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Körnige Kürbiscracker

Ich hatte mal wieder Lust auf so richtig schön knusprige und Körnige Cracker. Und im Kühlschrank wartete noch ein halber Kürbis auf Weiterverarbeitung. Also gleich ab in die Küche und Cracker machen. Die wurden so richtig Lecker :). Dauert sicher nicht lange bis die Aufgegessen sind.

Körnige Kürbiscracker

½ Kürbis (Hokkaido, Entkernt hatte der 592 g)
1 Apfel
500 g Wasser
2 TL Salz
1 ½ TL Curry (Ich hatte 1 TL Curry Madagaskar und ½ TL  Curry Extrem)

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster stufe Pürieren. Die Masse in eine Schüssel geben. Mit in die Schüssel kommen dann noch:

250 g Leinsamen, gold, ganz
250 g Leinsamen, braun, ganz
250 g Sonnenblumenkerne
4 EL Chiasamen
4 EL Sesam
4 EL geschälte Hanfsamen

Alles gut miteinander verrühren und 1 Stunde quellen lassen.

 

Dann den Teig auf mit Dörrfolien ausgelegten Einschüben vom Sedona verteilen (wurden bei mir knapp 3) und glatt streichen.
Mit einem Messer Rillen in den Teig ziehen in der Form wie ihr die Cracken haben wollt.

Darüber habe ich dann noch etwas von einer Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor (Gute Laune) verteilt.

12 Stunden lang bei 40 Grad trocknen. Dann auf Einschübe ohne Folie stürzen, Folie abziehen und fertig trocknen. Bei mir brauchten sie noch mal 6 Stunden. Die Zeit kann aber etwas variieren je nachdem wie dick & gleichmäßig die Cracker ausgestrichen sind.

Und so sehen sie fertig aus 🙂

Zu den Crackern gab es dann gleich noch einen Aufstrich 🙂

Sonnenblumenkernaufstrich

170 g Sonnenblumenkerne (vorab ein paar Stunden eingeweicht und abgespült)
Saft von 1 Zitrone
1 Tomate
Ein kleiner Schluck Wasser
¾ TL Thymian
Salz, Pfeffer nach Geschmack
Frischer Chili nach Geschmack

Alles in den Mixer und: Mix it! 😀

Wildes Eis

Bei diesem Rezept habe ich mich von Dr. John Switzer inspirieren lassen. In seinem Buch hat er ein Rezept für ein Eis mit Wildkräutern. Das Rezept war mich aber zu Nusslastig. Die Idee fand ich aber genial und hab jetzt selber was zusammengebastelt. Und das Ergebnis ist einfach … GEIL! 😀 Ich weiß gar nicht wie ich den Geschmack beschreiben soll, das muss man einfach mal Probiert haben.
Beim nächsten mal werde ich die Wildkräuter vielleicht kurz ins Gefrierfach legen so das sie leicht angefroren sind, dann würde es eine bessere Konsistenz bekommen. So kommt es recht nah an das Softeis ran das es früher immer gab.

Wildes Eis

3 gefrorene Bananen
1 Handvoll Brennnesselblätter
1 Handvoll Sauerklee
1 TL Zimt
1-2 EL Honig oder Agave nach Geschmack
ein kleiner Schluck Wasser (ca. 5-6 EL, hab es nicht abgemessen)

Die Banane in Stücke schneiden. Dann alles zusammen im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe des Stößels zu Eis verarbeiten.

Ergibt 1 große Eisschale oder 2 normale 🙂

Sauerkirscheis

Es gab mal wieder Eis. Ich glaube ich habe noch nie so viel Eis gegessen wie seit der Anschaffung von einem Mixer 😀
Heute mal ein säuerliches, erfrischendes Eis. Demnächst müssen wir hier mal eine Ladung Eis im Mixer machen und uns damit auf die Bank vor der Eisdiele setzen 😀

1 Banane
400 g gefrorene Sauerkirschen (+ 2 zum Dekorieren)
¼ Tl Vanille
½ TL Zimt
1 ½ EL Kakaonibs

Die Banane Schälen.
Alles Zutaten außer den Kakaonibs im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe des Stößels Pürieren.
Dann mit einem Löffel die Kakaonibs unterrühren.

