den Leinsamen gießen. Mit dem restlichen Wasser den Mixbehälter ausspülen und das ganze ebenfalls mit in die Schüssel gießen. Alles verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen. Ich habe den Teig für die Cracker vor der Arbeit angesetzt und dann über Nacht stehen lassen und am nächsten Morgen weiter verarbeitet.

 

Die Masse auf 5 mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Die Teigmasse für den letzten Einschub habe zu 4 länglichen Fladen ausgestrichen. Die Fladen werden später noch weiter verarbeitet.

 

Das ganze bei 40 Grad im Dörrgerät trocknen. Nach 12 Stunden die das ganze auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und die Folie abziehen. Weiter Trocknen bis sie komplett durchgetrocknet sind. Die Endgültige Trocknungszeit richtet sich vor allem danach wie dick bzw. gleichmäßig man den Teig aufgestrichen hat.  Ich habe sie während ich in der Arbeit war einfach für 9 Stunden weiter trocknen lassen.

In einer gut verschließbaren Box/Dose Aufbewahren.

Bärlauch-Zwiebelfladen

Die zu Fladen Ausgestrichene Masse auch genau wie die Cracker nach 12 Stunden wenden.

Dann mit bestreichen mit einer Mischung aus:

5 EL Bärlauchpesto
6 EL Sonnenblumencreme (Sonnenblumenkerne mit Wasser zu einer Creme gemixt)
2 EL Hefeflocken

Danach 1 Zwiebel schälen, halbieren und in nicht zu dünne Scheiben schneiden. In einer Schüssel mit einem Schuss Sonnenblumenöl vermischen. Die Zwiebeln dann auch auf den 4 Fladen verteilen.

Das ganze wandert dann noch mal in das Dörrgerät. Ich musste aber in die Arbeit, also habe ich es zusammen mit den Crackern für 9 Stunden im Dörrgerät gelassen. Nach den 9 Stunden waren die Fladen durch die Pestomischung  etwas saftiger als die Cracker. Pesto und Zwiebeln waren auch genau richtig.
Man kann aber schon nach 3-4 Stunden mal danach schauen. Wie weit man das ganze Trocknet hängt ja vor allem vom eigenen Geschmack ab.

Für alle die ab und zu Käse essen. Dazu passt ein gut gereifter Bergkäse sehr gut, der rundet das ganze noch perfekt ab.

* 250 ml Tasse

Jetzt muss ich den Beitrag noch schnell Editieren. Heute morgen (21.03.14) gab es eine Variante der Bärlauchfladen ohne Zwiebeln. Dafür mit vielen Wildkräutern und essbaren Blüten.Wir Leben im Pardies, wir müssen nur die Geschenke von Mutter Erde annehmen und uns daran erfreuen <3.

De Herstellung ist die gleiche wie oben beschrieben nur ohne Zwiebeln. Nach dem Dörren verteilt man dann Wildkräuter und Blüten auf den Fladen, Fertig.

 

 

Tag 48 – 50 und das Fastenbrechen

Tag 48

Heute Morgen wieder das übliche. 1  Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Danach waren wir dann erst mal unterwegs, den ersten Saft heute gab es dann gegen 13 Uhr. Wurde knapp ein ¾ Liter. Heute zum Geburtstag mal extra fruchtig mit Strohhalm und vielen Eiswürfeln 🙂

3 große Fenchel
2 Äpfel
1 Zitrone (½ geschält, die andere hälfte mit Schale)

 

Gegen Abend gab es dann noch ½ Liter Hanfblättertee mit dem Sanft von einer Zitrone und einer Orange.

Außerdem gab es heute noch 3 ½ Liter Wasser und 1 Glas Wasserkefir.

Heute ging es mir gut, wieder ein Jahr älter. Das Fasten war sozusagen mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst :-). Von meinem Freund gab es Olivenöl und Grapefruits für die Leberreinigung morgen. Interessant fand ich heute die Grapefruits, ist eine der ganz wenigen Früchte die ich nicht ausstehen kann. Aber gestern rochen die sogar richtig Lecker für mich. DAS hatte ich wirklich noch nie das ich sage eine Grapefruit richt zum anbeißen gut.
Es geht also in die letzte Runde. Morgen gibt es Vormittag oder Mittag noch mal Saft und dann beginnt auch schon die Vorbereitung für die Leberreinigung. Bin echt gespannt, ich habe die schon mal nach einem Fasten gemacht, aber nach so lange Fasten halt dann doch noch nicht.

