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Fasten: Aufbautage 2, 3 & 4

Aufbautag 2

Heute gab es nach dem Aufstehen wieder erst mal einen Liter Wasser.

Danach habe ich mir mein Essen für Später vorbereitet, den Rucksack mit ein paar Sachen gepackt und bin nochmal in den Zauberwald.

Weil mir die Zeit die ich dort verbracht habe die letzte Zeit sehr viel geholfen hat habe ich dort heute ein kleines Dankesritual gemacht.

Gesammelt habe ich heute nichts außer ein paar Blüten für das Essen später.
Nach dem kleinen Ritual gab es im Wald dann zum Frühstück 1 Apfel und dazu ein paar Blätter/Blüten von Löwenzahn, Giersch, Gundermann, Taubnessel und Himbeerblätter.

Nach dem Zauberwald ging es noch ein paar Kilometer weiter zum Quellwasser zapfen.
Ich Liebe dieses Wasser

Es hat als ich vom Zauberwald weg gefahren bin angefangen stark zu Regnen. Also ich zur Quelle fuhr dachte ich erst nach ob das was wird.
Aber Perfektes Timing. Ich habe geparkt und in dem Moment hat es aufgehört zu Regnen bzw. nur noch leicht getröpfelt. Danke!

Dort habe ich dann neben 12 Litern Wasser auch noch etwas Schaumkraut mitgenommen.

Hinterher war ich noch zu Besuch bei meinem Dad, dort gab es dann mein Abendessen.
Zucchininudeln aus 1 kleiner Zucchini. Einfach mit einem Sparschäler in dünne Streifen geschnitten. Das sieht dann immer gleich nach einem riesen Berg Nudeln aus haha. Für die Nudeln gab es noch eine Tomatensoße aus 1 kleinen Tomate, 1 Knoblauchzehe, 1 TL Apfelessig, Italienische Kräuter Mischung und gehackte Wildkräuter (Schaumkraut, Löwenzahn, Bärlauch).

Dazu dann noch Pseudo Antipasti haha.
½ Handvoll kleine Champignons (halbiert), ein paar Bärlauchknospen, 1 Stange grüner Spargel (in Scheiben geschnitten), 4 Zuckerschoten. Über Nacht mariniert mit Zitronensaft, Italienischen Kräutern, klein Geschnittenem Bärlauch, Giersch und Löwenzahn.

Obenauf ein paar Blüten.

Danach war ich dann satt bis zum nächsten Tag am Abend.

Aufbautag 3

Heute wieder 1 Liter Wasser als Start in den Tag. Das gibt einfach gleich einen tollen Energieschub als Start :-).

Am Nachmittag gab es dann 1 Glas Orangensaft.

Heute war es kalt, grau und dazu Sintflutartiger Regenfall. Also wollte ich mir heute eine warme Suppe machen. Und Später dann für die Arbeit noch einen kleinen Salat falls ich da was brauche.

Die Suppe war riesig, bei meinem kleinsten Topf war knapp der Boden Bedeckt hahaha. 3 Rosenkohl, ½ kleine Kartoffel, ¼ Selleriestange, etwas Lauchzwiebel und ½ Karotte. Dazu Wasser und ein paar Gewürze.
Ich habe davon dann eh nur die Hälfte geschafft.

Der Salat für die Arbeit bestand aus ¼ kleinen Kopfsalat, 1 kleinen Tomate, 1 Stück Gurke, ein paar klein geschnittene Wildkräuter (Löwenzahn, Hainsalat, Giersch)
Das Dressing aus 1 EL geschälter Hanfsamen, ein paar Gewürze, Knoblauch, etwas Apfelessig und Wasser.

Der Salat war hat in der Mittagspause dann richtig gut getan


Aufbautag 4

Wie immer, erst mal 1 Liter Wasser. Das ist ein festes Ritual :-).

Danach bin ich raus, ausnutzen wenn es mal nur leicht regnet. Ich hatte heute richtig Lust auf einen grünen Smoothie. Ich weiß schon gar nicht mehr wann ich das letzte Mal einen gemacht habe. Ich bevorzuge ja ganz klar grüne Säfte.

Also bin ich raus und habe die Zutaten dafür erlegt.
2 Handvoll Brennnessel, 8 Löwenzahnblätter & ein paar Blätter Gundermann.
Das ganze durfte daheim dann gegen 16 Uhr zusammen mit etwas Ananas und reichlich Quellwasser in den Mixer.

Oh mein Gott war das Gut. Der Smoothie hat richtig gut getan. Habe aber nur die Hälfte davon geschafft. Die andere Hälfte gibt es dann später vor oder in der Arbeit :-).

Vor der Arbeit gab es noch einen kleinen Salat aus 1 Handvoll Blattsalat und 1 Handvoll Wildkräutern (Bärlauch, Löwenzahn, Hainsalat, Buchenblätter) und dem restlichen Hanfdressing von Gestern.
Der Smoothie darf dann mit in die Arbeit :-).

Fasten Tag 50 und der Erste Aufbautag – Fastenbrechen und ein Besuch im Zauberwald

Gestern habe ich mein Fasten beendet und war heute im ersten Aufbautag.
Es war eine wundervolle Zeit und jetzt genieße ich die Aufbauzeit in vollen Zügen. Ich werde beim Aufbau die ersten 1 oder 2 Wochen auch Dokumentieren damit ihr auch in diese mal einen Einblick bekommt. 🙂
Und damit ihr hier mal was anderes seht als nur noch grüne Säfte Hahaha.

Tag 50 – Fastenbrechen

Heute war dann auch schon der letzte Fastentag.

Am Morgen gab es wieder einen Liter Wasser und danach einen kurzen Spaziergang in dem kleinen Park hier im Dorf.

Danach habe ich mir meinen Rucksack, meinen Apfel und einige Stofftaschen geschnappt und ab ging es.
Ich war bei einer Freundin die auch viel mit Rohkost macht. Wir wollten Kräuter sammeln und Erfahrungen austauschen.

Gegen halb 12 war ich bei ihr. Sie hat erst noch etwas gegessen und…. ICH AUCH. Ich war glücklich gleich meinen Apfel zu verspeisen und gleichzeitig etwas traurig dass das Fasten nun tatsächlich endet.

Ich habe den Apfel erst bewundert, an ihm gerochen und hin dann in Scheiben geschnitten und ganz langsam und genüsslich verspeist. Es war himmlisch. Ich habe es so genossen, lange und genussvoll gekaut und WOW, einfach himmlisch.

Danach ging es zum Wildkräuter sammeln in einen kleinen „Zauberwald“. Der ist nicht groß aber wirklich magisch. Wundervolle Energie, eine unvorstellbare Vielfalt an Wildkräutern und auch Giftpflanzen.
Man betritt diesen Wald und ist sofort verzaubert, wie in einer anderen Welt. Man ist dort wirklich im Reich der Magie und Naturgeister. Man findet dort kein en Müll, keine alten Taschentücher, Getränkedosen und im ganzen Wald nicht einen einzigen Hundehaufen. Es ist als würde sich der Wald mit einer unsichtbaren Barriere gegen Menschen die diesen Ort nicht achten Schützen. Ein Wahrhaftiger Kraftort.

Wir haben einiges an Wildkräutern für Salate & Smoothies gesammelt. Stinkkohl, rote Taubnessel, Goldnessel, Brennnessel, Giersch, Bärlauch (Blätter und dort wo er schon geblüht hat ein paar Blüten und Knospen), Löwenzahn, gelben Beinwell und noch ein paar andere Schätze.
Aber auch einige Kräuter zum Trocknen für Gewürzmischungen/Kräutersalz und Tee. Goldnessel, Himbeerblätter & Gundermann.

Ein unvorstellbarer Reichtum. Ich bin so Dankbar dafür dort sammeln zum können/dürfen.
Wir haben dort auch gigantischen Gundermann gefunden, wie gesagt, ein Zauberwald.

Nach dem Sammeln waren wir noch an einer alten Natürlichen Quelle und haben uns noch köstliches Quellwasser abgefüllt. Dort haben wir dann auch noch ein wenig Schaumkraut gesammelt. Absolut göttlich, schmeckt etwas nach Brunnenkresse.

Danach zum Auto und uns auf dem Rückweg gemacht. Im Auto haben wir dann erst mal blöd geschaut. Wir waren geschlagene als 7 Stunden im Wald unterwegs. Es kam uns vor wie höchstens 2 Stunden.
Im Zauberwald, im Reich der Naturgeister, gehen die Uhren eben etwas anders ;-).
In der ganzen Zeit haben wir nur 1 kleine Tasse Ingwerttee und 2 Schluck Wasser mit etwas Orangensaft darin getrunken. Wir brauchten nichts. Wir waren so eins mit der Natur und so aufgeladen mit Energie das wir nichts brauchten.

Als wir wieder bei Astrid Zuhause waren haben wir noch etwas gefachsimpelt. Und danach gab es noch einen Wildkräuter Salat.
Sie hatte noch von Mittag fertig geschnittenen Salat (ohne Dressing) aus Blattsalat, Gurke, Tomate und Champignons. Dazu haben wir dann noch Löwenzahn, Beinwell, Schaumkraut, Giersch, etwas Gundermann, Bärlauch und Taubnesselblätter gemischt.
Obenauf gab es dann noch Löwenzahn- und Taubnesselblüten sowie etwas gekeimten schwarzen Sesam.
Für Astrid gab es ein normales Dressing dazu. Für mich nur etwas Zitronensaft.

war absolut GÖTTLICH. Die Wildkräuter endlich wieder zu essen und nicht nur zu trinken. Dieses Aroma, und nur mit etwas Zitronen dazu. Ich hätte diesen Salatteller in diesem Moment gegen keine Rohkosttorte und keine Rohkostschokolade dieser Welt eingetauscht. Ich war bei jedem Bissen, den ich genüsslich und lange gekaut hatte, einfach nur erfüllt von tiefer Dankbarkeit und Demut gegenüber diesem Wundervollen Geschenk von Mutter Erde und Vater Sonne. Mein Bewusstsein bestand in diesem Moment aus reiner Dankbarkeit. Und bei jedem Bissen schrie jede Zelle meines Körpers einfach nur „Jaaaaaaaaaaaa, Danke, Jaaaaaaaaaa, das tut so gut!“ <3.
Pure Dankbarkeit, Freude und Demut gegenüber diesen wundervollen Geschenken.

Danach bekam ich noch Rohkostpralinen und Gojibeeren (eine alte Sorte aus ihrem Garten) geschenkt. Auch eine Glücksschnecke und eine Glücksschnecken Karte die Astrid gestaltet habe gab es dann noch für mich. Nur Wundervolle Geschenke.
1 von den Beeren habe ich dann direkt Probiert. Die war total lecker und einfach WOW. Die normalen aus dem Handel, egal ob Bio oder nicht, finde ich hingegen einfach nur schrecklich und furchtbar süß. Alte Sorten sind halt dann doch um Längen besser.
Bei der Karte meinte sie ich solle mir eine Aussuchen die mir gefällt. Ich meinte dann aber dass ich mir einfach eine Blind ziehe, ich bekomme dann vom Universum schon die passende für mich. Und ich hatte Recht. Blau für innere Ruhe und violett für Transformation. Perfekt eben.

Dann habe ich mich langsam verabschiedet. Astrid hat sich dann noch bedankt das ihr die Ehre zuteilwurde mich bei meinem Fastenbrechen zu begleiten

Danach war ich noch Kurz bei meiner Tante und auf eine Tasse weißen Tee. Dort bekam ich dann als spätes Ostergeschenk noch eine schöne, Handgearbeitete Pfeffermühle geschenkt.
Was ist heute nur los, so viele Geschenke! Ich bin gesegnet, absolut!

Zuhause habe ich dann noch die Kräuter zum Trocken für Tee/Gewürzmischungen noch auf Dörrbleche vom Sedona verteilt und über Nacht getrocknet.
Ich habe leider keinen Balkon/Garten um sie draußen zu trocknen. Und Fensterbänke wo die Bleche raus passen leider auch nicht :-(.

Die anderen Kräuter habe ich dann noch im Kühlschrank verstaut und dann ging es auch schon ins Bett. Ich habe heute richtig tief und gut geschlafen.

Das war heute ein Rundherum gelungener und einer Perfekter Tag. BESSER kann ein Tag zum Fastenbrechen gar nicht Laufen.

Danke Astrid für den Wundervollen Tag. Er war perfekt.