Auf 2 Eisschalen verteilen und je 1 Kirsche oben drauf setzen.

Bananen-Kokos-Kuchen

Die Experimente mit Rohkostkuchen laufen gerade auch Hochtouren 😀 langsam werden sie brauchbar. Ich habe also noch Hoffnung *g

Beim nächsten Mal gebe ich aber mehr Chiasamen in die Füllung. Ich habe ihn über Nacht im Gefrierfach verstaut damit er die etwas längere Fahrt Überlebt und nicht unterwegs schmilzt. Er wurde dann halbgefroren verputzt :-).
Ganz aufgetaut ist die Füllung noch recht weicht, da gibt es das nächsten mal die dreifache menge Chia.

Für den Teig:

320 g Haselnüsse
300 g Mandeln
500 g Datteln
2 TL Zimt
½ TL Muskat
3 TL Maca

Haselnüsse, Datteln und die Mandeln durch den Fleischwolf drehen. Zimt, Muskat und Maca zufügen und alles gut durchkneten.
Während dem kneten versuchen nicht zuviel Teig zu Naschen :-D.

Den Teig in eine runde Springform drücken. Dabei einen ca. 2 cm hohen Rand stehen lassen.

Für die Füllung:

3 Bananen
2 EL frisch gepresster Zitronensaft
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
½ TL Vanille
3 EL Chiasamen (da werde ich das nächste Mal 9 nehmen)

Bananen schälen und dann alles zusammen im Vitamix Pürieren.
Dann noch 2 EL Kakaonibs und 7 EL Kokosflocken unterrühren und das ganze 30 Minuten im Kühlschrank stehen lassen. Die Füllung dann auf den Kuchenboden geben und gleichmäßig darauf verteilen.
Dann das ganze in den Kühlschrank stellen.

Für die Glasur:

90 g Kakaobutter
4 TL Kakao
½ TL gemahlene Tonkabohne (oder Vanille)
3 ½  TL Honig

Die Kakaobutter im Wasserbad oder einem Topf bei kleinster Herdeinstellung schmelzen. Dabei immer wieder mal mit dem Finger prüfen dass das ganze nicht zu warm wird.

Wenn die Kakaobutter flüssig ist die restlichen Zutaten dazugeben und mit dem Schneebesen verrühren. Die Mischung mit dem Schneebesen 2-3 Minuten schlagen.

Dann das ganze auf dem Kuchen verteilen. In die noch Flüssige Glasur Buchweizen einstreuen. Das gibt später einen tollen Knuspereffekt.

Das ganze dann über Nacht in den Gefrierschrank stellen.

Ein kleines Dankeschön

Gestern habe ich den Vitamix zurückgeschickt an den  Perfekte Gesundheit Shop. Den durfte ich ja fleißig testen. Den abschließenden Beitrag zur Vitamix Testphase kommt dann die nächsten Tage noch :-). Aber schon mal so viel, er macht spaß 😀

Als kleines Dankeschön habe ich dann noch etwas zusammengebastelt und einen Teil davon mitgeschickt. Und auch hier sage ich noch mal Danke für das zur Verfügung stellen vom Vitamix 🙂

Rundes Heroin

Der Namensvorschlag kam von meinem Freund weil er meint dass sie genauso süchtig machen (was wir jetzt aber nicht beurteilen können).

Eigentlich wäre etwas im Vitamix gemachtes passender gewesen aber der Entsafter brauchte auch mal wieder Arbeit. Der Oscar NEO DA 1000 arbeitet nach demselben Prinzip wie ein Fleischwolf, nur das noch ein Sieb mit drin ist. Man kann das ganze also auch im Fleischwolf machen.

Zutaten:

250 g Haselnüsse
250 g Mandeln
260 g Datteln
240 g Feigen
½ TL gemahlene Tonkabohne
½ TL Zimt
3 EL Kakao
10 g Walnussöl

Die Haselnüsse, Mandeln, Datteln und Feigen mischen und dann alles durch den Entsafter/Fleischwolf jagen.
Die restlichen Zutaten zugeben und alles gut miteinander vermischen. Dann noch mal durch den Entsafter jagen.

Aus der Masse kleine Kugeln formen.