Tag 49

Heute Morgen wieder das übliche, 1 Liter Wasser und der Saft von einer Zitrone.
Danach habe ich schon mal die Bittersalzlösung für später vorbereitet damit sich das in Ruhe gut Auflösen kann.

Gegen 11 Uhr gab es dann Saft, heute aus:

2 Äpfel
2 Handvoll Alfalfasprossen
1 Handvoll Brokkolisprossen
etwas mehr als ¼ Stofftasche voll Wildkräuter (Gras, Vogelmiere, Labkraut, Löwenzahn, Mauerlattich, Blätter der wilden Möhre)

Bei der Methode die ich mache darf man ab 14 Uhr nichts mehr Essen oder Trinken. Also gab es davor noch massig Wasser :).
Dann ging es auch schon bald los mit der Leberreinigung. Ich verlinke euch hier noch Mal den link zur Kurzbeschreibung. Was noch gut ist, dort aber nicht dabei steht ist eine Wärmflasche nach dem Trinken der Mixtur auf die Leber zu legen. Das Unterstützt das ganze auch noch ganz gut.
Zusätzlich steht zur Sicherheit auch ein Eimer bereit. Es passiert manchmal das jemand sich jemand dann in der Nacht öfter mal Übergeben muss. Hatte ich bisher zwar zum Glück noch nicht, aber sicher ist sicher.
Ab 14 Uhr gab es dann nichts mehr zum Essen und Trinken. Ich wollte es mir dann eigentlich mit einem Buch auf der Couch gemütlich machen, war aber dann zu hibbelig. Also hab ich die Wohnung etwas aufgeräumt.

Um 18 Uhr dann die erste Portion Bittersalz. Wäh! Glaubersalz finde ich geht ja gerade noch so, aber das Bittersalz kann ich ja gar nicht leiden. Darum reicht so eine Dose auch immer Jahrelang bei mir :D. Für das Abführen beim Heilfasten bleibe ich lieber bei Glaubersalz. Um 20 Uhr das gleiche noch mal.

Kurz vor 22 Uhr habe ich dann die Mixtur vorbereitet. Mir stellt es die Haare jetzt schon auf *lach*. Die Grapefruits hatte ich den ganzen Tag über im Kühlschrank damit die dann auch Eiskalt sind. Das Olivenöl stand auch recht Kühl. Je kälter die Mixtur ist umso besser kommt sie an den Geschmacksnerven vorbei.
Das ganze in ein Glas oder einen Becher geben und dann gut durchschütteln bis das ganze eine Art Emulsion eingeht. Und ich kann mir nicht helfen, mich erinnert die Mixtur immer an den 2. Teil von Ghostbusters. An den Fluss des Bösen, der schmeckt vermutlich auch ähnlich…

 

Um 22 Uhr war es dann so weit. Einfach Augen zu und runter mit dem Zeug. Und am besten ja nicht absetzen, einfach auf Ex. Danach musste ich erst mal einem ganz massiven Brechreiz standhalten. Nach dem Fasten sind ja die Geschmacksnerven empfindlicher, aber gleich so? Das war das letzte Mal das ich das nach einem längeren Fasten mache. Wo ich heute Früh nur die Flasche wo es drin war gesehen habe hat es mir alle Haare aufgestellt!
Danach habe ich mich noch nicht gleich ins Bett gelegt sondern mir erst noch den Mund ausgespült. Mit dem Geschmack im Mund kann kein Mensch einschlafen.

Dann ab ins Bett und eine Wärmflasche auf die Leber. Gute Nacht *g*

Tag 50 – Fastenbrechen

Das war eine Ereignisreiche Nacht. Die ganze Nacht hat es im Magen-Darm-Trakt gegrummelt und gearbeitet. Gegen 4 Uhr musste ich dann das erste Mal auf die Toilette. Um 6 und 8 Uhr gab es dann noch mal jeweils 200 ml der Bittersalzlösung. Musste dann kurz nach 8 noch mal auf die Toilette, kam aber nicht viel. Hatte aber durchaus Druck im Magen. Also gab es dann eine reihe von Einläufen.