Und der Größte Dank:
Danke Mutter Erde für deine Wundervollen Gaben.
Danke Vater Sonne dass du dich heute durch die Wolken gekämpft und uns mit deiner Wärme verwöhnt hat.
Danke Bruder Wind für dein Lied in den Ästen und Blättern.
Danke ihr Pflanzen und Bäume dass ihr uns mit euren Blüten und euren Wunderbaren Grün in allen Varianten und all den anderen Farben und den Düften erfreut hat.
Danke ihr Vögel für das Wundervolle Konzert, es war perfekt.
Danke ihr Elfen, Feen, Zwerge, Gnome, Baumgeister, Sylphen und alle anderen Waldgeister das wir in eurem Reich wandeln durften <3.
Danke! Danke! Danke!
Ich kann nicht anders als mich immer wieder in Liebe, Dankbarkeit und Demut vor euch zu verneigen.

Die Fotos die nicht von mir sind von Astrid Marx. Danke dafür <3
Hier ist der Link zu ihren Seite rund um Rohkost und Wildkräuter: Proh-Vit

Aufbautag 1

Heute ist der erste Aufbautag. Ich habe super gut geschlafen und fühlte mich heute immer noch so super und Dankbar wie gestern.

Nach dem Aufstehen gab es einen Liter Wasser.
Danach habe ich mir einen kleinen Salat gemacht auf Gurke, Karotte, Bärlauch (Blätter und Knospen), Schaumkraut, Löwenzahn, Giersch, Taubnessel, etwas Beinwell, ganz wenig Gundermann und Sprossen (schwarzer Sesam & Linsen)
Als „Dressing“ nur etwas Orangensaft.

Den Salat habe ich mir dann in ein Weck Glas gefüllt und eingepackt. Er durfte dann zusammen mit einer 1 Liter Flasche Quellwasser in meinen Rucksack.

Dann ab ins Auto und nach Passau. Mein Dad und seine Freundin waren heute dort weil seine Freundin heute einen Termin dort hatte. Wir wollten uns dann dort danach treffen.

Das Wetter war perfekt, wunderbar sonnig. Als gab es einen Stadtbummel. Durch die Fußgängerzone schlendert, in ein paar Geschäften stöbern. Vor allem im Gewürzladen, an dem komme ich nie vorbei.
Nach einem Spaziergang an Inn und Donau entlang ging e dann ins Dom Café. Für die Beiden gab es Kaffee und Kuchen. Für mich ein Kännchen schwarzen Tee. Das war richtig toll, in der Sonne sitzen und genießen

Danach noch ins Antiquariat. Ich liebe den Duft alter Bücher, ich könnte da Stundenlang drin sein und einfach nur den Geruch genießen. Ich fand dann ein altes Kinderbuch das ich einfach haben musste weil es so wunderschön und liebevoll gestaltet war. Das geheime Leben der Heinzelmännchen.
Beim darin Blättern kam von mir immer nur ein „Om mein Gott ist das süß…. Awwwwwwww so toll. Mei, schau dir das an wie toll das ist“. Bei so was geht mir immer das Herz auf

Danach noch etwas durch die Fußgängerzone und dann noch im Pustet stöbern, ganz gefährlicher Bücherladen. Aber heute habe ich kein Buch da drin adoptiert.
Astrid hat mir gestern das Buch „Das Evangelium der Essener“ geliehen, dem will mich jetzt erst mal voll und ganz widmen.

Danach ging es wieder heimwärts. Ich wollte aber noch nicht heim. Also bin ich noch zu der alten Linde gefahren die hier auf einem Hügel steht und über dem Ort wo ich wohne thront.
Sie ist alt und innen schon total hohl aber strotzt immer noch vor Leben und Energie. Und um ihren Stamm wachsen viele verschiedene Wildkräuter, wie ein Mandala aus verschiedenen Grüntönen und bunten Blüten.
Für mich ist diese Linde ein Kraftort. Und noch dazu ein sehr Freundlicher Baum. Ich gehe oft dort hin wenn es mir nicht gut geht, es ist als würde sich alle Sorgen, alle Ängste die man hat einfach Auflösen.

Dort habe ich dann auch meinen Salat gegessen, gegen 17 Uhr. Obenauf gab es dann noch ein paar Löwenzahnblüten und ein paar Lindenblätter dazu.

Ich lasse immer wenn ich dort bin auch ein kleines Geschenk da als Dank für den Geist des Baumes. Heute waren es ein paar getrocknete Beeren und ½ Liter Wasser von der Quelle gestern.

Dort war es dann bin kurz vor 20 Uhr. Dann noch schnell in den Bioladen. Der Chefin habe ich auch ein paar Wildkräuter von gestern abgegeben. Sie liebt Wildkräutersalat genauso wie ich hihi.
Sie hat sich so darüber gefreut dass sie mir dann noch 1 1&2 Ananas geschenkt hat. WOW. Es geht weiter mit den Geschenken :-D.

Jetzt ist der Tag dann vorbei. Ich werde dann noch ein heißes Bad mit Meersalz nehmen und dann den Tag ausklingen lassen. Die halbe Ananas (Sind eher kleine Anans) werde ich mir davor noch aufschneiden und mit etwas Vogelmiere in der Badewanne genießen. Was für ein Luxus, da war sie wieder die Dankbarkeit.

Fasten Tag 36 & 37

Tag 36

Heute Morgen gab es als erstes einen Liter Wasser und danach eine Tasse Tee.

Danach mit einem Freund zu meinem Dad. Wir waren den ganzen Tag unterwegs beim Autos anschauen. Ich habe Taxi gespielt *g*.
Dabei gab es dann auch noch einen Abstecher nach Passau in die Fußgängerzone. Die anderen verhungern irgendwie immer so schnell haha. Während die essen waren habe ich in ein paar kleinen Läden gestöbert.

Danach gab es dann noch einen Abstecher zu Pustet. Ganz böser Buchladen. Mir sind dort dann 3 Bücher zugelaufen die mich so traurig angeschaut haben dass ich sie einfach Adoptieren musste. In 2 davon geht es um Fasten.
Das von Ruediger Dahlke steht schon länger auf meiner Wunschliste <3.
Das andere hat mir von der Aufmachung her gefallen und was war reduziert :-D. Hier stört mich nur das „Erfolgreich abnehmen mit Buchinger-Fasten“ weil beim Fasten das abnehmen nicht im Vordergrund stehen sollte. Es geht um Reinigung, Entlastung & wieder zu sich selbst finden. Das dabei das eine oder andere Kilo verschwindet ist nur ein, wenn auch ein Willkommener, Nebeneffekt. Im Buch Geht es im Teil der sich mit dem Fasten befasst dann aber eh nicht Primär um das abnehmen.

Als ich am Abend wieder daheim war gab es dann einen Einlauf und danach eine heiße Dusche. Eigentlich wollte ich heute noch ein Vollbad mit Meersalz und Natron nehmen. Hatte ab Abend aber dann irgendwie keine Lust mehr darauf.

Saft gab es heute gar keine. Dafür am Abend noch eine Kanne Tee.

Bei der Spiegelarbeit nach Louise L. Hay habe ich heute Heute nochmal den Tag mit dem Thema „Wut loslassen“ wiederholt. Heute hat so nochmal so einiges an alten Themen gelöst, zwischendurch war ich heute sogar ein paar Stunden richtig Aggressiv :-O. Dann irgendwann war es wie wenn es klick macht und sich ein Knoten löst und 1 Minute später war ich wieder total friedlich. Echt spannend!

Getrunken habe ich heute insgesamt:

3 ½ Liter Wasser
1 Liter Grüntee
1 Tasse Holunder Ingwer Tee
1 Glas Wasserkefir (nach dem Einlauf)

Tag 37

Nach dem Aufstehen gab es heute wieder 1 Liter Wasser.

Danach ging es erst mal in den Wald. Heute war Palmsonntag. Da ist der gante Marktplatz dann voll mit Leuten die dem Pfarrer hinterher laufen zum Rathaus wo der Gottesdienst dann unter freiem Himmel stattfindet.
Das muss ich jetzt nicht unbedingt haben also ab in den Wald haha. 3 Stunden spazieren, Kräuter sammeln, dem summen der Bienen in den blühenden Bäumen zuhören und die Sonne genießen.

Nachmittag habe ich mich dann nochmal ein paar Stunden hingelegt vor der Nachtschicht.

Danach habe ich meinen Saft gepresst. Ananas und viele Wildkräuter

Durch die Schicht kam ich dann recht gut. Danach hatte ich aber noch richtig Lust auf Apfelsaft. Also bin ich auf dem Nachhauseweg noch kurz im Wald vorbei gefahren und habe noch 2 Handvoll Vogelmiere gesammelt das nicht nur Obst im Saft landet. 🙂

Bei der Spiegelarbeit war das Thema heute „Die Angst überwinden“.
War ein toller Tag mit sehr schönen Affirmationen und einer Mediation nach der man sich einfach wohl fühlt.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

3 Liter Wasser
2 Tassen Tulsi Tee
400 ml Saft aus ½ Ananas, Brennnessel, Löwenzahn & Schafgarbe & Taubnessel mit 600 ml Wasser verdünnt.
200 ml Saft aus Apfel und Vogelmiere, mit 300 ml Wasser verdünnt.

Fasten Tag 30 & 31 – mein erster Grassaft dieses Jahr :-)

Tag 30

Wahnsinn, Tag 30 schon wieder. Das war ja mein nächstes Ziel. Nach den 14 Tagen habe ich ja auf 30 verlängert.
Das ist jetzt auch erreicht und mir geht es super. Also gibt es direkt wieder eine Verlängerung auf 40 Tage :-).

Gestern Abend hatte ich schon einen Teil vom gesammelten Bärlauch verarbeitet. Ich habe Bärlauch Öl (Olivenöl & Bärlauch) und Bärlauch Essig (Apfelessig, Bärlauch) gemacht. Das ganze darf jetzt dann 6 Wochen an einem warmen Platz stehen bleiben. Und für den Sedona gab es auch wieder mal etwas Arbeit, eine Ladung Bärlauch Cracker.
Heute Morgen habe ich dann nochmal Pesto gemacht aus Bärlauch, Olivenöl, Sonnenblumenkerne und etwas Meersalz. Ich habe meinen Jahresbedarf ja schon hergestellt. Die kleinen Gläschen werden verschenkt und dürfen Ende nächster Woche zu ihren neuen Besitzern.

Heute war ich ein paar Stunden mit einem Freund unterwegs der ein neues Auto braucht. Stöbern was die Autohändler in der Gegend so im Angebot haben. Dabei war ich „bewaffnet“ mit einer Flasche Wasser. Danach waren wir noch in der Stadt weil er Hunger hat. Nachdem in Passau gestern aber irgendein Ostermarkt war und gefühlt 3 Millionen Menschen unterwegs waren ging es ins Dom Café. Da war nicht ganz so viel los.
Für ihn gab es was zu essen damit er nicht sofort verhungert, hahaha, und für mich ein Kännchen Tee. Das war interessanterweise günstiger als ein großes Wasser.

Am Abend war ich dann noch bei einem anderen Freund. Dem habe ich auch etwas Bärlauch vorbei gebracht und es gab wie immer ein paar interessante Gespräche.

Als ich wieder daheim war gab es nochmal ein Vollbad mit Meersalz und Natron.

Bei der Spiegelarbeit habe ich heute nochmal den Tag mit dem Wochenrückblick und Revue passieren lassen gemacht. Am nächsten Tag kommt eine Übung mit dem inneren Kind für die man ein Foto von sich als Kind braucht. Da hatte ich heute keine Lust eins rauszusuchen.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

2 ½ Liter Wasser
Ein Kännchen Kräutertee
1 Liter grüner Tee
1 Glas Wasser mit 1 Schnapsglas Schwedenbitter und 1 TL Neem Tinktur


Tag 31

Nach dem Aufstehen gab es heute erst mal einen Liter Wasser und dann ging es raus zum Wildkräuter sammeln.

Neben Löwenzahn habe ich auch Gras gesammelt.
Vor der Arbeit habe ich dann heute 2 Säfte gepresst. Einmal Grapefruit Löwenzahn Saft und dann noch einen Grassaft.

Den Grapefruit Löwenzahn Saft habe ich mit in die Arbeit genommen. Den Grassaft gab es noch vor der Arbeit.
Mein erster Grassaft dieses Jahr und….. es war himmlisch. Direkt nach dem ersten Schluck musste ich so grinsen und war sooooooooo Happy. Ich konnte nicht anders als das Glas zu Küssen und ständig zu sagen „Oh mein Gott ist das Gut, so toll, Danke, Danke, Danke, das ist so super, Danke, Danke, Danke, Danke Mutter Erde, Danke!“
Der gab mir dann auch gleich einen richtig starken Energieschub. Ich Liebe Grassaft <3.