Einen Teil der Kugeln habe ich noch in Kokosflocken gewälzt, den anderen Teil in einer Mischung aus 2 TL Kakao und ½ Tl Maca.
Die Kugeln sind anfangs noch etwas Ölig, dadurch haftet das Kakaopulver recht gut und zieht Feuchtigkeit. Nachdem sie richtig durchgezogen sind wird daraus eine richtig schöne „Kakaokruste“.

Über Nacht in den Kühlschrank verfrachten damit das ganze noch richtig durchziehen kann.

Und dann am besten verstecken sonst sind sie gleich wieder weg 😉

Die Gesamtausbeute (zumindest das was ich bis zum Foto retten konnte).

Die Portion die auf die Reise mitging damit sich der Vitamix nicht so einsam fühlt unterwegs *g*

Buchensalat und Erdmandelmus

Heute ging es wieder in den Wald zum Kräuter suchen. Wir haben hier in der Umgebung recht viele schöne Wälder. Da wird dann immer wieder mal gewechselt. Ich will nicht immer nur im selben Wald sammeln, die Kräuter sollen ja nicht nur von mir gegessen werden sondern auch noch wachsen und sich fleißig vermehren 🙂

Neben den üblichen verdächtigen wurden heute ein paar Rotbuchen um Blätter erleichtert. Ja, ja, jetzt geht es auch den Bäume an die Blätter 😀
Die jungen Blätter erinnern geschmacklich an Sauerampfer und bieten sich geradezu für einen Salat an.

5 Hände voll junge Buchenblätter
2 Zwiebeln

Die Zwiebel schälen und halbieren. In dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den Buchenblättern in eine Schüssel geben.

Für das Dressing:

100 ml Wasser
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Hanföl
1 TL Honig oder Agavendicksaft
1 TL Apfelessig
5-6 Blätter grüne Minze
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Alle Zutaten in einem kleinen Mixer mixen. Über den Salat geben und alles vermischen.

 

Das ganze auf 2 Teller verteilen und noch mit schwarzem Sesam und essbaren Blüten nach Wahl bestreuen (z.B. Taubnessel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Sauerklee etc.)

Neben der Kräuterjagd habe ich heute endlich das Erdmandelmus gemacht das schon länger auf dem Plan stand. Ich habe ja gerade den Vitamix TNC 5200 im test. Ich habe den jetzt die ganze Zeit fleißig getestet, die meisten Experimente fasse ich in einem großen Beitrag zusammen der dann die nächsten Tage kommt. Muss ihn ja bald wieder zurückgeben 🙁

Letztens habe ich bei Prohviant Erdmandeln mitbestellt um daraus Mus zu machen. Erdmandeln sind eines der gemeinsten Sachen für Mixer die ich kenne. Meiner kämpft damit auch öfter und bei meinem Mr. Magic habe ich damit schon ein Messer umgebracht.
Also mal schauen was der Profimixer so kann 😀

Ich habe mich am normalen Mandelmus das ich gemacht habe Orientiert. Dort brauchte ich auf  500 g Mandeln 90 g Öl. Mit diesem Mischungsverhältnis wurde das Mus so wie ich es haben wollte.

Habe dann bei den Erdmandeln auch mit 90 g Mandelöl auf 500 g Erdmandeln angefangen.
Uff, also das war schon mal nichts, das ganze wurde nicht mal annähernd ein Mus. Nach 2   Mixdurchgängen (zwischendurch muss man das ganze immer wieder abkühlen lassen weil es sonst zu warm wird) habe ich die Ölmenge dann auf 150 g erhöht.
Ähm ja, jetzt wird das Erdmandelmehl langsam etwas kompakter. Aber von Mus ist das immer noch recht weit entfernt. Egal, gehen wir auf 200 g, oh je, langsam wird das Mus echt „kostengünstig“ :-/

Na ja, es wird noch kompakter aber Mus ist das noch nicht. Jetzt könnte man noch etwas Zimt dazugeben und das ganze als Kuchenteig verwenden. Die Konsistenz würde damit passen. Das Merke ich mal vor: 500 g Erdmandeln + 200 g Mandelöl + Gewürze = guter Kuchenteig 😀
So sieht es bis jetzt aus:

Also weiter geht es, wieder abkühlen lassen und dann noch mal 50 g Öl dazugeben, jetzt sind es schon 250 g Öl. Langsam wird die Ölmenge echt heftig.
Noch mal auf höchster Stufe mixen und… *Trommelwirbel* wir haben jetzt eine Konsistenz wie ein wenig zu flüssig geratenes Marzipan. Das gibt’s doch nicht… 🙁

Ich habe kein Mandelöl mehr und steige jetzt auf Sonnenblumenöl um. Also Noch mal 50 g Öl. Noch mal auf höchster Stufe mixe. Jetzt passt es fast. Jetzt noch ein letztes mal abkühlen lassen, noch mal 30 g Öl dazu und mixen.