Dann ging es auch schon los. Es gibt Leute die Untersuchen das Endergebnis, wie viele Gallensteine drin waren etc.
Ich gehöre nicht zu denen, Runterspülen und fertig. Es ist raus, der Rest Interessiert mich nicht. Jetzt ist es das Problem der Kläranlage :-D.

Habe mich dann noch mal hingelegt. Bin heute etwas schlapp, geht mir aber immer so nach der Leberreinigung.

Gegen 15 Uhr gab es dann den ersten Apfel. Nachdem ich zwar für das Juice Feasting recht schnell zu wenig Saft getrunken habe, für das klassische Heilfasten aber zu viel werde ich den Körper zwar die nächste Zeit durchaus etwas schonen, aber nicht ganz so auf Schonkost setzen wie nach einem klassischen Heilfasten.

Also gab es den Apfel heute in der Luxusform einer Frühstückscreme.

1 Apfel (Boskop)
1 Handvoll Vogelmiere
ein Schluck Wasser
ein Spritzer Zitronensaft
¼ Stange Vanille
¼ TL Mesquite
1 TL Leinsamen, über Nacht eingeweicht

Alles im Vitamix zu einer Creme mixen. Den Mixer so lange laufen lassen bis das ganze leicht angewärmt ist.
In ein kleines Schälchen füllen und mit ein paar Kokosraspeln bestreuen.

 

Das habe ich so genossen, die Creme war so gut aber ich bin jetzt Pappsatt. Ich komme mir so vor als hätte ich 2 Wassermelonen gegessen :-D.

Während des Fastens habe ich ja einige Fermente angesetzt die jetzt fertig sind. Davon gab es heute ein paar zum Probieren :).
Von oben im Uhrzeigersinn: Knoblauch (mit Thymian, Chili, Basilikum und Oregano fermentiert), Meerrettich mit Apfel und Karottenscheiben (mit Knoblauch und Chili Fermentiert)

 

Etwas später gab es dann eine Karottensuppe.

65 g Hanfsamen und 200 Wasser im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Durch einen Nussmilchbeutel oder Wäschenetz gießen. Das Netz davor natürlich in eine Schüssel hängen. Den Mixer mit 100 ml Wasser ausspülen und das auch noch mit dazu gießen. Das ganze dann Gut Ausquetschen.
Die Hanfmilch wieder zurück in den Vitamix gießen und die Schüssel mit 50 ml Wasser ausspüle und auch mit in den Mixbecher.

Den Trester habe ich eingefrorenen. Der wird später dann mal für Kuchen oder Cracker verwendet.

Zu der Hanfmilch kommen jetzt noch folgende Zutaten dazu:

Ein kleines Stück Seetang, vorab eingeweicht (die Waage ha1 g angezeigt)
2 TL Kelp
ein kleines Stück Ingwer
ein kleines Stück frischer Kurkuma
1 Knoblauchzehe, geschält
2 Karotten (hatten 250 g)
etwas frisch gemahlener Pfeffer
¼ TL Curry
1 EL Apfelessig

Alles im Mixer auf höchster Stufe laufen lassen. Den Mixer laufen lassen bis das ganze etwas angewärmt ist.
Wer will kann noch etwas Salz dazugeben. Ich will zumindest die ersten Tage mit Meersalt aber etwas sparsamer sein. Fand es so auch sehr Lecker.

Das ganze ergibt 2 Teller voll. Ich habe das ganze dann noch mit Linsensprossen bestreut damit auch etwas zum kauen dabei ist.
Eine Portion steht im Kühlschrank für meinen Freund. Von der 2. Portion habe ich nur etwa ¼ Teller geschafft, dann war ich satt. Der Rest steht jetzt auch im Kühlschrank.

 

Ansonsten gab es heute noch 1 Glas Wasserkefir und knapp 3 Liter Wasser.

Nach den Einläufen heute Morgen ging es mir dann recht gut. Zwar noch etwas schlapp und müde aber das gibt sich bis morgen. Essen ging noch nicht viel aber das ist eh normal nach dem Fasten. Wenn der Körper stopp schreit heißt es dann auch STOPP.