Durch die Schicht kam ich heute sehr gut und entspannt. Ein rundum toller Tag.

Nach der Arbeit gab es dann noch einen Einlauf. Das was sich da löst wird immer gruseliger. Da fragt man sich wirklich wo sich das noch versteckt hat…. Wobei…. Nein ich will es gar nicht wissen.

Bei der Spiegelarbeit ging es heute um das innere Kind. Vor allem die Mediation zu dem Tag fand ich einfach nur schön. Die hat mir wieder ins Bewusstsein gerufen dass ich mich öfter mal mit dem inneren Kind beschäftigen sollte :-).

Getrunken habe ich heute insgesamt:

2 Liter Wasser
1 Liter grüner Tee
Ca. 100 ml Grassaft, in einem Glas mit Wasser verdünnt.
250 ml Saft aus Grapefruit und Löwenzahn, mit 500 ml Wasser verdünnt
1 Glas Wasser mit 1 Schnapsglas Schwedenbitter und 1 TL Neem Tinktur. Das schmeckte heute im Gegensatz zu den letzten Tagen nicht mehr Lecker sondern wieder unangenehm Bitter wie ich es normal kenne. Also war heute erst mal der letzte Tag an dem es diese Mischung gibt.

Fasten Tag 26 – 29

Rückblickend auf die letzten Tage kann ich sagen dass ich mich jeden Tag besser, glücklicher und lebendiger fühle. Das letzte Jahr war als Ganzes betrachtet sehr anstrengend und eigentlich rein für die Tonne. Da kam ich massiv aus dem Gleichgewicht. Nicht nur körperlich sondern auch geistig. Sehr Negative Denkmuster haben sich da wieder eingeschlichen, ebenso wie schlechte, eigentlich schon längst abgelegte Ernährungsgewohnheiten. Der Ganze stress und all das negative des letzten Jahres fällt gerade massiv von mir ab. Mir ging es das ganze Fasten über schon relativ gut von wenigen Tagen abgesehen. Aber die letzten Tage steigert sich das nochmal ganz massiv.

Tag 26

Heute Morgen gab es nach dem Aufstehen erst mal einen Liter Wasser.
Danach ging es für knapp 3 Stunden in den Wald zum Spazieren gehen und Wildkräuter für den Saft sammeln.

Als ich daheim dann die Tasche mit den Wildkräutern in den Kühlschrank gepackt habe fiel mein Blick auf eine Flasche mit Neem Tinktur die ich vor ca. 2 Jahren angesetzt hatte.
Ich habe damals damit bei der Schuppenflechte Experimentiert. Damals habe ich auch gelesen dass man sie auch innerlich einnehmen kann was gegen manche Infektionen und Parasiten helfen soll. DAS habe ich damals genau EINMAL probiert. Das Zeug ist so unglaublich Bitter dass es selbst mit Wasser verdünnt ungenießbar ist.

Als mein Blick aber jetzt auf die Flasche mit Neem Tinktur und der Flasche mit Schwedenbitter daneben fiel kam sofort der Gedanke „DAS will ich jetzt!“
Ich dachte mir nur was ist jetzt los??? Das Zeug schmeckt grässlich. Und Schwedenbitter ist auch nicht gerade ein Hochgenuss. Aber dann bekam ich regelrecht Heißhunger daraus.

Also gab es dann 1 Glas Wasser mit einem Schnapsglas voll Schwedenbitter und einen TL Neem Tinktur. Und es schmeckt total Lecker, für mich ein Zeichen dass es der Körper gerade wirklich braucht.
In der Stunde danach hat es irgendwas in mit gemacht, keine Ahnung was genau aber ich fühlte mich einfach gut und bekam nochmal so einen richtigen Energieschub.

Dann war ich noch fleißig und habe nochmal Gemüse zum Fermentieren angesetzt. Ich hatte noch Karotten im Kühlschrank. Mein Körper will zurzeit aber einfach keinen Karottensaft. Also habe ich sie auf dem V-Hobel in dünne Streifen geschnitten und habe sie zusammen mit Lorbeer, Knoblauch, Pfeffer & Chili in 2%iger Salzlake angesetzt.

Am Nachmittag habe ich mich dann nochmal 4 Stunden hingelegt vor der Nachtschicht.
Nach dem Aufstehen musste ich dann ganz dringend auf die Toilette und da kam einiges an…. Lassen wir das Hahaha.
Direkt danach habe ich noch einen Einlauf gemacht. Uff, Tag 26, krass was sich da jetzt löst. Ich denke mal dass die Neem Tinktur und der Schwedenbitter da etwas geöst haben.

Vor der Arbeit gab es dann nochmal 1 Glas Wasser mit Schwedenbitter und Neem. Danach habe ich mir meinen Saft für die Arbeit gemacht und bin los.

Ich hab heute richtig gut durch die Nachtschicht, ganz ohne Energietief.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

3 Liter Wasser
2 Gläser Wasser mit je 1 Schnapsglas Schwedenbitter und 1 TL Neem Tinktur
1 Glas Wasserkefir (nach dem Einlauf)
600 ml Saft auf Gurke, Apfel, Brennnessel, Löwenzahn, Scharbockskraut, Giersch & Taubnessel 1:1 mit Wasser verdünnt.

Tag 27

Heute gab es wieder als erstes 1 Liter Wasser und danach wieder ein Glas mit Schwedenbitter und Neem Tinktur.

Danach bin ich zur Post und habe ein Paket abgeholt das gestern ankam als ich im Wald war. Ich habe vor ein paar Wochen bei einem Gewinnspiel mitgemacht wo man Leseexemplare von verschiedenen Büchern gewinnen konnte. Einzige Bedingung, binnen 2 Wochen eine Bewertung dafür abgeben.
Man gab an was einen interessiert und hoffte dass man Gewinnt *g*. Ich hatte es schon total vergessen und dann zack, ein neues Kräuterbuch in der Sammlung. JUHU!

Kräuter habe ich heute keine gesammelt. Das was ich gestern gesammelt habe reicht auch noch für heute. Stattdessen war ich richtig faul und habe mich 3 Stunden in die Sonne gesetzt und gelesen. So schön dass die Sonne wieder mehr Kraft hat

Nachmittag habe ich mich dann nochmal etwas hingelegt vor der Nachtschicht.
Ich kam heute wieder super durch die Nachtschicht, voll motiviert und voller Energie.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

2 ½ Liter Wasser
1 Glas Wasserkefir
2 Gläser Wasser mit je 1 Schnapsglas Schwedenbitter und 1 TL Neem Tinktur
500 ml Saft aus Gurke, Grapefruit, Löwenzahn & Giersch, 1:1 mit Wasser verdünnt.

Tag 28

Heute nach dem Aufstehen gab es wieder einen langen Spaziergang im Wald. Sonne tanken und Wildkräuter für meinen Saft sammeln.

Zuhause wurde mir dann irgendwann bewusst dass heute wirklich schon wieder Tag 28 ist, krass. Wenn mich jemand fragen würde seit wann ich Fasten würde ich ohne dass ich es Dokumentiere sagen „Keine Ahnung, so ca. 2 Wochen“. Dabei sind es schon 4! Unglaublich wie die Zeit beim Fasten vergeht.

Am Nachmittag habe ich mich dann nochmal hingelegt vor der Nachtschicht.

Die Nachtschicht habe ich heute auch wieder richtig gut überstanden. Die Zeit verging dort heute auch wie im Flug.

Bei der Spiegelarbeit war ich die letzten 2 Tage und heute auch immer noch am inneren Kritiker. Heute habe ich diesen Tag zum letzten Mal Wiederholt. Ich und mein innerer Kritiker sind jetzt Freunde

Getrunken habe ich heute insgesamt:

3 Liter Wasser
2 Gläser Wasser mit je 1 Schnapsglas Schwedenbitter und 1 TL Neem Tinktur
2 Tassen Tulsi Tee
500 ml Saft aus Gurke, Zitrone, Löwenzahn, Giersch & Brennnessel, 1:1 mit Wasser verdünnt.

Tag 29

Die Nachtschicht hab ich zum Glück wieder hinter mir :-).

Nach dem Aufstehen gab es heute 1 Liter Wasser und dann bin ich spontan nochmal in den tollen Wald mit dem Bärlauch gefahren. Das ist so unglaublich schön dort, ein Stück Paradies. Dort war ich dann 4 Stunden unterwegs. In der Zeit ist mir niemand über den Weg gelaufen. Man sieht auch am Wegrand nirgendwo Hundehaufen rumliegen. Das ist so was wäre der Wald unsichtbar für Leute gesperrt die sich dort nicht zu benehmen wissen.

Neben Bärlauch habe ich auch einiges an Löwenzahn und Giersch gesammelt <3.
Mit Pesto bin ich ja jetzt wieder versorgt für ein Jahr, jetzt stehen noch Bärlauch Öl, Bärlauch Essig und Cracker auf dem Plan.

Ich konnte heute aber nicht wiederstehen und habe 3 Bärlauch Knospen sehr gut gekaut und dann auch runter geschluckt. Aber die sind so winzig dass es nicht als Fastenbrechen läuft Hahaha. Und es war so himmlisch

Der Besuch im Wald war richtig erholsam. Es hat so gut getan dort heute unterwegs zu sein und dabei keine anderen Menschen zu sehen. Am Ende gab es dann noch im Wald mein „Frühstück“. 1 Liter Wasser mit dem Saft einer Zitrone und einer Grapefruit.

Danach war ich noch bei meinem Dad und habe ein paar Leute mit Bärlauch versorgt.

Am Abend gab es dann noch ein heißes Vollbad mit Meersalz und Natron.

Bei der Spiegelarbeit gab es heute einen kleinen Rückblick auf das was sich durch die Affirmationen und Mediationen in der letzten Woche getan hat. Gut, bei mir war es ja länger als eine Woche weil ich die Themen von 2 Tagen wiederholt habe.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

3 Liter Wasser
1 Liter Wasser mit dem Saft einer Zitrone und einer Grapefruit
1 Glas Wasser mit 1 Schnapsglas Schwedenbitter und 1 TL Neem Tinktur

Fasten Tag 19, 20 & 21

Tag 19

Das Aufstehen viel mir heute wieder sehr leicht. Nach meinem Zitronenwasser ging es wieder an das Saft pressen für die Arbeit. Heute gab es Gurke, Apfel, Zitrone & Zitronenmelisse <3.

Ich kam heute wieder mit viel Energie und ohne Tief durch die Frühschicht. Der Tag war aber trotzdem richtig schwierig heute. Heute war es stress ohne Ende, macht so keinen Spaß. Hatte trotzdem nur 4 Mal kurz den Wunsch jemanden zu erwürgen *g*.

Nach der Arbeit gab es dann Zuhause erst mal ein kleines Nickerchen und danach eine lange Meditation.

Am Abend gab es dann nochmal einen Saft, das brauchte ich heute. Gurke & Grapefruit, nach dem war ich dann wieder richtig Happy.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

1 Liter warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone
1 Liter Wasser
600 ml Saft aus Gurke, Apfel, Zitrone & Zitronenmelisse, mit 400 ml Wasser verdünnt
500 ml Saft aus Gurke & Grapefruit, 1:1 mit Wasser verdünnt
1,4 Liter Detox Wasser (1,4 Liter Wasser, ein paar Gurkenscheiben, Zitronenscheiben und eine Handvoll frischer Basilikum, über Nacht ziehen lassen)

Tag 20

Heute war das Aufstehen nicht ganz so einfach. Ich war zwar körperlich fit aber geistig müde, der Tag gestern hat doch recht geschlaucht. Zum Glück ist bald Wochenende.

Am Morgen gab es wie immer erst mal das übliche Zitronenwasser und danach habe ich mir meinen Saft für die Arbeit gemacht.

In der Arbeit war es heute um Glück ruhiger als gestern, ich war zwar den ganzen Tag körperlich Fit aber geistig müde. Wollte eigentlich nur meine Ruhe haben.
Der Saft in der Mittagspause hat dann richtig gut getan, nach dem ging es ein wenig besser.
Nach der Arbeit gab es aber dann trotzdem erst mal ein Nickerchen und danach einen Waldspaziergang in einem Waldstück in dem so gut wie nie jemand unterwegs ist. Ich wollte heute keine Menschen sehen.