YES! Mission Erdmandelmus ist ein voller ERFOLG 😀

Auf 500 g Erdmandeln brauchte ich insgesamt 330 g Öl um ein Mus daraus zu machen. Das ist schon heftig. Ist es aber wert. Am Ende hat man ein leckeres, süßes Mus. Ideal als Aufstrich oder Grundlage für Kakao, Schokolade, Pralinenfüllung etc.

Wenn man gleich mit 300-330 g Öl anfängt geht das ganze auch schneller als bei mir heute. Mit den Wartezeiten zum abkühlen war ich heute den halben Tag mit dem Erdmandelmus beschäftigt. Die menge ergibt knapp 1 1/2 Honiggläser voll.

Und jetzt wird aus dem was noch im Mixer fest hängt zur Belohnung Kakao 😀 den hab ich mir jetzt verdient behaupte ich einfach mal.

Eis, Eis, Eis!

Heute habe ich meinen Dad und meine Schwester besucht. Ich habe meiner Schwester Versprochen Eis zu machen. Also hatte ich den Vitamix, rohes Kakaopulver, Kakaonibs und Erdmandeln im Gepäck. Sie bekam die Aufgabe Bananen einzufrieren. Es waren 16 Bananen, da sollte man Eis für 3 Personen herstellen können 😀
Es wurden 3 Sorten. Ich hatte keine Vanille mehr, also habe ich statt dessen frisch gemahlene Tonkabohnen benutzt. Die finde ich vom Aroma her sogar besser als Vanille 🙂

Schokoladeneis:

8 gefrorene Bananen
1 ½ EL Kakaopulver
etwas gemahlene Tonkabohne (ca. ¼ TL)
½ TL Zimt

Die Bananen etwas klein schneiden und dann alle Zutaten im Vitamix zu Eis Verarbeiten.

Kokoseis:

6 gefrorene Bananen
1 Packung (250 g) Young Coconut strips (klingt auf Englisch einfach besser *g* vor allem wenn man es mit richtig viel begeisterung sagt :-D. gefrorenes Fleisch der Trinkkokosnuss)
¼ TL gemahlene Tonkabohne
ein wenig Wasser

Bananen etwas klein schneiden. Die Kokosnussstreifen kleben gut zusammen, also auch in grobe Würfel schneiden. Alle Zutaten im Vitamix zu Eis verarbeiten.

Himbeereis:

2 gefrorene Bananen
½ Packung Himbeeren (um die 250 g)
1 Limette, ohne Schale
1 Handvoll Erdmandeln
1 Priese gemahlene Tonkabohne

Die Banane in Stücke schneiden. Dann alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe zu Eis Verarbeiten.

Alles auf Teller Verteilen und sich dann total Überfressen. Das reicht jetzt fürs erste mit Eis (OK, das sage ich eigentlich immer).

Raw Pizza

Als ich mir meinen Sedona zugelegt habe wollte ich damit natürlich Cracker und Co. herstellen aber vor allem auch mal die tollen Sachen die man in Rohkostbüchern so oft findet. Rohkost-Wraps, Pizza und Co.
Cracker und gedörrtes Obst (Bananenchips!! *Love it*) werden damit öfter gemacht. Das mit Pizza und Co. ging sich bisher einfach nicht aus, ich hatte keine Zeit war einfach zu faul.

Jetzt gab es endlich meine erste Raw Pizza. Ich habe mich hier von einem Rezept aus dem Buch „Going Raw“ von Judita Wignall inspirieren lassen. Das Buch werde ich die nächsten Tage hier auch mal vorstellen.
Für das Rezept wie sie es macht hatte ich nicht alles da, also selber kreativ werden.