Die Leberreinigung habe ich also Überlebt und falls ich das noch mal machen sollte (Wahnsinn, wenn ich nur daran denke würgt es mich!) dann nicht mehr nach einer so langen Fastenzeit. War zwar ein interessantes Ende für die Fastenzeit, aber da gibt es eindeutig bessere.
Aber heute Morgen und später beim Suppe machen musste ich einfach Lächeln als ich den Vitamix eingeschaltet habe. Das Geräusch von Mixer, wenn man die Geschwindigkeitsstufen langsam Hochstellt und dann den Turbo Einschaltet, Wahnsinn, das habe ich so vermisst. Das hart mir heute die größte Freude bereitet. Ich Liebe den kleinen einfach. <3

Ich werde die erste Woche nach dem Fasten noch Mitdokumentieren wie das Fasten an sich auch. Und während dessen auch mal die geplanten Änderungen im Speiseplan und Ernährungsexperimente vorstellen.

Kokoskuchen

Nachdem es in ein paar Tagen mit dem Fasten losgeht kann ich es jetzt noch mal richtig Krachen lassen :-D. Also her mit dem Kuchen! *lol*

Kokoskuchen

1 Kokosnuss
1 Stange Vanille
½ TL Ingwer
10 Datteln

Kokosnuss öffnen. Kokosfleisch (ein paar dünne Scheiben als Deko zur Seite legen) etwas klein schneiden. Zusammen mit den anderen Zutaten im Vitamix zu Teig verarbeiten. Ich habe es nicht ganz fein Püriert, darf ruhig noch ein wenig was zum kauen dabei sein. Den Teig in eine kleine Kuchenform (18 cm) geben und gleichmäßig darin verteilen.

Glasur:

70 g Kakaobutter
35 g Kokosöl
25 g Kakao
1 TL Vanille
1 TL Mesquite
40 g Honig (oder Agavendicksaft für die Vegane Variante)

Kakaobutter und Kokosöl  im Wasserbad schmelzen. Dann zusammen mit den restlichen Zutaten in einem kleinen Mixer (Mr. Magic, Personal Blender etc.) mixen.

Die Schokolade über den Teig verteilen und mit den restlichen Scheiben vom Kokosfleisch belegen. m Kühlschrank (oder wenn es schnell gehen soll im Gefrierfach) fest werden lassen.

 

Energiekugeln

Nach dem Rezept für die Hanfmilch von gestern kommt heute eine Methode den Trester der nach dem Filtern übrig bleibt zu verwenden. Leckere Energiekugeln. Die Menge die ihr raus bekommt kommt darau an wie groß ihr die Kugeln macht. auf dem Bild seht ihr die gesamte Ausbeute. OK, 5 Stück haben sich unterwegs auf geheimnisvolle Weise in Luft aufgelöst :-D.

Energiekugeln

Hanftrester (bei 200 g Hanfsamen auf 1,5 Liter Wasser blieben bei mir 149 g Trester übrig)
50 g Braunhirse
60 g Buchweizen
50 g Leinsamen
3 TL Lebkuchengewürz (Sonnentor)
160 g Datteln (wenn sie schon etwas härter sind über Nacht eingeweicht)
½ Stange Vanille
Saft von 2 Orangen (waren 158 g)
Etwas Orangen- und Zitronenschale

Braunhirse, Buchweizen und Leinsamen fein mahlen. Zusammen mit dem Hanftrester und dem Lebkuchengewürz in einer Schüssel vermischen.

Die Datteln, Vanille, Orangensaft und die Zitronen/Orangenschale im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Die fertige Dattelpaste zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben und alles gut miteinander verrühren/verkneten.

Mit angefeuchteten Händen (der Teig ist etwas klebrig) Kugeln aus dem Teig formen. Wer will kann das ganze noch in Kokosraspeln, Kakao, gehackten Nüssen etc. abrollen.

Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit das ganze richtig durchziehen kann. Das ganze wird im Kühlschrank noch fester.
Hält sich im Kühlschrank einige Tage.

Von links nach rechts: Natur ohne alles, abgerollt in einer Mischung aus gemahlenen Blütenpollen und Rosenblüten und ganz link Kokosraspel.

Vorweihnachtliche Hanfmilch

Vorweihnachtliche Hanfmilch

Nachdem bei uns im Ort heute schon der Nikolausmarkt ist, genau das richtige für mich als Grinch, gibt es passend dazu eine Hanfmilch. Noch ein paar rohe Kekse dazu und der Tag ist gerettet.