Am Abend gab es dann noch einen Einlauf, 4 Durchgänge, den letzten mit 1 EL Natron auf 1 Liter Wasser.
Bei der Spiegelarbeit ist das heutige Thema ja gerade „Die Vergangenheit loslassen“. Das war eigentlich auch gestern das Thema, weil ich aber durch den stress mich absolut nicht darauf konzentrieren konnte habe ich den Tag heute wiederholt.
Die Affirmationen und die Mediation für diesen Tag habe ich heute auch direkt beim Einlauf angewendet. Was passt auch besser zum Thema altes loslassen als Fasten und Einläufe? Hahaha

Dadurch hat sich beim Einlauf nicht nur körperlich sondern vor allem einiges an geistigen Themen gelöst. Alte Muster und eigenartige Glaubenssätze haben sich gezeigt.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

1 Liter warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone
1 Liter Wasser
600 ml Saft aus Gurke, Apfel, Dill & Sellerie, mit 400 ml Wasser verdünnt
1 Liter weißer Tee
1 Glas Wasserkefir nach dem Einlauf

Tag 21

Tag 21, WOW, 3 Wochen schon! 🙂 Irgendwie vergeht die Zeit immer schneller.

Heute viel mir das aufstehen schon leichter als gestern. War in der Arbeit aber heute nicht zu 100 % in meiner Kraft, auch wenn es den Tag über besser wurde. Ic h habe in der Nacht aber auch nur knapp 1 ½ Stunden geschlafen weil ich einfach nicht einschlafen konnte.
In der Arbeit wurde das Energieniveau aber dann interessanterweise von Stunde zu Stunde höher. Meldet sich die Fasten Euphorie langsam zurück?

Nach der Arbeit war ich etwa 1 Stunde hier im Dorf spazieren, ich hatte keine Lust in den schönen Wald zu fahren. Bei dem Wald den ich hier fast vor der Haustüre könnte ich jedes mal heulen wenn ich sehe wie viel Bäume sie da raus geschnitten haben :-(. Also fahre ich zur Zeit meistens ein paar Kilometer zu einem anderen.

Beim Spazieren gehen habe ich am Waldrand ein paar Wildkräuter gesammelt. Giersch, Löwenzahn, Scharbockskraut und ein wenig Brennnessel. So schön wie jetzt langsam alles grün wird und zum leben erwacht.
Ich denke das ich das Fasten mit Tag 30, spätestens aber wieder nach 50 Tagen brechen werde. Ein perfekter Zeitpunkt weil dann schon so viele Wildkräuter da sind dass ich direkt vom Fasten in eine Wildkräuterreiche Ernährung starten kann. Auf das freue ich mich am meistens, frisches, Saftiges Grün direkt beim sammeln essen und genießen

Bei der Bewegung an der Frischen Luft kam dann auch langsam die Energie wieder zurück.

Am Abend habe ich mir dann noch aus 1 Gurke, 1 Grapefruit und ca. 6 Handvoll Wildkräuter einen Saft gemacht. Hauptbestandteil bei den Wildkräutern waren Giersch und Scharbockskraut. Vom Löwenzahn und den Brennnesseln nur ein paar Blätter.

Bei der Spiegelarbeit war das Thema heute „Selbstachtung entwickeln“.
Das im Kapitel waren heute genau die richtigen Übungen und Affirmationen. Jedes mal wenn ich einen kleinen durchhänger hatte wiederholte ich ein paar mal die Affirmation „Ich liebe und wertschätze mich“ und sofort ging das Energieniveau wieder hoch.
Am Abend gab es dann noch die Mediatation zum heutigen Tag. Die Mediation heute waren mehrere Affirmationen die man wiederholt und darüber Meditiert was sie in einem auslösen/bewirken.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

1 Liter warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone
1 Liter Wasser
750 ml Saft aus Gurke, Zitrone, Apfel, Sellerie & Rucola, verdünnt mit 250 ml Wasser
600 ml Saft aus Gurke, Grapefruit, Giersch, Scharbockskraut, Brennnessel & Löwenzahn, 1:1 mit Wasser verdünnt
1 Liter 7x7 Tee
1 Glas Kombucha

Fasten Tag 17 & 18 – Absolute Fasten Euphorie und der erste Wildkräutersaft heuer

Tag 17

Ich mag es nicht wenn der Wecker um 4 Uhr klingelt, ich kam heute aber dann doch recht gut aus dem Bett und war sogar gut gelaunt.

Nach dem täglichen Zitronenwasser ging es dann mit Wasser und Saft bewaffnet in die Frühschicht.
Das ist die mit Abstand schlimmste Schicht, das ist immer Stress pur. Heute kam ich aber erstaunlich gut durch die Schicht und hatte nicht einmal den Wunsch jemanden umzubringen, Juhu!

Nach der Arbeit wollte ich noch ins Fitnessstudio. Davor ging es erst noch in den Bioladen. Rote Beete, violette Karotten und eine Birne für einen Roten Saft nach dem Training. Ich hatte da auch richtig Lust auf Saft.
Nach dem Training, 1 ½ Stunden Ausdauer (1 Stunde Crosstrainer ½ Stunde Rad) hatte ich dann aber absolut keinen Hunger und auch keinen Durst mehr. Bei „Hunger“ wegtrainieren statt einen Saft machen hat zumindest den Vorteil dass der Entsafter Sauber bleibt hahaha.

Statt Saft gab es dann etwas später noch Grünen Tee.
Dabei wurde mir wieder mal Bewusst das Fasten kein Verzicht, kein Kampf, keine Entbehrung ist. Es ist eine völlig andere Ebene des Genießens die man beim Fasten erreicht. Man hat viel Energie aber trotzdem ist alles Entschleunigt, man nimmt bewusster wahr.

Die Teepackung Öffnen, den Tee Bewundern, seine Farbe, seine Form, das Geräusch das er macht wenn man ihn in die Teekanne rieseln lässt.
Der Geruch der sich verbreitet wenn man ihn mit dem heißen Wasser übergießt und bewundert sie er sein Aroma aber auch seine Farbe an das Wasser abgibt. Wie aus getrocknetem Tee und klarem Wasser etwas absolut wundervolles entsteht.
Und dann das Gefühl der Zufriedenheit das sich ausbreitet wenn man es sich auf der Couch gemütlich macht und den ersten Schluck nimmt und das Aroma genießt das man beim Fasten so viel intensiver wahrnimmt als im Alltag.

DAS ist Luxus pur <3
Und es ist bei allen Dingen so, bei jedem Tee, jeder Saft wird zu einer Geschmacksexplosion, das Zitronenwasser schmeckt jeden Tag anders, mal hat die Zitrone herbe Note, mal richtig sauer, mal mit einem leichten Hauch von süße. Es ist alles so intensiv und wundervoll.

Ich habe mir heute auch noch ein aromatisiertes Wasser angesetzt. In eine Karaffe (1,4 Liter) kamen ein paar Zitronenscheiben, etwas Ingwer und Basilikum (1/2 Topf). Das ganze habe ich dann mit Wasser aufgefüllt und lasse es jetzt so bis morgen stehen.

Bei der Spiegelarbeit war heute Tag 2, das Thema war heute wieder die Selbstliebe, welches heute vertieft wurde. Als Übung war es DIE Standardübung, sie selbst im Spiegel in die Augen schauen, sich mit dem eigenen Namen ansprechen und sich dann selbst zu sagen dass man sich liebt und man Perfekt ist so wie man ist. Ich liebe diese Übung <3
Vor dem Schlafen gehen gab es dann noch die Meditation zum 2. Tag :-).

Zum Schlafen gehen durfte wieder die Wärmflasche mit, auf die Leber. Das habe ich normal beim Fasten nicht so oft dass ich die Wärmflasche verwende. Bei diesem Fasten ist sie aber eindeutig mein bester Freund Hahaha. Fast täglich im Einsatz.

Heute habe ich insgesamt getrunken:

1 Liter warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone
2 Liter Wasser
750 ml Saft aus Gurke, Zitrone, Sellerie, Ingwer & Apfel, mit 250 ml Wasser verdünnt
2 Liter grüner Tee

Tag 18

Heute Morgen gab es heute wieder mein Zitronenwasser und danach habe ich den Saft für die Arbeit gemacht, heute mal nicht grün sondern Orange. Karotten-Orangensaft

Das Aufstehen viel mir heute noch leichter als gestern und ich kam absolut Fantastisch durch die Schicht. Ich war heute den ganzen Tag auf Vollgas, schon fast schlimmer als der Duracell Hase. Ich glaube die Kollegen bekommen langsam Angst vor mir :-D.

Nach der Arbeit was ich dann 2 Stunden im Wald und das….. war sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr, sehr schwer heute. Vor ein paar Tagen waren da nur vereinzelt ein paar Löwenzahnblätter und mal ein kleines Giersch Blatt das Vorsichtig geschaut hat was so los ist in der Welt. Und heute….. der ganze Wald grün. Giersch, Löwenzahn, Vogelmiere, Brennnessel und Co.
Endlich wieder wildes Grün. Gekauftes Grünzeug ist zwar auch ganz nett aber gegen Wildkräuter hat nichts was man kaufen kann auch nur annährend eine Chance!

Da war ich also, Fastentag 18 und vor mir ganze Felder mit frischem Grün. Junger, zartgrüner Giersch. Zarte Löwenzahnblätter, wunderschöne Baby Brennnesseln, Felder von köstlicher Vogelmiere, wunderschöne Huflattich Blüten….. und ICH FASTE! Da war ich schon fast so weit zu sagen… OK…. Essen….. JETZT!
Aber ich habe gerade so ein hoch, so viel Energie und fühle mich so gut wie seit über einem Jahr nicht mehr dass ich die Kurve noch gekriegt habe. Ich habe dann aber, als Kompromiss sozusagen, 2 Mini Giersch und 2 Löwenzahnblätter in den Mund genommen und richtig gut gekaut. Quasi den Saft raus gekaut und den Rest dann ausgespuckt. Und es war sooooooo göttlich. Ich war so glücklich in dem Moment, es ist unglaublich wie sehr man sich über 4 grüne Blätter freuen kann. Das war der Himmel auf Erden, mein Highlight des Tages

Ich habe dann fleißig Kräuter gesammelt für einen Saft. Vom Löwenzahn und den Brennnesseln immer nur einzelne Blätter weil alles noch so klein ist. Gesammelt habe ich Löwenzahn, Brennnessel, Giersch, Taubnessel, Vogelmiere & Scharbockskraut.
Besonders interessant war dass ich im Wald die Vogelmiere und auch den Giersch schon gerochen habe bevor ich sie gesehen habe. Der Wahnsinn wie sich nicht nur der Geschmacks sondern auch der Geruchssinn beim Fasten verstärkt.

Zuhause ging es dann direkt an das Saft pressen. Es wurden ca. 3 Schnapsgläser voll Saft. Den habe ich dann in ein 200 ml Glas gekippt und mit Wasser aufgefüllt. Normal trinke ich grüne Säfte immer unverdünnt, nur beim Fasten verdünne ich sie weil die Geschmacksnerven eh viel intensiver wahrnehmen.
Der Saft war auch absolut göttlich, Lebenskraft Pur. Ich war so glücklich beim und nach dem Trinken. Die ganze Welt war einfach nur schön :-).

Nach dem Saft gab es dann noch einen Einlauf.

Bei der Spiegelarbeit war das Thema heute wieder die Selbstliebe. Und zwar in dem Aspekt wie wir selbst mit uns sprechen bzw. was und wie wir über uns selbst denken. Die Affirmation heute war einfach nur schon. Man musste dabei einfach lächeln.
Vor dem schlafen gibt es dann noch die Meditation des heutigen Tages.

Getrunken habe ich heute insgesamt:

1 Liter warmes Wasser mit dem Saft einer Zitrone & einer Orange
1 Liter Wasser
750 ml Saft aus Karotten & Orangen, verdünnt mit 250 ml Wasser
Ca. 3 Schnapsgläser grüner Saft auf 1 Glas (200 ml) Wasser
1,4 Liter von dem gestern angesetzten Wasser (mit Zitrone, Basilikum und Ingwer)
1 Liter grüner Tee

Brennnesselcracker

Es war mal wieder Backtag Dörrtag, die Crackervorräte mussten aufgefüllt werden. Dieses Mal habe ich meinen Momentanen Favoriten unter den Wildkräutern mit verarbeitet.

 

Brennnesselcracker

1000 g Leinsamen
100 g Brennnesselblätter (ein paar junge Triebe waren auch dabei)
1800 g Wasser
5 EL Sesam
3 Karotten
1 Zwiebel
4 Knoblauchzehen
2 Äpfel
3 EL Apfelessig
Salz & Pfeffer nach Geschmack

750 g von den Leinsamen und die Sesamsamen fein mahlen und zusammen mit den restlichen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Zwiebeln und Knoblauch schälen und dann zusammen mit den restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe pürieren (am besten auf 2 Portionen aufteilen) und das ganze dann mit in die Schüssel zu den Leinsamen geben. Alles gut miteinander verrühren und 2-3 Stunden quellen lassen.