Für den Boden:

420 g Einkorn
2 TL Salz
250 ml Wasser
ein Schuss Sonnenblumenöl
je 2 EL Oregano, Thymian und Basilikum
200 g Leinsamen (goldener und brauner gehen gleich gut, mit goldenem wird es optisch schöner)

Einkorn 3-4 Tage Ankeimen lassen.

Den Leinsamen im Vitamix fein mahlen und dann in eine Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten zusammen im Vitamix Pürieren und mit zu den Leinsamen in die Schüssel geben. Alles miteinander verrühren und 40-50 Minuten stehen lassen damit der Leinsamen etwas quellen kann.

Dann den Teig in 3 Portionen teilen. Entweder auf Paraflexxbögen rund ausrollen (Teig ist etwas klebrig) oder den Ring einer Backform aufsetzen und den Teig einfach hineindrücken (das habe ich gemacht) und dann den Ring wieder entfernen. Dabei einen kleinen Rand stehen lassen. Wenn man sie größer als Kuchenbackformgrößemacht werden es 2 Pizzas.

Im Sedona 4 Stunden bei 40 grad trocknen. Dan auf einen anderen Einschub ohne Paraflexx geben und noch mal für 4-5 Stunden in den Sedona schieben.

Pizzasoße:

Dafür gibt es kein genaues Rezept, die hat mein Freund zusammengebastelt. Einfach ein paar Tomaten, getrocknete Tomaten, Agavendicksaft, Salz, Chili, Basilikum, Oregano, Apfelessig und etwas Wasser im Mixer Pürieren.

„Pizzakäse“:

100 g Mandeln
70 g Sonnenblumenkerne
5 El Hefeflocke
3 EL Zitronensaft (oder Apfelessig)
1 ½ TL Meersalz
Pfeffer und Paprika zum Abschmecken
110 ml Wasser

Alle Zutaten zusammen im Mixer Pürieren.

Belag 1:

200 g Champignons
7-8 Stangen grüner Spargel
1 Zwiebel
20 g Sonnenblumenöl
5-6 EL Apfelessig
Salz & Pfeffer nach Geschmack.

Die Zwiebel schälen. Champignons und die Zwiebel fein Würfeln. Den Spargel in dünne Scheiben schneiden. Mit den anderen Zutaten vermischen und alles für 1-1 ½  Stunden Marinieren lassen.

Belag 2:

2 Tomaten
1 rote Paprika
1 Zwiebel
etwas Rucola
Chiliflocken

Tomaten halbieren und in Scheiben schneiden. Paprika entkernen und in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Zusammenbauen:

Die Tomatensoße auf den Pizzaböden verstreichen. Dann etwas vom „Käse“ darüber geben und auch verstreichen.

Das Marinierte Gemüse gleichmäßig auf den Pizzas verteilen.
Dann Tomaten, Zwiebeln und Paprika auf der Pizza verteilen und das ganze mit den Chiliflocken bestreuen.

Die Pizza für 6 Stunden bei 40 Grad im Sedona „Backen“. Vor dem servieren noch den Rucola auf der Pizza verteilen.

Wurden bei mir 2 runde und eine Herzförmige 🙂

Und wie war die Pizza so? Lecker trifft es nicht ganz, sie war einfach Fantastisch. Das ganze macht zwar etwas Arbeit, die ist sie aber auf jeden alle fälle wert. Die war besser als die meisten normalen Pizzas die ich bisher gemacht habe.

Beim nächsten Mal werde ich mich mehr nach dem Rezept von Judita richten, bei ihr sieht das ganze, vor allem der Käse, etwas besser aus als bei mir.

Ein Blick in den Kochtopf… äh, die Salatschüssel

Abgesehen von 1 Ausnahme habe ich jetzt den ersten Monat Rohkost Überstanden. Wie geht es mit bis jetzt damit?