Vorweihnachtliche Hanfmilch

200 g Hanfsamen
1 ½ Liter Wasser

Die Hanfsamen zusammen mit dem Wasser im Vitamix pürieren. Alles durch einen Nussmilchbeutel oder ein Wäschenetz (gibt’s günstig z.B. bei DM) filtern. Der Trester der nach dem Filtern über bleibt nicht wegwerfen, der lässt sich gut für Cracker, Kuchen, Kekse, Müsli etc. verwenden.  Die fertige Milch wieder in den Mixer geben und folgende Zutaten dazu geben:

3 TL Lebkuchengewürz (ich hatte das von Sonnentor)
1 TL Vanille
ein 2 cm breites Stück Ingwer
½ TL Orangenschale
Honig oder Agavendicksaft (je nach gewünschter süße)

Das ganze nochmal für 30-40 Sekunden mixen.

Fertig 🙂

Haselnusskugeln

Gestern hatte ich schon den ganzen Tag Lust auf etwas süßes mit vielen Haselnüssen drin :-). Also gab es mal wieder Arbeit für den Vitamix. Nur gut das es keine Gewerkschaft für Mixer gibt *lach*.
Haselnusskugeln

120 g Datteln
9o g Wasser
1 ½ TL gemahlene Orangenschale
2 TL Kakao
1 Tonkabohne (oder 1 TL Vanille)
180 g Haselnüsse

Die Haselnüsse und die Tonkabohne fein mahlen und zusammen mit dem Kakao und der Orangenschale in eine Schüssel geben.

Die Datteln zusammen mit dem Wasser im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren und die Dattelmasse dann auch mit zu den anderen Zutaten in die Schüssel geben.

Alles gut miteinander vermischen. Aus der Masse etwa Walnussgroße Kugeln formen.

Wer will kann das ganze noch in Kakao, gemahlenen Nüssen oder Kokosflocken wälzen.

Für ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen damit die Kugeln noch etwas fester werden. Durch das verwendete Wasser halten sie sich nur einige Tage im Kühlschrank. Wer es haltbarer machen will kann die Kugeln etwas Flaschdrücken und für einige Stunden im Dörrautomaten trocknen und so Haselnusskekse daraus machen.

Kürbiskräcker

Langsam wird es Herbst. Die Tage werden deutlich kürzer, es wird kälter und morgens auf dem Weg zur Arbeit habe ich auch nicht direkt Freude am Nebel. Den mag ich nur wenn ich frei habe und im Wald unterwegs bin.

Der Herbst hat aber auch sein gutes. Nach und nach werden jetzt die Blätter an den Bäumen Bunt und verleihen allem eine ganz besondere Atmosphäre. Auch wird es dann wieder Zeit zum Pilze sammeln (weiß jemand welche Waldpilze man Roh essen kann?) und wenn man schneller ist als die Eichhörnchen kann man sogar Nüsse aller art ergattern.

Vor allem aber, und jedes Jahr freue ich mich aufs Neue darauf, geht die Kürbiszeit wieder los. Ich Liebe Kürbis einfach, einfach Lecker.

Roh habe ich Kürbis bisher vor allem fein geraffelt im Salat gegessen. Nachdem ich ja aber dieses mal im Herbst meinen Sedona zur Verfügung habe gab es gleich mal zum Auftakt in die Kürbissaison Kürbisbrot in der Rohkostversion :-).

Kürbisbrot/Kürbiskräcker

1 Hokaido Kürbis  (Entkernt hatte der 1151 g)
2 ½ TL Meersalz
2 TL Muskatblüte, gemahlen
½ TL Pfeffer
je 1 ½ TL Kümmel und Curry
Chili nach Geschmack
540 g Wasser
100 g Buchweizen
200 g Leinamen (ich hatte den gelben)

Buchweizen und Leinsamen im Vitamix fein mahlen. In eine Schüssel geben und zur Seite stellen.

Den Kürbis in stücke schneiden. Die Hälfte vom Kürbis zusammen mit den Gewürzen und etwas weniger als der hälfte vom Wasser im Vitamix Pürieren. Das ganze in eine Schüssel geben. Dann die andere hälfte mit Wasser (etwas zurückbehalten) Pürieren und zum Rest gießen. Mit dem restlichen Wasser den Mixbehälter ausspülen und auch mit in die Schüssel gießen.

Leinsamen und Buchweizen dazugeben und alles gut verrühren. Für 1-2 Stunden quellen lassen.
Dann auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen. Wurden bei mir 3 ½ Einschübe voll. Kommt immer darauf an wie dick oder dünn man das ganze haben will.