Ich habe an dem Tag nur 2 Stunden geschlafen und was müde. Habe dann nur den Teig vorbereitet und das ganze über Nacht stehen lassen.

Dann den Teig auf, mit Paraflexxbögen ausgelegten, Einschübe vom Sedona verteilen und glatt streichen. Mit einem Messer oder Teigrad rillen in den Teig ziehen um die Cracker später gut in Stücke brechen zu können. Bei mir wurden es 8 Einschübe voll.
Wer will kann das ganze dann noch mit Samen, gehackten Nüssen, Kräutern oder Gewürzen bestreuen. Ich habe dafür dieses mal Sonnenblumenkerne, Sesamsamen, Karottenscheiben und frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer genommen.

 

Bei 40 Grad für 12 Stunden trocknen. Dann das ganze umdrehen und die Paraflexxbögen abziehen und weiter trocken bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Bei mir waren das noch mal 13 Stunden. Hängt vor allem davon ab wie dick man den Teig ausgestrichen hat.

Und so sehen sie fertig aus. Sind sehr Lecker geworden aber für meinen Geschmack könnten sie etwas würziger sein. Beim nächsten mal wird ich noch etwas Knoblauch und Chili dazu nehmen.

Gierschcracker

Im Buch von Dr. Switzer habe ich ein Zitat von Sebastian Kneipp entdeckt:

Esst Giersch statt Brot.

Das setze ich doch gleich einfach mal um und verwende Giersch in Crackern. Wurden richtig schön würzig.

Giersch1

Gierschcracker

900 g Leinsamen
200 g Sonnenblumenkerne
4 Handvoll Giersch
je ca. ½ Handvoll Nelkenwurzblätter und Knoblauchsraukenblätter
1500 ml Wasser
Salz, Pfeffer und Chili nach Geschmack
3-4 El Honig oder Agavendicksaft
3 EL Apfelessig
3 Zwiebeln
4 Karotten
3 Zehen Knofi

500 g von den Leinsamen und die Sonnenblumenkerne im Mixer fein mahlen und zusammen mit den restlichen Leinsamen in eine Schüssel geben.

Die Zwiebeln Schälen und würfeln. Die Karotten in feine Stifte schneiden (habe ich mit dem V-Hobel gemacht). Beides dann auch mit in die Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten zusammen im Mixer auf höchster Stufe pürieren und das ganze dann auch in die Schüssel Kippen und alles gut miteinander verrühren. 1-2 Stunden quellen lassen.

Den Teig dann auf mit Paraflexxbögen ausgelegte Einschübe vom Dörrgerät verteilen. Wurden beim Sedona knapp 6 Einschübe, kommt aber auch darauf an wie dick man das ganze aufstreicht. Mit einem Messer oder Teigrad rillen in den Teig ziehen, an denen entlang kann man die Cracker später dann einfach in Stücke brechen. Wer will kann noch Blüten, Nüsse/Saaten etc. auf dem Teig verteilen.

Bei 40 Grad 12 Stunden lang trocknen. Dann auf Einschübe ohne Folie stürzen und die Folie abziehen. Weiter trocknen bis sie völlig durchgetrocknet sind.

Giersch5

Einen Teil der Masse habe ich nicht auf das ganze Blech ausgestrichen wie den Rest sondern Fladenförmig ausgestrichen. Die gab es heute zum Mittagessen.

Giersch2

Bestrichen mit einer Sonnenblumenkerncreme (Sonnenblumenkerne, Wasser, Apfelessig, Salz, Pfeffer, Chili, Datteln, Schabzigerklee) und belegt mit Lindenblättern, Tomate, Zucchini, Roter Beete und Zwiebeln. Und zum Schluss noch mit frisch geriebenen Kren bestreut.

Giersch3 Giersch4

 

Bananen Wraps mit Wildkräuterfüllung

Heute melde ich mich hier auch mal wieder :-). Zurzeit besteht meine Ernährung überwiegend aus grünen Säften. Da gibt es einfach nichts Interessantes zu sagen.

Heute gab es aber mal was anderes.

Bananen Wraps mit Wildkräuterfüllung 🙂

Für die Wraps:

8 Bananen
1 Zitrone,  geschält
2 TL Kurkuma
eventuell ein wenig Wasser

Alle Zutaten im Mixer auf höchster Stufe pürieren.

Die Masse dann rund auf mit Paraflexxbögen ausgelegten Einschüben vom Dörrgerät ausstreichen. Ich habe geschummelt und einen Tortenring (26 cm) benutzt um das ganze schön rund zu bekommen. Sonst wird das bei mir nicht mal annähernd ein Kreis :D. Wurden bei mir 5 Stück.

Banana

Das ganze dann im Dörrgerät bei 40 Gras trocknen bis es sich leicht von der Folie abziehen und noch gut Formen lässt. Das hat bei mir 10 Stunden gedauert. Kommt aber auch immer darauf an wie dick man das ganze ausstreicht.

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Für die Füllung:

Als Füllung kann man eigentlich alles verwenden was man will. Von geraspelten oder in streifen geschnittenem Gemüse über Wildkräuter bis hin zu Obst oder rohem Eis oder Schokocreme kann man alles darin „verschwinden“ lassen.

Ich hatte als Füllung mit dem V-Hobel in Streifen geschnittenes Gemüse (rote Zwiebel, Karotten, Landgurke), in Scheiben geschnittene Champignons, Wildkräuter (Giersch, Storchenschnabel/Ruprechtskraut, Schafgarbe, Blätter von Nelkenwurz, Löwenzahn, Breit- und Spitzwegerich) und eine Hanf-Sonnenblumenkerncrememayo.

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Für die Mayonnaise:

25 g Hanfsamen (ich hatte ungeschälten)
25 g Sonnenblumenkerne
75 g Wasser
75 g Sonnenblumenöl
1 ½ EL Apfelessig
1 TL Senf
1 TL Salz
etwas Pfeffer
2 Knoblauchzehen
1 EL Hefeflocken

Hanfsamen und Sonnenblumenkerne in einem kleinen Mixer (Mr. Magic etc.) fein mahlen. Dann die restlichen Zutaten dazu geben und 1 Minute lang mixen.

Banana4

Zusammenbauen:

Etwas von der Mayo auf dem Wrap verteilen.

Banana5

Dann das Gemüse darauf verteilen.

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Wildkräuter und Champignons kommen auch mit rauf. Auf die Champignons habe ich dann noch mal ein wenig von der Mayo gegeben.

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Das hintere Ende etwas nach innen falten. Und dann einfach aufrollen, also von der unterseite (im Bild unten *gg*) her.

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Und fertig :-). Ab auf den Teller damit und genießen!

Banana9Banana10

Green Chai

Der Tag heute stand voll und ganz im Zeichen der Brennnessel :-). Zum Frühstück gab es heute einen Brennnesselsaft aus:

Etwas mehr als ½ Stofftasche voll Brennnesseln (ich nehme immer die ganze Pflanze, also mit Stängel)
2 Orangen, geschält

Alles Entsaften und dann mit ½ Liter Wasser mischen. Lässt sich auch gut ohne verdünnen trinken aber so hat man einfach länger was davon. 🙂

Brennnessel

Zwischen den Brennnesseln wachsen bei und auch massig gefleckte Taubnessel und Goldnessel. Die glauben die sind da sicher vor mir 3:).

Brennnessel3

Später ging es dann wieder in den Wald zum Kräuter sammeln. Unter anderem wieder Brennnesseln ohne Ende. Unterwegs kam mir dann ein alter Mann entgegen der mich dann gefragt hat ob ich leicht Pilze gesammelt habe. Meinte dann nein, Brennnesseln und andere Wildkräuter.  Das fand er dann wohl recht spannend und hat mich gleich Interviewt was ich denn damit mache und war ganz Fasziniert davon dass man so viel aus dem Wald essen und/oder entsaften kann :-).

Aus den erlegten Brennnesseln wurde dann ein Brennnessel Chai 🙂

Green Chai

Zuerst den Saft pressen. Ich hatte eine große Tasche voll Brennnesseln, das ergab etwas mehr als ½ Liter Saft.

Dann geht es an die Milch.

1 ½ Liter Wasser
1 Tasse (250 ml) Hanfsamen
1 TL Piment, ganz
1 TL Kardamom, ganz
½ TL Koriander, ganz
1 kleines Stückchen Ingwer
1 kleines Stückchen frischer Kurkuma

Alles in den Mixer werfen und auf höchster Stufe 1 – 1 ½ Minuten mixen.

Dann das ganze durch einen Nussmilchbeutel (oder Baumwolltuch, Wäschenetz etc.) filtern. Die gefilterte Milch wieder in den Mixbecher schütten und

10 Datteln (wer es süßer mag kann auch mehr nehmen)
1 1/2 TL Zimt

dazugeben und noch mal auf höchster Stufe laufen lassen bis das ganze leicht angewärmt ist.

Milch und Saft in eine Schüssel oder eine große Kanne kippen und miteinander vermischen.

In ein Glas füllen und genießen :).

GreenChai1 GreenChai2

Wilde Cracker zu Ostern

Eigentlich wollte ich für Ostern Schokolade machen. Aber wie das halt oft so ist sind meine Vorräte an Kakao und Kakaobutter fast aufgebraucht. Und das Konto sagt das zur Zeit nichts von den beiden drin ist.

Also gibt es halt eine Änderung im Plan. Unter anderem gibt es jetzt stattdessen Cracker mit Wildkräutern. Und weil Ostern ist habe ich den Teig nicht wie sonst einfach auf die Bleche gestrichen und mit einem Messer unterteilt sondern ihn richtig in Form gebracht und mit Wildkräutern und anderen Sachen verziert. Als Hintergrundmusik beim
Cracker machen gab es dann Lisa Thiel – Spirit of the plants.

Jetzt bin ich so weit das sie zwar fertig sind ich sie aber gar nicht essen mag weil sie so schön sind *lach*.

Und es ging nicht anders. Ich konnte mich nicht entscheiden welche Fotos ich nehmen soll. Von daher Platzt also der heutige Beitrag fast schon vor Lauter Bildern. 😀

Wilde Cracker

750 g Leinsamen
50 g Braunhirse
1 1/2 Liter Wasser
4 Handvoll gemischte Wildkräuter (ich hatte Giersch, Schafgarbe, Brennnessel, Scharbockskraut, Taubnessel, Goldnessel, Breitwegerich, Lindenblätter, Gundermann und Ruprechtskraut/Storchenschnabel)
½ Zwiebel
2 TL Salz
2 TL Curry
Chili nach Geschmack
3 EL Honig oder Agavendicksaft
3 EL Apfelessig

500 g Leinsamen in eine große Schüssel geben. Die restlichen 250 g Leinsamen und die Braunhirse fein mahlen und auch mit in die Schüssel geben.

Die restlichen Zutaten im Vitamix auf höchster Stufe Pürieren. Dann alles in der Schüssel miteinander vermischen und 2-3 Stunden quellen lassen, dabei gelegentlich etwas durchrühren.

Als nächstes die Einschübe vom Dörrgerät mit Dörrfolien auslegen. Man kann den Teig jetzt entweder einfach auf die Einschübe streichen und mit einem Messer oder Teigrad rillen reinziehen an denen man das ganze nach dem trocknen einfach Auseinanderbrechen kann. Oder, das habe ich dieses mal gemacht, kann man den Teig mithilfe von Keksausstechformen in Form bringen. Dazu einen Ausstechform auf die Dörrfolie setzen und dann mit einem Teelöffel etwas Teig in die Form geben und darin Ausstreichen (der Teig sollte ca. 5-7 mm hoch in der Form sein. Dann die  Form wegnehmen.

Verziert habe ich sie mit Wildkräutern/Blüten, Rosenblättern und der Gewürzmischung „Alles Liebe“ von Sonnentor.

Das ganze dann bei 40 Grad für 12 Stunden Trocken. Dann die Cracker umdrehen und auf Einschübe ohne Dörrfolie und noch mal 12-14 Stunden Trocken bis sie vollständig durchgetrocknet sind. Die genaue Trockendauer richtet sich auch danach wie dick man den Teig ausgestrichen hat, kann also auch etwas abweichen.

Die Fertigen Cracker in einer gut verschließbaren Dose Aufbewahren und genießen.

Und so sehen sie fertig aus.