Die ersten Tage war es ein leichtes auf und ab. Da verhielt es sich genau wie beim Saftfasten. Da sind die ersten Tage ja auch immer so eine Sache. Da war ich zwischendurch immer wieder mal etwas müde und schlecht gelaunt und dann nach etwa 1 Woche ging es bergauf.
Die meiste Zeit bin ich total Überdreht und hab einfach Energie ohne Ende, jetzt weiß ich auch warum viele Rohköstler in ihren Youtube-Videos immer so rumhüpfen und so sind wie sie sind *lach*. Man geht die Treppe nicht mehr hoch sondern rennt nach oben. Beim Runtergehen geht man nicht mehr sondern hüpft runter wie früher als Kind. Also bis jetzt läuft es super, hätte ich so nicht gedacht.
Direkt in Versuchung das Experiment zu beenden kam ich bis jetzt noch nicht. Mein Freund kocht ja für sich noch oder der Geruch von Brot beim Einkaufen etc. sind zwar gemein aber ich denke mir dann „ne, das gibt es jetzt nicht“. Ich also nicht so das ich eine kleine Stimme im Kopf hätte die dann laut um warmes Bauernbrot oder etwas gekochtes bettelt 😀

Meine Haut ist sich noch nicht so ganz klar darüber was sie von meinem Experiment halten sollte. Erst verschwindet die Schuppenflechte zum Teil, dann kommt wieder ein kleiner Schub der aber genauso schnell wie er kommt wieder zurückgeht. Aber da muss auch erst mal der ganze Mist raus. Mal schauen wie sich das noch Entwickelt 🙂

In letzter Zeit wurde ich auch immer wieder mal gefragt was ich denn den ganzen Tag über so Esse und ob man davon schon satt wird.

Satt werden tut man auf jeden Fall, damit habe ich keine Probleme.

Und zum Essen gibt es immer wieder mal was anderes. Wer will schon jeden Tag das gleiche Essen. Wenn ich frei habe Experimentiere ich gerne mit der Gourmet-Rohkost, also etwas Aufwendigeren Gerichten. Das ist dann das was ich meistens hier im Blog habe. Einen einfachen gemischten Salat muss man ja nicht unbedingt Dokumentieren, das sollte jeder hinbekommen.
Aber um mal einen Beispieltag zu Zeigen habe ich heute mal Spontan mitgeschrieben und einige Fotos gemacht. Nachdem das Wetter draußen einfach nur ekelhaft ist und ich heute frei habe brauche ich eh eine Beschäftigung 🙂

Frühstück:

Hafermüsli aus Frisch geschrotetem Hafer mit Mandelmilch, etwas Agavendicksaft, Zimt, Banane, Kiwi, TK-Himbeeren und Kokosflocken.

Zwischendurch:

2 Gläser grüner Saft. Den gibt es nicht jeden Tag sondern nur wenn ich Lust darauf habe. Heute besteht er vor allem aus Weizen- und Roggengras von der Fensterbank, einige Blätter vom Jiaogulan und etwas Stangensellerie.

1 Scheibe Ananas und ein paar getrocknete Datteln wurden auch noch erlegt.

Mittagessen:
Eigentlich wollte ich heute einen Salat aus Brokkoli und Blumenkohl machen. Das Dressing wurde aber erst zu dick. Wollte erst noch etwas Wasser dazugeben, nach dem Abschmecken hab ich dann aber beschlossen das es zu Geil für ein Dressing schmeckt, das musste einfach ein Unglaublich leckerer und cremiger Dip bleiben. Also gab es eine gemischte Gemüseplatte mit gefüllten Champignons (mit dem Dip) und dazu den Mandeldip.

Hier das Rezept (knapp die Hälfte davon steht noch im Kühlschrank, ich kann aber nicht garantieren das der Rest die Nacht Überlebt *g*):

170 g Mandeln
50 g Sonnenblumenöl
220 g Wasser
20 g Rosinen
1 TL Salz
Pfeffer & Paprika nach Geschmack
¼ TL Kurkuma
2 EL Essig

Alle Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren bis das ganze eine cremige Konsistenz hat.

Ein Teil davon ist gleich in den Kühlschrank gewandert, der Rest kam in ein Schälchen und wurde noch mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreut :-).

Der Dip kann auch in einem Mr. Magic oder Personal Blender zubereitet werden, dann eventuell die menge etwas Reduzieren. Wird nur nich gaz so cremig 🙂

Abendessen:

Zum Abendessen gab es noch einen grünen Smoothie aus Sellerie, Pok Choi, 1 hand voll Weizengras, Apfel, Banane und etwas Ananas 🙂

Und total Ungewöhnlich für mich, ich habe den heutigen Tag ohne Kakao Überlebt 😀