Mit einem Messer rillen in den Teig ziehen. Entlang der rillen kann man das ganze nach dem Trocknen ganz leicht in Stücke brechen.
Wer will kann das ganze jetzt noch mit Saaten, Nüssen, Kräutern/Gewürzen etc. bestreuen.

Bei 42 Grad für 12 Stunden Trocken. Dann auf einen Einschub ohne Paraflexxbögen stürzen und noch mal für 12 Stunden (oder bis es eben durchgetrocknet ist).

Nach dem Trocknen in gut verschließbaren Dosen aufbewahren.

Mais-Quinoa-Brot

Letztens war wieder mal großer „Backtag“. Zurzeit hat es mir der Mais recht angetan, der steht momentan fast täglich auf dem Speiseplan. Also wanderte er dieses Mal auch ins Brot bzw. die Cracker. Neben dem Rezept für die Mini Tostadas aus dem Buch von Mimi Kirk (das ich immer verdopple und eine Riesen Ladung davon mache, ist einfach zu Lecker) gab es noch ein Mais-Quinoa-Brot 🙂

Mais Quinoa Brot

300 g Quinoa
5 Maiskolben
frischer Chili nach Geschmack
2 TL Meersalz
2 Knoblauchzehen
je 1 ½ TL Oregano, Thymian und Basilikum
1 TL Pfeffer
1 Zweig Rosmarin (ca. 5-6 cm lang)
2 gelbe Paprika
3 EL Apfelessig
150 ml Wasser
150 g Leinsamen, gemahlen (ich hatte den gelben)

Den Quinoa über Nacht ankeimen lassen.

Knoblauch schälen. Mit einem scharfen Messer die Körner vom Maiskolben abschaben.
Dann alle Zutaten zusammen außer den Leinsamen im Vitamix Pürieren. Das ganze in eine Schüssel füllen und den Leinsamen unterrühren. Für 1-2 Stunden stehen lassen.

Den Teig dann auf 3 ½  mit Paraflexxbögen ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen. Mit einem Messer gleich rillen in den Teig ziehen. So lässt sich das ganze später dann einfacher in Stücke brechen.
Wer will kann das ganze dann vor dem Trocknen noch mit Saaten, Kräutern oder was auch immer bestreuen. Bei mir landete dieses Mal noch schwarzer Sesam auf dem Teig :-).

12 Stunden bei 42 Grad trocknen. Dann auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen und Folien abziehen. Nochmach für 10-12 Stunden trocknen bis alles durchgetrocknet ist.

Einen teil kann man schon etwas früher rausnehmen. Schmeckt sehr lecker wenn es noch Nicht ganz durchgetrocknet ist, hält dann aber auch nur wenige Tage.

Wildes Eis

Bei diesem Rezept habe ich mich von Dr. John Switzer inspirieren lassen. In seinem Buch hat er ein Rezept für ein Eis mit Wildkräutern. Das Rezept war mich aber zu Nusslastig. Die Idee fand ich aber genial und hab jetzt selber was zusammengebastelt. Und das Ergebnis ist einfach … GEIL! 😀 Ich weiß gar nicht wie ich den Geschmack beschreiben soll, das muss man einfach mal Probiert haben.
Beim nächsten mal werde ich die Wildkräuter vielleicht kurz ins Gefrierfach legen so das sie leicht angefroren sind, dann würde es eine bessere Konsistenz bekommen. So kommt es recht nah an das Softeis ran das es früher immer gab.

Wildes Eis

3 gefrorene Bananen
1 Handvoll Brennnesselblätter
1 Handvoll Sauerklee
1 TL Zimt
1-2 EL Honig oder Agave nach Geschmack
ein kleiner Schluck Wasser (ca. 5-6 EL, hab es nicht abgemessen)

Die Banane in Stücke schneiden. Dann alles zusammen im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe des Stößels zu Eis verarbeiten.

Ergibt 1 große Eisschale oder 2 normale 🙂

Sauerkrautcracker

Zusammen mit den Sauerteigcrackern waren auch noch Sauerkrautcracker mit im Sedona. Wenn dann muss man den schon richtig auffüllen. 😀

Sehr leckere, salzige Cracker. Der Ideale Ersatz für Chips. Dazu passen ganz gut würzige und scharfe Dips. Zur Zeit sind sie meine absoluten Favoriten, die schmecken einfach genial :-).