Wilde Energiekugeln

Heute war ich wieder im Wald unterwegs. Im Wald kam mir dann spontan eine Idee, darum hatte ich es heute vor allem auf 2 Wildkräuter abgesehen. Und dann habe ich heute auch mal tatsächlich an die Kamera gedacht!
Also kommt mal mit in den „Mother Earth Shop“. Das Sortiment unterliegt starken Saisonalen Schwanklungen, aber mit der Qualität kann kein Supermarkt oder Bioladen mithalten ;-).

 

Und bevor es direkt in den Wald geht noch eine kleine Stärkung, junge Birkenblätter :-). Die sind recht Aromatisch und passen getrocknet auch gut als Zutat ins Kräutersalz.

 

Für mich ist die Natur etwas Heiliges. Ich brauche keine Kirchen und Tempel, die finde ich zwar von der Architektur her oft wunderschön aber die wahre Kraft liegt für mich in der Natur, vor allem in den Wäldern. Für mich ist alles in der Natur beseelt, darum begrüße ich den die Wesen des Waldes immer.
Dafür klopfe ich dreimal an einem Baum, Lege meine Hände darauf, schließe die Augen und sage einfach kurz Hallo, da bin ich

 

Die beiden Kräuter auf die ich es heute vor allem abgesehen habe ich Zeitgleich auch 2  meiner Lieblingskräuter. Der Giersch und der Sauerklee.

Der Giersch ist nicht nur eine sehr leckere Wildpflanze sondern auch der Schrecken aller Gärtner. Er breitet sich über große Flächen aus und wenn man ihn einmal hat wird man ihn nur schwer wieder los, ich verstehe nur nicht wie man ihn wieder loswerden will. Ein befreundeter Gärtner hat mal gesagt das es nur eine Möglichkeit gibt um den Giersch loszuwerden: Umziehen!
Geschmacklich liegt er irgendwo zwischen Petersilie und Karottengrün, aber etwas milder im Geschmack. Fast jedes Mal wenn ich in den Wald gehe um Kräuter zu sammeln darf der Giersch auch mit. Am liebsten Esse ich ihn einfach Pur, beim Giersch brauche ich kein großartiges Dressing. Etwas Giersch und Vogelmiere sind immer meine Verpflegung im Wald.

 

Der Sauerklee ist recht häufig hier in der Gegend. Ich Liebe seinen saueren Geschmack und noch mehr seine Wunderschönen weißen Blüten die nicht nur sehr lecker sind sondern auch in Salaten und anderen Gerichten eine tolle essbare Dekoration abgeben.
Der Sauerklee macht sich auch ganz gut im Eis. Allerdings enthält er auch einiges an Oxalsäure, daher auch der saure Geschmack. Man sollte ihn also nicht täglich oder in Größeren mengen Essen.

 

Bevor ich wieder nach Hause gehe nehme ich mir immer noch etwas Zeit. Ich hänge die Stofftasche(n) an einen Ast und stelle mich gerade hin. Und dann lausche ich einfach nur den Geräuschen des Waldes und tanke Kraft. Die klänge des Waldes und seiner Bewohner, dazu der typische Waldgeruch, die Licht der Sonne und eine leichte Briese die durch die Äste weht auf der Haut zu spüren…. Es gibt nichts schöneres für mich. Das fühlt sich einfach nach „Zuhause Ankommen“ an. Heute klang das ganz so, inklusive „Angriff“ einer Schwebefliege am Anfang 😀 und einem wehrlosen Giersch als Snack am Ende.

 

Zuhause wurden aus Giersch und Sauerklee dann Energiekugeln. Sehr Lecker, nach dem Fotografieren hatte ich nur ein Problem. Das ganze hat mir so gut gefallen das es weder Essen (Nein, natürlich eh nicht alles auf einmal) noch Umfüllen und in den Kühlschrank verfrachten wollte. 😀

Wilde Energiekugeln

1 ½ Handvoll Sauerklee
3 Handvoll Giersch
1 Stange Vanille
ein Stückchen getrocknete Orangenschale
7 Datteln (wer es süßer mag nimmt einfach mehr)
etwas Wasser

1 Tasse Hanfsamen
1 – 1 ½ Tassen Leinsamen
5 EL Braunhirse

Nach Wunsch noch Kokosraspel, Carob, Kakao etc.

Sauerklee, Giersch, Vanille, Datteln und Orangenschale in den Mixer geben. Dann ein wenig Wasser dazu geben. Es sollte gerade genug sein das der Mixer alles gut greifen und Pürieren kann. Ich habe natürlich gleich mal etwas zu viel Wasser erwischt und hatte am Ende einen etwas dünnflüssigeren Smoothie. Macht aber nichts, dann gibt es halt mehr Leinsamen.
Das ganze in eine Schüssel umfüllen.

Hanfsamen und Braunhirse fein mahlen und mit in die Schüssel geben.
Dann die Leinsamen ebenfalls fein mahlen und unter rühren so viel davon zugeben bis man einen nicht zu festen Teig bekommt (das ganze wird noch fester wenn die Saaten quellen). Konsistenz sollte etwas weicher als der Teig für Bratlinge etc. sein.

Das ganze dann 1-2 Stunden stehen lassen. Sollte der Teig dann noch zu weich sein zum Formen kann man noch etwas gemahlene Leinsamen dazu geben.

aus dem Teig kleine Kugeln formen. Wahlweise noch in Kokos, Kakao oder anderen Sachen Wälzen. Das war es dann auch schon. Nach dem Formen in einer Dose/Box im Kühlschrank aufbewahren. Je nachdem wie groß man die Kugeln macht werden es zwischen 30 und 50 Kugeln.

Und hier sind meine. Von innen nach außen: Carob, Sesam, Kokosraspel, Natur und „Alles Liebe“ (Blüten-Gewürzmischung von Sonnentor).

Tag 37 – 43

Tag 37

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Etwas später dann noch mal ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Zitronen, 1 TL Gerstengraspulver und ½ TL Honig (alles im Mixer gemixt).

Saft gab es dann gegen 17 Uhr, wurde ein ¾ Liter.

3 Bund Sellerie
4 Knollen Topinambur
2 Zitronen (1/2 ungeschält, der Rest geschält)
1 Apfel
5 Handvoll Petersilie
1 Keimglas voll Sprossen (Alfalfa)

Außerdem gab es heute noch 2 ½ Liter Wasser, den Saft von 2 Orangen, 1 Glas Rejuvelac und 1 Liter Tee (Entschlackungstee von Herbaria).

Heute ging es mir recht gut, endlich mal Frei :D. So schön langsam fange ich aber durchaus an was kaubares zu vermissten. Die Eiswürfel sind ja nur die Notlösung.

Tag 38

Heute morgen wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone. Hat sich inzwischen zu einem festen Morgenritual entwickelt das ich wohl auch nach dem Fasten beibehalten werde.
Etwas später gab es dann noch mal ½ Liter Wasser mit 2 TL Gerstengraspulver.

Ansonsten gab es heute nur noch am Nachmittag ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Zitronen und 2 Orangen. Auf mehr hatte ich heute einfach keine Lust. Der Entsafter blieb also heute mal wieder aus. Der freut sich auch mal über Pause. Aber dem Mixer kommt die Sache schön langsam Verdächtig vor, keiner beachtet ihn zur Zeit und davor war er der Mittelpunkt des (Küchen)Universums. 😀

Abgesehen von dem bisschen Zitronen- und Orangensaft gab es heute noch 4 ½ Liter Wasser, ¾ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und ½ Liter Tee (Entschlackungstee von Herbaria) zu trinken.

Nachdem es heute auch keinen Sellerie und nichts dergleichen gab und 4 ½ Liter Wasser doch eine Menge sind gab es heute auch noch 3 Priese Ur-Meersalz von EMIKO mit einem Glas Wasser. Das Salz habe ich letztens wieder mal ganz hinten im Schrank gefunden. Das Salz hatte ich mir vorletztes Jahr mal gekauft und nehme es immer sehr sparsam her weil es so sündhaft teuer ist. Eigentlich habe ich es eh nur gekauft weil ein Salz das klassische Musik zu hören bekommt einfach Kultstatus hat :-D. Ist aber sehr Lecker.

Tag 39

Heute Morgen wieder das Übliche. 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.
Etwas später dann wieder ½ Liter Wasser mit 1 TL Gerstengraspulver und ½ TL Spirulina.

Saft habe ich dann vor der Arbeit gemacht. Wie immer 1 Liter. Heute ohne Foto, war zu faul zum Fotografieren :-D.

1 Apfel
1 Fenchel
1 großer Bund Sellerie
Karotten

Heute gab es dann auch wieder mal einen Einlauf. Wahnsinn was sich da nach fast 40 Tagen noch löst. Und vor allem geht das Energieniveau danach jedes Mal rapide nach oben.
Interessant wäre ja auch eine Colon Hydro Therapie beim Fasten, die geht ja tiefer als jeder Einlauf. Aber dazu müsste ich erst mal im Lotto Gewinnen :-D. Viele alternative Heilmethoden sind ja leider eher etwas für den besser Verdienenden Teil der Bevölkerung :-(.

Außerdem gab es heute noch  3 Liter Wasser, ½ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und 1 Liter Tee (Leber-Galle von Salus).

Nebenbei bin ich auch gerade wieder am Ernährungsbücher Lesen ohne Ende. Ich bastle also schon an der Ernährung die es nach dem Fasten geben wird.

Tag 40

Morgens gab es wie immer, na, wer errät es, genau, 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone.

Nachmittag gab es dann 1 Tasse (etwa 250ml) Saft aus Apfel und Orange.

3 kleine Orangen
1 Boskopapfel
Für die Arbeit gab es dann wieder 1 Liter Saft.

1 Boskopapfel
1 großer Bund Sellerie
4 Knollen Topinambur

 

Ansonsten gab es heute noch 3 Liter Wasser, ½ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und wieder 1 Liter Tee (Leber-Galle von Salus).

Heute ging es mir ganz gut so weit. Vor allem nach dem ersten Saft mit Apfel und Orange.
Heute wurde ich in der Arbeit gefragt ob ich zur Zeit eine Diät gemacht habe weil ich abgenommen habe :-D. Ich geh mit  Mittags eh immer raus an die frische Luft, auf die Raucherkammer hab ich keine Lust, mir liegt ja was an meiner Lunge. Also hat das soweit kaum einer mitbekommen das ich gerade am Fasten bin. Habe dann einfach nur Gesagt „Nein, trink zur Zeit nur etwas mehr Saft als sonst“. Hab zur Zeit keine Lust auf Diskussionen zum Thema Saftfasten mit überzeugten Fleischtigern.

Tag 41

Heute Morgen gab es wieder das übliche. 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone.

Gegen Mittag gab es dann ½ Liter Wasser mit dem Saft von 1 Orange und je 1 TL Gerstengraspulver und Spirulina.

Am Nachmittag hatte ich dann ständig den Geschmack von Äpfeln im Mund :-D. Ich habe das einfach als Körpersignal genommen. Also gab es dann Saft aus 1 Zitrone (½ geschält, ½ ungeschält) und 4 Äpfeln (2 Boskop, 2 Granny Smith).

Für die Arbeit gab es dann auch wieder 1 Liter Saft.

2 Äpfel
2 Fenchel
Karotten

 

Heute ging es mir ganz gut, war heute mal wieder eine ¾ Stunde auf dem Crosstrainer. Die letzte Zeit hatte ich zu wenig Bewegung, mal abgesehen von den rumgerene in der Arbeit. Ich hatte einfach zu wenig Zeit war zu faul.

Tag 42

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone. Etwas später noch mal ½ Liter Wasser mit 1 TL Gerstengraspulver.

Ewas später gab es dann ½ Liter Wasser mit dem Saft von 2 Orangen und 2 Zitronen.

Gegen Abend gab es dann heute mal wieder ein Vollbad mit 700 g Bittersalz, 200 g Natron und ein paar Tropfen Ätherisches Zitronenöl für den Wellnessfaktor *lach*.  Vor dem Bad gab es noch einen Kaffeeeinlauf.

Außerdem gab es heute noch 4 Liter Wasser, 1 Liter Tee (Hanfblätter), ½ Liter Wasserkefir und 1 Glas Rejuvelac.

Nebenbei lese bzw. Arbeite ich mich gerade durch einige Bücher über Ernährung und feile schon mal etwas an einem groben Ernährungsfahrplan für nach dem Fasten. Das Buch „Das große Rohkost-Buch“ von Angelika Fischer hat es mir gerade besonders angetan. Das muss man aber fast öfter als einmal lesen. Hochinteressant aber schon etwas schwerere Kost. Das Buch stelle ich dann auch nach dem Fasten und Aufbau genauer vor.

So weit geht es mir gut, seit einigen Tagen tut sich an der Haut aber nicht mehr viel und auch der Schweiß riecht nicht mehr so nach „raus mit den ganzen Giftstoffen“ wie bisher. Die Schuppenflechte ist optisch aber noch nicht ganz weg, sind jetzt vor allem noch hellere rote Flecken am Oberkörper die aber relativ glatt sind. Nur noch wenige Stellen die ein paar Schuppen bilden. An der Kopfhaut ist es ach noch ein wenig rot aber es Schuppt auch nicht mehr. Nehme sonst immer einen Flohkamm mit dem ich nach dem Duschen so 1 Mal die Woche die Haare Kämme. Damit bekommt man die kleinen Schuppen ganz gut raus. Der Kamm findet schon seit letzter Woche keine Schuppen mehr. Also scheinbar auf dem richtigen Weg. Mal schauen was die nächsten Tage bringen.

Nur was zum beißen vermisse ich immer noch *g*. Ab jetzt mache ich keine Küchenexperimente mehr mit Sachen die ich dann einfach nicht esse sondern weitergebe oder die eh länger dauern wie die Fermente. Ab jetzt ist das wohl zu gefährlich. 😀

Heute war ich auch 2 Stunden im Wald Unterwegs, einfach die Natur genossen und Kraft getankt. Nebenbei habe ich einige Wildkräuter gesammelt, jetzt geht es langsam so richtig los. Vor allem die Brennnesseln, Löwenzahn, Vogelmiere und Labkraut sind gerade auf dem Vormarsch. Vereinzelt lässt sich auch der Giersch (Neben der Vogelmiere mein liebstes Wildkraut) und die Wilde Möhre schon sehen.  Hatte aber heute keine Lust auf was anderes als etwas Zitronen und Orangensaft. Die gibt es dann morgen.

Tag 43

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone.

Etwas später dann Saft mit den Wildkräutern von gestern. Wurden 256 ml Saft die ich dann mit 250 ml Wasser vermischt habe. War Superlecker und gibt richtig viel Energie.

2 Äpfel
8 Handvoll gemischte Wildkräuter (hatte vor allem Gras drin aber auch Brennnessel, Löwenzahn, Waldziest, wilde Möhre, Sauerklee, Sauerampfer, Mauerlattich, Vogelmiere, Ruprechtskraut/Storchenschnabel und 2 Blätter Schöllkraut). Das Schöllkraut an sich ist giftig und laut den Lehrbüchern soll man davon nicht mehr als 1 g (von der getrockneten Pflanze) pro Tag verwenden. Taucht in sehr geringer menge aber auch immer wieder mal in Teemischungen und Rezepten auf die Entgiften sollen. Mir tut es in geringen mengen (2-3 Blätter) immer recht gut.

 

Nachmittags gab es dann noch ½ Liter Karottensaft mit etwas Ingwer.

Heute gab es dann auch wieder einen Kaffeeeinlauf. :-).

Außerdem gab es noch 3 Liter Wasser, ¾ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und ½ Liter Tee (Hanfblätter).

Heute ging es mir mehr als Gut. Der Saft heute Morgen hat gewaltig aufgeputscht. War heute 3 Stunden draußen Unterwegs und hab wieder Kräuter für morgen Früh gesammelt. Jetzt geht es langsam richtig los mit den Wildkräutern.

Tag 31 bis 36

Tag 31

Zum „Frühstück“ gab es heute 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Danach habe ich mir wieder den Saft für die Arbeit gemacht, wieder 1 Liter.  Zum Fotografieren war ich heute morgen zu faul :-D.

1 Großer Kohlrabi mit Blättern
Karotten

Zum „Abendessen“ gab es dann noch einen Grünen Saft. Wurde knapp ½ Liter.

2 große Bund Sellerie
4 Äpfel
3 Handvoll Wildkräuter (hatte Vogelmiere, Löwenzahn, Waldziest, Sauerklee und Brennnessel)

 

Tag 32

Als erstes gab es heute wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Dannach habe ich Saft gemacht für die Arbeit. Wieder 1 Liter.

2 Bund Sellerie
1 großer Kohlrabi mit Blättern (unser Bioladen hat gerade so richtig gigantische Mutanten-Kohlrabi *g*)
der obere, grüne Teil von einer Lauchstange

 

*uff* Der Saft hatte es aber in sich. Ich hab ihn dann mit 1 Liter Wasser verdünnt. Der Lauch war schon heftig im Geschmack, sehr intensiv.

Außerdem gab es heute noch 2 ½ Liter Wasser, ½ Liter Wasserkefir und 1 Tasse Tee (Hanfblätter).

Gefühlt habe ich mich heute ganz OK, etwas müde und schlapp. Aber so geht es mir immer in der Frühschicht, die ist jedes Mal Stress pur.

Tag 33

Mir sind die Zitronen ausgegangen. Also gab es heute als Start in den Tag 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Orange und je 1 TL Gerstengraspulver und Spirulina. Sehr leckere Mischung.
Danach ging es wieder ans Saft machen. Wieder 1 Liter.

2 große Bund Sellerie
1 großer Fenchel
3 Handvoll Petersilie

 

Außerdem gab es noch 3 Liter Wasser, 1/4 Liter Wasserkefir und 1 Glas Rejuvelac.

Gefühlt aber ich mich heute eher schlapp. Bin kaum aus dem Bett gekommen und hab mich durch den Tag geschleppt. Der Saft hat zwar durchaus gepusht aber diese Woche ist es einfach zu viel stress. Diese Woche ist mal sicher nicht die Heilsamste von diesem Fasten :-/. Aber zum Glück ist sie ja bald vorbei.

Tag 34

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Zitrone. Danach habe ich dann den Saft für die Arbeit gemacht. Wieder 1 Liter.

1 großer Fenchel
1 Apfel
Karotten

 

Gegen Abend gab es dann noch einen Grünen Saft. Wurde knapp ½ Liter.

2 Äpfel
1 großer Bund Sellerie
4 Handvoll gemischte Wildkräuter (Brennnessel, Löwenzahn, Ruprechtskraut, Sauerklee, Sauerampfer, Gras, Blätter vom Mauerlattich, Waldziest)

 

Außerdem gab es heute noch 3 Liter Wasser, 1 Glas Wasserkefir und am Abend noch 1 Glas Rejuvelac.

Tag 35

Heute Morgen gab es wieder 1 Liter Wasser mit dem Saft von einer Zitrone. Danach wurde wieder 1 Liter Saft für die Arbeit gemacht.

1 großer Fenchel
1 Bund Sellerie
3 Handvoll Petersilie
Karotten

Man sieht schon, zurzeit hat es mir Petersilie angetan. 😀

 

Außerdem gab es heute noch 2 ½ Liter Wassser und 2 mal ½ Liter Wasser mit je dem Saft von 2 Zitronen und 1 Orange. Vor dem Schlafen gehen gab es auch wieder ein Glas Rejuvelac.

Einen Einlauf gab es heute dann auch wieder.
Ansonsten ging es mir heute ganz gut so weit, bin aber froh wenn jetzt dann die Frühschicht endlich vorbei ist. Die schlaucht einfach nur. Morgen noch und dann Wochenende.
Heute Mittag auch die ganze Zeit in der Sonne gesessen. So schön wenn die sich mal wieder Blicken lässt.

Tag 36

Heute Morgen gab es 1 Liter Wasser mit dem Saft von 1 Orange und 1 Zitrone.

In der Arbeit gab es dann ein Liter Wasser, wider mit dem Saft von 1 Orange und 1 Zitrone. Heute um 4 Uhr in die Arbeit, da hatte ich keine Lust auf Saft machen. Zu früh!

Heute gab es neben den ausgepressten Orangen und Zitronen keinen Saft. Hatte ich heute keine Lust darauf. Also gab es nur noch Wasser (3 Liter), ½ Liter Wasserkefir, 1 Glas Rejuvelac und 1 Liter Tee (Entschlackungstee von Herbaria).

Heute gab es dann auch wieder einen Einlauf und danach ein Vollbad mit 600 g Bittersalz, 200 g Natron und ein paar Tropfen ätherisches Zitronenöl (für den Wohlfühlfaktor *g*).

Ansonsten ging es mir heute wieder gut, war halt heute ein fauler Tag. Nach der Arbeit noch mal ein paar Stunden geschlafen. Leider war es heute wieder kalt, nass und grau. Die Sonne hat sich wieder hinter den Wolken versteckt :-(.

Wildkräuter-Rotkohlsalat

Juhu, die Regenzeit ist erst mal vorbei. Der Wald ist noch etwas Unwegsam und teilweise sieht es noch aus wie in einem Sumpfgebiet aber das wird auch weder 🙂

Die letzten Tage war ich also wieder fleißig am Wildkräuter sammeln. Hatte jetzt fast 5 Tage lang keine frischen Wildkräuter, der Monsunartige Regen war mir dann doch too much. Das ging total ab, wenn der Körper regelmäßig Wildkräuter bekommt in form von Säften, Smoothies, Salaten, Pestos und Co. merkt man einfach das was fehlt wenn das mal Aussetzt.

Heute gab es dann um die Sonne die endlich wieder scheint einen Salat mit Brennnesseln, Giersch und Holunderblüten 🙂

Wildkräuter-Rotkohlsalat

½ Rotkohl (630 g)
6 Handvoll Brennnesselblätter (knapp 170 g)
2 Handvoll Giersch (40 g)

Die Brennnesselblätter in eine Schüssel geben und die Blätter zu einer Kugel formen und gut durchdrücken. Alternativ mit einem Nudelholz ein paar Mal darüber rollen. Dann brennen die Blätter nicht mehr 🙂

Brennnesselblätter, Giersch und Rotkohl klein schneiden (Würfel, Streifen oder alles fein hacken, wie man es am liebsten mag) und in eine Schüssel geben.

Für das Dressing:

80 g Sonnenblumenkerne
50 g Apfelessig
20 g Hanföl
9 Datteln
Salz, Pfeffer & Chili nach Geschmack
4 EL Hefeflocken
250 g Wasser + 100 g Wasser

Alle Zutaten außer die 100 g Wasser im Vitamix auf höchster Stufe pürieren. Das Dressing zu den anderen Zutaten in die Schüssel kippen.
Die restlichen 100 g Wasser in den Mixbehälter kippen und damit ausspülen. Das Wasser auch in die Schüssel kippen. Alles gut durchmischen und 1 Stunde durchziehen lassen.

Zur Deko:

1 Blütendolde vom Holunder

Blüten vom Stängel abzupfen.
Den Salat auf Teller verteilen (gibt 3 Teller) und mit den Blüten bestreuen.

Den Salat kann man auch gut als Füllung für Noriblätter verwenden. Einen Teil habe ich vorab in Noriblätter gerollt und als Wrap gegessen. Auch sehr lecker 🙂

Grüne Minze für Schokolade und Kaugummi

Brrrrrr, eigentlich sollte doch schön langsam mal der Sommer kommen. Ich war heute bei gefühlten – 2 Grad und bei strömenden Regen im Wald unterwegs beim Kräuter sammeln. Zumindest einen Vorteil hat das regnerische Wetter, die Minze fühlt sich total wohl und wuchert wie verrückt. 🙂

Direkt im Wald gab es dann gleich mal selbst gebastelten Kaugummi. Dafür einfach 2 Blätter von der grünen Minze nehmen und zwischen die beiden Blätter etwas Harz geben (Fichten-, Kiefern-, oder Tannenharz). Die Blätter aufrollen und ab in den Mund damit 😀

Mit der Oberseite außen wäre es etwas schöner, für den Geschmack ist es aber egal welche Seite außen oder innen ist.

In dem Wald in dem ich heute Unterwegs war fließt ein kleiner Bach durch. Wenn man dem Bach folgt kommt man an eine kleine Stelle mit einer Sitzbank an der man den fröhlichsten Baum im Wald findet. Gleich 2 Smilies aus Moos zieren seinen Stamm :-).

Dann wurde gleich noch Schokolade mit einem Teil der erlegten Minze gemacht.

Pralinen mit grüner Minze

Für die Füllung:

30 g Cashew
50 g Honig
20 Minzeblätter

Die Blätter fein hacken und zusammen mit dem Honig in einer kleinen Schüssel verrühren.
Die Cashews im Mr. Magic fein mahlen und mit in die Schüssel geben. Alles vermischen und zur Seite stellen.