Zutaten:

250 g Leinsamen (ich hatte goldenen)
500 g Sauerkraut (Roh, nicht Pasteurisiert!)
2 TL Kümmel, gemahlen
350 g Wasser
wer es sehr salzig will kann noch 1 TL Salz dazugeben

Die Leinamen im Vitamix fein mahlen und in eine Schüssel geben.

Dann die anderen Zutaten in den Mixbecher füllen und alles auf höchster Stufe pürieren. Alles in die Schüssel zu den Leinsamen geben und gut durchrühren.
Ich habe die Zutaten mit 250 g Wasser püriert und die restlichen 100 g dann zum ausspülen vom Becher verwendet damit so wenig wie möglich verloren geht.

1 Stunde lang stehen lassen. Dann den Teig auf 3 mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Sedona verteilen und dünn ausstreichen. Wer will kann das ganze dann noch mit Saaten, Kräutern, gehackten Nüssen oder was auch immer bestreuen.
Mit einem Teigschaber rillen in den Teig ziehen an denen man die Cracker nachher einfach auseinander brechen kann.

Bei 42 Grad 12 Stunden trocknen. Dann auf Einschübe ohne Paraflexxbögen stürzen, Folien abziehen und noch mal 12-14 Stunden trocknen lassen.

Sauerkirscheis

Es gab mal wieder Eis. Ich glaube ich habe noch nie so viel Eis gegessen wie seit der Anschaffung von einem Mixer 😀
Heute mal ein säuerliches, erfrischendes Eis. Demnächst müssen wir hier mal eine Ladung Eis im Mixer machen und uns damit auf die Bank vor der Eisdiele setzen 😀

1 Banane
400 g gefrorene Sauerkirschen (+ 2 zum Dekorieren)
¼ Tl Vanille
½ TL Zimt
1 ½ EL Kakaonibs

Die Banane Schälen.
Alles Zutaten außer den Kakaonibs im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe des Stößels Pürieren.
Dann mit einem Löffel die Kakaonibs unterrühren.

Auf 2 Eisschalen verteilen und je 1 Kirsche oben drauf setzen.

Bananen-Kokos-Kuchen

Die Experimente mit Rohkostkuchen laufen gerade auch Hochtouren 😀 langsam werden sie brauchbar. Ich habe also noch Hoffnung *g

Beim nächsten Mal gebe ich aber mehr Chiasamen in die Füllung. Ich habe ihn über Nacht im Gefrierfach verstaut damit er die etwas längere Fahrt Überlebt und nicht unterwegs schmilzt. Er wurde dann halbgefroren verputzt :-).
Ganz aufgetaut ist die Füllung noch recht weicht, da gibt es das nächsten mal die dreifache menge Chia.

Für den Teig:

320 g Haselnüsse
300 g Mandeln
500 g Datteln
2 TL Zimt
½ TL Muskat
3 TL Maca

Haselnüsse, Datteln und die Mandeln durch den Fleischwolf drehen. Zimt, Muskat und Maca zufügen und alles gut durchkneten.
Während dem kneten versuchen nicht zuviel Teig zu Naschen :-D.

Den Teig in eine runde Springform drücken. Dabei einen ca. 2 cm hohen Rand stehen lassen.

Für die Füllung:

3 Bananen
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
½ TL Vanille
3 EL Chiasamen (da werde ich das nächste Mal 9 nehmen)

Bananen schälen und dann alles zusammen im Vitamix Pürieren.
Dann noch 2 EL Kakaonibs und 7 EL Kokosflocken unterrühren und das ganze 30 Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Die Füllung dann auf den Kuchenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen.
Dann das ganze in den Kühlschrank stellen.

Für die Glasur:

90 g Kakaobutter
4 TL Kakao
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
3 ½  TL Honig

Die Kakaobutter im Wasserbad oder einem Topf bei kleinster Herdeinstellung schmelzen. Dabei immer wieder mal mit dem Finger prüfen dass das ganze nicht zu warm wird.

Wenn die Kakaobutter flüssig ist die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Mischung mit dem Schneebesen 2-3 Minuten schlagen.

Dann das ganze auf dem Kuchen verteilen. In die noch Flüssige Glasur Buchweizen einstreuen. Das gibt später einen tollen Knuspereffekt.

Das ganze dann über Nacht in den Gefrierschrank stellen.