Für die Schokolade:

100 g Kakaobutter
20 g Kokosöl
60 g Erdmandelmus
50 g Kakao
80 g Honig
¼ TL Vanille

Kakaobutter und Kokosöl im Wasserbad schmelzen. Dann die anderen Zutaten zugeben und alles gut mit dem Schneebesen verrühren.
Pralinenformen nicht ganz zur hälfte mit Schokolade füllen und im Kühlschrank fest werden lassen. Dann die Füllung auf die Pralinenformen verteilen und mit Schokolade auffüllen. Die Füllung lässt sich am besten mit einem Spritzbeutel verteilen. Geht zwar auch mit einem kleinen Löffel, geht aber mit Spritzbeutel schneller und schöner.
Im Kühlschrank fest werden lassen.

Beim nächsten Mal werde ich aber mehr Kakao und weniger Honig für die Schokolade nehmen. Mir ist sie etwas zu süß. Für sich alleine recht lecker aber mit der süßen Füllung wird es dann zu viel. Die habe ich nicht bedacht beim anrühren der Schokolade. 40-50 g Honig hätten da leicht gereicht.
Versuch macht klug 😀

Die gesamte ausbeute (abgesehen von 4 Pralinen die ich schon verputzt habe die unterwegs auf geheimnisviolle Weise verschwunden sind)

Wildes Eis

Bei diesem Rezept habe ich mich von Dr. John Switzer inspirieren lassen. In seinem Buch hat er ein Rezept für ein Eis mit Wildkräutern. Das Rezept war mich aber zu Nusslastig. Die Idee fand ich aber genial und hab jetzt selber was zusammengebastelt. Und das Ergebnis ist einfach … GEIL! 😀 Ich weiß gar nicht wie ich den Geschmack beschreiben soll, das muss man einfach mal Probiert haben.
Beim nächsten mal werde ich die Wildkräuter vielleicht kurz ins Gefrierfach legen so das sie leicht angefroren sind, dann würde es eine bessere Konsistenz bekommen. So kommt es recht nah an das Softeis ran das es früher immer gab.

Wildes Eis

3 gefrorene Bananen
1 Handvoll Brennnesselblätter
1 Handvoll Sauerklee
1 TL Zimt
1-2 EL Honig oder Agave nach Geschmack
ein kleiner Schluck Wasser (ca. 5-6 EL, hab es nicht abgemessen)

Die Banane in Stücke schneiden. Dann alles zusammen im Vitamix auf höchster Stufe mithilfe des Stößels zu Eis verarbeiten.

Ergibt 1 große Eisschale oder 2 normale 🙂

Buchvorstellung: Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost-Rezepte

Ich wollte ja schon länger mal ein paar Bücher hier vorstellen die mich Inspirieren und durch das Rohkostexperiment begleiten. Heute stelle ich mal das erste vor.

Dr. John Switzer
Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost-Rezepte
Preis: 21 €

Wie der Titel schon sagt dreht sich hier fast alles um Wildkräuter.

Das Buch ist in erster Linie ein Rezeptbuch aus dem ich immer wieder gerne Anregungen hohle. Es ist kein reines Rohkostbuch auch wenn sie meisten Rezepte im Buch Roh sind oder sich einfach zu solchen Abwandeln lassen.

In der Einleitung geht Dr. Switzer auf sein Ernährungskonzept ein und auf einige Themen die man schon aus anderen Rohkostbüchern kennt (das „böse“ Gluten etc.), den teil habe ich aber weitestgehend Übersprungen. Dann wird auf die Vorzüge der Wildpflanzen eingegangen und warum er eine reine Rohkost zwar als erstrebenswert hält, man aber kein Dogma daraus machen sollte.

Dann geht es auch schon an die Rezepte :-D.

Diese sind Unterteilt in mehrere Kategorien:
–    Fruchtige Cocktails
–    Herzhafte Cocktails
–    Salate
–    Suppen
–    Sushi
–    Nudeln und Saucen
–    Porridges
–    Pfannkuchen und Toppings
–    Müslis
–    Quark, Humus und Käse
–    Brei, Paté und herzhafte Cremes
–    Dips, Salatsaucen und Pestos
–    Quiche
–    Wraps
–    Cracker
–    Salzige Knabbereien
–    Desserts und Puddings
–    Eiscreme
–    Kuchen
–    Süßes Gebäck und Knabbereien
–    Milch
–    Getränke
–    Babynahrung
–    Tiereiweißrezepte Süß/Herzhaft

Bei den Cocktails handelt es sich im Prinzip um grüne Smoothies und grüne Suppen. Hier findet man ein paar interessante Anregungen für neue Zusammenstellungen und man findet einige Kombinationsmöglichkeiten für verschiedene Wildkräuter.

Bei den anderen Abteilungen haben wir ein buntes Sammelsurium an Rezepten rund um Wildkräuter. Ich habe schon einiges daraus nachgemacht und das meiste war echt gut. Ein Buch das die Rohkostküche auf jeden Fall bereichert.
Die meisten Rezepte sind wie gesagt Roh, einige werden leicht erhitzt oder gebacken. Bei einigen Suppen wird kochendes Wasser verwendet. Das kann man aber alles auch auf Roh abwandeln. Anstatt kochendes Wasser kaltes oder lauwarmes, anstatt Backen in den Dörri etc.

Seit dem ich das Buch gelesen habe steht hier auch ständig Quinoa beim keimen herum. Der kommt im Buch immer wieder vor und ist bei Dr. Switzer eine art Grundnahrungsmittel. Gekeimt oder erst gekeimt und dann fermentiert.

Es kommen aber nicht nur Wildpflanzen zum Zugsondern es finden sich auch Rezepte mit Kulturgemüse wie Sellerie, Spinat und verschiedene Kohlsorten die er vor allem für den Winter empfiehlt wenn man kaum Wildkräuter findet.

Was mir bei den Rezepten gefällt ist das nach dem meisten Rezept noch ein paar Worte zum Erährungskonzept hinter dem jeweiligen Rezept kommen. Da wird erwähnt wie die Hauptzutaten oder die Kombination im Rezept wirkt und wie man sich danach so fühlt. Das ist toll geschrieben und man spürt die Begeisterung mit der das Buch geschrieben wurde.

Was immer wieder Empfohlen wird in dem Buch ist die Mikromineralien Uressenz. Damit habe ich nicht experimentiert und kann nichts dazu sagen ob dadurch die Wirkung von Wildkräutersmoothies wirklich gesteigert wird. Zurzeit reizt mich diese Essenz auch nicht, aber das kann ja jeder selbst entscheiden :-). Ich habe den Titel vom Buch oben zu einem shop verlinkt in dem ihr auch die Uressenz bekommt falls ihr damit experimentieren wollt.

Was noch schön gewesen wäre ist ein Kapitel in dem die wichtigsten Kräuter die verwendet werden vorgestellt werden (Standort, Sammeln, Bestimmungsmerkmale, Verwechslungsgefahr mit giftigen Doppelgängern). Dafür finden wie Hinweise auf Kräuterwanderungen und gute Bestimmungsbücher. Aber das stört nicht weiter, es ist ja auch ein Rezeptbuch und kein Bestimmungsbuch 🙂

Ein Kritikpunkt ist das sich das Buch stellenweise wie eine Werbebroschüre für Keimling liest. Bei vielen Rezepten steht dann danach noch dabei dass es dieses oder jene Gerät oder Lebensmittel bei Keimling gibt. Das hat mich nach einer Weile richtig gestört. Ich will in einem Buch einfach nicht ständig irgendwelche Firmennamen lesen, das stört mich immer irgendwie.

Alles in allem ein tolles, Praxisnahes Buch aus dem man viel Wissen und Anregungen ziehen kann. Sollte im Regal nicht fehlen.

Buchensalat und Erdmandelmus

Heute ging es wieder in den Wald zum Kräuter suchen. Wir haben hier in der Umgebung recht viele schöne Wälder. Da wird dann immer wieder mal gewechselt. Ich will nicht immer nur im selben Wald sammeln, die Kräuter sollen ja nicht nur von mir gegessen werden sondern auch noch wachsen und sich fleißig vermehren 🙂

Neben den üblichen verdächtigen wurden heute ein paar Rotbuchen um Blätter erleichtert. Ja, ja, jetzt geht es auch den Bäume an die Blätter 😀
Die jungen Blätter erinnern geschmacklich an Sauerampfer und bieten sich geradezu für einen Salat an.

5 Hände voll junge Buchenblätter
2 Zwiebeln

Die Zwiebel schälen und halbieren. In dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den Buchenblättern in eine Schüssel geben.

Für das Dressing:

100 ml Wasser
1 EL Sonnenblumenöl
1 EL Hanföl
1 TL Honig oder Agavendicksaft
1 TL Apfelessig
5-6 Blätter grüne Minze
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Alle Zutaten in einem kleinen Mixer mixen. Über den Salat geben und alles vermischen.

 

Das ganze auf 2 Teller verteilen und noch mit schwarzem Sesam und essbaren Blüten nach Wahl bestreuen (z.B. Taubnessel, Gänseblümchen, Löwenzahn, Sauerklee etc.)

Neben der Kräuterjagd habe ich heute endlich das Erdmandelmus gemacht das schon länger auf dem Plan stand. Ich habe ja gerade den Vitamix TNC 5200 im test. Ich habe den jetzt die ganze Zeit fleißig getestet, die meisten Experimente fasse ich in einem großen Beitrag zusammen der dann die nächsten Tage kommt. Muss ihn ja bald wieder zurückgeben 🙁

Letztens habe ich bei Prohviant Erdmandeln mitbestellt um daraus Mus zu machen. Erdmandeln sind eines der gemeinsten Sachen für Mixer die ich kenne. Meiner kämpft damit auch öfter und bei meinem Mr. Magic habe ich damit schon ein Messer umgebracht.
Also mal schauen was der Profimixer so kann 😀

Ich habe mich am normalen Mandelmus das ich gemacht habe Orientiert. Dort brauchte ich auf  500 g Mandeln 90 g Öl. Mit diesem Mischungsverhältnis wurde das Mus so wie ich es haben wollte.

Habe dann bei den Erdmandeln auch mit 90 g Mandelöl auf 500 g Erdmandeln angefangen.
Uff, also das war schon mal nichts, das ganze wurde nicht mal annähernd ein Mus. Nach 2   Mixdurchgängen (zwischendurch muss man das ganze immer wieder abkühlen lassen weil es sonst zu warm wird) habe ich die Ölmenge dann auf 150 g erhöht.
Ähm ja, jetzt wird das Erdmandelmehl langsam etwas kompakter. Aber von Mus ist das immer noch recht weit entfernt. Egal, gehen wir auf 200 g, oh je, langsam wird das Mus echt „kostengünstig“ :-/

Na ja, es wird noch kompakter aber Mus ist das noch nicht. Jetzt könnte man noch etwas Zimt dazugeben und das ganze als Kuchenteig verwenden. Die Konsistenz würde damit passen. Das Merke ich mal vor: 500 g Erdmandeln + 200 g Mandelöl + Gewürze = guter Kuchenteig 😀
So sieht es bis jetzt aus:

Also weiter geht es, wieder abkühlen lassen und dann noch mal 50 g Öl dazugeben, jetzt sind es schon 250 g Öl. Langsam wird die Ölmenge echt heftig.
Noch mal auf höchster Stufe mixen und… *Trommelwirbel* wir haben jetzt eine Konsistenz wie ein wenig zu flüssig geratenes Marzipan. Das gibt’s doch nicht… 🙁

Ich habe kein Mandelöl mehr und steige jetzt auf Sonnenblumenöl um. Also Noch mal 50 g Öl. Noch mal auf höchster Stufe mixe. Jetzt passt es fast. Jetzt noch ein letztes mal abkühlen lassen, noch mal 30 g Öl dazu und mixen.

YES! Mission Erdmandelmus ist ein voller ERFOLG 😀

Auf 500 g Erdmandeln brauchte ich insgesamt 330 g Öl um ein Mus daraus zu machen. Das ist schon heftig. Ist es aber wert. Am Ende hat man ein leckeres, süßes Mus. Ideal als Aufstrich oder Grundlage für Kakao, Schokolade, Pralinenfüllung etc.

Wenn man gleich mit 300-330 g Öl anfängt geht das ganze auch schneller als bei mir heute. Mit den Wartezeiten zum abkühlen war ich heute den halben Tag mit dem Erdmandelmus beschäftigt. Die menge ergibt knapp 1 1/2 Honiggläser voll.

Und jetzt wird aus dem was noch im Mixer fest hängt zur Belohnung Kakao 😀 den hab ich mir jetzt verdient behaupte ich einfach mal.